Doris Brandt

Blog von Doris Brandt

31.12.2011 | 13:00

Ein Jahresrückblick für die Tonne

 

Mea culpa. Ich war nicht vorausschauend. Nicht ein bisschen. Heute vor einem Jahr hatte ich den ersten Jahresrückblick für 2011 (www.freitag.de/community/blogs/doris-brandt/der-ultimativ-erste-jahresrueckblick-2011)  geschrieben. Für die Tonne. Im Januar gab es Schnee, im April wurde geheiratet und im September wurde gedacht. Das war es dann aber auch mit der Planbarkeit. Afghanistan musste seit März und der Center Parc in Bispingen  schon immer ohne  fränkischen Adel auskommen. Auch ohne FDP. Bispingen liegt in der Nähe von Hannover. Vielleicht können für den Urlaub 2012 Alternativen an der Prominenten-Front gewonnen werden? 2011 hat mich verunsichert. Kann in einem Jahr überhaupt so viel passieren? Scheinbar. Auf die Rückblicke ist Verlass. Ich halte mich mit Spekulationen für 2012 zurück. Nur so viel. WENN Frau Merkel auch noch 2012 ohne Neuwahlen übersteht und somit Silvester 2012 samt Ansprache auf der Mattscheibe erscheint, dann schwört sie uns auf ein schwieriges Jahr 2013 ein. Wie sie das immer macht. Es muss auch Konstanten in diesen unruhigen Zeiten geben.

Trotzdem oder gerade deswegen: Einen guten Rutsch!

Mein Jahresrückblick 2011 vom 31.12.2010

Das war 2011

Januar

Schneefall

Februar

Depeschen werden durch Wikileaks in den Umlauf gebracht

März

Hillary entschuldigt sich. Im Fernsehen wird versehentlich die Entschuldigungsrede vom Dezember  2010 ausgestrahlt. Kann ja mal passieren.

April

Herr und Frau zu Guttenberg fliegen nach Afghanistan, um mit den Soldaten gemeinsam die Osterfeiertage zu begehen. Der mitgebrachte Roberto Blanco heizt mit altbewährten Songs wie „Ein bisschen Spaß muss sein“  kräftig die Hütte ein.

Mai

Die königliche Prunkhochzeit  im April auf Kosten des Steuerzahlers hat die Welt verzückt und das Land in den Ruin getrieben. England ist nun auch pleite.

Juni

Alice Schwarzer löst Kai Diekmann ab und wird Chefredakteurin der Bild.

Juli

 Herr und Frau zu Guttenberg verbringen ihren Sommerurlaub am Hindukusch. Die dort  stationierten Soldaten sind allmählich genervt und haben für einen Centerparcs-Urlaub der Familie Guttenberg gesammelt.  

August

Familie zu Guttenberg macht Urlaub im Centerparcs Bispinger Heide.

September

 Zur 10. Gedenkfeier des 11. Septembers darf Guido nochmals in die USA reisen. Seine englische (!) Rede am Ground Zero ist jedoch so unverständlich, dass  ihn Sarah Palin mit einer sehr lauten und pathetischen Version von „America the Beautiful“  überstimmt. Die umliegenden Gebäude sind vom Einsturz bedroht.

Oktober

Stefanie zu Guttenberg wird Geschäftsführerin bei RTL2

November

Guido Westerwelle kehrt der Politik den Rücken zu und wird Geschäftsführer  im Centerparcs Bispinger Heide.

Dezember

Jopi Heesters feiert seinen aktuell  108. Geburtstag und ist wie immer nicht davon abzubringen, sich selber ein Geburtständchen zu trällern. Ausgerichtet wird das Event von Eventmanager Michael Mronz und findet im Centerparcs Bispinger Heide statt.

 
Senden Bookmarken Drucken
Kommentare
goch schrieb am 31.12.2011 um 15:32
Scheint so als wäre der Centerparc Bispinger Heide das Asylandenheim für vorläufig bis endgültig gescheiterte.
Doris Brandt schrieb am 31.12.2011 um 18:59
Schönes Wortspiel! Es ist also Obacht geboten und Bispingen weiträumig zu umfahren. Guten Rutsch!
goch schrieb am 03.01.2012 um 11:49
Danke, ein frohes neues Jahr wünsche ich. Von den vorläufig bis endgültig gescheiterten werden wir fürchte ich noch hören.
Doris Brandt
Der, Die, Das, Wieso, Weshalb, Warum
Mitglied seit:
2 Jahre 36 Wochen
Zuletzt aktiv:
22.05.2012
Status:
Autorin
Aktivität:
Beiträge: 61
Kommentare: 293
Logbuch
09:56
h.yuren hat gerade einen Kommentar geschrieben.
09:53
luggi hat gerade einen Kommentar geschrieben.
09:47
h.yuren hat gerade einen Kommentar geschrieben.
09:36
Aqua-Jedi hat gerade einen Kommentar geschrieben.
09:33
Canabbaia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG