Rechtspopulismus
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Kultur als Schlachtfeld der Rechten: Christoph Bartmann über die neue „Superwaffe“
Der Germanist Christoph Bartmann analysiert in seinem Buch „Attacke von rechts“ die Kulturpolitik in Europa und den USA als Kampfplatz der Rechten. Liefert ihnen ausgerechnet der linke Philosoph Gramsci hierfür das gedankliche Fundament?
Gegen die AfD-Programmatik: Warum Solidarität die beste Antwort auf den Faschismus ist
Die CDU macht mit der AfD Stimmung gegen alles, was sich dem Verwertungszwang entzieht. Dabei gibt es bei Rente, Gesundheitsversorgung und Mieten stabile Mehrheiten für soziale Lösungen. Man muss sie nur für sich gewinnen
154 Seiten rechte Machtfantasie: Wie die AfD den autoritären Umbau Sachsen-Anhalts plant
Der Entwurf des AfD-„Regierungsprogramms“ für Sachsen-Anhalt ist kein gewöhnliches Wahlprogramm. Es entwirft die Blaupause für die systematische Demontage demokratischer Institutionen
Lifestyle-Teilzeit? Wie die CDU Arbeiter gegeneinander aufhetzt
Die Attacke auf das Recht auf Teilzeit war strategisch schlauer, als viele Linke denken. Sie schürt Hass unter Lohnarbeitenden, und zwar gegeneinander. Was lässt sich daraus lernen?
Yanis Varoufakis: Eine Welt wie aus dem Handbuch für angehende Faschisten
Der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis beschreibt ein fiktives Handbuch für angehende Faschisten – und zeigt, wie erschreckend genau es zur aktuellen US-Politik passt
Gedenken an die Shoah: Warum Scham in der Erinnerungskultur nicht mehr funktioniert
Der Holocaust ist eine Katastrophe. Aber viele Migrant:innen fremdeln mit der deutschen Erinnerungskultur. Woher kommt das? Blicken wir genauer auf das Narrativ der historischen Aufarbeitung
Sind rechte Bewegungen im Osten die Fortsetzung der Protestkultur in der DDR?
Rechte Subkulturen im Osten gelten oft als Produkt autoritärer Prägung aus DDR-Zeiten. Der Soziologe Stefan Wellgraf widerspricht. Sein Buch „Staatsfeinde“ verdient eine breite Leserschaft
AfD: Zeigt Kärnten unter der FPÖ, worauf sich Ostdeutschland vorbereiten muss?
Die rechtspopulistische FPÖ hat unter Jörg Haider jahrelang das österreichische Bundesland Kärnten dominiert – mit Folgen für Oppositionelle, Künstler, Minderheiten. Vom Beispiel Kärnten lässt sich allerhand für Ostdeutschland lernen
Naomi Klein: „Wie ich von den Surrealisten lernte, was Antifaschismus heute bedeutet“
Was bedeutet Widerstand? Naomi Klein befragt dafür die Surrealisten, die schon vor 100 Jahren nach der Antithese zum Faschismus suchten. Und danach, wie die Kraft des Rausches für die Revolution zu gewinnen wäre
Drohende AfD-Regierung: Ist es wieder an der Zeit, für die Republik zu kämpfen?
Angesichts der Möglichkeit, dass die AfD 2026 in Sachsen-Anhalt an die Macht kommt, lohnt ein Blick in die Geschichte. Es gab schon mal eine Vereinigung, die für die Demokratie und die Republik kämpfte: Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold
Generation Deutschland: Im Vorstand sitzen jene, die besonders völkische Reden hielten
Zehntausende Demonstranten behinderten die Gründung der AfD-Jugendorganisation – mit Verzögerung formiert sich in Gießen die „Generation Deutschland“ dann doch noch. Das sind die Personen des völkischen Nachwuchsverbands
Vulgär war gestern: Die neue AfD-Jugend will radikal bleiben, aber seriös wirken
Die AfD gründet eine neue Jugendorganisation, nachdem sie ihre alte im Frühjahr auflösen musste. Sie soll „Generation Deutschland“ heißen und professioneller auftreten – inhaltliche Mäßigung ist von ihr aber nicht zu erwarten
Deutungskampf im Literaturbetrieb: „Die Neue Rechte arbeitet an der kulturellen Hegemonie“
In „Erzählte Welt“ spiegelt Literaturprofessor Steffen Martus 35 Jahre deutsche Geschichte aus der Literatur-Perspektive. Er erklärt, wie die Neue Rechte mit ästhetischen Mitteln um Deutungshoheit kämpft und was Migrationsliteratur leistet
Niederlande: Wahlsieger Rob Jetten hielt es mit Obamas Slogan „Yes, we can!“
In den Anfangsjahren seiner Karriere wurde der Parteichef der Democraten 66 (D66) belächelt. Nach seinem Wahlsieg könnte Rob Jetten nächster Premierminister des Landes sein. Er gilt als Hoffnungsträger einer Politik ohne Polarisierung
Maga gegen Trump: Warum die Hardlinerin Marjorie Taylor Greene demokratische Fans gewinnt
Sie galt als wahre Maga-Anhängerin. Doch in letzter Zeit geht die Abgeordnete aus Georgia ihren eigenen Weg. Das findet Donald Trump gar nicht great. Demokraten dafür umso mehr
Ein Ballsaal für Donald Trump – Warum er jetzt auch noch das Weiße Haus demoliert
Donald Trump lässt den Ostflügel des Weißen Hauses abreißen, um einen Ballsaal zu errichten. Darf er das? Und vor allem: Warum macht er das? Und warum regt es alle so auf? Zur Allegorie der gerade berühmtesten Baustelle des Westens
Rassismus im Kanzleramt: Wie Friedrich Merz auf AfD macht
Was einst ein Tabubruch der AfD war, kommt heute aus dem Mund des Kanzlers: Friedrich Merz spricht über das „Stadtbild“ – und reproduziert damit rassistische Erzählungen. Über die Grenzverwischung zwischen Regierung und radikaler Rechter
Stadtbild-Debatte: Wer hat Angst vor Vielfalt?
Friedrich Merz sieht „das Problem noch im Stadtbild“. Damit meint der Kanzler Migration. Dass die Ankunftszahlen von Asylsuchenden rückläufig sind: geschenkt. Was steckt hinter der deutschen Angst vor „Anderen“?
Amerikakritik ohne Ressentiment: Warum es sich lohnt, Alexis de Tocqueville zu lesen
Wie Donald Trump die Demokratie schleift, hat Alexis de Tocqueville vor fast 200 Jahren vorgezeichnet. Er kommt dabei ohne zu einfache Feindbilder aus
Kein Aufatmen über AfD-Schlappe: In Ostdeutschland fing es an wie jetzt in NRW
Im Vergleich zur Bundestagswahl Anfang des Jahres hat die AfD bei den Kommunalwahlen in NRW Stimmen verloren. Aber der Blick nach Ostdeutschland zeigt: Wer das Ergebnis kleinredet, verkennt die politische Entwicklung
Wer die junge Trump-Rechte verstehen will, muss Charlie Kirk verstehen
Charlie Kirk stirbt nach einem Schuss bei einer Uni-Veranstaltung in Utah. Der Gründer von Turning Point USA polarisierte mit Religion und Verschwörungstheorien – und prägte eine ganze Generation junger Konservativer
Die Linke-sind-Schuld-Theorie von Jens Jessen in der „Zeit“ ist ein Totalausfall
Ist die Linke schuld am Aufstieg der Rechten? Das fragt Jens Jessen in der „Zeit“ und beantwortet die Frage mit einem Rundumschlag gegen eine Linke, die nur als Gespenst existiert. Entgegnung auf ein leichtfertig denunziatorisches Narrativ
Bürgergeldkürzungen schließen keine Haushaltslöcher, sie befeuern den Rechtsruck
Der Bundeshaushalt der nächsten Jahre sieht düster aus: Statt auf eine Vermögenssteuer setzt die Bundesregierung auf Sozialstaatsabbau. Das ist weder moralisch noch ökonomisch sinnvoll – und stärkt weiter rechtsextreme Kräfte
Jens „Kampfname Ungeduld“ Spahn: Kanzler in spe
Unions-Fraktionschef Jens Spahn galt schon unter seinen Mitschülern als „Kanzler in spe“. Bis 2040 will er dieses Ziel erreicht haben – dafür muss man nur seinen Reden lauschen. Können ihn dubiose Villenkäufe und Maskendeals noch aufhalten?
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