archinaut

nirgends.......... sicher... nie

13.09.2011 | 00:41

Was will das gemeine All?

 

Oft ist ein großer Unterschied zwischen dem Willen aller und dem allgemeinen Willen; letzterer geht nur auf das allgemeine Beste aus, ersterer auf das Privatinteresse und ist nur eine Summe einzelner Willensmeinungen. Zieht man nun von diesen Willensmeinungen das Mehr und Minder, das sich gegenseitig aufhebt, ab, so bleibt als Differenzsumme der allgemeine Wille übrig.

Hätten bei der Beschlussfassung eines hinlänglich unterrichteten Volkes die Staatsbürger keine feste Verbindung untereinander, so würde aus der großen Anzahl kleiner Differenzen stets der allgemeine Wille hervorgehen, und der Beschluss wäre immer gut. Wenn sich indessen Parteien, wenn sich kleine Genossenschaften zum Nachteil der großen bilden, so wird der Wille jeder dieser Gesellschaften in Beziehung auf ihre Mitglieder ein allgemeiner und dem Staate gegenüber ein einzelner; man kann dann sagen, dass nicht mehr soviel Stimmberechtigte wie Menschen vorhanden sind, sondern nur so viele, wie es Vereinigungen gibt. Die Differenzen werden weniger zahlreich und führen zu einem weniger allgemeinen Ergebnis. Wenn endlich eine dieser Vereinigungen so groß ist, dass sie über alle anderen das Übergewicht davonträgt, so ist das Ergebnis nicht mehr eine Summe kleiner Differenzen, sondern eine einzige Differenz; dann gibt es keinen allgemeinen Willen mehr, und die Ansicht, die den Sieg davonträgt, ist trotzdem nur eine Privatansicht.

Um eine klare Darlegung des allgemeinen Willens zu erhalten, ist es deshalb von Wichtigkeit, dass es im Staate möglichst keine besonderen Gesellschaften geben und jeder Staatsbürger nur für seine eigene Überzeugung eintreten soll.

 

 

Jean-Jaques Rousseau

Der Gesellschaftsvertrag oder Die Grundsätze des Staatsrechtes 

1785

Übersetzung: Hermann Denhardt 1880.

2. Buch,  3. Kapitel

Ob der allgemeine Wille irren kann 

 

 

Hier endet der 199. Eintrag: Dieser Blog mischt Fiktion und Realität. Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen sind zufällig und in der historischen Überlieferung nicht verbürgt. Ich bin nur der Navigator, mein Name sei NEMO:

Ich schreibe um unser Leben. Bitte bleib dran.

 

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Kommentare
poor on ruhr schrieb am 13.09.2011 um 19:37
Lieber archie,

danke für das Zitat. Ich kannte das nicht. Scheint irgendwie gut auf die heutige Situation mit den Parteien zu passen. ;)
Die haben schon toll und auch irgendwie zeitlos denken können, diese Klassiker! ;)

Herzliche Grüße

por
archinaut schrieb am 16.09.2011 um 00:02
Lieber por,

eigentlich dachte ich ja auch, dass ein Text mit über 220 Jahren zu alt ist für diesen Blog, aber auch heutzutage scheint die allgemeine Willensbildung oder -findung immer noch Glückssache...

Herzliche Grüße

archie
poor on ruhr schrieb am 16.09.2011 um 20:16
@archie

Genau.

Liebe Grüße

por
SuzieQ schrieb am 13.09.2011 um 22:56
Guten Abend archie, politischer Navigator,
das Allgemeinwohl ist laut Rousseau,
"das, was die Gemeinschaft der Bürger tun und entscheiden würde, wenn sie allgemeingültige Gesetze beschliessen, wählen oder abstimmen könnte, und zwar bei vollständiger Informiertheit, höchster Vernunft und uneingeschränkter (emotional ungetrübter) Urteilskraft."
Wir groß dürfte eine solche Interessengemeinschaft sein, damit sie funktionieren könne?
Was, wenn das Herz des Staates = die Gesetzgebung (Legislative) stirbt?
Das Hirn des Staates = die Vollziehung (Exekutive) vor sich hinsiecht?
Was, wenn die Rechtsprechung (Judikative) überbeschäftigt ist?
Was, wenn Staatsbürger nicht mehr "nur" Pflichten haben, sondern unter Zwang stehen?
Löst sich der Staat/die Demokratie dann auf, über kurz oder lang?
Herrscht dann der "Pöbel"?
Wie stellt man Allgemeinwohl über die Summe der Einzelinteressen?
Und wenn Wow I. (Wow der Erste) nur einer von vielen Despoten ist, dann ist er einer von vielen Gewaltherrschern, der/die sich selbst über Gesetze hinwegsetzt(en), mehr als ein Tyrann.
Was will all das gemeine Wohl?
Nichtwählen? Wg fehlender Alternative?
Oder hat es Angst vor der Verantwortung?
Ist es in Stuttgart auf Urlaub?
Beginnt es bei den Whistleblowern?
Oder züchtet es blaue Blumen?
Gruss und Dank für den Text sagt SuzieQ
archinaut schrieb am 15.09.2011 um 23:38
Guten Abend, nachdenkliche suzieQ!

Ob der "Pöbel" herrscht, fragst Du.....
mag sein, vielleicht eine Art "Monetärpöbel"....

zu Zeiten Rousseaus gab es da noch den "Feudalpöbel" und den "Kirchenpöbel", der dann durch den "Bürgerpöbel" abgelöst wurde....

Die blaue Blume war immer gefährdet,
vom Aussterben bedroht..

Aber immer beginnt es mit der Hoffnung auf Besserung.
Ohne geht es gar nicht.

Anarchische Grüße
von archie ;-))
SuzieQ schrieb am 13.09.2011 um 23:02
Achso, "Wir sind das Volk!" Achwas.
Richard der Hayek schrieb am 13.09.2011 um 23:14
Es herrscht Anarchie.
Kein Alien, kein fremder Herrscher macht uns Vorschriften.

Als sich die Menschen weit genug vermehrt hatten, haben sie sich zu größeren Gemeinschaften zusammengeschlossen. Ganz freiwillig.

Wenn wir alle Gesetze und Ordnung abschaffen würden: es ist naiv zu denken, die intuitive Gutheit würde von alleine zu einer ausreichenden Organisation führen. Manche haben keine Lust zu arbeiten, schließen sich zusammen und stehlen. Dann müssen die Bestohlenen sich schützen, und so fort.
Irgendwie müssen größere Projekte, Staudämme, E-Werke und so fort organisiert werden.
Also kommt ziemlich das Gleiche wieder raus, was wir jetzt haben.
SuzieQ schrieb am 15.09.2011 um 21:51
@ RdH
"Es herrscht Anarchie."
.....
"Also kommt ziemlich das Gleiche wieder raus, was wir jetzt haben."

Jein,
alle sind gleich, manche sind gleicher,
alle sind reich, manche sind reicher,
alle sind daselbst, manche sind selber da.???

Intuitive Gutheit plus Charakterfestigkeit plus Geduld und Toleranz, bei mehr als sagen wir mal tausend Personen gleichzeitig, ist das utopisch?!
Und eine Ordnung nur durch Heilige aufgestellt macht Sinn?
Niemals zu vergessen: der individuelle Überlebenswille, instinktiv, reflexhaft, egoistisch.
Individuelle Gutheit? Alles friedlich? Und langweilig?
Ein bisschen Anarchie?
Allgemein Wohlfühlgefühl?
Dafür sind zu viele Individuen auf diesem beschränkten Raum, wie mag man alle auf gleiches Level bringen?
Der, der hat, gibt nicht her. Der, der nicht hat, möchte haben, was die anderen schon haben.
Eine Lebensspanne gilt den meisten schon als Weitsicht und ist doch kurzsichtigst.
Das Wohl der Einzelnen in der Minderzahl zerstört das aufkommenkönnende Wohl der Mehrheit.
Aufstand? Es herrscht Anarchie.
Der Stärkere/Kräftigere gewinnt. Oder der, der die Stärkeren bezahlen kann.
Erstmal alle/s gleich machen?
Und dann ist allen gleich (un)wohl?
Die Revolution frisst ihre Kinder.
Richard der Hayek schrieb am 15.09.2011 um 22:21
Ich danke für Ihren Kommentar, verstehe aber dessen Konsequenz nicht ganz.
Ich finde die jetzigen Zustände nicht gut, die fordern geradezu eine Änderung, aber ich glaube nicht, daß Anarchie eine Lösung ist.
SuzieQ schrieb am 15.09.2011 um 22:39
"Ich finde die jetzigen Zustände nicht gut, die fordern geradezu eine Änderung, aber ich glaube nicht, daß Anarchie eine Lösung ist."

Dito.
Denn der Mensch braucht Regeln und Grenzen, um sich orientieren zu können.
Es gibt aber viele Beispiele von Überreglementierung:
--EU-Richtlinien, etwa die vorgeschriebene Krümmung einer Salatgurke
--diverse Verkehrszeichen
--Steuerrecht
--.....
Sinnlose Regeln/Gesetze abschaffen, sinnvolle aufs Nötigste reduzieren, Steuersätze anpassen,...

Und ganz oben steht:
Die Würde jedes Menschen ist unantastbar.
Das betrifft die Pflicht des Staates für Unversehrtheit, Arbeit in Lohn und Versorgung vor Not zu sorgen.
Reduktion auf Wesentliches und dann auch noch gerecht
*träum*

PS dieses blog ist an-archie
Richard der Hayek schrieb am 15.09.2011 um 23:00
Ich meine es noch anders.
Wie soll Anarchie konkret ausschauen ?
Kein Gesetz ? Wer soll die bestehenden Staaten abschaffen ? Die Leute haben das im Hirn, wie sie es gewohnt sind.
Angenommen, es kommen Aliens und durchmischen alle Menschen: durch Supertechnik werden sie gleichmäßig gemischt und verteilt.
Dann suchen sich genügen ähnliche und machen einen Staat auf.
Es gibt welche, die sich zusammenschließen, um andere zu beherrschen, die schließen sich zusammen, um sich vor denen zu schützen, es läuft alles notgedrungen zu Organisation, Gesetz.

Das Problem ist, das so zu organisieren, daß es für alle genügend taugt, das haben wir jetzt auch schon.
SuzieQ schrieb am 15.09.2011 um 23:23
Anarchie konkret: kein Gesetz, keine zentrale Macht, keinerlei Autorität, keine Religion, evtl. Weise,bzw. Streitschlichter für die Unverbesserlichen.
Angenommen, es kommen Aliens, tja, da gibts keinen friendly takeover, sie kämen wegen der vorhandenen Rohstoffe und Nahrungsvorräte.
Kämen sie um eine neue Ordnung herzustellen?
Gleichmäßig gemischt und verteilt, Zusammenschlüsse derer, die beherrschen wollen und derer, die beherrscht werden. Dann ist wieder Macht, respektive Machtmissbrauch im Spiel. Die Macht darf nicht gegen die Ohnmächtigen gewandt werden.
Und nein, wir haben jetzt keine Organisation, die für alle ausreichend taugt. Die Schere, deren Schneiden einmal für Beherrscher und einmal für Beherrschte stehen, klafft immer mehr auseinander.
SuzieQ schrieb am 15.09.2011 um 23:33
Ich werfe dann noch ein paar nützliche Begriffe in die Runde:
Moral, Ethos, Würde, Eigenverantwortung.
Und ein Video, gedreht vor ca. 60 Jahre, klingt wie Super-8, gefunden in Pampelonien.

Richard der Hayek schrieb am 15.09.2011 um 23:34
Aliens wären friedlich.
Die Technik für Raumfahrt muß so gut und umfassend sein, daß solche Probleme automatisch gelöst sind: auf den anderen Planeten und den ganzen sonstigen Meteoriten im Kuiper-Gürtel gibt es genügend Rohstoffe, da lohnt es sich nicht, so weit zu fliegen und anderswo zu holen: das kostet viel mehr.
Nahrungsmittel sind da auch sicher kein Problem mehr: kann man alles locker herstellen.
Wennn die Technik so weit ist, daß inerstellare Raumfahrt möglich ist.
Dann gibt es andere Probleme: was ist der Sinn des Lebens ? WEnn man 1000 und 10.000 jahre alt und superschlau ist ?
SuzieQ schrieb am 15.09.2011 um 23:39
OK, Aliens wären friedlich. Und klug. Dann fliegen sie an der Erde vorbei, denn deren Stunden sind gezählt.
Wenn man 1000 und 10.000 Jahre alt wird ist vielleicht Langeweile das größte Problem. Oder Sehnsucht, wenn alle/s andere lange vorher stirbt.
Und immer nur durchs All düsen, macht das Sinn?
Ist das Leben? Wenn man raumkrank wird?
Aber Superschlaue haben für alles eine Lösung, warten wirs ab, :)
Richard der Hayek schrieb am 15.09.2011 um 23:41
Der Film ist nett. Wenn die Nachricht von C's Angriff zu lange braucht ?
Außerdem braucht man Waffen, um andere mit Waffen aufzuhalten. Die müssen also vorher hergestellt und bereitgehalten werden. und so fort..
Richard der Hayek schrieb am 15.09.2011 um 23:42
Die superschlauen wissen, dass es keinen Sinn hat, herum zu fliegen, es ist eh überall das gleiche.
SuzieQ schrieb am 15.09.2011 um 23:48
Nett ist der kleine Bruder von Sch****:)
Die Aliens, die zuletzt hier vorbei geflogen sind, haben etwas hier gelassen:

archinaut schrieb am 15.09.2011 um 23:50
Hallo Richard der Hayek,

Gemeinschaft ist nie "ganz freiwillig",
sondern immer "gemeinwillig"
gewollt oder ungewollt....

Unsere Parteien sind da ein ganz gutes Beispiel,
"gemeinwillig" bis zur Handlungsunfähigkeit....

Man muss sich vielleicht vor Augen halten,
dass unser vierjähriger Wahl-Rythmus zu einer Zeit eingeführt wurde, als der Machtwechsel noch von Generation zu Generation übergeben wurde...
aber wie kann eine so langsam agierende Demokratie der Finanzherrschaft begegnen, die in jeder Nacht Milliarden um den Globus schiebt?
archinaut schrieb am 16.09.2011 um 00:05
Oh wie schön!
Ein Einhorn ist in diesem Blog gelandet!
Vielen Dank, liebe SuzieQ!
Richard der Hayek schrieb am 16.09.2011 um 14:10
@Archinaut vom andern Stern ?
"Gemeinschaft ist nie "ganz freiwillig""

irgendein Gegenbeispiel gibt es für fast alle Allgemeinaussagen: wenn die Menschen wenig genug in der freien Wildbahn sind, dann bleiben die freiwillig zusammen.
Allerdings: es ist der Druck der Verhältnisse.
Gäbe es den nicht ? Aber es gibt auch viel Spaß und Freude zusammen.

Es ist aber auch nicht wichtig, wie diese psychologische Komponente genau beschaffen ist, die ja inbesondere für verschiedene Menschen in gleicher Gemeinschaft verschieden ist, sondern eher wie man Gemeinschaft gut gestaltet.
Gruesse rdh
archinaut schrieb am 16.09.2011 um 23:53
... vom andern Stern:
nehm ich gern als Kompliment,
freundlicher rdh ;-))

Der Mensch wird als Herdentier sozialisiert,
seit Urzeiten..... können wir uns eine andere Welt überhaupt vorstellen?

gespannt
archie
Richard der Hayek schrieb am 17.09.2011 um 11:00
Es antwortet der Philosphenlogiker: vorstellen können wir uns vieles, aber ob es real ist ?
Es ist nicht gut daß der Mensch alleine ist, hies es immer.
Wozu auch ?
SuzieQ schrieb am 16.09.2011 um 00:10
All die Demokraten in der so langsam agierenden Demokratie müssen nur die Skrupel über Bord werfen, wie es der "Monetär-Pöbel" längst getan hat. Es gibt doch auch kluge Demokraten, gleiches Recht für alle, den Milliarden ist es egal, wer sie wohin schiebt.
Moment, ich such grad meine Bankverbindung raus...
archinaut schrieb am 16.09.2011 um 00:28
Pass auf, großzügige Suzie,
die buchen einfach ab!
Don Quijote schrieb am 16.09.2011 um 00:18
Lieber archinaut,

da kommt mir eine Geschichte in den Sinn, ich glaube es ist eine russische...
Ein Rabbi bat Gott, er möge ihm Himmel und Hölle zeigen, um dadurch unterrichtet seine geistliche Arbeit besser tun zu können.
Gott schickte ihm den Propheten Elia als Führer, der ihn zuerst in die Hölle geleitete.
Dort saßen alle um einen großen Topf, aber sie konnten nichts essen, weil die Löffel so lange Stiele hatten, daß sie nicht zum Mund geführt werden konnten.
Danach ging es in den Himmel.
Das selbe Bild, Menschen um einen großen Topf, Löffel mit langen Stielen.
"Hier sieht es ja genauso aus wie in der Hölle?" fragte der Rabbi verwundert.
"Schau genau hin," antwortete der Prophet, "hier füttern sie sich gegenseitig".
Analog dazu würde ich als allgemeinen Willen die Summe des Teils aller Einzelwillen definieren, der ausdrücklich nicht sich selbst will sondern den jeweils anderen, die Allgemeinheit.

Alle anderen Willenhaufen sind - eben das.

saludos,
Q.
archinaut schrieb am 16.09.2011 um 00:26
Guten Abend, lieber Don Q.,

vielleicht ist das ja der Weg:
die Summe der Altruisten suchen,
nicht die Summe der Egoisten....

eine schöne Geschichte, vielen Dank!
SuzieQ schrieb am 16.09.2011 um 00:40
@ Q.
So mags im Himmel sein, auf der Erde wird es wenige geben, die füttern, wenn sie selbst nicht gefüttert werden oder gefüttert werden, wenn sie selbst nicht füttern, you know?!
Oder sie würden den Löffel anders halten...
aber die Geschichte hat was von einer angestrebten Vollkommenheit, ob dazu opfern gehört?
Don Quijote schrieb am 16.09.2011 um 01:06
@SuzieQ
So mags im Himmel sein, auf der Erde wird es wenige geben, die füttern, wenn sie selbst nicht gefüttert werden oder gefüttert werden, wenn sie selbst nicht füttern, you know?!

Auf der Erde passiert beides, füttern und nicht füttern, am Ende kriegst Du das Essen noch gestohlen mit dem Du jemand füttern willst, weil Himmel, Erde und Hölle ja eh alle am gleichen Ort sind.

Oder sie würden den Löffel anders halten...

Das ist ja das Grausige an der Hölle, da wird man auch noch brunzdumm vor lauter Schlechtigkeit und Egoismus.

aber die Geschichte hat was von einer angestrebten Vollkommenheit, ob dazu opfern gehört?

"Opfer müssen gebracht werden" hat der Lielienthal gesagt, als ihm das Fliegen dann doch nicht so vollkommen gelungen ist, wie er es angestrebt hat. Von daher, ja.

saludos,
Q.
archinaut
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