Antisemitismus
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Wie der Polit-Influencer Hasan Piker mit der Manosphäre bricht und Millionen begeistert
Er trägt Nagellack, macht Selfies mit der Gen Z und verpackt Antikapitalismus in Gaming-Talk. Während Millionen Jugendliche „HasanAbi“ feiern, schlägt das politische Establishment zurück – und verhängte jüngst ein britisches Einreiseverbot
Notwehr gegen Genozid und Rüstung? Welches Ziel die Angeklagten im Ulm-5-Prozess verfolgen
Zuletzt besuchte Greta Thunberg diesen turbulenten Prozess: In Stuttgart stehen fünf Aktivisten vor Gericht, weil sie Büros des israelischen Rüstungskonzerns Elbit Systems in Ulm verwüstet haben. Ihre Verteidigungsstrategie ist politisch
Zwei Urteile, zwei Meinungen: „Jüdische Stimme“ erlebt Rückschlag gegen Verfassungsschutz
In Berlin hatte der Verein „Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost“ juristisch gegen den Verfassungsschutz gewonnen. Nun aber entscheidet das Verwaltungsgericht Köln anders. Es geht auch um palästinensisches Widerstandsrecht
Israel, Gaza und die UN: Was Francesca Albanese so unverzichtbar und so unerträglich macht
Gerade mussten die USA ihre Sanktionen gegen Francesca Albanese aufheben: Warum die UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten palästinensischen Gebiete die polarisierendste Figur des Diskurses um Israel, Gaza und das Westjordanland ist
Was hätte Adorno zu Gaza gesagt? Es ist weniger klar, als viele uns glauben machen wollen
Adorno, Horkheimer und die Frankfurter Schule stehen im Zentrum der intellektuellen Identität der Bundesrepublik. Die Feuilletons haben nun entschieden: Ihre Tradition sei mit der „Staatsräson“ voll vereinbar. Doch so einfach ist es nicht
Buch über jüdische Punks und Antisemitismus: „Außenseiter im doppelten Sinn“
Tobias Johann und Andreas Borsch haben den Band „Jüdische Identitäten und Antisemitismus im Punk“ herausgegeben. Die Texte sollen dazu beitragen, Punk als sicheren Ort offenzuhalten. Doch schon bevor sie zu lesen waren, folgte ein Shitstorm
Nein, Herr Döpfner, wir sollten nicht „alle Zionisten werden“ – eine Rede-Kritik
Eine halbe Stunde hat der Springer-Chef vor dem Jewish World Congress in Genf zu Antisemitismus gesprochen. Die Rede war paradigmatisch für ein deutsches Geschichtsbewusstsein, das alles richtig machen will und es sich so sehr einfach macht
„In Israel gibt es viele kritische Stimmen“: Elad Carmel über Politik und Boykott beim ESC
Der Wissenschaftler Elad Carmel forscht seit Jahren zur Politik beim Eurovision Song Contest. Auch in Wien gibt es wieder Boykotte und Proteste gegen die Teilnahme Israels. Im Interview analysiert er die komplexe Gemengelage
Was Art Spiegelmans „Maus“ über jüdische Stimmen in der deutschen Nahost-Debatte lehrt
Israel-kritische jüdische Positionen wie die „Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost“ zu bedrängen, ist falsch: Es gibt keine Warte, die richtige oder falsche Schlüsse aus der Shoah ziehen lässt. Das zeigt Art Spiegelmans „Maus“
Warum die Gerichtsentscheidung zur „Jüdischen Stimme“ Fragen aufwirft
Der Verfassungsschutz darf sie nicht als extremistisch einstufen: Doch wer steckt hinter der „Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost“ und wie wirkt sich ihre Präsenz auf die Debatte aus?
Jüdischer Verein gewinnt gegen Verfassungsschutz: „Post-nazistischer Staat verfolgt uns“
Seit 2003 gibt es die „Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost“. Zuletzt stand der Verein im Verfassungsschutzbericht. Ein Interview mit dem Vorsitzenden Wieland Hoban über Palästina, Antisemitismus, Boykott – und seine Klage
Digitaler Antisemitismus: „Unser Verlag löscht täglich Hasskommentare“
Seit der Verbrecher Verlag ein Buch über „Jüdische Identitäten und Antisemitismus im Punk“ auf Facebook und Instagram ankündigte, erhält er Hasskommentare, ein Geschäft wird bedroht. Es ist nicht das erste Mal
CDU-Fördergeld-Affäre: Worum es im Untersuchungsausschuss geht
Interne Nachrichten zeigen: Die Berliner Kulturverwaltung finanzierte nach dem 7. Oktober Projekte zur Antisemitismusbekämpfung. Dabei lief nicht alles rechtlich einwandfrei ab
Nach Nazi-Verherrlichungen: Großbritannien verweigert Kanye West die Einreise
Das britische Innenministerium verweigerte Superstar-Rapper Ye (ehemals Kanye West) die Einreise, auch wegen seiner antisemitischen Äußerungen. Das Wireless Festival wurde daraufhin abgesagt. Die Kontroverse spitzt sich weiterhin zu
Gil Shohat: „Israel hat sich verändert. Die Linke muss ihre Position in Nahost überdenken“
Die politische Lage hat sich dramatisch zugespitzt. Gil Shohat von der Rosa-Luxemburg-Stiftung erklärt, wie rechte Angriffe die Arbeit linker Gruppen in Israel erschweren und welche Lektion die Linkspartei daraus lernen sollte
Antizionismus-Debatte: Wofür steht die Linke?
Die Linke muss sich entscheiden: Wird sie zur antiisraelischen Klientelpartei oder zu einer gesellschaftlichen Kraft gegen den Rechtsruck – gegen Antisemitismus und Rassismus? Ein Appell von Monty Ott
Nahost: Liebe Genossis, an dieser Frage haben sich Linke schon vor Jahrzehnten aufgerieben
Unser Autor war Mitglied bei den Jungdemokraten/Junge Linke. Auch dieser Verband zerbrach an der Palästina-Frage, selbst wenn noch nicht die Rede von einem „real existierenden Zionismus“ war
Unter der Gürtellinie: MAGA-Prominente streiten ungewohnt offen über Trumps Iran-Krieg
Der Iran-Krieg entfacht einen offenen Machtkampf in der MAGA-Bewegung: Verbündete greifen sich öffentlich an, Loyalitäten bröckeln. Steht Trumps Basis vor einer Zerreißprobe?
Antizionismus: Die Linke, Palästina und Israel – ein Skandal, der keiner ist
Kritik am Zionismus gilt fix als antisemitisch, erfährt Die Linke nach einem Antrag in Niedersachsen gerade wieder. Diesem Framing liegen sehr unterschiedliche Interpretationen der Begriffe zugrunde – das sollte die Partei offensiv benennen
Antizionismus-Skandal um die Niedersachsen-Linke: Die Anatomie eines Eigentors
Kaum jemand bestreitet, dass Israels Rechtsregierung rassistische und militaristische Politik betreibt. Die Linke in Niedersachsen jedoch schafft es, sich aus eben diesem Befund einen Skandal zu basteln. Was ist daraus zu lernen?
Wo niemand meinen Namen kennt: Wie ich als Israelin in Berlin lebe
Die Schriftstellerin Avivit Mishmari lebt seit 2023 in Berlin. Sie ist in die Stadt gekommen, um den Frieden zu suchen. Hat sie ihn gefunden?
Israel-Streit um Antizionismus: Die Linke gerät jetzt ins Visier des Verfassungsschutzes
Ein Antrag des Linken-Landesverbands von Heidi Reichinnek in Niedersachsen zu Israel hat den Parteiaustritt des Antisemitismus-Beauftragten Brandenburgs zur Folge – und zieht Kreise über Die Linke hinaus: Der Landesverfassungsschutz prüft
Francesca Albanese vor Auftritt im Kino Babylon: Wieder ein Eklat um Antisemitismuskritik?
Ende März soll die UN-Sonderberichterstatterin für die Palästinensergebiete im Kino Babylon auftreten. Im Vorfeld gibt es viel Kritik. Francesca Albanese provoziert gerne. Trägt sie eine Mitschuld an der Empörungsspirale?
Geheimdienst im Bücherregal: Grundrechte unter Druck
Die Streichung dreier Buchläden vom Deutschen Buchhandlungspreis wirft Fragen auf. Ob die Einmischung der Behörde gerechtfertigt ist, wenn der Inlandsgeheimdienst nur vage Erkenntnisse liefert, ist dabei mehr als ein juristisches Problem
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