Antisemitismus
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Eva Illouz zur AfD: Erhebt der deutsche Nationalsozialismus erneut seinen Kopf in Europa?
Eva Illouz blickt entsetzt auf den AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt: Was macht diesen deutschen Rechtsextremismus so viel erschreckender als andere in Europa? Die französische und jüdische Soziologin ruft zu einem mutigen Bündnis auf
So weit ging Klaus-Michael Kühne, um die NS-Verbrechen seines Vaters zu vertuschen
Ende August starb der Milliardär Klaus-Michael Kühne im Alter von 89 Jahren. Sein Speditionsunternehmen profitierte massiv von der Verfolgung der Juden im Nationalsozialismus. Warum ließ Kühne eine Studie darüber unter Verschluss halten?
Im Berliner Wahlkampf verschwand plötzlich ein CDU-Spot aus dem Netz – war es wegen Gaza?
Am 20. September wird das Berliner Abgeordnetenhaus gewählt. Der Genozid in Gaza hat das Protestrecht in der Stadt massiv verändert. Im Wahlkampf bleibt das Thema trotzdem randständig – nur ein Wahlspot der CDU sorgte plötzlich für Aufsehen
BSW-Politikerin Sevim Dağdelen: „Falsche Toleranz gegenüber dem Islamismus muss aufhören“
Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD tobt ein Streit über den richtigen Umgang mit Islamismus. Sevim Dağdelen erkennt zwei fatale Haltungen – und macht den Westen zum Mitverantwortlichen. Was genau soll sich jetzt ändern? Ein Gespräch
Max Lucks: „Gefundenes Fressen für AfD, wenn Linke das islamistische Motiv nicht benennen“
Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD warf Kabarettist Florian Schroeder der Linken vor, den Islamismus zu verharmlosen. Grünen-Politiker Max Lucks widerspricht dem nicht – sieht seine eigene Partei aber nicht betroffen. Ein Gespräch
Florian Schroeder: „Manche Linke sind blind dafür, dass Islamisten unsere Vielfalt hassen“
Nach der Attacke auf den CSD wirft Kabarettist Florian Schroeder in einem TikTok-Video Teilen der Linken vor, den politischen Islam über Jahre romantisiert zu haben. Was hat er gesehen, was andere angeblich nicht sehen wollten? Ein Gespräch
Shai Hoffmann: „In der Einwanderungsgesellschaft braucht es eine Staatsräson 2.0“
Antisemitische Straftaten in Deutschland erreichten 2025 mit über 6.500 Fällen einen Höchststand. Shai Hoffmann fordert eine neue deutsche Nahostpolitik, die Juden und Palästinenser gleichermaßen schützt. Wie soll die aussehen? Ein Gespräch
Historiker: „Nie wieder ist jetzt? Der Slogan verkennt, dass Holocaustleid nie endete“
Manche Shoah-Überlebende leiden erst Jahrzehnte später unter Traumata – indes glaubt Deutschland, die Vergangenheit bewältigt zu haben. Jacob Eder rüttelt im Buch „Jenseits der Staatsräson“ an der deutschen Erinnerungskultur. Ein Gespräch
Ihre Mutter starb im Nahostkonflikt: „Niemand soll so etwas durchmachen müssen“
Im Juni hielt Vered Berman eine Rede auf dem Parteitag der Linken, die Menschen aus gegensätzlichen politischen Lagern zum Applaudieren brachte – ein seltenes Ereignis beim Nahost-Thema. Woher nahm sie die Versöhnungskraft? Ein Gespräch
Wie der Polit-Influencer Hasan Piker mit der Manosphäre bricht und Millionen begeistert
Er trägt Nagellack, macht Selfies mit der Gen Z und verpackt Antikapitalismus in Gaming-Talk. Während Millionen Jugendliche „HasanAbi“ feiern, schlägt das politische Establishment zurück – und verhängte jüngst ein britisches Einreiseverbot
Notwehr gegen Genozid und Rüstung? Welches Ziel die Angeklagten im Ulm-5-Prozess verfolgen
Zuletzt besuchte Greta Thunberg diesen turbulenten Prozess: In Stuttgart stehen fünf Aktivisten vor Gericht, weil sie Büros des israelischen Rüstungskonzerns Elbit Systems in Ulm verwüstet haben. Ihre Verteidigungsstrategie ist politisch
Zwei Urteile, zwei Meinungen: „Jüdische Stimme“ erlebt Rückschlag gegen Verfassungsschutz
In Berlin hatte der Verein „Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost“ juristisch gegen den Verfassungsschutz gewonnen. Nun aber entscheidet das Verwaltungsgericht Köln anders. Es geht auch um palästinensisches Widerstandsrecht
Israel, Gaza und die UN: Was Francesca Albanese so unverzichtbar und so unerträglich macht
Gerade mussten die USA ihre Sanktionen gegen Francesca Albanese aufheben: Warum die UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten palästinensischen Gebiete die polarisierendste Figur des Diskurses um Israel, Gaza und das Westjordanland ist
Was hätte Adorno zu Gaza gesagt? Es ist weniger klar, als viele uns glauben machen wollen
Adorno, Horkheimer und die Frankfurter Schule stehen im Zentrum der intellektuellen Identität der Bundesrepublik. Die Feuilletons haben nun entschieden: Ihre Tradition sei mit der „Staatsräson“ voll vereinbar. Doch so einfach ist es nicht
Buch über jüdische Punks und Antisemitismus: „Außenseiter im doppelten Sinn“
Tobias Johann und Andreas Borsch haben den Band „Jüdische Identitäten und Antisemitismus im Punk“ herausgegeben. Die Texte sollen dazu beitragen, Punk als sicheren Ort offenzuhalten. Doch schon bevor sie zu lesen waren, folgte ein Shitstorm
Nein, Herr Döpfner, wir sollten nicht „alle Zionisten werden“ – eine Rede-Kritik
Eine halbe Stunde hat der Springer-Chef vor dem Jewish World Congress in Genf zu Antisemitismus gesprochen. Die Rede war paradigmatisch für ein deutsches Geschichtsbewusstsein, das alles richtig machen will und es sich so sehr einfach macht
„In Israel gibt es viele kritische Stimmen“: Elad Carmel über Politik und Boykott beim ESC
Der Wissenschaftler Elad Carmel forscht seit Jahren zur Politik beim Eurovision Song Contest. Auch in Wien gibt es wieder Boykotte und Proteste gegen die Teilnahme Israels. Im Interview analysiert er die komplexe Gemengelage
Was Art Spiegelmans „Maus“ über jüdische Stimmen in der deutschen Nahost-Debatte lehrt
Israel-kritische jüdische Positionen wie die „Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost“ zu bedrängen, ist falsch: Es gibt keine Warte, die richtige oder falsche Schlüsse aus der Shoah ziehen lässt. Das zeigt Art Spiegelmans „Maus“
Warum die Gerichtsentscheidung zur „Jüdischen Stimme“ Fragen aufwirft
Der Verfassungsschutz darf sie nicht als extremistisch einstufen: Doch wer steckt hinter der „Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost“ und wie wirkt sich ihre Präsenz auf die Debatte aus?
Jüdischer Verein gewinnt gegen Verfassungsschutz: „Post-nazistischer Staat verfolgt uns“
Seit 2003 gibt es die „Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost“. Zuletzt stand der Verein im Verfassungsschutzbericht. Ein Interview mit dem Vorsitzenden Wieland Hoban über Palästina, Antisemitismus, Boykott – und seine Klage
Digitaler Antisemitismus: „Unser Verlag löscht täglich Hasskommentare“
Seit der Verbrecher Verlag ein Buch über „Jüdische Identitäten und Antisemitismus im Punk“ auf Facebook und Instagram ankündigte, erhält er Hasskommentare, ein Geschäft wird bedroht. Es ist nicht das erste Mal
CDU-Fördergeld-Affäre: Worum es im Untersuchungsausschuss geht
Interne Nachrichten zeigen: Die Berliner Kulturverwaltung finanzierte nach dem 7. Oktober Projekte zur Antisemitismusbekämpfung. Dabei lief nicht alles rechtlich einwandfrei ab
Nach Nazi-Verherrlichungen: Großbritannien verweigert Kanye West die Einreise
Das britische Innenministerium verweigerte Superstar-Rapper Ye (ehemals Kanye West) die Einreise, auch wegen seiner antisemitischen Äußerungen. Das Wireless Festival wurde daraufhin abgesagt. Die Kontroverse spitzt sich weiterhin zu
Gil Shohat: „Israel hat sich verändert. Die Linke muss ihre Position in Nahost überdenken“
Die politische Lage hat sich dramatisch zugespitzt. Gil Shohat von der Rosa-Luxemburg-Stiftung erklärt, wie rechte Angriffe die Arbeit linker Gruppen in Israel erschweren und welche Lektion die Linkspartei daraus lernen sollte
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