Russland
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Ukraine-Verhandlungen sind für Russland die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln
Für Moskau sind Verhandlungen kein Weg zum Kompromiss, sondern Teil der Kriegsstrategie: Diplomatie und militärische Gewalt greifen ineinander, die Zielsetzung ist seit 2022 unverändert – die politische Unterwerfung der Ukraine
START-Vertrag ausgelaufen: Droht nun der Rückfall in die nukleare Anarchie?
Der letzte Rüstungskontrollvertrag zwischen den USA und Russland wird vorerst nicht erneuert. Beide Seiten könnten Vernunft walten lassen und im vertragslosen Zustand keinen Freibrief für atomare Aufrüstung sehen. Sicher ist das nicht
Russlands Seele: Diese fünf Bücher sind mehr als nur große Literatur
Die Leningrader Blockade, das Attentat auf Zar Alexander II., der Traum vom Neuen Menschen: Diese Bücher sind unerlässlich für ein tieferes Verständnis der russischen Geschichte und Kultur
Weder NATO noch Russland: Wie kann eine „neutrale Ukraine“ konkret aussehen?
Der Verzicht auf eine NATO-Mitgliedschaft sowie Gebietsabtretungen wären für die Ukraine im Augenblick nicht verfassungskonform. Für einen Frieden bräuchte es Verfassungsänderungen. Und eine wahrhaft neutrale Ukraine braucht noch mehr
Krieg in der Ukraine: Sicherheitsgarantien sind per se keine Friedensstifter
In Abu Dhabi wird auch über die Zukunft des europäischen Kontinents verhandelt. Das Europa der Ukraine-Freunde sollte nicht nur die Abstimmung mit den USA suchen, sondern einen Gesprächskontakt mit Russland aufbauen
Ukrainekrieg: Nach dem Telefonat Trump/Putin zeichnet sich eine befristete Waffenruhe ab
Für die Verhandlungen in Abu Dhabi kann das von Vorteil sein: Eine Woche lang könnte Russland seine Drohnen- und Raketenangriffe auf die Ukraine einstellen, verkündet US-Präsident Donald Trump nach einer Verständigung mit Wladimir Putin
Friedensverhandlungen zum Ukraine-Krieg: Hat die NATO noch was zu melden?
Die Zerrüttung der transatlantischen Beziehungen kann für ein Ende des Ukraine-Krieges von Vorteil sein. Die Frage der „Sicherheitsgarantien“ stellt sich nun anders. Russland sollte das durch Kompromisse honorieren
Romanadaptionen haben Grenzen: Erpenbeck und Poladjan auf Berliner Bühnen
Zwei zeitgenössische Literaturinszenierungen in Berlin zeigen eines: Eine gute Buchvorlage muss nicht jedes Mal ein glänzendes Stück ergeben
Gestörter Frieden: Technokraten-Regierung für Gaza wird die Einreise verweigert
Erste Maßnahmen des Gaza-Friedensrates stoßen auf absehbare Hindernisse. Weil in diesem Gremium auch die Türkei vertreten ist, blockiert Israel eine neue Verwaltung für das Konfliktgebiet. Die US-Emissäre Witkoff und Kouchner verhandeln
Neue Weltordnung: Und wieder liegt der Iran am Schnittpunkt zwischen Großmächten
Kronprinz Reza Pahlavi sieht sich schon bald an der Macht im Iran – nur ist fraglich, ob er eine Basis hat. Was wirklich hinter den Drohungen der US steckt: Die Konturen einer neuen Weltordnung
Ukraine-Verhandlungen in Abu Dhabi: Hilft die NATO-Krise bei der Friedenssuche?
Der US-Angriff auf Venezuela und der innerwestliche Streit um Grönland lassen den Konflikt um die Ukraine nicht unberührt. Neben der derzeitigen Kriegsübermacht Russlands sind das Wegweiser, die drei Staaten nach Abu Dhabi gelotst haben
Moskau im vierten Kriegswinter: Keine Ruinen, keine Lebensmittelknappheit
Moskau ist anders als Kiew nicht vom Krieg gezeichnet. Drohnen schlagen praktisch nie ein und niemand muss evakuiert werden. Stattdessen gibt es viele Touristen aus China. Für Bürgermeister Sobjanin ist es „die sicherste Stadt Europas“
Zyperns zweite EU-Ratspräsidentschaft: Gefragt ist die Kunst der Diplomatie
Die Inselrepublik Zypern will die EU-Ratspräsidentschaft diesmal nicht vorrangig dazu nutzen, sich am ewigen Rivalen Türkei abzuarbeiten. Vielmehr soll an Statur in der Mittelmeer-Region und in Nordafrika gewonnen werden
Meinungsfreiheit in der EU: Ein schleichendes Ende?
„Delegitimierung des Staates“, Verfahren wegen Politikerbeleidigung, wirtschaftliche Vernichtung von Menschen, denen keine Straftat vorgeworfen wird: Die „Verteidigung der Demokratie“ stellt deren Grundwerte zur Disposition. Ein Weckruf
Das Ende der NATO zieht herauf, der Westen fällt langsam auseinander
Der Grönland-Konflikt wird zur Zerreißprobe. Das westliche Bündnis bleibt davon nicht unberührt. Die NATO ist unter den heute vorherrschenden geopolitischen Umständen offenbar nicht mehr zeitgemäß
Gewalt in Syrien: Ahmed al-Scharaa bedroht kurdische Autonomie
Syriens Übergangspräsident hat seinen Besuch in Deutschland abgesagt. Es sollte vor allem um die Rückführung von Syrern gehen. Die Großoffensive in den kurdischen Autonomiegebieten geht einher mit Ausschreitungen gegen Minderheiten
Wie Donald Trump zum „GRÖLAZ“ werden kann – oder: Imperialismus in einfacher Sprache
Jens Spahn hat verstanden, worum es dem US-Präsidenten bei seinen Grönland-Gelüsten wirklich geht. Dafür muss Donald Trump aber noch eine Seeblockade gegen Kanada und eine 8.900 Kilometer lange Mauer entlang des 49. Breitengrads errichten
Verschwörungserzählungen nach dem Berliner Stromausfall: Warum auch Linke anfällig sind
Nach dem Berliner Stromausfall kursierten schnell Verschwörungserzählungen – auch in linken Milieus. Die Psychologin Pia Lamberty erklärt, warum solche Narrative entstehen und wie sie den demokratischen Diskurs gefährden
Moskauer Kriegsalltag: Derzeit wird das Wort „Sieg“ eher selten gebraucht
In Moskau herrscht der kälteste Winter seit Jahren, im Krieg Russlands in der Ukraine steht das fünfte Jahr bevor. Wie wird darüber in der russischen Hauptstadt gesprochen, was zeigen Kinos und was schreiben Zeitungen? Ein Besuch
Deutsche Russlandbilder: Der Westen hat die Meinung, der Osten die Erfahrung
Hat Putin „Die Dämonen“ gelesen? Für die heute in Deutschland vorherrschende West-Tradition stellt sich diese Frage nicht. Sie muss Dostojewski googeln – und weiß doch alles über die Russen. Ein Plädoyer für eine Horizonterweiterung
Zeitenwende 2.0: Die US-Armee stellt ihr Europakommando in Frage und damit die NATO
Der Rauswurf der Europäer aus der Komfortzone eines liberalen Atlantizismus hat es in sich. Bisher wird verdrängt, welche Folgen das hat. Deutschland reagiert auf diesen Umbruch ziemlich ideenlos, um nicht zu sagen: fassungslos
Der Transatlantismus ist tot, nur die EU hat es noch nicht gemerkt
Während sich Teile Europas noch an die transatlantischen Beziehungen klammern, wird immer deutlicher, wovor Emmanuel Macron schon vor Jahren warnte: Die EU hat sich zu abhängig gemacht – von der NATO und den USA
Ramstein schließen, US-Mittelstreckenraketen raus: So nimmt man die Monroe-Doktrin ernst
Was bedeutet Trumps Rückbesinnung auf die Monroe-Doktrin für Europa? Ein genauer Blick auf die Doktrin aus dem 19. Jahrhundert zeigt: Europa muss sich bald entscheiden, und Friedrich Merz ist völlig auf dem falschen Weg
„Busifizierung“ in der Ukraine: Wie der Krieg spricht und wovon er nichts hören will
Helden auf den Plakaten – doch das Handy warnt vor der Rekrutierungspolizei. Ein Streifzug durch Oberflächen und Unterwelten des vom Krieg zerrissenen Landes zeigt die interne Gewalt, die zur Abwehr der äußeren Gewalt ausgeübt wird
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