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Wir sind alle Zombies: Zwischen sozialem Abstieg und Abschottung
Zombies sind die wandlungsfähigste Horror-Metapher in der Popkultur. Wieso fürchten wir uns so davor? Was fasziniert uns an den lebenden Toten und was sagt das über unsere Angst vor dem sozialen Abstieg in Zeiten der Krisen? Eine Analyse
Sterne-Sänger Frank Spilker erklärt die Gen X: Meine und eure Lebenslügen
„Ist die Gen X die unterschätzte größte Generation?“, fragte neulich die „New York Times“ mit Blick auf ihren kulturellen Einfluss. Wir haben Frank Spilker von der Band Die Sterne gefragt, wie er seinen Gen-Z-Kids die Gen X erklärt
Alpine Divorce: Wenn Frauen von ihrem Partner auf einer Wanderung im Stich gelassen werden
Auf dem Berg oder im Wald: Geschichten über Männer, die ihre Partnerin in „heiklen Situationen“ in der Natur einfach im Stich lassen, gehen in den sozialen Medien viral. Was laut Experten hinter der alpinen Scheidung stecken könnte
Von der Antike bis MAGA: Was männliche Schönheitsideale mit White Supremacy zu tun haben
Die Gesichter von Männern stehen mehr denn je im Fokus, und immer mehr von ihnen entscheiden sich für kosmetische Eingriffe. Welche Männergesichter attraktiv sind, war schon immer eine politische Frage
Apotheker ohne Grenzen: Im Einsatz für globale Gesundheit
Frauengesundheit ist keine Selbstverständlichkeit. Millionen Frauen haben keinen oder nur eingeschränkten Zugang zu Gesundheitsversorgung. Mit pharmazeutischer Kompetenz setzt sich Apotheker ohne Grenzen für Menschen und ihre Gesundheit ein
Auch im Transhumanismus bleibt der Mensch ein sterbliches Wesen
Neulich haben wir eine scharfe Kritik am Transhumanismus veröffentlicht. Der Philosoph Stefan Sorgner widerspricht. Es existieren viele Klischees über diese Denkrichtung. Was soll falsch daran sein, ein langes, gesundes Leben zu leben?
Katerina Poladjan gewinnt den Leipziger Buchpreis: Der Blick geht nach Osten
Katerina Poladjan erzählt in ihrem Roman „Goldstrand“ von Entwurzelung und Heimatsuche. Auch die anderen Gewinner:innen schauen auf die bedrohten Ränder Europas. Große Literatur ist es aber nicht, findet unser Autor
Wolfram Weimers Kulturkampf gegen den Buchhandel wird vergeblich bleiben
Der Schriftsteller Frank Willmann zeigt dem Kulturbürokraten Wolfram Weimer, warum er das Glück in Buchhandlungen findet. Diese werden ewig leben, während der Staatsminister hoffentlich schon bald vom Wind des Vergessens verweht sein wird
Fotograf Ulrich Wüst in Leipzig: Die DDR im Wildwuchs
Die GfZK in Leipzig zeigt unter dem Titel „Wandern in Geschichte“ Fotografien von Ulrich Wüst aus vier Jahrzehnten - Motive sind unter anderen Alltagsgegenstände wie DDR-Mokkakännchen und Tischlampen
Comedienne Parshad Esmaeili: „Ich habe nur gelernt, nicht die Klappe zu halten“
Parshad Esmaeili zählt zu den erfolgreichsten Comediennes im deutschsprachigen Raum. In ihrem ersten Buch „Papa weg. Mama müde. Ich laut.“ zeigt sie die Stille hinter dem Lärm, eine Kindheit als Alleinerzogene und eine einsame Generation
Dokfilm „On the Border“: Eine afrikanische Touristen-Oase wird zur High Risk Area
„On the Border – Europas Grenzen in der Sahara“ zeigt am Beispiel einer Stadt in Niger eindrucksvoll das Scheitern europäischer Antimigrationspolitik
Eva von Redecker zum Rechtsruck: Der neue Faschismus lebt vom Phantombesitz
Wie ist der weltweite Rechtsruck zu verstehen? Die Philosophin Eva von Redecker plädiert im Interview für einen neuen Faschismusbegriff – und für eine kollektive Absicherung von unten, um sich gegen die kommenden Gefahren zu wappnen
„Mein Job ist es, Dinge zu verschlechtern“: Wie Norwegen gegen Enshittification kämpft
Statt besser zu werden, werden heute Produkte und Plattformen schlechter. Enshittification nennt Cory Doctorow das, also die absichtliche „Verscheißifizierung“. In Norwegen startet nun eine Kampagne gegen den Trend der Tech-Riesen
Carsten Gansel: „Die DDR-Verlage wurden im Schnelltempo vertickt“
Die Literatur der DDR wurde nach 1990 oft abgewertet und vergessen. Carsten Gansel zeigt in seinem neuen Buch „Ausradiert?“, warum es sich lohnt, diese Werke neu zu entdecken und welche Bedeutung sie für das heutige Deutschland haben
„Vergesst Habermas!“ ließ Wolfram Weimer im „Cicero“ titeln. Und dann sein Witz in Leipzig
Wolfram Weimer beruft sich bei der Eröffnung der Leipziger Buchmesse ausgerechnet auf Jürgen Habermas – einst wollte er den Philosophen canceln. Das Publikum im Gewandhaus antwortet dem Kulturstaatsminister mit Buh‑Rufen
Endlich Freitag: Weimer auf der Buchmesse und Hidalgos Erbe in Paris
Die Leipziger Buchmesse hat begonnen: Weimer musste sich ausbuhen lassen. Das Oscar-Rennen ist zu Ende – mit viel Zustimmung für die Preisträger und einer Lektion fürs Leben. Der „Freitag“-Blick auf den Tag
Das Quiz zur Buchmesse: Was wissen Sie über Manga, Anime und Cosplay?
Wer glaubt, Comics seien keine ernst zu nehmende Kultur, lebt unter Obelix’ Hinkelstein. Auf der Leipziger Buchmesse spielen Mangas und Co. zu Recht eine große Rolle. Raten Sie mit!
Klagechor statt Aufschrei: Lina Muzur sammelt Frauenprobleme
Die Lebensmitte als Wendepunkt: Lina Muzurs Sammlung von Sprachnachrichten zeigt, wie Frauen mit Erwartungen und Herausforderungen ringen. Alterskohorte und Herkunft prägen dabei meist die Probleme
KI-Unsicherheit an deutschen Hochschulen: Hausarbeiten werden weniger
Studierende verwenden KI auch für Prüfungen. Für die Dozierenden wird es immer schwieriger, dies zu erkennen und nachzuweisen. Vier Hochschulen berichten, welche Auswirkungen KI auf ihre Prüfungen hat und wie sie damit umgehen
Klassengesellschaft im Fokus: Stefanie Sargnagel seziert den Wiener Opernball
Der Wiener Opernball als Bühne gesellschaftlicher Abgründe: Die österreichische Autorin Stefanie Sargnagel enthüllt in ihrem neuen Buch mit ironischer Schärfe die Machtstrukturen und sozialen Hierarchien, die das Event prägen
Vom Jurastudium auf die Anklagebank: Carla Hinrichs schreibt über die Letzte Generation
„Meine verletzte Generation“ erzählt vom rechtlichen und emotionalen Kampf der Klimabewegung. Dabei ordnet Hinrichs die Repressionen gegen sie als zunehmenden Autoritarismus ein, der längst über die Letzte Generation hinausreicht
Literatur aus der DDR, Eros Ramazzotti und Ausschlafen
Wir beschäftigen uns mit ostdeutschen Autoren und Autorinnen, politischen Festivals in Italien und vergessen das Ausschlafen nicht
Braune Schulen und kippende Demokratien: Zwei Bücher über die Bedrohung von Rechts
Die Lehrer Laura Nickel und Max Teske schreiben über Hitlergrüße im brandenburgischen Schulflur und ihre Flucht nach vorn. Journalistin Sally Lisa Starken über den rechten Kulturkampf in europäischen Parlamenten
„Ostdeutschland galt Jürgen Habermas als unaufgeklärt und gefährlich für Westdeutschland“
Sein jüngstes Buch hat der Kulturwissenschaftler Philipp Felsch Jürgen Habermas gewidmet. Er weiß, welche von dessen Veröffentlichungen man sich heute sparen kann – und wie früh der Philosoph vor einem Anschluss der DDR an die BRD warnte
Was haben Vampire, Kant und Klassenkampf gemeinsam? Slavoj Žižek erklärt „Blood & Sinners“
„Blood & Sinners“ war in 16 Kategorien für den Oscar nominiert, vier hat er gewonnen. Er ist aber nicht nur deshalb außergewöhnlich. Vampirfilme erzählen viel über Eliten und Klassen, so der Philosoph Žižek und bezieht sich dabei auf Kant
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