Alltag

Porträt | 24.03.2011 15:40 | Klaus Raab

Neues Spiel

Thomas Broich galt als eines der größten deutschen Fußballtalente, gleichauf mit Schweinsteiger und Podolski – er scheiterte grandios. Dann fing er in Australien neu an

Thomas Broich? Einer seiner Kollegen sagt: "Er geht mir wirklich auf den Arsch." Warum? Broich liest, spielt Klavier, hört klassische Musik und schleppt seine Kollegen ins Theater, in Mutter Courage etwa. "Ich gehe auf alle Fälle nicht mit", sagt der Kollege in die Kamera. Kein Zweifel: Broich ist anders als die anderen. Sie nennen ihn Mozart.

Es ist das Jahr 2003, Thomas Broich ist Fußballprofi beim SV Wacker Burghausen in der Zweiten Liga, als der Filmemacher Aljoscha Pause ihn erstmals mit der Kamera begleitet. Man weiß zu diesem Zeitpunkt noch nicht, was aus Broich werden wird: ein Zweitligaprofi, den keiner kennt? Ein Bundesliga­profi, den schon ein paar mehr kennen? Oder gar noch mehr?

Broich wurde Hoffungsträger. Bastian Schweinsteiger, Frank Fahrenhorst, Lukas Podolski und Thomas Broich, diese vier wurden einmal im ZDF-Sportstudio als die genannt, die bei der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland tragende Säulen der Nationalmannschaft sein könnten. Schweinsteiger – heute einer der besten Spieler der Welt – und Podolski spielten tatsächlich. Broich aber blieb einfach ein Fußballer. Und stürzte ab.

Von Burghausen war er 2004 zu Borussia Mönchengladbach gewechselt, von dort 2006 zum 1. FC Köln, von dort 2009 zum 1. FC Nürnberg. Dort saß er oft auf der Bank. Und gegen Ende des Films Tom Meets Zizou (siehe Hintergrund), als man Broich 2009 in Nürnberg in einer nicht eingerichteten Wohnung sitzen sieht, sagt er: "Sich zu überlegen, dass ich fast mal Nationalspieler war, das ist unbegreiflich. Das ist ein anderer gewesen." ­Broich spricht von einer "ausgewachsenen Fußballdepression", denkt – noch keine 30 – darüber nach, die Karriere zu beenden.

Michael Oenning, einer seiner Trainer, sagt im Film, Broich "scheitert gerne". Oenning nennt ihn einen "tragischen Helden". Und tatsächlich scheint seine Karriere den Regeln des klassischen Dramas zu folgen: Der Steigerung folgt der Wendepunkt, dem Knick das langsame Zusteuern auf die Katastrophe.

Doch die fällt dann überraschenderweise aus: Broich wechselt nach Australien zu Brisbane Roar und wird mit seinem Team nach 28 Spielen ohne Niederlage (australischer Rekord), nach 15 Torvorlagen und sechs Toren Meister. Im Finale gibt er in den letzten Minuten der Verlängerung zwei Torvorlagen. Das war am 13. März.

Drei Tage später sind wir mit ihm zum Skype-Interview verabredet.

Der Freitag: Herr Broich, waren Sie je näher dran als jetzt, sich wie Zinedine Zidane, Ihr früheres Vorbild, zu fühlen?

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Thomas Broich: Ich fühle mich nicht wie Zidane, aber näher dran war ich tatsächlich nie. Die australische Liga ist natürlich nicht die stärkste, aber wenn man dann so eine außergewöhnliche Rolle spielen und als einer der stärksten Spieler der Liga gelten und auf technisch saubere Weise auch den Fußball darbieten darf – das hatte ich in der Form noch nie. Auch nicht, als es in Deutschland noch gut lief.

Würden Sie sagen, dass Sie den Höhepunkt Ihrer Karriere erreicht haben?

Das ist schwierig. Ich würde die Zeit in Deutschland, gerade die Anfangsjahre, immer noch als erfolgreicher bezeichnen, weil der Standard höher ist. Es ist definitiv schwieriger, in Mönchengladbach eine tragende Rolle zu spielen als hier in Australien. Und in Mönchengladbach war ich vielleicht nicht überragend, aber spielte doch vielversprechend.

Im Film sagen Sie gegen Ende, Sie würden als Fußballprofi in Deutschland 'ein Leben leben, das ich nicht leben will'. Was war damals das Problem?

Das ist ziemlich komplex. Da spielen viele Faktoren mit rein.

Lassen Sie sie uns durchgehen.

Also, ich hatte ja von jeher schon ein bisschen andere Interessen als der gemeine Fußballprofi, was an und für sich ja nicht schlimm wäre, wenn man das nicht so künstlich betonen würde, wie ich das damals gemacht habe.

Was meinen Sie? Lesen?

Zum Beispiel. Lesen, Musik, was auch immer.

Sie hatten schnell den Ruf des Fußballers weg, der in der Kabine Dostojewski liest. Sie wollten sich damit schon auch vom Betrieb absetzen, oder?

Ja. Mir hat das geschmeichelt, dass ich so wahrgenommen wurde. Und ich ritt darauf ja auch selbst herum mit extra gestelzter Wortwahl. Ich sah damals die Möglichkeit, ein sehr guter Spieler zu werden, vielleicht gehobenes Bundesliga-Niveau, vielleicht Nationalspieler – und dann auch noch ein so besonderer. Damals habe ich das sehr genossen. Aber heute würde ich alles anders machen. Ich bin damals in die Falle getappt. Ich hätte mich darauf besinnen sollen, ein guter Fußballer zu werden. Damit wäre ich besser gefahren.

Wenn Sie schlecht spielten, hieß es, der Mozart, ein Schönspieler, bringt’s nicht, wenn’s drauf ankommt. Sie sagen, der Spitz­name habe Ihnen geschadet.

Wenn man mich nur auf dem Platz Mozart genannt hätte, wäre das nicht schlimm gewesen. Auf fußballerische Qualitäten bezogen ist das ja sogar eine schöne Assoziation. Aber das spielt halt auch in die Kabine mit rein, wie man sich den anderen gegenüber verhält und wie man sich auch selbst wahrnimmt. Ich wollte niemanden provozieren, aber ich habe polarisiert. Und dagegen habe ich wiederum rebelliert. Gegen Trainer, Mitspieler. Damit tat ich mir keinen Gefallen. Dazu kommt, dass ich mental nicht der Stärkste bin. Wäre ich ein Stefan Effenberg ...

... der auf Kritik eher mit dem gestreckten Mittelfinger reagierte ...

... hätte ich das vielleicht weg­stecken können, aber das bin ich ja nicht, im Gegenteil. Ich bin eher labil. Und in der Kombination führte das zum Scheitern. Der Mozart hat mich am Ende viel gekostet. Ich möchte das Scheitern aber nicht anderen in die Schuhe schieben. Ich habe bereitwillig mitgemacht und am Ende dafür bezahlt.

Zu Beginn Ihrer Bundesliga-Karriere war Michael Oenning einer Ihrer Trainer. Am Ende war er es wieder. Was mich am Ende des Films überrascht hat, war, dass Sie unter ihm nicht wieder aufblühten. Das habe auch ihn überrascht, sagt er. Sie auch?

Rückblickend nicht. Auch er konnte mich einfach nicht mehr ein­renken. Ich war extrem geschädigt und in meinem Kopf gefangen. Ich konnte das erst aufbrechen, als ich tatsächlich Deutschland verlassen hatte. In den folgenden Monaten habe ich dann angefangen, alles aufzuarbeiten und wieder zu mir zu kommen. Aber in Deutschland pflegte ich am Ende eine totale Verweigerungshaltung, da konnte nicht mal der Micha mehr durchdringen.

Würden Sie jetzt, im Nachhinein, sagen, eigentlich ist der Weg dann aber doch in Ordnung? Sie spielen im Ausland, wie Sie es immer wollten, sind Meister. Als gescheiterte Existenz würde ich Sie eigentlich nicht sehen.

Das ist schön, dass Sie das so sagen. Aber ich bleibe dabei: Es ist nicht gut, wie es gelaufen ist. Ich bin jetzt wieder ein sehr glücklicher Mensch, aber das war ich in den drei oder vier Jahren zuvor nicht. Fußball hat keinen Spaß gemacht. Ich habe viel probiert ...

Sie meinen Ihre drei Vereinswechsel?

Ja, ich bin oft gescheitert. Und jedes Scheitern habe ich als noch schlimmer empfunden als das vorherige. Und es ist ja noch schlimmer, wenn man sich ein­gestehen muss, dass man an der eigenen Misere auch noch selbst schuld ist. Ich würde wirklich niemandem empfehlen, den Weg so zu gehen, wie ich ihn gegangen bin. Es ist einfach dumm.

Ein Wendepunkt Ihrer Karriere scheint Ihr Zusammentreffen mit dem Trainer Dick Advocaat gewesen zu sein, der Sie – gerade auf dem Sprung in die Nationalmannschaft – in Mönchengladbach auf die Bank setzte.

Ich war einfach nie imstande, Leistung abzurufen, wenn es kein gesundes Verhältnis in der Mannschaft und mit dem Trainer gab. Ich muss gebraucht werden. Deswegen hätte ich selbst auch in diese Richtung agieren müssen. Ich habe aber den Konfrontationskurs gewählt. Das war falsch.

Haben Sie ein Problem mit Autorität?

An sich nicht, solange ich sehe, dass was dahinter ist. Mir kann schon einer sagen, wo es lang geht, wenn ich erkennen kann, dass es gerecht ist, dass es Sinn ergibt. Nur hatte ich manchmal das Gefühl, dass es teilweise sehr willkürliche Entscheidungen gab. Im Fußballgeschäft geht es nicht immer nur um Leistung oder um die Gesundheit des Ganzen. Sondern es geht um so viele Faktoren.

Können Sie die benennen?

Es sind kleine Beispiele. Ich würde etwa sagen, dass die Entscheidung, welche Spieler auf dem Platz stehen, oft stark davon abhängt, welcher Trainer welchen Spieler geholt hat. Da gibt es Klüngeleien, auch mit Spielerberatern, und das war mir immer ein Dorn im Auge. Ich konnte einfach nicht einsehen, dass ein Spieler eine Stammplatzgarantie hat, nur weil er viel Geld gekostet hat und nur weil er vom neuen Trainer geholt wurde und nicht vom alten. Das sind Kleinigkeiten, die es in jedem Verein gibt, seit Jahren. Aber ich konnte mich damit nie abfinden.

Was ist in Australien anders? Gibt es diese Klüngeleien nicht, oder sind Sie hier nur der Profiteur?

Sicher bin ich Profiteur. Die bezahlen mir ein ganz gutes Gehalt, vergleichsweise, und ich brauche mir keine Gedanken zu machen, dass ich auf der Bank lande, auch wenn ich drei oder vier Mal schlechter spiele. Aber generell ist der Unterschied zwischen der Bundesliga und der australischen A-League der, dass Fußball in Australien auf kleinerer Flamme gekocht wird. Hier sind Rugby, Cricket und Australian Football die großen Sport­arten, da laufen auch die Jungs mit dem großen Ego rum. Ich würde Fußball hier mit Handball in Deutschland vergleichen. Das macht alles angenehmer. Es ist unaufgeregt, nicht so aufgeblasen. Das macht es mir einfacher, wieder Spaß am Fußball zu haben.

Was machen denn australische Fußballer? Dostojewksi lesen? Oder spielen die nicht doch auch lieber Playstation?

Das unterscheidet sich nicht großartig. Da kann man einmal um den halben Erdball reisen – die Jungs sind im Prinzip dieselben. Wer sich verändert hat, bin eher ich.

Das heißt, Sie spielen jetzt Playstation?

Nein, Playstation spiele ich immer noch nicht. Aber das Umfeld kommt mir zugute. Es gibt hier einige, die ein ganz anderes Leben führen als deutsche Profis: die erst spät Fußballer geworden sind, oder die wissen, dass sie hier nicht so viel verdienen, dass sie später ausgesorgt haben. Die lernen nebenbei, studieren, haben vielleicht sogar schon gearbeitet. Das hier ist näher dran am wirklichen Leben.

Sind Sie froh, dass Sie nicht unter der Beobachtung stehen, unter der Sie in Deutschland standen, wo Sie immer der gescheiterte Hoffnungsträger waren?

Absolut. In Australien wusste keiner was mit mir anzufangen. Und das ist super, weil man die Leute auch mal überraschen konnte. Am Anfang habe ich ganz vernünftig gespielt, nichts Großartiges, aber schon da haben die Leute hier gestaunt. Und das war geil, das einfach mal wieder zu erleben. Es gab de facto keine Erwartungshaltung. Das hat gut getan.

Aber setzen diese Erwartungen jetzt nicht wieder ein? Müssen Sie jetzt wieder Meister werden und sieben Tore schießen statt sechs, und noch mehr Vorlagen geben? Muss sich das jetzt Jahr für Jahr steigern?

Nein! Oder ja, doch! Ich hatte um die Jahreswende herum einen kleinen Durchhänger. Da gab es ein paar schwächere Spiele, und schon merkte man, wie hoch die Erwartungshaltung dann doch schon wieder war, nach den vielen Siegen zuvor. Da hatte ich eigentlich schon wieder keinen Bock mehr. Aber ich habe die Herausforderung diesmal angenommen und mich bemüht, diesen Druck als positiv zu empfinden. Und so soll es weiter sein. Natürlich versuche ich, das Ganze nochmal zu steigern. Aber wir haben eine unfassbare Saison gespielt, und es wird wahrscheinlich unmöglich, das zu wiederholen. Andererseits will ich jetzt auch nicht aufhören, so Fußball zu spielen wie im letzten Jahr.

Was bringt Ihnen die Zukunft?

Schön ist erst einmal, dass es überhaupt wieder eine Zukunft gibt. Plötzlich habe ich wieder die Perspektive, noch fünf oder sechs Jahre zu spielen. Ob ich das tun werde, weiß ich nicht. Aber dass es überhaupt die Möglichkeit gibt – das finde ich im Moment schön.

 
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Kommentare
weinsztein schrieb am 24.03.2011 um 23:54
Mein Kompliment, Klaus Raab. Ein sehr gut geführtes sensibles Interview mit dem etwas anderen Fußballprofi Thomas Broich. Ich finde, er ist auf einem guten Weg.
Er erinnert mich ein wenig an den damaligen Spieler Ewald Lienen.
seils schrieb am 25.03.2011 um 17:44
Ein wenig im Halbdunkel des Unerwähnten bleibt: Auch wenn Thomas Broich als Fußballer "grandios gescheitert" sein mag - wobei auch hier angemerkt sein darf, dass es die wenigsten auch unter den großartigen Talenten überhaupt in die erste Liga schaffen -, so muss man im Falle von Thomas Broich doch wohl von einer letztlich glücklichen Entwicklung reden, eingedenk der weitaus dramatischeren Schicksale eines Sebastian Deisler oder natürlich eines Robert Enke, die ebenfalls unter berufsbedingten Depressionen litten (jedenfalls nach all dem, was man hierzu lesen konnte).
Dennoch natürlich ein schönes Gespräch.
Klaus Raab schrieb am 26.03.2011 um 13:16
Sie haben recht, viele schaffen es erst gar nicht in die Bundesliga, was das "grandiose Scheitern", das wir auf der Print-Titelseite übrigens als "glückliches Scheitern" bezeichnen (und beides sind mögliche Interpretationen), relativiert. Die Fallhöhe war halt bei Thomas Broich recht hoch dadurch, dass er nicht als irgendein kommender Mann, sondern konkret als potenzieller WM-2006-Star durchgenommen wurde.
Man hätte die Geschichte aber in der Tat auch anders erzählen können. Wie ich selbst Thomas Broichs Entwicklung letztlich einschätzen würde, steht dabei schon in einer Frage: "Als gescheiterte Existenz würde ich Sie eigentlich nicht sehen."
Aljoscha Pauses Film ist übrigens ein guter.
Beste Grüße, KR
Vinschen schrieb am 28.03.2011 um 19:32
Der Artikel hat mir wirklich gut gefallen. Er ist gut geschrieben (mit einem tollen Interview) und behandelt einen Fußballprofi, den ich noch live im Stadion bei der Borussia erleben durfte. Thomas Broich hat sicher viele Fans inspiriert und gezeigt, dass nicht alle unbedingt "einfach gestrickt" sein müssen.
Es freut mich für Ihn, dass er in Australien seinen Weg geht und es freut mich noch mehr, dass "der Freitag" sich so gelungen an einen solchen Spieler heranwagt und mal anders über Fußball berichtet.
Vinschen schrieb am 28.03.2011 um 19:32
Der Artikel hat mir wirklich gut gefallen. Er ist gut geschrieben (mit einem tollen Interview) und behandelt einen Fußballprofi, den ich noch live im Stadion bei der Borussia erleben durfte. Thomas Broich hat sicher viele Fans inspiriert und gezeigt, dass nicht alle unbedingt "einfach gestrickt" sein müssen.
Es freut mich für Ihn, dass er in Australien seinen Weg geht und es freut mich noch mehr, dass "der Freitag" sich so gelungen an einen solchen Spieler heranwagt und mal anders über Fußball berichtet.
KalleWirsch schrieb am 06.04.2011 um 16:58
Gerade erst entdeckt. Tolles Interview.
paulart schrieb am 04.05.2011 um 15:43
Thomas Broich. Einer wie Paul Breitner. Wie Günter Netzer. Wie Ewald Lienen. Einer wie George Best*. Wie Bernd Schneider. Wie Ansgar Brinkmann. Ihm, dem letztgenannten, ähnelt Broich vielleicht am meisten. Warum? Weil eben auch Brinkmann, er wurde nicht ohne Grund "der weiße Brasilianer" genannt, letztendlich gescheitert ist, obwohl auch bei ihm das Talent viel größer als bei den meisten anderen Fussball-Profis war.

Schade drum! Aber in Australien ist Broich auf Anhieb mit Brisbane Roar Meister geworden. Er schoss Tore und gab viele entscheidende Vorlagen. Weiter so! Ihm gönne ich diese Fernab-Karriere ganz besonders! Unter Klopp, Tuchel oder Dutt wäre seine Karriere anders verlaufen - da bin ich mir relativ sicher.

* "Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben. Den Rest habe ich einfach verprasst." So erklärte Best selbst sein Leben außerhalb des Spielfeldes.


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