Benjamin Netanjahu

Der Angriff auf Isfahan sollte nicht unterschätzt werden

Der Angriff auf Isfahan sollte nicht unterschätzt werden

Meinung Die israelische Seite kann sich Eskalationsschübe vorbehalten, wann immer sie will. Ihren Partnern in den USA und der EU werden Konzessionen im Gaza-Krieg nicht erspart bleiben. Für die Kriegsführung gilt das allemal

Israel führt trotz US-Warnungen Luftschläge gegen den Iran aus

Israel führt trotz US-Warnungen Luftschläge gegen den Iran aus

Eskalationsspirale Für Explosionen über Isfahan und Täbris ist laut US-Angaben Israel verantwortlich – der nächste Schlag nach dem Botschafts-Bombardement von Damaskus und der iranischen Antwort mit hunderten gen Israel abgefeuerten Flugkörpern

Eshkol Nevo: „Ich muss weiter daran festhalten, dass auf der anderen Seite Menschen leben“

Eshkol Nevo: „Ich muss weiter daran festhalten, dass auf der anderen Seite Menschen leben“

Nahost-Konflikt In ihrem Schmerz wenden sich viele in Israel an den Schriftsteller Eshkol Nevo, dessen Buch „Wir haben noch das ganze Leben“ dort so gut wie jeder kennt. Erst nach und nach versteht er, was er ihnen geben kann

Auch Netanjahu sollte etwas aus dem „Krieg gegen den Terror“ gelernt haben

Auch Netanjahu sollte etwas aus dem „Krieg gegen den Terror“ gelernt haben

Analyse Es bleibt zwischen dem Iran und Israel für einen noch nicht überschaubaren Zeitraum bei fünf vor zwölf. Der Schlüssel zur Deeskalation liegt vorzugsweise in Washington

Krieg in Nahost: Deutschlands Weltbild steht konträr zur Wirklichkeit

Krieg in Nahost: Deutschlands Weltbild steht konträr zur Wirklichkeit

Meinung Das Schicksal der Palästinenser im Gaza-Krieg und die Notwendigkeit einer sofortigen Waffenruhe können in Deutschland jetzt wieder als nachgeordnete Fragen behandelt werden. Israels Premier Benjamin Netanjahu wird das recht sein

Iran/Israel: Premier Netanjahu war daran gelegen, eine zweite Front zu eröffnen

Iran/Israel: Premier Netanjahu war daran gelegen, eine zweite Front zu eröffnen

Naher Osten Es war klug von einigen arabischen Staaten, sich am Abschuss iranischer Flugkörper zu beteiligen und dies auch offiziell mitzuteilen – ein wichtiger Akt der Deeskalation

Gaza: Die Wahrnehmung des Krieges und Israels hat sich weltweit dramatisch verändert

Gaza: Die Wahrnehmung des Krieges und Israels hat sich weltweit dramatisch verändert

Eskalation Vielleicht wurde die mutmaßlich gezielte Tötung der sieben Helfer von World Central Kitchen zum Wendepunkt – jedenfalls erscheint Israel weltweit zusehends als ein Staat, dessen Handlungen außer Kontrolle geraten

Von Nesrine Malik | The Guardian
Nach dem iranischen Angriff auf Israel muss die Welt handeln: Die Krise bedroht uns alle

Nach dem iranischen Angriff auf Israel muss die Welt handeln: Die Krise bedroht uns alle

Meinung Benjamin Netanjahu wollte um seiner selbst willen einen größeren Konflikt. Teheran hat ihm mit seiner Militäroperation den Gefallen getan. Die Großmächte müssen dies umgehend eindämmen

Von Simon Tisdall | The Guardian
Iran greift Israel an: Mäßigung sollte jetzt höchstes Gebot sein

Iran greift Israel an: Mäßigung sollte jetzt höchstes Gebot sein

Meinung Der strategische Wert des iranischen Angriffs auf Israel hält sich in Grenzen, die symbolische Botschaft allerdings nicht. Bei dieser beispiellosen Zuspitzung eines erbitterten Konflikts riskiert Ali Chamenei mehr als Benjamin Netanjahu

Netanjahus Kalkül geht nicht auf: Zeit für einen Plan von 2002

Netanjahus Kalkül geht nicht auf: Zeit für einen Plan von 2002

Meinung Israels Regierungschef lässt die Armee vorerst aus dem Süden Gazas abziehen und hält an einer Offensive auf Rafah fest. Doch Benjamin Netanjahus zwei Kriegsziele scheinen kaum mehr miteinander vereinbar

Wer ist die Hamas? Die Zukunft in Nahost entscheidet sich an dieser Frage

Wer ist die Hamas? Die Zukunft in Nahost entscheidet sich an dieser Frage

Longread Wenn die Hamas zerstört ist, kann in Israel und Palästina der Krieg enden: So denken viele. Leider ist es nicht so einfach. Über die komplexe Geschichte einer Gruppe, die in Gaza fest verwurzelt ist

Von Joshua Leifer | The Guardian
USA und Israel: Wenn sich der Schützling der Großmacht widersetzt

USA und Israel: Wenn sich der Schützling der Großmacht widersetzt

Meinung Die US-Regierung erfährt das Dilemma einer großen Macht, deren Schützling ihren Interessen zuwiderhandelt. Allerdings ist sie deshalb nicht bereit, eine Waffenruhe in Gaza mit allen ihr verfügbaren Mitteln durchzusetzen

Marwan Barghuthi: Er hat die Autorität und das Mandat, um mit Israel zu verhandeln

Marwan Barghuthi: Er hat die Autorität und das Mandat, um mit Israel zu verhandeln

Porträt Als „Terrorist“ ist der 64-jährige Palästinenser Marwan Barghuthi zu fünfmal lebenslänglich verurteilt. Ihn freizulassen, wäre eine politische Entscheidung der israelischen Regierung. Es ist kaum zu erwarten, dass sie sich dazu bereitfindet

Ramadan in Gaza: Hungersnot und Kriegsangst überlagern den Fastenmonat

Ramadan in Gaza: Hungersnot und Kriegsangst überlagern den Fastenmonat

Reportage Mit einem israelischen Angriff auf Rafah ist weiterhin zu rechnen. Hilfsorganisationen schaffen es nicht, die Menschen ausreichend zu versorgen: Einen solchen Ramadan der Trauer und Not gab es noch nie

Gaza-Hilfe: Westliche Staaten wollen den Eindruck der Mitverantwortung vermeiden

Gaza-Hilfe: Westliche Staaten wollen den Eindruck der Mitverantwortung vermeiden

Hungersnot Die USA und Deutschland können Israel nicht veranlassen, mehr Grenzübergänge nach Gaza für humanitäre Transporte zu öffnen. Ein Zeichen für fehlendes Durchsetzungsvermögen oder für zu geringen Durchsetzungswillen?

Seebrücke nach Gaza: Ohne eine Waffenruhe werden nicht ausreichend Menschen gerettet

Seebrücke nach Gaza: Ohne eine Waffenruhe werden nicht ausreichend Menschen gerettet

Meinung Die Seebrücke nach Gaza ist ein Schuldeingeständnis, das die eigentliche Problematik kaschieren soll. Dabei wird diese Trasse der Humanität zu wenig Menschen retten – es braucht eine Waffenruhe in Nahost

Judith Butler: Verstehen heißt nicht rechtfertigen. Eine Antwort auf meine Kritiker:innen

Judith Butler: Verstehen heißt nicht rechtfertigen. Eine Antwort auf meine Kritiker:innen

Debatte Nach einem Videoschnipsel mit Äußerungen über die Hamas als Widerstandsbewegung hagelte es Kritik. Hier erklärt die Philosophin Judith Butler, was sie daran betroffen macht – und stellt klar, für Gewaltfreiheit zu stehen

Seebrücke Larnaca-Gaza: Eine Trasse der Humanität ist auf eine Waffenruhe angewiesen

Seebrücke Larnaca-Gaza: Eine Trasse der Humanität ist auf eine Waffenruhe angewiesen

Meinung Dass nun auch noch Tausende Palästinenser vor den Augen der Welt verhungern, ist offenbar auch für die US-Regierung des Furchtbaren zu viel. Präsident Biden drängt Israels Premier Netanjahu, mehr humanitäre Hilfe zu ermöglichen

USA/Israel: Joe Biden braucht für seinen Wahlkampf Fortschritte in Gaza

USA/Israel: Joe Biden braucht für seinen Wahlkampf Fortschritte in Gaza

Meinung Durch seine Israel-Politik verliert Joe Biden in den USA an Zuspruch in traditionellen Wählerschichten der Demokraten. Dass die Waffen ab 11. März während des Fastenmonats Ramadan in Gaza schweigen, liegt in seinem Interesse

Gaza: Noch ist offen, ob der Ramadan im Schutz einer Waffenruhe begangen wird

Gaza: Noch ist offen, ob der Ramadan im Schutz einer Waffenruhe begangen wird

Verhandlungen Nach Ansicht des Kriegskabinetts von Benjamin Netanjahu würde eine Feuerpause zur islamischen Fastenzeit nur einen kleinen Aufschub vor dem Angriff auf Rafah im Süden des Gazastreifens bedeuten

Führende Politiker weltweit behindern Waffenruhe in Gaza aus Eigeninteresse

Führende Politiker weltweit behindern Waffenruhe in Gaza aus Eigeninteresse

Meinung Netanjahu weiß, warum er einen Waffenstillstand verhindert. Die Hamas-Führung kümmert sich wenig um das große Leid seit dem 7. Oktober. Und besonders US-Präsident Biden macht den taktischen Fehler, vor den Wahlen den großen Wurf zu wollen

Von Simon Tisdall | The Guardian
Eva Illouz: Israel verwandelt sich in einen Schurkenstaat – wenn wir nichts tun

Eva Illouz: Israel verwandelt sich in einen Schurkenstaat – wenn wir nichts tun

Essay Die israelische Soziologin Eva Illouz sieht ihr Land in seiner Existenz bedroht und ruft zu einer Demokratiebewegung auf. Um zu bestehen, müsse sich die Gesellschaft neu aufstellen: demokratisch, säkular – und ohne Benjamin Netanjahu

Benjamin Netanjahu: Der ehemalige „Mr. Sicherheit“

Benjamin Netanjahu: Der ehemalige „Mr. Sicherheit“

Israel Benjamin Netanjahu war nie ein konventioneller Ideologe. Seine Absage an eine Zwei-Staaten-Lösung hatte weder etwas mit messianischer Überzeugung noch biblischer Inspiration zu tun. Eher war sie Ausdruck einer pessimistischen Weltsicht

Von Joshua Leifer | The Guardian
Anschlag in Kerman: Der Gazakrieg dehnt sich auf den Iran aus

Anschlag in Kerman: Der Gazakrieg dehnt sich auf den Iran aus

Reaktion Hundert Tote hat das Attentat auf die Gedenkenfeier für den Anfang 2020 durch eine US-Drohne getöteten Qassem Suleimani gefordert. Es kam zum schlimmsten Terroranschlag seit Bestehen der Islamischen Republik, die darauf antworten dürfte

Von Julian Borger | The Guardian