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65 Jahre türkisch-deutsche Erfolgsgeschichte: Es geht um mehr als kitschige Teilhabe
Die Anwerbung türkischer Arbeitskräfte 1961 war der Beginn einer bemerkenswerten Erfolgsgeschichte. Doch der Aufstieg war hart erkämpft. Nun steht die Gestaltung der Gesellschaft im Fokus. Welche Chancen bringt das mit sich?
Friedrich Merz hofiert Nvidia-Chef Jensen Huang – doch eine Frage stellt in Berlin niemand
Beim ersten „Invest in Germany Summit“ warb die Bundesregierung um 200 internationale Investoren, Amazon sagte über 16 Milliarden Euro zu. Kritiker sehen die digitale Souveränität verraten. Doch trifft dieser Vorwurf überhaupt den Kern?
Bertolt Brecht und „Der Brotladen“: Was ein Stück von 1930 über Zwangsräumungen erzählt
Der Fall Maricarmen in Spanien hat einen Vorläufer im Berliner November 1929: Wie Bertolt Brecht, Elisabeth Hauptmann und Emil Hesse-Burri aus einem Zeitungsausschnitt ein Theaterstück machen wollten und warum dieses erst 1967 gezeigt wurde
Deutschlands neuer Botschafter in Kiew sagte einem ukrainischen Medium Brisantes zur NATO
Verhandlungen, um den Krieg Russlands gegen die Ukraine zu beenden, werden wohl kaum zu einer NATO-Vollmitgliedschaft Kiews führen. Doch der neue deutsche Botschafter in Kiew sieht das offensichtlich anders. Was er in einem Interview sagte
Warum ich es falsch finde, dass der „Spiegel“ Interna zu Elif Eralps Angst veröffentlicht
Elif Eralps Sprecher schickt ein autorisiertes Interview an den „Spiegel“ – aus Versehen mit vertraulichen Notizen, in denen die Linke Angst um sich und ihre Familie erwähnt. Warum ich es verantwortungslos finde, dies öffentlich zu machen
Asyl in Europa? Nicht, wenn Ukrainer und Russen fliehen, um diesem Krieg zu entgehen
In Brüssel erzählen Kriegsdienstverweigerer aus der Ukraine und Russland, wie die Europäische Union Schutz verwehrt und so Männer der Front ausliefert. Was Deutschlands Außenminister Johann Wadephul dafür nach Kiew melden will
Ab Herbst 1941 fahren Sonderzüge der Reichsbahn nach Osten und in den Tod
In Deutschland beginnt die systematische Deportation jüdischer Bürger in die Vernichtungslager des NS-Staates. Die Reichsbahn erweist sich als jederzeit verlässlicher Sekundant der „Endlösung“
Investitionsgipfel: Wie Merz Deutschland zum Renditeparadies für BlackRock und Co. macht
Weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit: 200 Chefs von Banken und Fonds kamen zum Gipfel „Invest in Germany“ nach Berlin. Ihre Wünsche: Rente und Stromnetz. Und wer zahlt die Zeche?
Ali Tamim: „Ich war acht, als mich die Polizei das erste Mal an die Wand stellte“
Sein preisgekrönter Film „Noah“ über rassistische Polizeigewalt kommt 2027 ins Kino. Der Regisseur Ali Tamim spricht im Interview über seine eigenen Erfahrungen mit Polizeigewalt in Berlin
Nord-Stream-Prozess: Wie „Hamburgs gefragtester Verteidiger“ auf einen Freispruch zielt
Die Anklage lautet auf „Kriegsverbrechen“: In Hamburg hat der Prozess um die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines begonnen. Welche Strafe dem mutmaßlichen Mittäter Serhii Kuznetsov droht und welche findige Strategie die Verteidigung verfolgt
Ich fühlte mich heimatlos, enttäuscht von der eigenen Hood der „Linksintellektuellen“
Früher vertiefte sich unsere Autorin in „Gender Studies“, heute findet sie, Mutterschaft und Familie würden zu wenig geschätzt. Wer die Rechten stoppen wolle, müsse die Dogmen des eigenen linken Milieus überdenken – sieben davon nennt sie
Wie Russland Gerhard Schröder sieht und was sein und Wladimir Putins Vater gemeinsam haben
In Russland galt Altbundeskanzler Gerhard „Schrjoder“ lange als letzter Hoffnungsträger aus Deutschland. Das hat auch mit seiner und Wladimir Putins Familiengeschichte zu tun. Woran sich ältere russische Journalisten heute wehmütig erinnern
Wie Westdeutschland Thomas Manns Goethe-Roman „Lotte in Weimar“ 1946 infam verrissen hat
1946, auf dem Nullpunkt hiesiger Geschichte, erscheint „Lotte in Weimar“ erstmals in Deutschland. „FAZ“ und andere ereifern sich über Thomas Mann – weil er darin offenlegt, wie sich die Deutschen Hitler und den Nazis willig hingegeben haben
Elitenforscher Lars Vogel: „Ostdeutsche sind immer noch deutlich unterrepräsentiert“
Ostdeutsche stellen 19 Prozent der Bevölkerung, aber nur 12 Prozent der Eliten, zeigt der „Elitenmonitor“ der Bundesregierung. In Konzernchefetagen sieht es noch düsterer aus. Warum ändert sich das nicht von selbst, Lars Vogel? Ein Gespräch
Omar Kamil zeigt, warum Antisemitismus kein Wesensmerkmal des Islam ist
Der Historiker und Politikwissenschaftler Omar Kamil widerspricht den einfachen Erklärungen und verfolgt ins seinem neuen Buch „Muslimischer Antisemitismus“ die politischen und historischen Quellen des weltweiten Judenhasses
Johannes Varwick zur Friedensdemo: Eine Partei könnte vom Streit um Aufrüstung profitieren
Bis zu 35.000 Menschen protestierten am 3. Oktober gegen die Aufrüstung. Auch unser Autor sprach am Brandenburger Tor. Tags darauf sicherte Merz in Kiew weitere Ukraine-Hilfe zu. Was lässt sich aus den Protesten der 1980er Jahre lernen?
Eine vergessene Episode von 1926 zeigt, warum Jürgen Klopps Fahnen-Appell so brisant ist
Der Bundestrainer will Schwarz-Rot-Gold den neuen Rechten abnehmen. Doch um die deutschen Farben wird seit über 200 Jahren gerungen – von Lützows Freikorps bis zu den Reichsbürgern. In Weimar kostete der Streit sogar einen Kanzler das Amt
Ist Jürgen Klopps Patriotismus hilfreich im Kampf gegen die AfD?
Seit 1990 ist Deutschland vereint, doch die Deutschlandfahne weht im Osten weit häufiger als im Westen. Unser Autor sieht darin ein Symptom verdrängter Nationenbildung. Was hat Bundestrainer Jürgen Klopp verstanden, das der Politik fehlt?
Kommt Putin zum G20-Gipfel nach Miami, stehen Macron und Merz vor einem heiklen Dilemma
Mehr als ein Händedruck war zwischen Wadephul und Lawrow in New York nicht drin. Nun hat Trump den russischen Präsidenten nach Florida eingeladen. Im Umgang mit Moskau fehlt Paris und Berlin die Kraft – doch daran sind sie nicht unschuldig
Der Fall Maricarmen: Auch in Madrid verschärft sich die Wohnungsnot
In Madrid wurde eine 87-Jährige zwangsgeräumt. Einen ähnlichen Fall gab es vor einigen Jahren auch in Berlin. Um trotz Wohnungskrise gute Laune zu haben, empfehlen wir diverse Theater-Nerd-Cappys. Der „Freitag“-Blick auf den Montag
Wadephul im 20-Minuten-Gespräch mit Lawrow: War das standhaft oder starrsinnig?
Fast vier Jahre lang herrschte Funkstille zwischen den Außenministern Deutschlands und Russlands. Am Rande der UN-Generalversammlung kam es nun zu einem „Handshake“. Doch die Botschaft aus Berlin löste in Moskau vor allem Achselzucken aus
Klopp und sein „linker“ Nationalstolz: Schon Marx zeigte, warum es das nicht geben kann
Sollten wir Nationalstolz nicht „den Falschen überlassen“? Seit Jürgen Klopps Äußerung bei der Kaderverkündung läuft eine Debatte über die Vereinbarkeit von progressiven Werten und der deutschen Fahne. Eine Replik auf Pedram Shahyar
Wie ich auf einem linken Anti-Genozid-Event einen Antisemiten traf
Dass die Linke ein „Antisemitismus-Problem“ hat, wird in vielen Kommentaren schon vorausgesetzt. Die meisten meinen damit: Die Linke benennt den Genozid in Gaza
Nicaragua klagt in Den Haag: „Deutschland weiß genau, was in Gaza geschieht"
Der nicaraguanische Jurist und Diplomat Carlos Argüello Gómez vertritt vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) die Klage seines Land gegen Deutschland. Der Vorwurf: Beihilfe zum Völkermord in Gaza. Ein Gespräch über die jüngste Anhörung
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