Rechtsextremismus
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„Hat sich nie für Politik interessiert“: Was Aussagen von Mitschülern über Weidel verraten
Weidel, Meloni und Le Pen prägen den Rechtsextremismus in Europa. Ist der Faschismus im 21. Jahrhundert weiblich? Und was treibt jemanden aus behüteten Verhältnissen in die Enge der AfD? Ein Blick in Weidels Vergangenheit liefert Hinweise
„Alles besser, als rechtsextrem regiert zu werden“: Aktivistin hat einen Anti-AfD-Plan
In Sachsen-Anhalt steht die AfD bei 43 Prozent, erstmals ist eine Alleinregierung möglich. Theresia Crone hat eine Idee, die genau das verhindern soll. Doch nicht nur die Linke warnt vor der Umsetzung – auch ein Journalist schlägt Alarm
Kann man mit Rechten leben? Dieser Historiker fand eine überraschende Antwort auf dem Bau
Wie kann das Zusammenleben mit Menschen unterschiedlicher Meinung gelingen? Der Autor Clemens Tangerding weiß es: In seinem Heimatort halten politisch zerstrittene Stammtischbrüder seit 40 Jahren zusammen. Was ist ihr Geheimnis? Ein Essay
„Die AfD profitiert von rechtsextremen und islamistischen Anschlägen“
Nach dem Terroranschlag auf den CSD in Berlin mit einer Toten und 31 Verletzten fragen sich viele: Wie wirkt sich das auf die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Berlin aus? Ökonom Guido Friebel hat eine düstere Prognose. Ein Gespräch
Jana Glaese im Gespräch über das Leben mit AfD-Nachbarn: „Wir sind aufeinander angewiesen“
„Mit Faschisten spricht man nicht!“ Das sagt leicht, wer den Kontakt meiden kann. Was aber, wenn Leute AfD wählen, mit denen man Dorf, Verein oder Arbeitsplatz teilt? Das Buch „Mit Rechten leben“ der Soziologin Jana Glaese handelt davon
„Wir orientieren uns an Trump“: Die AfD bekämpft das Bauhaus – mit zwielichtigen Methoden
In Dessau wurde die Bauhaus-Architektur richtungsweisend für das 20. Jahrhundert. Für die stärkste politische Kraft der Stadt ist sie hingegen ein „Irrweg der Moderne“. Kann sich das Weltkulturerbe gegen den Rechtsruck behaupten? Ein Besuch
Kann Mélenchon 2027 Frankreichs Präsident werden? Warum Umfragen ihn gezielt unterschätzen
Jean-Luc Mélenchon, Gründer von La France Insoumise, gewinnt seit Jahren an Zustimmung. In deutschen Medien wird er aber kaum erwähnt. Dabei deutet einiges darauf hin, dass er 2027 tatsächlich in die Stichwahl gegen Marine Le Pen einzieht
Nach CSD-Anschlag: „Wir verharmlosen Islamismus nicht“ – Elif Eralp im Gespräch
Bei einem Anschlag auf den CSD in Berlin starb ein Mensch – der Attentäter war den Behörden als Hochrisikogefährder bekannt. Linke-Politikerin Elif Eralp erklärt, warum sie trotzdem vor schnellen Gesetzesverschärfungen warnt
Paul Mason im Exklusiv-Interview: „Ohne den Staat können wir Faschisten nicht bekämpfen“
Paul Mason analysiert den Aufstieg rechtsextremer Bewegungen in Europa und warnt vor deren Verharmlosung. Ist die Grenze zum Faschismus schon überschritten?
5 Sommer-Bücher die ein Frankreich zeigen, das kein Reiseführer kennt
Von sozialen Kämpfen über historische Abenteuer bis zu virtuellen Realitäten: Fünf Bücher, die durch die aktuelle und klassische Literatur Frankreichs führen und unbedingt in den Koffer für den nächsten Urlaub gehören
Wann schlug die ostdeutsche Erschöpfung in Hass um?
Sachsen-Anhalt zwischen Elend und Sorge: Wie der Frust der Nachwendejahre im Harz das Vakuum für rechte Akteure und Rhetorik öffnete
Michèle Winkler über linke Demos: „Die Polizeigewalt ist politisch gewollt“
Faustschläge, Schmerzgriffe, Pfefferspray: Immer wieder eskaliert die Polizei bei AfD-Blockaden und auf pro-palästinensischen Demonstrationen. Michèle Winkler vom Verein „Grundrechtekomitee“ beobachtet die Einsätze seit Jahren. Ein Gespräch
1.765 Straftaten, eine Tote beim CSD: Wie gefährdet sind queere Menschen wirklich?
Ein grausamer Anschlag überschattet den Berliner Christopher Street Day: Ein Mensch stirbt, 29 werden verletzt – während Karin Prien queeren Hilfsangeboten die Förderung streicht. Dabei geht es um nichts weniger als um Leben und Tod
„Faschisten sagen: Unsere Nation war groß und wurde vergiftet“ – Jason Stanley im Gespräch
Er bezeichnete Trumps Politik schon 2018 als Faschismus und wanderte nach Kanada aus. Doch was der Philosoph Jason Stanley in den USA beobachtete, sieht er nun in Deutschland heraufziehen. Wie sollen wir der Gefahr durch die AfD begegnen?
Von „Dark Socialism“ bis „Dark Woke“: Was steckt hinter dem weltweiten „Dunkel“-Trend?
Kohei Saito nennt sein Modell für linke Klimapolitik „Dark Socialism“ – und reiht sich in einen Trend ein, den zuvor nur Rechte und Libertäre bedienten. Diedrich Diederichsen fragt: Warum wurde „dunkel“ zum Lieblingswort der Politikanalyse?
Harald Martenstein: „Persönlich mag ich viele Linke. Ihre Intoleranz aber mag ich nicht“
Mit seiner Rede zum „Prozess gegen Deutschland“ im Thalia Theater sorgte Harald Martenstein für Aufregung. Das frühere DKP-Mitglied versteht sich heute als „Rechter“ und verteidigt die AfD. Andreas Püttmann widerspricht. Ein Streitgespräch
Kann Kirche aus den 1930ern lernen? Die Antwort wird der AfD nicht gefallen
Im Februar 2024 erklärten katholische Bischöfe die AfD für unwählbar. Genau das taten sie schon 1931 – bevor sie später vor Hitler einknickten. Nora Bossong zeigt: Im Umgang mit Rechtsextremen hat die Kirche bis heute zu wenig dazugelernt
Nach Urteil gegen Marine Le Pen: Hält die Brandmauer vor dem Élysée-Palast?
Le Pen darf zur Präsidentschaftswahl 2027 antreten, ein Gericht gab ihr das passive Wahlrecht zurück. Unsere Autorin beobachtet den Aufstieg des Rassemblement National seit über einem Jahrzehnt – und weiß, wann die Normalisierung begann
Er überlebte einen Mordanschlag. Jetzt kandidiert dieser Busfahrer für die Linke in Berlin
Am 20. September wird in Berlin gewählt. Ekkehard Spiegel, genannt Ekke, kandidiert als Quereinsteiger für Die Linke. Doch was macht einen Busfahrer zum Politiker? Die Antwort liegt in zwei Nächten, die sein Leben veränderten. Ein Porträt
Floris Biskamp: „Was die CDU damals forderte, würde man heute Remigration nennen“
Waren rechte Meinungen früher öffentlich unsagbar und wurden erst durch die Präsenz der AfD normal? So sieht das der Forscher Vicente Valentim. Sein Kollege Floris Biskamp widerspricht im Interview mit dem „Freitag“
„Es gibt keinen Rechtsruck“: Dieser Politologe hat eine brisante These
Mit seinem Buch „Die Normalisierung der radikalen Rechten“ hat Vicente Valentim ein Schlüsselwerk zum Verständnis der europäischen Rechtspopulisten geliefert. Dass es heute mehr Menschen gibt, die „extrem rechts“ seien, glaubt er nicht
Der Gedanke, der Rechte stoppt: Was steckt hinter „antifaschistischer Wirtschaftspolitik“?
Seit Trumps Wiederwahl debattieren Linke über „antifaschistische Wirtschaftspolitik“. Mietpreisbremse, Übergewinnsteuer, Sozialstaat – sind das geeignete Mittel gegen den Rechtsruck? Über die Frage, ob Umverteilung den Faschismus aufhält
„Hat Elon Musk in Belfast zur Jagd auf Migranten aufgerufen?“ – Ein Netzaktivist antwortet
In Belfast zündeten Rassisten Häuser an – und Elon Musk soll mitverantwortlich sein. Für diese Behauptung kassierte das ZDF eine Unterlassungserklärung. Ist der öffentlich-rechtliche Sender eingeknickt? Ein Gespräch mit Markus Beckedahl
Pogrom in Belfast, Wahl in Makerfield: Wie das „Yookay"-Meme Labour vor sich her treibt
Die radikale Rechte im Vereinigten Königreich reitet auf einer emotionalen, gewaltförmigen Welle, die auf Social Media angeheizt wird. Jetzt scheint Labour-Hoffnung Andy Burnham einzuknicken. Was kann man dagegen tun?
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