Migration
Die Gründe für Migration sind so zahlreich wie die Menschen, die sich dafür entscheiden, ihre Heimat zu verlassen. Migration wird politisch kontrovers diskutiert, von Vorteilen für die Wirtschaft bis zu rassistischen Ressentiments. Hier finden Sie Erfahrungsberichte, Hintergründe und Analysen zu den gesellschaftlichen Auswirkungen
Main articles
Westlicher Vorposten im Osten: Polen bereitet sich auf den Ernstfall vor
Schützengräben ausheben, Grenzmauern bauen, Überlebenstraining absolvieren, Migration verhindern. Das Land schottet sich gegen Russland ab wie noch nie seit Ende das Kalten Krieges, auch wenn viele das für übertrieben halten
Feminismus für linke Männer: Liebe ist politisch!
Was ist mit linken Männern los? Sie predigen Gleichheit für alle, aber nur solange sie sich nicht an die eigene Nase fassen müssen. Das Patriarchat bekämpft man nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch. Und zwar zuerst in Beziehungen
84 Prozent der Kids in Offenbach haben Migrationshintergrund: Wie lebt es sich hier?
Durch die Haftbefehl-Doku erhielt Offenbach traurige Berühmtheit. Als der Rapper dort groß wurde, stürzte die Kommune gerade ab. Wie sieht es heute in Offenbach aus, die die viertsicherste Stadt in Deutschland ist?
Slavoj Žižek: Trumps Sicherheitsstrategie ist ein Manifest zivilisatorischer Auslöschung
Donald Trumps Nationale Sicherheitsstrategie liest sich teils wie ein grotesker neu-rechter Gesinnungsaufsatz. Es strotzt vor Obsessionen und Inkonsequenzen. In anderen Teilen ist das Papier aber beängstigend konkret. Eine Reflexion
Stanišić: „Wir brauchen Literatur, aber noch mehr brauchen wir engagierte Menschen“
Der Schriftsteller Saša Stanišić spricht darüber, wie es ihm gelingt, sich aus Ohnmachtsgefühlen herauszuholen – und über eine Literatur, die sich engagiert und versucht, den Menschen zu verbessern
Anruf aus der Todeszelle: „Ich werde am Dienstag hingerichtet“
In Saudi-Arabien werden Hinrichtungen geheim durchgeführt. Hunderte Ausländer sind betroffen. Ihre Familien berichten von Folter und erzwungenen Geständnissen. Sie werden vermutlich enthauptet. Es gibt keine Begräbnisse, nur Todesurkunden
Forscher zu Stadtbild-Debatte: „Merz’ Rhetorik kann den Weg für rassistische Gewalt ebnen“
Friedrich Merz spricht vom „Stadtbild“ – und knüpft damit an rechte Diskurse an, in denen Migration als Bedrohung und Ordnungspolitik als Rettung erscheint. Das Autorenkollektiv Terra-R erklärt, warum solche Vorstellungen gefährlich sind
Spahn statt Wadephul als Außenminister? Friedrich Merz hat ein Problem
Rechte Medien stürzen sich auf Johann Wadephul, die SPD stellt sich hinter den CDU-Außenminister: Nach dessen Äußerungen zu Syrien rumort es in der Union heftig – doch eine Kabinettsumbildung würde Friedrich Merz in neue Bedrängnis bringen
Lesen gegen den Winterblues: Die schönste Jahreszeit, um seinen Geist zu nähren
Noch ist Spätherbst, aber der Winter klopft an. Im kühlen Dezember sind Bücher die besten Begleiter. Diese fünf Werke bieten tiefgehende Analysen, die weit über den Alltag hinaus neue Perspektiven eröffnen
Verändertes Stadtbild in Ostdeutschland: Die neue Gemeinschaft als Hoffnung
Wo einst Entwertung und Rückzug herrschten, bringen neue Gesichter Bewegung. Migration verändert im Osten nicht nur das Straßenbild – sie kann auch eingefrorene Orte wieder öffnen. Wenn man den Wandel nicht fürchtet, sondern gestaltet
Friedrich Merz auf Abwegen: In der CDU wachsen Frust und Ärger über den Rechtskurs
Friedrich Merz bedient immer wieder die Themen der AfD – auch in ihrer Rhetorik. Die „Stadtbild“-Äußerung war ein besonderer Leckerbissen für rechtspopulistische Feinschmecker. Doch einigen Konservativen dämmert es inzwischen
Friedrich Merz versagt: Was hinter dem Stadtbild-Ablenkungsmanöver steckt
Friedrich Merz versagt auf allen Politikfeldern, also fängt er mit dem „Stadtbild“ eine kulturkämpferische Debatte an. Das tat er schon häufiger: Kleine Erinnerung an manch früheres Ablenkungsmanöver
Hanau-Überlebender: „Menschen starben, weil sie dem Täter nicht ins Stadtbild passten“
Said Etris Hashemi fühlt sich von Friedrich Merz angesprochen: als unerwünscht, als Gefahr. Als Überlebender des Terroranschlags in Hanau 2020 hört er genau zu, wenn über Menschen gesprochen wird, die angeblich nicht ins Stadtbild passen
Merz’ rassistische Denke: Der gefährliche Psycho-Mechanismus hinter dem Stadtbild
Merz nennt Menschen, die aussehen als hätten sie keinen Aufenthaltstitel, ein „Problem im Stadtbild”. Die Dynamik, die hinter diesem Denken steht, hat Klaus Theweleit einmal als faschistoid analysiert
CDU'ler kritisiert Merz: „Die Migration- und Bürgergeld-Debatten gleiten ins Absurde ab“
Ob „Stadtbild“-Zitat oder falsche Versprechen beim Bürgergeld: Dennis Radtke, Chef des CDU-Arbeitnehmerflügels, kritisiert die Agenda von Friedrich Merz: „Wir müssen endlich die Sorgen der arbeitenden Bevölkerung in den Mittelpunkt stellen“
Rassismus im Kanzleramt: Wie Friedrich Merz auf AfD macht
Was einst ein Tabubruch der AfD war, kommt heute aus dem Mund des Kanzlers: Friedrich Merz spricht über das „Stadtbild“ – und reproduziert damit rassistische Erzählungen. Über die Grenzverwischung zwischen Regierung und radikaler Rechter
Stadtbild-Debatte: Wer hat Angst vor Vielfalt?
Friedrich Merz sieht „das Problem noch im Stadtbild“. Damit meint der Kanzler Migration. Dass die Ankunftszahlen von Asylsuchenden rückläufig sind: geschenkt. Was steckt hinter der deutschen Angst vor „Anderen“?
Studie warnt: Wie die politische Mitte den Rechtsextremismus unbewusst fördert
Eine neue internationale Studie fordert die politischen Mainstream-Parteien dringend auf, ihren eigenen Diskurs zu erarbeiten und nicht die Positionen von rechtsextremen Parteien zu übernehmen
Das Diverse ist gerade das Deutsche: Nava Ebrahimis Roman „Und Federn überall“
Sechs Stimmen, eine Wahrheit: In ihrem neuen Roman führt Ebrahimi Identität, Arbeit und Herkunft zu einem dichten Gesellschaftsbild zusammen. Ihr Buch „Und Federn überall“ stand auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2025
Härtere EU-Gesetze zum Familiennachzug: Ahmad kann nicht schlafen
Die strikten Gesetze zum Familiennachzug in die EU-Länder führen zu langen Trennungszeiten. Letztlich profitieren von diesem Umstand die von der Politik hart bekämpften Schleusergruppen
Labour laufen die Wähler davon – Jeremy Corbyn ist mit neuer Partei zurück
Nach 14 Jahren auf der Oppositionsbank siegte Labour bei der Wahl vor über einem Jahr. Keir Starmer hatte „eine große Wende“ in Großbritannien angekündigt. Nun erscheint erstmals wieder eine Parteigründung links von Labour aussichtsreich
Analyse des „Migrationssommers“: Wie ich als Reporter das Jahr 2015 erlebte
Als Journalist begleitete Mohamed Amjahid 2015 und in den Folgejahren Geflüchtete auf der Balkanroute und auf den Fluren deutscher Ämter. Er sieht die vergangenen Jahre auch als Dekade einer autoritären Wende
„Auch zehn Jahre nach 2015 hören wir: Du bist nicht deutsch genug“
Sharmila Hashimi, Kefah Ali Deeb und Mohammad Al Attar sind Autorinnen, Journalisten und Theatermacher in Deutschland. Vor zehn Jahren flüchteten sie aus Afghanistan und Syrien. Auf das Jahr 2015 blicken sie jedoch mit gemischten Gefühlen
Palästinenser in Deutschland: Warum wir so lange unsichtbar im Diskurs waren
Man begegnete Palästinensern hierzulande mit einem Generalverdacht und kriminalisierte sie, wo ein Zeichen des Mitgefühls angebracht wäre. Pflichtschuldige Worte waren das höchste der Gefühle. Unsere Autorin will das nicht länger hinnehmen
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