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11.11.2009 | 21:52

Depressionen

Depressionen – Für den Menschen Robert Enke und seine Brüder

Der Tod des Nationaltorhüters Robert Enke verweist, neben den Belastungen, die aus der Prominenz und daher zwangsläufigen, medialen Präsenz erwachsen, -also aus dem, was eine zusätzliche Erschwernis für jede „öffentliche“ Person unter Beobachtungs- und Erfolgsdruck bedeutet-, auf eine Form der Schweigsamkeit und Verschwiegenheit der von seelischen Krankheiten oder schweren psychischen Belastungen Betroffenen hin, die fatale Folgen hat.

Tatsächlich ist es so, dass eine geregelte Arbeit, eine Karriere, ein substanzieller Beitrag in der Gesellschaft, von seelisch Kranken, aber auch von körperlich Behinderten, in unserem Gemeinwesen nicht nur nicht mehr erwartet wird, sondern durch die sozialen „Umstände“ und aus ökonomischen Effizienzüberlegungen, gar nicht erwünscht ist. - Wer sich diesbezüglich „outet“, gefährdete seine Position und seine berufliche Einbindung. Welch´ erbarmungslos kleiner und geizig bescheidener „Fortschritt“ seit der berühmten Psychiatrie-Enquete von 1975!

Allerdings, die Haupteingänge der Kliniken, die vielen Verwaltungs- und Geschäftsführertrakte, die Vor- und Geschäftszimmer, sehen heute genau so aus, wie die Eingangsportale erfolgreicher mittelständischen Firmen in den bundesweiten Gewerbegebieten, so wie Behördeneingänge und Ministerialvorräume. Die Mitarbeiter sind sämtlich Dienstleister und treten auch so auf. Das hat man tatsächlich geschafft.

 

Der depressive Mensch

Depressive Menschen neigen dazu, die unausgesprochene Zurücksetzung gedanklich und emotional vorweg zu nehmen. Sie ziehen sich zurück, tarnen ihre Verfasstheit hinter Schroffheiten im Umgang oder, mit dem genauen Gegenteil. Dann verbergen sie sich hinter Überangepasstheiten und dem Willen zur „Über-Leistung“. - Sie trauen sich nicht, trauen sich selbst nicht über den Weg, können sich selbst nicht vertrauen. Noch viel weniger vertrauen sie dem Rat anderer Menschen, sofern es überhaupt noch Ratende in ihrem Umfeld gibt.

Selbst persönliche Erfolge und erstaunliche Kreativität können sie für sich nicht akzeptieren und nutzen. Ständig sehen sie sich der eigenen Anforderung ausgesetzt, unbedingt den vorgestellten sozialen und gesellschaftlichen Ansprüchen zu genügen, diese über das Maß erfüllen zu müssen. - Das ist ein Teufelskreis, aber einer, bezogen auf einen ganz realen, sozialen und sozialpsychologischen Hintergrund.

Ca. ein Prozent der Gesellschaft leidet an schweren Depressionen, ein Prozent an Manien oder manisch-depressiven Erkrankungen und ein weiteres Prozent an einer Schizophrenie, ca. 5-7% der Bevölkerung leidet an einer schweren Persönlichkeitsstörung. Ca. 5% Prozent kämpfen mit einer Suchterkrankung oder sind ihr ausgeliefert. - Das sind Fakten, mit denen die Bewegung „Neue soziale Marktwirtschaft“, mit denen Konservative- und Neokonservative, aber auch marktradikale Liberale wenig anfangen können. Es sei denn, es lässt sich damit im Heim- und Krankenhauswesen, in den Apotheken, mit der ganzen Glückspillenindustrie Gewinn erwirtschaften, bei Versicherungen und bei den ganzen juristischen Präliminarien Geld verdienen und gesellschaftlicher Einfluß verteilen. - Mittlerweile können wir getrost davon ausgehen, dass viele psychotrop wirkenden Medikamente nicht von Fachleuten an Erkrankte gelangen, sondern prophylaktisch und zum Zwecke der Erhaltung guter Stimmung und hoher Leistung, von ganz gesunden Menschen beschafft und konsumiert werden.

 

Einige Hintergründe

Bei all´ dem medialen Gerede über Höchstleister, Leistungseliten, Dauerleister, überhaupt „Leister“ jeglicher Art, bei allem, mittlerweile auch von Intellektuellen aus tiefen Talksesseln und Politikern auf einfachem Stimmenfang abgesonderten Sprachblasen („Leistung muss sich wieder lohnen“, „Wer will, der kann“, „Elitenförderung“, „Wettbewerb im globalen Maßstab“, „Wer nicht arbeitet, der soll auch nicht essen“, „Familien-TÜV“, „Fordern und Fördern), bleiben solche Überlegungen selbstverständlich völlig ausgeklammert.

Abgesehen davon, dass TV- und Interview-Sprüche eher auf eine Persönlichkeitsstörung bei den entsprechenden „Blasen“-Bildnern und Thymotikern hindeuten, so offenbart sie doch auch, und die ersten Berichte aus Robert Enkes Umfeld erweisen es, wovor psychisch Kranke bei uns mittlerweile mehr Angst haben, als vor ihrer Krankheit.

Robert Enkes frei gewählter Tod wirft ein helles Licht auf diese Schattenwelt, die gutbürgerlich versteckt und geleugnet werden muss. Gerade weil er jemand war, der in der Leistung und im persönlichen Verhalten heraus ragte, gerade weil er ein wirkliches Vorbild war.

Alles an seinem sozialen Engagement, alles an seiner Neugierde, alles an seiner Bescheidenheit, kam aus ihm selbst. Er diente gerade nicht der eigenen Image-Pflege, er wollte nicht der Diener eines öffentlichen Bildes sein, er wollte sich nicht verkaufen. Vielleicht, weil er wusste wie es um ihn stand, und er deshalb offener und ehrlicher, daher viel nüchterner, mit seiner Rolle als professioneller Fußballer umging, als manche, die zwar dicke Limousinen bewegen und sich Gel ins Haar schmieren und schon für eine Autogrammstunde die Dankbarkeit des Publikums und der Medien erwarten, oder sich mit Geld soziale Anerkennung erkaufen, oder aber, wie jene die sich in einer modephilosphischen Weiterung des „freiwilligen Gebens“ einüben oder übermäßig zur „Produktivität“ von Menschen und Menschengruppen Gedanken machen.

Robert Enke wollte nicht mit seinen besonderen Fähigkeiten ins Abseits gestellt werden. Vor allem aber, wollte er privat nicht die Kontrolle über seine Selbstbestimmung verlieren.

Wer psychisch krank ist, der geht mit der Veröffentlichung und dem Bekenntnis in unserer Gesellschaft ein hohes Risiko ein. Im droht schnell und konsequent eine Beeinträchtigung seiner Rechte, eine Zurücksetzung, trotz großer Fähigkeiten. Dem oft geäußerten Mitleid und Mitfühlen am Anfang, folgt allzu leicht der Untergrund, „nur keine Störung im Betriebsablauf“.

Allein die höchst komplexe Verwaltungs- und Rechtspraxis bezüglich einer zunächst so nebensächlich erscheinenden Sache, wie die der „Fahrtüchtigkeit“ , die Folgen einer psychischen Erkrankung im Sorgerecht und in der Vertretung der eigenen rechtlichen und ökonomischen Interessen, sind weitläufig und schwerwiegend! Die entängstigenden Antworten aus der Arbeitswelt, der Politik, der Medizin und der Rechtspflege, bleiben, entgegen aller Rhetorik, marginal.

Bei Depressionen oder Schizophrenien droht ein Fahrverbot und Ärzte müssen ihre Patienten darauf hinweisen. Selbst die Medikamente zur Behandlung können ein Fahrverbot nach sich ziehen. Sie haben, wenn die Umwelt still hält, im Falle eines Unfalles, gravierende versicherungsrechtliche Konsequenzen. Das Alles ist geregelt und geordnet nach TÜV-Gutachten! Oftmals ist das Fahrverbot fast schon so etwas wie ein Berufsverbot.

Wer in jahrelanger Krankheit noch zusätzlich das Schicksal hat, anders als der Torwart Enke, sein Privatleben zu ruinieren, dem droht, neben Trennung und Scheidung sehr häufig auch eine Einschränkung des Sorge- und Umgangsrechtes mit den eigenen Kindern.

Für eine Adoption, hier trifft das Beispiel Enkes, bauen sich unüberwindliche erscheinende Hürden auf, selbst wenn alle Voraussetzungen gut sind, droht die Rücknahme des mühsam Erreichten - Ich bin mir sicher, es konnte kaum einen liebevolleren, zugewandteren Erzieher und Vater gegeben haben, als diesen depressiven Fußballer.

Wer gegenüber seinem Arbeitgeber schwere Krankheiten oder psychische Probleme einräumt, der muss mit hoher Wahrscheinlichkeit damit rechnen, als „Hindernis“  eingeschätzt und genau so behandelt zu werden. Mit Glück bleibt wenigstens die Arbeit in anderer Funktion und neuer Aufgabenverteilung erhalten, mit Glück gibt es noch eine Restkarriere. Aber das Damoklesschwert von verantwortlichen Aufgaben, von intellektuell befriedigenden Tätigkeiten, von Aufgaben entsprechend der eigenen Fähigkeiten und entsprechend der Ausbildung, mit der salvatorischen Formulierung „in Ihrem Interesse und in dem des Betriebes“ entbunden zu werden, das schwebt beständig. - Viele Betroffene machen es den Institutionen, den Betrieben und Firmen leicht. Sie gehen von selbst, ziehen sich zurück, treten zurück. Still, stumm, leise.

Bei Prominenten heisst es hinterher öffentlich, „Wir haben das nicht gewusst.“, oder „Wir wussten es, aber wir nahmen Rücksicht.“ In den meisten, ganz normalen „Fällen“ wird aber Erstaunen und Ratlosigkeit geheuchelt. - Geheuchelt deswegen, weil die Effizienz- und 24-Stunden Verfügbarkeits-Rituale der Wichtigkeit, von denen diese Gesellschaft mittlerweile regelrecht durchdrungen ist, die ihr als gleichsam naturgesetzliche Grundlage einer global herrschenden Wirtschaftsordnung erscheinen, oftmals den notwendigen Seiten- und Rundumblick unmöglich machen.

Kein Platz ist, für ernsthafte Überlegungen zur Mitkonkurrenz, zu den Mitarbeitern und Kollegen, zu den Vereinsmitgliedern und Kirchengliedern, zu den Nachbarn, zu den eigenen Angehörigen, zu den Fremden. Abwehr- und Selbstabwehr herrscht, wer will noch Hüter sein?

Christoph Leusch

 
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Kommentare
mahung schrieb am 12.11.2009 um 00:46
Danke. Wichtiger und guter Artikel.

Viele Grüße
Deaktivierter Nutzer schrieb am 12.11.2009 um 10:09
...ein geschätzter Fußballer, guter Artikel von Columbus, wichtiges Thema "Depressionen"!

Und doch bleibt bei mir ein schaler Beigeschmack.
Wieso wird immer erst, nachdem die "Katastrophe" passiert ist, von allen Seiten großartig diskutiert, beleuchtet und nachgedacht???

Warum, verdammt nochmal, nicht früher!?
merdeister schrieb am 12.11.2009 um 11:12
Der Gedanke kam mir gestern morgen auch. Hat aber nichts mit dem Artikel zu tun.
Columbus schrieb am 12.11.2009 um 23:54
Das haben Katastrophen so an sich. Die individuellen Tragödien, aber auch die Titanic-Untergänge der Geschichte.

Wenn Sie aber einmal lesen wollen, nur zur Information, wie man mit Katastrophen, das ist der Tod dieses Ausnahmesportlers, nichts anfangen kann, sie kalt abserviert um zum Tagesgeschäft über zu gehen, dann lesen Sie einmal, was Karsten Pohlke-Majeweski in der Zeit zum "Fall" Enke zu sagen weiß.

Da sind sogar die Profifußballer schneller lernfähig und haben sich Konsequenzen geschworen!

Herr Enke wäre, mit öffentlich bekannter Depression genau so ein guter,genau so, vielleicht der beste Torhüter (er wurde von seinen Kollegen gewählt) der Nation gewesen.

Nur, wäre er mit einer Veröffentlichung seines Leidens, mit dem Bekenntnis gegenüber Arbeitgeber und DFB noch im Tor geblieben? Ich zweifele stark. Das ist die Brutalität, selbstverständlich nicht nur bei Depressiven, die haben das nur sehr stark schon selbst vorweg genommen, antizipiert, wie es fremdwortelnd heißt. - Das wirkt so zerstörend und verstörend.

Liebe Grüße

Christoph Leusch
jayne schrieb am 12.11.2009 um 10:26
Columbus schreibt unter anderem: "Bei all´ dem medialen Gerede über Höchstleister, Leistungseliten, Dauerleister, überhaupt „Leister“ jeglicher Art, bei allem, mittlerweile auch von Intellektuellen aus tiefen Talksesseln und Politikern auf einfachem Stimmenfang abgesonderten Sprachblasen („Leistung muss sich wieder lohnen“, „Wer will, der kann“, „Elitenförderung“, „Wettbewerb im globalen Maßstab“, „Wer nicht arbeitet, der soll auch nicht essen“, „Familien-TÜV“, „Fordern und Fördern), bleiben solche Überlegungen selbstverständlich völlig ausgeklammert."
Hier noch ein anderer aspekt: daß die sich stetig und massiv verschlechternden arbeitsbedingungen, insbesondere in den weltweit operierenden konzernen, selbst psychische erkrankungen befördern, belegt eindrucksvoll ein film, der zur zeit bei arte als vorpremiere online gesehen werden kann:
www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/Burnout/2892482.html
In frankreich werden solche sachen vor dem hintergrund der selbstmordserie bei france telecom in der öffentlichkeit thematisiert, in deutschland hingegen, wo - wie im film zu erfahren - ebenfalls derart motivierte selbstmorde zu verzeichnen sind, bleibt das weitgehend unter der oberfläche ...
Columbus schrieb am 13.11.2009 um 00:02
Das passt. Kennen Sie das Spiel der "Bizutage"? Eine Art von Mobbing unter Abschlussklassen- und Aufnahmeschülern französischer Hochschulen und Gymnasien.

Verboten hat das übrigens Frau Ségolène Royal. Trotzdem geht es weiter.
Columbus schrieb am 13.11.2009 um 00:04
Das passt. Kennen Sie das Spiel der "Bizutage"? Eine Art von Mobbing unter Abschlussklassen- und Aufnahmeschülern französischer Hochschulen und Gymnasien.

Verboten hat das übrigens Frau Ségolène Royal. Trotzdem geht es weiter.

Grüße

CL
Deaktivierter Nutzer schrieb am 12.11.2009 um 10:52
Ja, Christoph Leusch, wir leben in einer kranken Gesellschaft. Das schlichte Eingeständnis dieser Tatsache könnte schon für einige Befreiung sorgen. Würde gewaltige neue Möglichkeiten eröffnen.
Zum Leben gehören Geburt und Tod. Und Krankheit. Depression ist eine Krankheit. Sehr wahrscheinlich eine dieser Gesellschaft.
Danke für den Beitrag.
merdeister schrieb am 12.11.2009 um 11:13
Auch von mir Danke.

Bei den ganzen betroffenen Menschen, die jetzt auftauchen frage ich mich immer worum die eigentlich trauern.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 12.11.2009 um 11:37
Das frage ich mich u.a. auch.

Und:Hätte Enke zwanzig "Gurken" hintereinander reingelassen, hätten diesselben, die seinen Tod jetzt betrauern, ihn aufs Wüsteste beschimpft und ausgepfiffen.
Gehört das jetzt eventuell nicht dazu? Es gehört unbedingt dazu!
merdeister schrieb am 12.11.2009 um 13:38
Wird auch um die Gurken in unserer Mitte getrauert?
Magda schrieb am 12.11.2009 um 23:16
Wenn Depressive genauer benennen könnten, worum sie trauern, wären sie schon auf dem Weg zur Besserung.

Ich habe vor einiger Zeit mal was autobiographisches zu dem Thema beschrieben. Es geht zwar mehr um eine Angstattacke, aber auch mit depressiven Zügen

www.freitag.de/community/blogs/magda/das-ende-einer-angstattacke

Wir hatten bei der Arbeit mal einen Manisch-depressiven. Der hat immer wieder - sehr beeindruckend - erklärt, was das für eine Hölle ist, wenn er in der depressiven Phase ist und tablettenmäßig nicht gut eingestellt.
ed2murrow schrieb am 12.11.2009 um 20:58
Buenas Tardes Colón,
das Jahr endet beinahe so, wie es begann. Nur im Januar war es ein Arbeitgeber, ein Firmenführer, und verzockt hatte er sich: Adolf Merkle. Ist das weniger ein Drama, weniger den Blick wert, die Analyse?
Ein Freund, Freiberufler und sehr erfolgreich, diagnostizierte bei sich eine aufkommende schwere Depression und, luzid wie er immer war, ließ er sich einweisen. Nur kurz, die nötige Zeit, sich zu stabilisieren, mit Unterweisung der Familie, wie man sich zu verhalten habe. Nicht unähnlich dem Tumorpatienten, der nicht den Kopf in den Sand steckt und offensiv seine Krankheit angeht. Und wie dieser in der Nachbehandlung wird der Freund nie wieder ganz befreit sein und doch ein menschenwürdiges Leben führen.
Psychische sind den physischen Leiden in allen Belangen vergleichbar, sie sind nur grundsätzlich unsichtbar. Daher auch die Leichtigkeit, mit denen sie mystifiziert werden können: Die Gesellschaft, der Druck, der unmenschliche, weiß Gott, was alles da an Sozialromantik hinein interpretiert wird. Exogenes ist das Trumpf, das Endogene wird verschwiegen oder schlicht übersehen.
Mit einer homöopathischen Dosis Voyerismus, ausgedrückt in phantastischen Preisen zu van Gogh oder Eduard Munch. Den Schrei wollte ich manchmal auch tun. So aber danke ich Ihnen, Anlass gegeben zu haben und nicht zuletzt zumindest einige Tatsachen auf den Boden gestellt zu haben.
mba schrieb am 21.11.2009 um 14:36
Guter Artikel zu einem wichtigen Thema.
Columbus
Versuchen Sie, nur einmal für fünf Minuten, alles durchgehen zu lassen. Diese Freiheit!
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