Demokratie
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Zu viel Kampagne, zu wenig Basis? Warum manche Linke über ihre Strategie streiten
Während die Parteispitze auf Organizing und klare Linien setzt, warnt die Linke-Abgeordnete Katalin Gennburg vor Zentralisierung. Die Frage: Wie viel Steuerung verträgt eine demokratische Klassenpartei?
Iran ist immer bald befreit: Die Hoffnung der Diaspora – und ihr Problem
Ein Satz, der Hoffnung verspricht, wird zum emotionalen Anker der Diaspora. Doch je stärker der Wunsch nach Befreiung ist, desto fragwürdiger wird er. Über ein Gefühl, das zunehmend um sich selbst kreist: der Schmerz des Exiliert-Seins
Autokraten können fallen: Ungarn wird zum Hoffnungsschimmer für die US-Demokraten
Die Niederlage von Viktor Orbán in Ungarn sendet ein starkes Signal bis in die USA. Die Demokraten lässt das hoffen. Gleichzeitig sagt Harvard-Professor Steven Levitsky: Trump ist zu Dingen fähig, die Orbán nie getan hat
Jürgen Habermas weiterdenken: Wer die Demokratie retten will, muss mehr Widerspruch wagen
Was bleibt von Jürgen Habermas nach seinem Tod? Der Philosoph und Soziologe kann Ratgeber sein für den Umgang mit Russland, der AfD – für die Zukunft der Demokratie. Doch seine Theorie des kommunikativen Handelns übersieht etwas Wichtiges
Neue Protestform in den USA: Mit feministischer Care-Ethik gegen ICE und Donald Trump
Mit Nachbarschaftsbewegungen wehren sich die Menschen in den USA gegen Donald Trumps Politik und ICE-Razzien. Organisiert werden diese Proteste insbesondere von Frauen. Warum?
Faschismusexperte Mathias Wörsching: „Wir erleben eine Faschisierung der Gesellschaft“
In den USA baut Trump den Staat um, in Teilen Ostdeutschlands steht die AfD bei 40 Prozent. Ab wann ist es angemessen, von Faschismus zu sprechen? Über Kriterien, Kipppunkte und historische Lehren spricht der Historiker Mathias Wörsching
Menschenfeindlich? So lebt es sich wirklich in einer Bauhaus-Siedlung
Die AfD hetzt in Sachsen-Anhalt gegen das Bauhaus und bezeichnet es als „menschenfeindlich“. Was aber sagen diejenigen, die darin wohnen? Unser Autor besuchte die Bauhaus-Siedlung Dessau-Törten und stieß auf offene Türen
Das SPD-Debakel in Rheinland-Pfalz hat mit Özdemirs Baden-Württemberg-Sieg etwas gemeinsam
Die Sozialdemokraten verlieren in ihrer einstigen Hochburg Rheinland-Pfalz die Landtagswahl, die AfD landet bei 20 Prozent. Kein Wunder bei Wahlkämpfen, die der Erzählung Nahrung geben, die etablierten Parteien seien doch eh alle gleich
Vom Jurastudium auf die Anklagebank: Carla Hinrichs schreibt über die Letzte Generation
„Meine verletzte Generation“ erzählt vom rechtlichen und emotionalen Kampf der Klimabewegung. Dabei ordnet Hinrichs die Repressionen gegen sie als zunehmenden Autoritarismus ein, der längst über die Letzte Generation hinausreicht
Braune Schulen und kippende Demokratien: Zwei Bücher über die Bedrohung von Rechts
Die Lehrer Laura Nickel und Max Teske schreiben über Hitlergrüße im brandenburgischen Schulflur und ihre Flucht nach vorn. Journalistin Sally Lisa Starken über den rechten Kulturkampf in europäischen Parlamenten
„Ostdeutschland galt Jürgen Habermas als unaufgeklärt und gefährlich für den Westen“
Sein jüngstes Buch hat der Kulturwissenschaftler Philipp Felsch Jürgen Habermas gewidmet. Er weiß, welche von dessen Veröffentlichungen man sich heute sparen kann – und wie früh der Philosoph vor einem Anschluss der DDR an die BRD warnte
Zum Tod von Jürgen Habermas: Ein ganz großes Vorbild
Klügster Verteidiger der liberalen Demokratie oder Abtrünniger von der Idee der Kritischen Theorie? Jürgen Habermas war nicht der Radikalste – was das Werk des mit 96 Jahren verstorbenen Philosophen und Soziologen dennoch so wichtig macht
Geheimdienst im Bücherregal: Grundrechte unter Druck
Die Streichung dreier Buchläden vom Deutschen Buchhandlungspreis wirft Fragen auf. Ob die Einmischung der Behörde gerechtfertigt ist, wenn der Inlandsgeheimdienst nur vage Erkenntnisse liefert, ist dabei mehr als ein juristisches Problem
Baden-Württemberg zeigt: Grüne, Union und SPD sind sich viel zu einig – das hilft der AfD
Cem Özdemir oder Manuel Hagel: Die Mitte-Parteien inszenieren unterschiedliche Typen und Stile. Inhaltlich aber unterscheiden sich Grüne, CDU und SPD kaum. Selbst Die Linke sitzt in der Brandmauer-Falle. Davon profitiert nur die AfD
Vetternwirtschaft: Ein Lehrstück darüber, wie der Kampf gegen die AfD nicht funktioniert
Sind rechtspopulistische Parteien überhaupt verwundbar? Die jüngste „Vetternwirtschaft“-Affäre der AfD zeigt, wie der „Kampf gegen Rechts“ nicht funktioniert – und schon bei Donald Trump versagt hat
Bernhard Schlink: „Gerechtigkeit ist eine Sehnsucht und die Sensibilität für sie nimmt zu“
Der Schriftsteller Bernhard Schlink sagt: Unser Verständnis von Gerechtigkeit suggeriert, Gleiches solle immer gleich behandelt werden. Wie erklärt er Deutschlands Ungleichbehandlung ukrainischer Flüchtlinge und palästinensischer Kinder?
Ostdeutsche Allgemeine Zeitung: Repräsentation bedeutet nicht, für andere zu sprechen
Die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung will ein Leitmedium für den Osten sein. Aber der Osten ist kein monolithischer Raum, der auf eine Leitstimme wartet. Warum die Vielfalt der Stimmen die bessere Antwort auf die ostdeutsche Medienwüste ist
Comeback von Angela Merkel beim CDU-Parteitag in Stuttgart? Sie könnte auch ausschlafen
Angela Merkel trifft auf einen geschwächten Friedrich Merz – und viele sehnen die Ex-Kanzlerin zurück. Doch in Merkel-Nostalgie verfallen vor allem Linke und Grüne – dabei brauchte die Republik eine funktionierende konservative Partei
Jana Hensel irrt sich: Nicht Ostdeutschland, sondern die Demokratie ist in der Krise
Diktaturerfahrung, Freiheitsschock, Jammer-Gen? Die Debatte um den Rechtsruck zwischen Dresden und Schwerin ist verzerrt. Nicht das Verhältnis des Ostens zur Demokratie ist in der Krise, sondern die Demokratie und ihre Wirtschaftsweise
Jana Hensel zum AfD-Aufstieg: „Der Osten kippt. Und der Westen will das nicht sehen“
Die Schriftstellerin Jana Hensel fragt sich in ihrem neuen Buch „Es war einmal ein Land“, wann das Abdriften so vieler Landsleute nach rechts begann. Ihre These: Der Abschied von der Demokratie fing weit vor Angela Merkel an
Fall Bamdadi: Wer meint, gegen AfD und Co. werde es der Staat schon richten, irrt gewaltig
Er kämpft gegen Rechtsradikalismus und gerät selbst ins Visier: Das Urteil gegen den Gewerkschafter Danial Bamdadi zeigt, wie ein Gericht Verfassungsschutz-Logik übernimmt und was ein Radikalenerlass gegen „Extremisten aller Art“ bedeutet
Schock für Danial Bamdadi: Keine Einbürgerung wegen „linksextremistischer Bestrebungen“
Der Gewerkschafter Danial Bamdadi kämpft gegen Rechtsextremismus in Betrieben. Nun blockiert der Verfassungsschutz seine Einbürgerung wegen „Linksextremismus“ – und Verwaltungsgericht Stuttgart übernimmt die Argumentation
Kathleen Reinhardt zur Venedig-Biennale: „Der Osten ist kein ‚weißer‘ Raum“
Kathleen Reinhardt kuratiert den Deutschen Pavillon auf der diesjährigen Kunstbiennale in Venedig. Die Erwartungen an sie als erste Ostdeutsche in dieser Position sind besonders hoch. Wie geht sie damit um?
Harvard-Professor Sven Beckert: Der Kapitalismus ist 800 Jahre älter, als viele denken
Im Interview räumt der Historiker Sven Beckert mit so einigen Mythen über unser Wirtschaftssystem auf. Vor allem sei der Kapitalismus nicht erst 200 Jahre alt, wie wir denken, und er führe auch nicht notwendigerweise zu Demokratie
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