Antisemitismus
Main articles
Wenn deutsche Identität auf Holocaust-Erinnerung baut: Wo bleiben die Migras?
Deutschland versuchte durch die Erinnerung an das eigene Verbrechen eine neue nationale Identität aufzubauen. Das geschah allerdings unter Ausschluss der Migrant:innen. Warum die Migra-Communitys ihre eigenen Narrative etablieren wollen
Doppelmoral der AfD: Wie aus der Professorenpartei ein Hort rechter Elitekritiker wurde
Besonders der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke wettert regelmäßig gegen „die da oben“ und sieht sich umzingelt von „globalistischen Machtnetzwerken“. Warum verfängt rechte Elitenkritik?
Nach dem Streit um die Berlinale: Wie politisch ist die Kunst?
Den Berlinale-Auftritt von Abdallah Alkhatib hält unser Autor für ebenso indiskutabel wie die Reaktion von Wolfram Weimer. Aufgabe der Kunst wäre es, Moral und Empathie gegen Freund/Feind-Konstruktionen zu verteidigen
Ich war ihr Nazi: Ein Rückblick auf die „Antideutschen“ aus Sicht ihres Hauptfeinds
Um die Wende las Gerhard Hanloser Adorno und rief „Nie wieder Deutschland“. Dann kritisierte er die „Antideutschen“ und wurde zu deren Hassfigur. Wie sich diese Strömung zusammensetzte – und welche Rolle die Stadt Freiburg dabei spielte
Kostümiertes Denken: Hannah Arendt trendet auf Theaterbühnen
Zwischen Starkult, Kitsch und Voyeurismus: Theater in Hamburg und Berlin versuchen sich am Werk der Ausnahmephilosophin Hannah Arendt. Doch nur einer Inszenierung gelingt die Annäherung
Peter Ullrich: „Manche verorten Antisemitismus nur noch bei Migranten und Linken“
Antideutsche, Palästina-Solidarität, junge Aktivisten: Der Nahostkonflikt bringt verdrängte Konflikte der deutschen Linken wieder an die Oberfläche. Ein Gespräch mit dem Protestforscher Peter Ullrich über Geschichte, Macht und Sackgassen
Antifa, Antideutsche und Migrantifa: Israel und die deutsche Linke in vier Etappen
Was war da neulich los in Leipzig, als Antifagruppen wegen Nahost aufeinander losgingen? Die Schärfe dieses linken Generationenkonflikts erschließt sich am besten geschichtlich: das Verhältnis der deutschen Linken zu Israel im Überblick
Wer hat sich bei Israels Gründung vorstellen können, dass eines Tages Faschisten regieren?
80 Jahre haben wir das „Nie wieder Auschwitz!“ in der Schule gelernt. Doch machte das Bestehen auf die Singularität des Holocausts Faschisten auch ein leichtes Spiel. Was daraus zu lernen ist
SC Freiburg gegen Maccabi Tel Aviv: Wie viel Politik verträgt Fußball?
Vor dem Problemspiel gegen Israels Rekordmeister mit seiner notorisch rechten Anhängerschaft brodelt es in der linken Uni-Stadt im Breisgau. Wie man angemessen ein politisches Zeichen setzt – und wie man Maccabi-Fans wirklich ärgern kann
Nick Fuentes und die Groyper: Droht in den USA eine digitale SA?
Aus den Konflikten der MAGA-Bewegung tritt ein Gewinner hervor: Der rechte Influencer Nick Fuentes erreicht Millionen von Zuschauern. Unser Autor hat sich seine Clips angeschaut und warnt vor seiner Anziehungskraft
Wann gilt die Ausladung jüdischer Künstler als antisemitisch – und wann nicht?
Die Künstlerin Stella Leder beschrieb im „Freitag“ Ausladungen jüdischer Künstler als antisemitische Drangsalierung. Der Autor Tomer Dotan-Dreyfus fragt: Wieso schreibt Leder über manche Fälle und über andere nicht?
Lichter der Hoffnung: Chanukka feiern trotz Bedrohung
Über den jüdischen Alltag wissen christlich aufgewachsene Menschen in Deutschland nur sehr wenig. Unsere Autor*innen Sarah Levy und Monty Ott erklären, was Chanukka für sie bedeutet
Nach dem Hass von Bondi Beach: „Die Antwort kann nur Liebe sein“
Antisemitischer Terror erwächst aus dem Hass, der in unserer Gesellschaft gedeiht. Unsere Autorin findet die Antwort auf diesen Hass in ihrem Glauben: Liebe als eine politische Tätigkeit, die eingeübt werden muss
Candace Owens vs. Erika Kirk: Wohin führt der offene MAGA-Machtkampf?
Israelpolitik, Epstein-Skandal, steigende Preise: Die Konflikte in der US-Rechten sind vielfältig und die Risse vertiefen sich. Doch während der Streit Donald Trumps Basis schwächt, zieht eine neue extreme Rechte herauf
Schmerz anerkennen, lernen: Was nichtjüdische Menschen nach Bondi Beach machen können
Die Attentäter von Sydney haben bewusst eine Chanukka-Feier angegriffen. Solche Taten vermitteln Jüdinnen und Juden weltweit: Ihr seid nicht sicher. Es wird Zeit, dass auch Nichtjuden diese Botschaft hören – und Antisemitismus ernst nehmen
1.654 antisemitische Vorfälle in Australien 2025: „Das Unvermeidliche ist eingetreten“
Australien verzeichnete bis September 1.654 antisemitische Vorfälle – dreimal mehr als in jedem Jahr vor dem Gaza-Krieg. Ein Rabbi fürchtete, dass solch ein Anschlag drohte
Antisemitischer Terroranschlag am Bondi Beach: Das ist über die Täter bekannt
Australien trauert um die Opfer des antisemitischen Angriffs auf eine Chanukka-Feier am Bondi Beach in Sydney. Inzwischen ist mehr über die Täter bekannt. Die Waffen sollen legal erworben worden sein
Warum Palästina für die Linke nur ein Symbol ihrer moralischen Gewissheit ist
Was mobilisiert die Linke? Sozialabbau? Klimawandel? Fehlanzeige. Es ist Palästina. Die Zerstörung Gazas und das Leid der Palästinenser dienen dabei als Projektionsfläche für einen antiisraelischen Konsens mit autoritären Zügen. Warum?
Antisemitismus im Kulturbetrieb: Wir nennen es „sekundären Boykott“
Lahav Shani und Eva Illouz wurden ausgeladen, jüdische Künstler*innen werden plötzlich nicht mehr angefragt. Der Boykott kann inzwischen jeden treffen, auch linke Friedensaktivisten und Juden, die gar keine Israelis sind
Wo steht die Linke zwischen BDS, BILD-Beschuss und Gregor Gysi-Brandbrief?
Rund um den Parteitag der Linkspartei Berlin steht die Partei unter Beschuss – und verheddert sich im Streit von innen: Wie steht sie zu Israel nach zwei Jahren Gaza-Krieg? Und dann ist da noch das Gespenst des BDS, das von Neuem umgeht
Nirgends haben Leute so viel Angst vor Verschwörungstheorien wie in Deutschland
Nichts ist, wie es scheint: Dass Verschwörungstheorien ins Kraut schießen, ist nicht neu. Aber nirgends haben die Leute davor so viel Angst wie in Deutschland, sagt Forscher Michael Butter. Warum ist das so? Und was hilft dagegen?
Ausladung in Rotterdam: Eva Illouz wird dafür bestraft, dass sie jüdische Israelin ist
Eine Universität in Rotterdam lädt die französisch-israelische Soziologin Eva Illouz aus. Sinnvoller Boykott oder Antisemitismus? Wer Illouz kennt, weiß die Antwort
Der Cancel-Minister: Erste Bilanz zu Wolfram Weimer
Gender-Verbot, Google zerschlagen, Antisemitismus canceln: Immer wieder sorgt Kulturstaatsminister Wolfram Weimer für Schlagzeilen. Dabei ist er erst seit einem halben Jahr im Amt. Was er darüber hinaus kulturpolitisch erreicht?
Kafka war Jude! Wie ich am Berliner Ensemble plötzlich den „Prozess“ verstand
Die rätselhafte Undurchdringlichkeit der Moderne, darum geht es in Kafkas „Prozess“, oder? Am Berliner Ensemble nimmt Barrie Kosky den jüdischen Einfluss auf Kafka ernst
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