Nahostkonflikt
Der Nahostkonflikt in der Region Palästina begann zu Beginn des 20. Jahrhunderts zwischen Juden und Arabern und dauert bis heute an
Main articles
Wir haben vier Menschen für einen Tag im Gazastreifen begleitet. Das sind ihre Geschichten
Hinter den Schlagzeilen über Bomben und Massensterben verbirgt sich eine leisere Tragödie: der zermürbende Alltag unter israelischer Blockade. Wie kocht man Tee, wenn es kaum Gas, fließendes Wasser oder Holz gibt? Eine Reportage aus Gaza
Wahlen in Israel: „Das bedeutet nicht, dass ich an die israelische Demokratie glaube“
Wird die Wahl in Israel etwas an der Politik gegenüber den Palästinensern ändern? Die Anwältin Diana Buttu darf in Israel wählen, kritisiert aber dessen Demokratie. Was erwartet sie – auch von möglichen Wahlen in Palästina im November?
Liebe junge Kriegsdienstgegner, übernehmt jetzt bitte die alte Friedensbewegung!
Die junge Bewegung gegen eine neue Wehrpflicht könnte dem Unbehagen gegenüber Vorkriegspolitik und Sozialabbau machtvoll Ausdruck verleihen. Eine historische Chance, die über Differenzen hinweghelfen sollte: eine spontane Kundgebungsrede
Margot Käßmann: „Sollen die Herrschenden sich schlagen, nicht zig Tausende junge Soldaten“
Die frühere EKD-Ratsvorsitzende hat ein neues Buch geschrieben: „Warum ich Pazifistin bleibe“. Am 3. Oktober redet sie auf Friedensdemos – trotz des „Putinversteher“-Vorwurfs. Gilt ihr Nein zu deutschen Waffen auch für Israel? Ein Gespräch
Jetzt mal ganz ruhig und konkret: Was ist Antisemitismus? Und: was ist es nicht?
Die IHRA-Definition, die Jerusalemer Erklärung, das Nexus-Dokument: Es gibt mehrere Versuche, eine trennscharfe Antisemitismus-Definition zu formulieren. Gerade jetzt äußerst nützlich, sie zu kennen
Warum gerade das migrantische Berlin seine Gründe hatte, links zu wählen
Nach der Wahl tobt eine Kampagne gegen die Linkspartei. Muslimen wird latenter Antisemitismus unterstellt. Unsere Autorin lebt seit 38 Jahren neben Menschen, die aus dem Nahen Osten kommend Zuflucht suchten. Wie blickt sie auf die Debatte?
Emmi Stiegler: „Ich selbst habe noch keinen Antisemitismus in der Linkspartei erlebt“
Seit ihrem Wahlsieg in Berlin steht die Neuköllner Linke unter Beschuss: Sie dulde Judenhass, so der Vorwurf. Emmi Stiegler ist Jüdin, und hat in dem Bezirk kandidiert. Ein Gespräch
Uffa Jensen: „Die Wählerschaft der CDU hat größere Antisemitismusprobleme als die Linken“
Können sich Juden und Jüdinnen in Berlin unter einer Linken-Bürgermeisterin Elif Eralp „nicht mehr sicher fühlen“? Der Historiker Uffa Jensen, Vize-Direktor des Zentrums für Antisemitismusforschung, hat darauf zwei Antworten. Ein Gespräch
▶️ Augstein & Blome: Müssen Juden wirklich Angst vor der Linken haben?
Nach dem Wahlsieg der Linken in der Hauptstadt rückt besonders der Umgang der Partei mit dem Thema Antisemitismus in den Fokus. Wo endet legitime Kritik an Israel und wo beginnt Antisemitismus?
„Vielleicht ein letztes Mal“: Was der Arzt Abu Safiya noch über seine Haft in Israel sagte
Der Arzt Abu Safiya sitzt seit mehr als 600 Tagen in Haft in Israel – ohne Anklage. Da er kein Einzelfall ist, gibt es nur noch wenige Mediziner, die in Gaza Verletzte behandeln können. Was das Auswärtige Amt in Berlin zu seinem Fall sagt
Ich bin Jüdin und habe die Linke gewählt. Dies ist mein Appell an SPD und Grüne
Nach der Berliner Wahl kursieren massenhaft Vorwürfe, die Linke sei antisemitisch. Ein Argument, das SPD und Grüne von einer linken Koalition abhalten soll. Unsere Autorin widerspricht vehement – mit einem hebräischen Zitat
Wie ich auf einem linken Anti-Genozid-Event einen Antisemiten traf
Dass die Linke ein „Antisemitismus-Problem“ hat, wird in vielen Kommentaren schon vorausgesetzt. Die meisten meinen damit: Die Linke benennt den Genozid in Gaza
Nicaragua klagt in Den Haag: „Deutschland weiß genau, was in Gaza geschieht"
Der nicaraguanische Jurist und Diplomat Carlos Argüello Gómez vertritt vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) die Klage seines Land gegen Deutschland. Der Vorwurf: Beihilfe zum Völkermord in Gaza. Ein Gespräch über die jüngste Anhörung
Ido Arad: „Grundelemente des Faschismus sind in der AfD erkennbar“
Für den israelischen Juden Ido Arad reicht der Rassismus der AfD weit in die politische Mitte. Im Interview spricht er über Gewalt gegen Palästinenser, seine Heimat Israel – und warum er erstmals erwägt, Deutschland zu verlassen
Wie Jared Kushner und Ivanka Trump die Flamingo-Revolution gegen Albaniens Elite auslösten
Albaniens Kult-Premier Edi Rama will Luxus- statt Billigtourismus für die größte Insel des Landes. Dafür dealte er mit Jared Kushner und Ivanka Trump. In Tirana hat das einen sagenhaften Aufstand gegen die Elite provoziert. Eine Reportage
Slavoj Žižek: Nicht der AfD-Sieg hat mich schockiert – sondern eine bestimmte Reaktion
Nach dem Sieg der AfD in Sachsen-Anhalt zählt Philosoph Slavoj Žižek weitere Fälle politischen Wahnsinns auf – etwa Trumps 5.000-Dollar-Dividende für jeden erwachsenen US‑Bürger. Doch wirklich empört ist er über das eigene politische Lager
Warum hat Jared Kushner zwei Milliarden aus Saudi-Arabien bekommen? Ein Verdacht liegt nah
Manche nennen Jared Kushner einen der mächtigsten Diplomaten der Welt, andere halten ihn für einen Dilettanten, der fehlende Kompetenz durch bloße Loyalität zum Präsidenten kompensiert. Doch wer ist Trumps „Deal-Maker“ wirklich? Ein Porträt
Wird die Straße von Hormus geöffnet? Ein Vertrag aus dem Jahr 1936 könnte ein Vorbild sein
Die Huthi haben in 18 Stunden wichtige Küstengebiete im Jemen erobert und kontrollieren eine zentrale Passage für den Welthandel. Der Ölpreis stieg derweil auf 100 Dollar. Ausgerechnet eine fast 90 Jahre alte Regel könnte den Konflikt lösen
Haaretz: Die Hamas war am Abend des 7. Oktober bereit, israelische Geiseln freizulassen
Benjamin Netanjahu soll vor dem Überfall am 7. Oktober gewarnt worden sein – doch die „Haaretz“-Recherche, die Israels Premier vor der Knesset-Wahl in Bedrängnis bringt, deckt noch mehr auf, darunter lange Geheimverhandlungen mit der Hamas
Exklusiv-Bericht: Eineinhalb Wochen vor dem 7. Oktober wurde Benjamin Netanjahu gewarnt
Der Präsident der Arabischen Emirate soll Netanjahu in einem 45-minütigen Gespräch vor einem Hamas-Angriff gewarnt haben. Doch warum wussten die Geheimdienstchefs davon nichts? Recherchen der israelischen Zeitung „Haaretz“ geben Antworten
„Rückzug 710“: Mit diesem Plan will Ben-Gvir Millionen Palästinenser aus Gaza vertreiben
Israels Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir wirbt im Wahlkampf dafür, die Bevölkerung des Gazastreifens über sieben Jahre komplett zu vertreiben. Im ersten Jahr werde 250.000 Menschen die Ausreise „ermöglicht“. Stehen wir vor einem Exodus?
Christoph Heusgen: „Der Schritt wäre von vielen Israelis als Warnschuss angesehen worden“
Israels Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir hat gefordert, jede Nacht „30 bis 40“ Menschen in Gaza zu töten. Müsste sich nun Deutschlands Israel-Politik grundsätzlich ändern? Christoph Heusgen hat dazu eine klare Haltung. Ein Gespräch
Die Kurdenregion Rojava verschwindet in Syrien ziemlich abrupt von der Bildfläche
Seit dem 25. August sind die kurdischen Streitkräfte offiziell aufgelöst. Wer in die syrische Nationalarmee will, muss das als Einzelperson beantragen. Frauen sind von diesem Übertritt ausgeschlossen. Ein Erfolg für Präsident al-Scharaa?
Das Filmfestival Venedig hat ein Berlinale-Problem
Gaza, Russland und eine Pressekonferenz, die fast abgesagt worden wäre: Für das 83. Filmfestival von Venedig zeichnet sich ab, dass mehr über aktuelle Reizthemen als über die Filme selbst debattiert werden wird
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