archinaut

nirgends.......... sicher... nie

20.07.2010 | 02:01

Neunte Forderung an Utopia

Hör den Chor der Entzweiten: Was erwarten wir von der Stadt unserer Träume? Spiegelbild!

 

Von der Stadt, in der wir leben, erhoffen wir Bestätigung. Wir fordern einen Ort zum Bleiben, zum Wohnen und Wirken. Wir wollen, dass unsere Erzeugnisse in den Läden zu finden sind, wir erwarten, dass unsere Währung gilt. Wir erheben den Anspruch, dass unsere politischen Vertreter ihre Macht für uns einsetzen. Das Artefakt Stadt ist ein Produkt der Gesellschaft und bildet die gemeinsamen Ziele ab.

 

In diesem Spiegel will sich ein Topist* wieder ­erkennen. Es ist ihm Bedürfnis und Vergnügen, Spuren in der Stadt zu hinterlassen, die seine Bleibe ist.

 

 

*Topist: wie lange habe ich dieses Wort schon gesucht!

PAOLI:... Wie kann man bestimmte Theorien recyclen? Nicht neue entwerfen. Wir sind keine Utopisten, sondern Topisten. Utopie ist ein nicht existierender Ort, Topos aber ist das, was da ist. Topisten sind Leute, die mit dem, was da ist, basteln und spielen, und nicht den großen Gegenentwurf machen.

Interview Guillaume Paoli im kreuzer online am 15.09.2008

 

Hier endet der 103. Eintrag: Dieser Blog mischt Fiktion und Realität. Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen sind zufällig und in der historischen Überlieferung nicht verbürgt. Ich bin nur der Navigator, mein Name sei NEMO:

Ich schreibe um unser Leben. Bitte bleib dran.

 

Erste Forderung -  Gesellschaft

Zweite Forderung - Freiheit

Dritte Forderung -  Reichtum

Vierte Forderung - Recht

Fünfte Forderung – Wissen

Sechste Forderung – Erinnerung

Siebte Forderung – Überraschung

Achte Forderung - Geheimnis

Neunte Forderung - Spiegelbild

Zehnte Forderung - Dauer

 

Next

Back 

Klick zum Gästebuch

 

 
Senden Bookmarken Drucken
Kommentare
hibou schrieb am 20.07.2010 um 07:07
wir wollen, dass man uns weidererkennt. insofern verlangen wir von der stadt, ein dorf zu sein
hibou schrieb am 20.07.2010 um 07:07
net weider - wieder
archinaut schrieb am 20.07.2010 um 20:44
imma weider wieder :-))

Ja, die Stadt soll unser Dorf sein,
aber wir wollen wählen,
wer unsere Dorfschönheit werden soll,
in welche Dorfkneipe wir gehen
und welche Kirche wir in unser Dorf lassen!
poor on ruhr schrieb am 20.07.2010 um 20:08
"Ich finde das Spiegelbild als neute Forderung an Utopia sehr nachvollziehbar", meint rr, der sich trotzdem manchmal in fremden Städten wie in einem Irrgarten voller Spiegel, wie es sie einst auf der Kirmes gab, verläuft! Danke für Deine tollen Blogs.

Herzliche Grüße

rr
archinaut schrieb am 20.07.2010 um 20:35
Lieber rr,

das Spiegellabyrinth auf der Kirmes ist bestimmt bald ausgestorben, dafür haben wir - das Internet?

Freu mich, dass Du da irgendwo drinsteckst,
vor oder hinter den Spiegeln!

Herzliche Grüße
zurückgespiegelt

Dein
archie
poor on ruhr schrieb am 20.07.2010 um 20:45
Lieber archinaut,

danke! ;)

Wahnsimmig gute Antwort!

Herzliche Grüße

rr
archinaut schrieb am 20.07.2010 um 21:11
uff,
)verschämt grins(
)Rote Jacke krieg(

Danke, lieber rr :-)))
poor on ruhr schrieb am 20.07.2010 um 21:14
;)
seering schrieb am 21.07.2010 um 21:05
die stadt hat spiegelneuronen und fühlt mit uns. :) das wird eine gute stadt, die die 10 forderungen erfüllt, da bin ich sicher. müssen wir vermutlich selbst bauen.
archinaut schrieb am 22.07.2010 um 00:49
Das kann sein, lieber seering.....
aber ein Topist wird seine Stadt einfach umbauen :-)))
archinaut schrieb am 22.07.2010 um 00:49
Das kann sein, lieber seering.....
aber ein Topist wird seine Stadt einfach umbauen :-)))
archinaut schrieb am 22.07.2010 um 00:50
Doppelung,
wegen Spiegelneuronen, klar....:-)))
archinaut
Ein Blick weitet den Horizont: Dieser Blog zieht um die deutschen Häuser
Ort:
Quedlinburg/Berlin
Mitglied seit:
2 Jahre 42 Wochen
Zuletzt aktiv:
24.05.2012
Status:
Blogger
Aktivität:
Beiträge: 333
Kommentare: 5394
Mein Web:
Logbuch
21:05
Untitled hat gerade einen Kommentar geschrieben.
21:04
Achtermann hat gerade einen Kommentar geschrieben.
21:03
merdeister hat gerade einen Kommentar geschrieben.
21:02
rago42 hat gerade einen Kommentar geschrieben.
21:02
KalleWirsch hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG