Theater
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Robert Misik: „Milo Raus Prozess gegen Deutschland ist Kunst. Am Ende war alles perfekt“
Milo Raus „Prozess gegen Deutschland“ wird teils scharf kritisiert. Unser Autor Robert Misik hat als Co-Dramaturg die Inszenierung rund um ein AfD-Verbot mit ausgeheckt
Der „Prozess gegen Deutschland“ von Milo Rau ist fulminant in die Hose gegangen
Milo Rau ließ am Thalia Theater ein AfD-Verbot prüfen. Es soll unser Denken erweitern, bietet aber nur Raum für altbekannte Rollen. Von der AfD bis zu den empörten Gegenstimmen. Profitiert hat vor allem „Bild“-Kolumnist Harald Martenstein
Fliederfarbene Freiheit: Miranda Julys „Auf allen vieren“ in den Sophiensaelen
Sabine Auf der Heyde und Holle Münster inszenieren Miranda Julys Erfolgsroman von 2024 in Berlin. Ist das Theaterstück mit Fritzi Haberlandt so dringlich und fulminant wie die literarische Vorlage?
Gockel kastriert „Faust“ und „Wallenstein“
Die Theater-Heroen der Vergangenheit werden immer mehr zu Anti-Helden. Das Ausnahmetalent des zeitgenössischen Theaters Jan-Christoph Gockel zeigt bei „Faust“ und „Wallenstein“ ein Theater als Vision einer grauenhaften, posthumanen Zukunft
Große Moby-Dick-Ausstellung in Genua: Vom weißen Wal lernen
Der Wal Moby Dick ist bis heute ein literarischer Mythos und lässt sich von Generation zu Generation neu lesen und interpretieren. Eine Ausstellung in Genua geht dem faszinierenden Phänomen auf den Grund
Kostümiertes Denken: Hannah Arendt trendet auf Theaterbühnen
Zwischen Starkult, Kitsch und Voyeurismus: Theater in Hamburg und Berlin versuchen sich am Werk der Ausnahmephilosophin Hannah Arendt. Doch nur einer Inszenierung gelingt die Annäherung
Streik hinter den Kulissen: Theaterpersonal fordert mehr Geld
Bühnentechniker, Maskenbildnerinnen, Schneider und Beleuchterinnen protestieren gegen Kürzungen. Die Gewerke haben sich dem Streik im öffentlichen Dienst angeschlossen, und sie führen ihn auf ganz eigene Weise
Hinrichs’ an der Volksbühne: Über die moralische Erschöpfung der Gegenwart
Fabian Hinrichs und Anne Hinrichs zeigen an der Berliner Volksbühne ihre erste gemeinsame Regiearbeit. „Irgendetwas ist passiert“ überträgt die allgegenwärtige politische und moralische Erschöpfung auf ein dysfunktionales Paar
Romanadaptionen haben Grenzen: Erpenbeck und Poladjan auf Berliner Bühnen
Zwei zeitgenössische Literaturinszenierungen in Berlin zeigen eines: Eine gute Buchvorlage muss nicht jedes Mal ein glänzendes Stück ergeben
„Ukrainomania“ am Volkstheater Wien: Wem gehört der Tote?
Jan-Christoph Gockels Inszenierung „Ukrainomania“ am Volkstheater Wien verwebt Joseph Roths Geschichte mit den Herausforderungen der heutigen Ukraine. Ein poetisch-politisches Theatererlebnis. Aber überzeugt es auch künstlerisch?
Theatertreffen 2026: Warum Bestseller und Klassiker das Theater erobern
Die Auswahl zum diesjährigen Berliner Theatertreffen setzt auf Romanadaptionen und Klassiker. Vergessen werden darüber die Dramatiker:innen unserer Tage
Berliner Theatertreffen-Auswahl 2026: Ein Hang zur Spießbürgerlichkeit
Historienschinken und politisch Kurzsichtiges: Unsere Kritikerin überzeugt die Auswahl der zehn „bemerkenswertesten Inszenierungen“ für das Theatertreffen nicht. Zwei allerdings kann sie uneingeschränkt empfehlen
Wird es 2045 noch Theater geben?
Stuttgart will sechs Prozent im Kulturetat streichen, München sogar sieben. Auch in Berlin drohen weitere Kürzungen. Und ein Stück an den Münchner Kammerspielen zeichnet ein düsteres Bild: Wird es in der Zukunft noch Theater geben?
„Sabotage“ von Yael Ronen an der Schaubühne: Darüber wird man ja wohl noch lachen dürfen
Die Dramatikerin Yael Ronen ist eine Meisterin ihres Fachs. Nun spießt sie in „Sabotage“ an der Schaubühne in Berlin deutsche Diskurse um Nahost auf. Das ist sehr komisch, aber am Ende drängt sich ein Verdacht auf
Mit „Der Girschkarten“ versucht sich Lukas Rietzschel an einer Komödie. Gelingt das?
Der Autor als Beobachter humanoider Mäuse: Lukas Rietzschel adaptiert am Schauspiel Leipzig Tschechow und debütiert mit „Der Girschkarten“ in der Komödie. Mit zwei Figuren landet er Volltreffer – warum der Abend trotzdem ein Versuch bleibt
Lukas Rietzschel über seine „Kirschgarten“-Adaption: „Ich habe alles abgeholzt“
Lukas Rietzschels Roman „Mit der Faust in die Welt schlagen“ über ostdeutsche Jugendliche war ein Bestseller. Für das Schauspiel Leipzig adaptiert er nun Tschechow: „Der Girschkarten“ soll aber nicht wieder mal den Osten erklären müssen
Benedict Cumberbatch und Gillian Anderson im Theater sehen? Geht mit diesem Streaming-Abo
Netflix, Apple+ oder doch lieber Mubi? Unsere Autorin hat die Streamingplattform des National Theatre in London für sich entdeckt, wo sie jetzt Benedict Cumberbatch als Frankenstein und Andrew Scott in „Vanya“ zuschauen kann
„Zeit ohne Gefühle“ an Münchner Kammerspielen: Angefangen hat alles mit einem Bild
Mordechai Teichner erlebte das DP-Lager in Feldafing am Starnberger See. Die Münchner Kammerspiele erzählen davon
Berlin in der Weimarer Republik: Jetzt spricht erst mal die Kunst
Zwei Produktionen greifen den Mythos der Hauptstadt in der Zwischenkriegszeit auf: Constanza Macras sagt an der Volksbühne „Goodbye Berlin“ und Marcos Morau füllt am Staatsballett eine ästhetische „Wunderkammer“
Auf dünnem Eis: Philippe Quesnes Vampire tanzen auf dem Gletscher
In der Inszenierung „Vampire’s Mountain“ wird der Mythos des Vampirs dekonstruiert: Horror weicht ironischer Melancholie. Doch wo bleibt der Blick auf eine untergehende Welt und den eigentlichen Grusel der Welt?
Wo kein Geld, da kein Theater: Das inklusive RambaZamba muss gerettet werden
Das inklusive RambaZamba Theater in Berlin leistet Arbeit, die selbstverständlich sein sollte. Nun schlägt das Vorzeigeprojekt Alarm: Das Geld geht aus. Warum die Kulturpolitik mit schuld ist und was sie jetzt tun sollte
Kafka war Jude! Wie ich am Berliner Ensemble plötzlich den „Prozess“ verstand
Die rätselhafte Undurchdringlichkeit der Moderne, darum geht es in Kafkas „Prozess“, oder? Am Berliner Ensemble nimmt Barrie Kosky den jüdischen Einfluss auf Kafka ernst
„Und nächsten Mittwoch?“ am Neuen Theater Halle: Ist es sicher hinterm Schaufenster?
Vor sechs Jahren griff ein Attentäter die Synagoge in Halle an und tötete danach zwei Menschen. Das Neue Theater Halle will mit einem dokumentarischen Stück an das Attentat 2019 erinnern. Wie „Und nächsten Mittwoch?“ Gedenken ermöglicht
Frank Castorf inszeniert „Hamlet“ in Hamburg: Er weiß, wie man aus Text eine Party macht
Darunter macht er es eben nicht: Frank Castorf verquickt für einen sechsstündigen „Hamlet“ am Deutschen Schauspielhaus Hamburg Shakespeares Stoff mit Heiner Müllers „Hamletmaschine“. Und macht sich am Ende sogar über sich selbst lustig
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