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Meine Liebe stirbt nicht

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Roberto Saviano

Hardcover, gebunden

400 Seiten

26 €

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Festival vom 22. bis 26. April 2026

Ausstellung vom 22. April bis 25. Mai 2026

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DJ AHMET

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ab dem 19. März im Kino!

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An die Substanz. Bauhaus Dessau 100

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Glas | Beton | Metall (28.3.26–10.1.2)

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Kultur : Google gegen die Krake

Welche Unternehmen verteidigen Kundendaten gegen staatliche Zugriffe? fragte der US-Thinktank Electronic Frontier Foundation. Die Antwort überrascht: Allen voran Google

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Tatsächlich: Google landet ganz vorn im Ranking. Der Suchmaschinenriese ist nicht unbedingt bekannt für einen besonders sorg- und sparsamen Umgang mit Benutzerdaten. Aber immerhin setzt sich Google vor Gericht und in der Politik für den Schutz von Daten gegenüber staatlicher Neugier ein und listet auf, welcher Staat wie viele Daten von dem Unternehmen erhält. Das behauptet die Electronic Frontier Foundation (EFF), ein US-amerikanischer Thinktank für digitale Rechte.

Die EFF hat untersucht, wie bereitwillig große Internetfirmen Benutzerdaten an staatliche Behörden weitergeben, wie transparent sie dabei sind und ob sie sich auch juristisch und politisch für die Datensicherheit der eigenen Nutzer einsetzen. Ergebnis: Die meisten Unternehmen erzählen weder der Öffentlichkeit noch ihren Nutzern, welche Daten sie an wen weitergeben. Keine Informationen gibt es laut EFF von Amazon, Facebook, Microsoft, My­space, Skype und Yahoo. Rühmliche Ausnahmen sind Google und Twitter.

Der Kurznachrichtendienst hat durch seine Auskunftsbereitschaft auch schon jede Menge Sympathiepunkte in der Netzgemeinde eingeheimst, als er drei Wikileaks-Unterstützer informierte, dass das US-Justizministerium Daten von entsprechenden Twitter-Konten verlangte. Nur weil Twitter sich weigerte, die Daten rauszurücken und die Personen informierte, können sich diese nun gerichtlich gegen die Anordnung des Ministeriums wehren.

Wenn Google und Twitter darüber informieren, welche Daten sie an staatliche Stellen weiterleiten, erscheinen nicht sie selbst als Datenkraken, sondern die Behörden. Andererseits machen sich die Firmen durch die Weitergabe gewissermaßen zum Helfer sammelwütiger Behörden. Ob sie dazu gesetzlich gezwungen sind oder freiwillig kooperieren, lässt sich für den Nutzer kaum erkennen – für die Firmen ein potenzielles Imageproblem.

Dass gerade Google im EFF-Ranking so gut abschneidet, könnte auch daran liegen, dass die Firma von Datenschützern immer wieder kritisiert wird: Dadurch ist das Unternehmen mittlerweile zumindest halbwegs sensibilisiert und versucht, mit Statistiken über die Datenweitergabe in die Offensive zu gehen. Und Twitter hat mit der Wiki­leaks-Geschichte vorgemacht, wie man mit Datenschutz auch mal posi­tive Schlagzeilen produzieren kann.

Ob nun andere Unternehmen folgen? Die EFF jedenfalls hat eine Petition gestartet, die sich an sie richtet: Sie werden aufgefordert, sich für ihre Kunden einzusetzen.

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