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Liebe Leser,
am kommenden Montag, 27. Juni, um 1930 Uhr findet im Berliner Maxim Gorki Theater der nächste Freitag Salon statt.
Wir wenden uns einem regelrechten Modethema zu: dem Essen.
Von BSE (schon vergessen?) über Dioxin-Eier (kommt immer mal wieder vor) bis
EHEC (Neuheit auf dem Markt für Krankmacher) beschert uns die industrielle Landwirtschaft immer wieder mit Überraschungen, die sich irgendwo zwischen unangenehm, unappetitlich und lebensgefährlich bewegen. Andererseits hat noch niemand erklärt, wie man so viele Menschen regelmäßig mit so gutem Essen versorgen kann, wie die industrielle Landwirtschaft es täglich tut ohne sich ihrer Mittel zu bedienen.
Für den aufgeklärten Verbraucher - sind wir das nicht alle? - stellt sich also die Frage: Kann man überhaupt richtig essen?
Ich habe dazu drei wirklich kundige Gäste: der frühere Greenpeace-Chef Thilo Bode, der heute die Verbraucherorganisation Food Watch leitet; die Autorin Karen Duve, die im vergangenen Jahr bei Galiani Berlin ihr Buch "Anständig essen" veröffentlichte und den Regisseur Valentin Thurn, der gerade den Dokumentarfilm Taste the Waste gedreht gedreht hat, der von der unfassbaren Verschwendung von Lebensmitteln handelt.
Wie immer gilt: Kommen Sie zahlreich! Und schreiben Sie mir, was ich fragen soll, was Sie interessiert.
Ihr Jakob Augstein
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Katzenfilet?
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gibt's die auch bio?
wenn nicht: ich schlürfe gern austern! ist zwar bestimmt nicht 'richtig', dafür aber lecker. |
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Buuuuuuh!
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@Alien59
Wenns so weiter geht wirst du dir noch die Finger schlecken nach einem Katzenfilet, solange du nicht zu den Bessergestellten gehörst...und ist im Zweifel tierfreundlicher hergestellt als die Wurst, die im Supermarkt wächst. Wenns Austern oder Katzenfilet oder sonstwas leckeres gibt bin ich auch dabei! |
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also Jakob Augstein?
katzenfilet für alle am katzentisch und austern für mich und meine freund_innen? |
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Katzenfilet für die Underdogs. :-))
oder auch: Dachhasensülze mit Zwiebeln dran. |
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Ihr seid so fies! Ich gebe Asyl für Katzen!
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schrieb am
23.06.2011 um 18:33
@Jakob Augstein schrieb am 23.06.2011 um 12:52
"Katzenfilet?" |
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@Alien59
Und auch für Schweine, Rinder und Hühner aus der Massentierhaltung? Dann kauf schon mal Land... |
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Ich mag auch Katzen. Wir können Rezepte tauschen.
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Also wer nach Niedlichkeit geht muss Vegetarier werden, oder zumindest auf höher entwickelte Tiere verzichten:
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Frag'nse mal, was eigentlich die EU so für den/die guten "Geschmack"-snerven tud'?...
www.freitag.de/community/blogs/tlacuache/ehec-im-eu-parlamentsklo-entdeckt Learning by shiteat or never beat the Uganda - Chicken... ("Mir gehen jetzt Biosprit-saufen, aber aus Mais, ned' aus Hefe"...) |
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Dann sähe ich aber auch gerne die Frage diskutiert, wer sich "richtig essen" leisten kann....
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Katze oder was sonst noch so kreucht und fleucht in der Wanne schlachten. For free. Hat man nach dem Krieg auch so gemacht. Und Urban Farming wie in Detroit.
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"wer sich "richtig essen" leisten kann...."
Hotel Adlon Kempinski Berlin kann Ihnen da bestimmt Auskunft geben, oder besser: "Restaurant L'Épicerie in Bruxelles", garantiert Sprossen aus Hessen und Gurken aus Spanien für schlappe 75 € das Menü, da gibt's auch Scheck's aus der AbT. "Ich wusste von nix"... |
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@Popkontext
Meine Eltern hielten sich 50 Jahre lang Karnickel. Mit drei Monaten waren sie schlachtreif, mein Vater machte das immer selber und ich schaute zu. So verrohte ich schon von klein auf. Erst streicheln, und dann fressen. |
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@Richard der Hayek
War früher auch normal. Wir sind alle verweichlicht - was sich aber wieder ändern mag. Allerdings musste meine Großmutter bei uns immer das Geflügel schlachten, weil Großvater da nicht beigehen mochte. Und Tauben hat er immer mitgebracht, damit wurde er für freie Buchhaltungsaufträge bezahlt. |
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Ganz meiner Meinung.
Heute ärgert es mich ein bischen, daß ich nie selber einen schlachtete. Nur manchmal ausgenommen, die Burschen. |
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RdH:
So verstehe ich ihre ganzen Kommentare in einem ganz anderem Kontext: "So verrohte ich schon von klein auf. Erst streicheln, und dann fressen." :-)))))))))))))))))) So, ich muss jetzt auf die Strasse die angefahrenen Katzen einsammeln um sie meinen Nachbarn in 3 Stunden als "Angus Filet" auf dem Grill anzudrehen, Gewinnspanne 80000 %... (Spaten kaufen)... LG |
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Ich komme ja eher nach meinem Großvater. Aber wenn der Hunger nagt wird einem glaube ich einiges egaler. Und wie ich oben schrieb ist das, professionell gemacht, sicher tierfreundlicher als die Wurst aus dem Supermarkt. Und man isst das Fleisch sicher bewußter.
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"So verrohte ich schon von klein auf. Erst streicheln, und dann fressen."
Ich wäre da auch verroht - ich hatte als Kind andauernd Hunger. :-)) Und so ein Kaninchenkeulchen in Sahnesauce. Lecker. |
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schrieb am
23.06.2011 um 18:51
Als ich ca. 21 war, war ich dabei als eine Kuh mit zwei Kopfschüssen getötet wurde. Danach habe ich - wie alle andere Anwesende - dabei mitgemacht, das Fell abzuziehen und Fleisch in Stücke zu schneiden. Es ging nicht anders. Wir wollten im Wald eine Kommune gründen und eine neue Gesellschaft entwickeln... allerdings hatten wir nichts zu essen. und das war ja Winter im Ural. Also nicht so eine Zeit, dass man im Wald etwas zum Essen zu finden wäre. Dann haben wir hier und da ein bisschen Arbeit im naheliegenden Bauerndorf, und zwar so eine Arbeit, die die Bauer selbst nicht konnten... Maschinen reparieren und so Ähnliches. dafür wurde uns ein Kuh gegeben. Aber schlachten sollten wir selbst.
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Für den aufgeklärten Verbraucher - sind wir das nicht alle? - stellt sich also die Frage: Kann man überhaupt richtig essen?
Ja, in Italien! |
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Richtig essen? Anständig essen? - Mein Anreise- und Aufenthaltsaufwand ist zu hoch, als dass ich ihn für eine moralisierende Betrachtung des Essens treiben würde.
Karin Duve einzuladen ist unheimlich originell. Warum nicht jemanden, der Essen nicht als primär symbolische Aktion betrachtet, sondern gutes Essen liebt, beurteilen kann und ein loses Mundwerk hat, z. B. Wiglaf Droste?! |
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Naja, da kommt es ja dann immer drauf an, worauf man inhaltlich hinaus will - amüsant über das Essen polemisieren oder über Hintergründe von Herstellung und Vertrieb reden.
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Die Alternative ist ja nicht 'amüsant' oder 'kritisch', sondern 'moralisierend' oder 'analysierend'. Die Moralisierer sagen, die Industrie produziert, was die gierigen Verbraucher wollen; die Analytiker stellen fest, die Wirtschaft erzieht den Verbraucher nach ihrem Bilde. Erstere wollen, dass wir uns moralisch bessern, letztere wollen in die Verhältnisse eingreifen.
Zum Beispiel Fleisch: Da, wo man sagen müsste, ändert die ökonomischen Bedingungen der Fleischproduktion, sagen die Moralisierer, hört auf Fleisch zu essen. |
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D'accord. War auch nur eine Anmerkung - ich kenne weder Karin Duves Buch noch Drostes Äußerungen zum Thema. Bei ihm könnte ich mir aber gut vorstellen, dass er gern ISST (und vielleicht auch kocht), wie seine mittelschwere Plauze demonstriert, und dazu was zu sagen hat, aber auch zum Analytisches zum Hintergrund?
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OK, Wissenslücke zumindest oberflächlich gefüllt. Das Thema Essen hat mich noch nie besonders interessiert - aber vielleicht komme ich doch noch auf den Geschmack, auch im übertragenen Sinne. Vielleicht schlage ich ja doch noch bei der Veranstaltung auf - ich habe das Glück, dass es für mich nur 15 Minuten mit dem Rad sind.
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"Mein Anreise- und Aufenthaltsaufwand ist zu hoch, als dass ich ihn für eine moralisierende Betrachtung des Essens treiben würde."
Ach schade, aber ich sehe es ein. :-(( Ich sags auch anderen Leuten, die vielleicht auch gern...naja..... |
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@Popkontext
Droste, Literat und Freund guter Küche, gibt gemeinsam mit Vincent Klink, Koch, Sohn und Enkel von Altphilologen, Freund guter Literatur, die Zeitschrift 'Häuptling eigener Herd' heraus. In der geht es u.a. auch um die Nahrungsmittelindustrie. Droste ist kein Soziologe, hat dafür aber eine Kodderschnauze und weiß, worüber er schimpft. Säße er mit Duve auf dem Podium, hätte er danach wahrscheinlich wiedermal eine Beleidigungsklage am Hals. @Magda Ja, es gibt andere Gründe, den Aufwand auf sich zu nehmen, aber... :) Ein andermal... |
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"häuptling eigener herd" - die seite sind spannend aus - droste kommt sogar zu uns uffs land - mit dem wichtigen veranstaltungshinweis
---Ab 19.00 Uhr gibt es LECKERES vom Buffett, 21.00 Uhr Konzertbeginn--- www.trebeler-bauernstuben.de/Aktuelles/85-WIGLAF-DROSTE-DANNY-DZUIK.htm |
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@goedzak
Ja, Droste kenne ich natürlich - deshalb ja meine Vermutung, dass er eher polemisch sein wird. Ich finde seine "Kodderschnauze" oft gut und treffend, manchmal über das Zeil hinaus. Ein Freund von mir, der selber nicht sehr attraktiv und ein wenig dicklich ist, meinte bei einer Veranstaltung nur mal: "So wie der aussieht, musste er sich wahrscheinlich schon auf dem Schulhof mit einer großen Schnauze verteidigen." Ich weiß nicht, wie hart Duve im Nehmen ist. |
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@indyjane
OT Danny Dziuk ist auch ganz gut (wenn man Singer/Sonwriter, Alt. Country mag). |
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ha!
erst ins WZB dann - nach hoffentlich üppigem abschluß-imbiss mit hoffentlich richtig falschem essen - ab ins Gorki. das wäre mal cross-food der etwas anderen art. hoffentlich spielt das wetter mit! |
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@Rahab
OT Oje, danach braucht man eher einen Schnaps als Austern: www.wzb.eu/de/veranstaltungen/mann-und-frau-wie-solls-weitergehen |
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nu, dann bauen wir einfach die sub-veranstaltung 'richtig trinken' ein.
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alternativ-rezept passend zur veranstaltungsabfolge:
www.chefkoch.de/rezepte/1355691240328859/Geroestete-Stierhoden-in-Paprika-Rahmsosse.html wahrscheinlich auch wieder nicht 'richtig' aber bestimmt lecker! |
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Da wär ich sogar mal für Kanibalismus...
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... und als entrée ein lecker ochsenschwanzsüppchen mit schaben-croutons?
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Da müssen wir Augstein nur noch überzeugen, dass er seinen Kochtopf mitbringt...und dass das der erste Salon mit leiblicher Erfahrung wird.
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müssen wir noch?
ich hoffe doch, dass er nach den rezeptvorschlägen bereits überzeugt ist. |
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schrieb am
23.06.2011 um 19:02
@Popkontext schrieb am 23.06.2011 um 18:45
Wat fürn Kochtopf? Er hat doch schon mehrmals bei "Augstein und Blome" erklärt, dass er seit EHEC nur noch in McDonalds die Nahrung zu sich nimmt... macht Euch nicht so viele Illusionen, Mädels... |
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Um so besser - dann steht doch seine gesamte Kücheeinrichtiúng zur Disposition! Übernehme ich danach auch gern und wasche dann dafür ab.
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Eigentlich wollte ich da ja nicht hin - aber das klingt doch mal nach einem etwas anderen Abend - gemeinsames Kochen und Verzehren von ekeligen Dingen mit wildfremden Leuten im Maxim Gorki-Theater. Und danach auch noch 'ne hochwertige neue Küchenausstattung!
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Ins WZB habe ich mich auch angemeldet. Das ist ja eine irre Mischung Prof. Allmendinger, Amend, Ebeling. Und da gibs was zu essen?
Hui, hui. Glaube ich nicht. |
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@Magda
Nee, gibt wahrscheinlich nirgends was zu Essen. Alles Wunschdenken :(...Aber 'nen kleinen Flachmann müsst ihr euch wohl schon einstecken, um Amend und Ebeling zu ertragen. |
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doch. im WZB gibt es was - vielleicht nicht so richtig was falsches zu essen, aber zumindest nen kleines bißchen was zu mümmeln, nämlich mindestens laugengebäx mit was zum runterspülen, manchmal auch canapées (andere sagen: schnittchen mit was druff).
bei größeren/längeren veranstaltungen gibt es auch richtig gut was falsches - die küche (kantine) zeigt auch gern mal, was sie so kann! ich denk mir das einfach so: erst WZB. dann, falls das laugengebäx zu trocken sein sollte, auf dem weg ins Gorki nen kurzer abstecher in die galérie (fronkroich! fronkroich!) an die austerntheke (da gibt es auch gut was zum runterspülen) und dann kann ich locker gucken, ob der Jakob mit/im oder ohne kochtopf kommt oder nicht... so viel zu den kulinaria. |
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alternativprogramm aus der eingangspost:
Verdrängtes Verbrechen - Von Vergewaltigung betroffene brauchen Schutz und keine Medienklischees am Montag, 27.06.2011, 19 - 21 Uhr im Abgeordnetenhaus von Berlin, Raum 304 Niederkirchnerstraße 5, 10111 Berlin Vergewaltigung - Verdrängtes Verbrechen Das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung ist in Deutschland gesetzlich verankert. Trotzdem ist sexuelle Gewalt für viele Frauen immer noch bittere Realität. Diskriminierung, Belästigung, sexuelle Nötigung und Vergewaltigung sind Probleme unserer Gesellschaft, die in allen sozialen Schichten auftreten, unabhängig vom Status, ethnischen Hintergrund, von Bildung und Alter. Der Straftatbestand der Vergewaltigung wird in den Medien und in der öffentlichen Diskussion oft verharmlost. Die Häufigkeit von Vergewaltigungen wird verdrängt, weil viele Frauen eine Vergewaltigung nicht zur Anzeige bringen oder der Täter nicht verurteilt wird. Damit passieren Vergewaltigungen scheinbar nur in Ausnahmefällen. Eine Vergewaltigung ist schwer nachzuweisen. Viele Verletzungen können nicht dokumentiert werden. Die Frauen schweigen, weil sie Angst haben – auch vor den Reaktionen im sozialen Umfeld – und sich für das Geschehene schämen. Opferschutz spielt eine wichtige Rolle in der Aufklärung der Fälle sowie in dem weiteren Leben der Opfer. Die Übernahme von Verantwortung für die Opfer durch den Staat gerät jedoch häufig an Grenzen, die auch mit Hilfe von Beratungszentren nur schwer überwunden werden können. Die Diskussionsveranstaltung greift die aktuelle Debatte über das Thema Vergewaltigung auf. Wir wollen unter anderem folgende Fragen diskutieren: ■Wir werden Vergewaltigung und sexuelle Gewalt in den Medien dargestellt? ■Wir stark ist der Einfluss der Berichterstattung auf die Haltung zum Straftatbestand in der Gesellschaft? ■Inwieweit werden dadurch patriarchale Strukturen gefestigt? ■Welche Vergewaltigungsmythen gibt es? Was ist an ihnen dran? Wie sind sie entstanden? ■Wie kann eine Beratungsstelle Betroffene unterstützen? ■Welche Gründe gibt es dafür, dass Betroffene keine Anzeige erstatten? ■Ist der vom Staat geleistete Opferschutz ausreichend? ■Wie könnte das Opferentschädigungsgesetzt verbessert werden? Unsere Podiumsgäste sind: Simone Schmollack, Redakteurin im Inlandsressort der taz Irmingard Schewe-Gerigk, Vorstandsvorsitzende Terre des Femmes Deutschland Dr. Esther Lehnert, LARA Krisen und Beratungszentrum für vergewaltigte und sexuell belästigte Frauen Dagmar Reinemann, Pflegeleiterin der Charité Moderation:Anja Kofbinger, Mitglied des Abgeordnetenhauses, Sprecherin für Frauenpolitik in der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen |
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@rahab
OT Beim Vorprogramm muss ich aus Zeitgründen ja passen, außerdem nur am Rande mein Thema (wenn auch ein wichtiges). Und bei Ahmendt und Ebeling müsste ich aufpassen, nicht gewalttätig zu werden oder mich nicht so aufzuregen, dass ich hyperventiliere. Aber hier noch mal ein interessanter Spielfilm im Kontext zu dem von Dir an anderer Stelle geposteten, sehr interessanten Text zu den UN Peace Keeping Forces und Frauen: mubi.com/films/the-whistleblower?launch_fb_connect=1 www.isn.ethz.ch/isn/Current-Affairs/ISN-Insights/Detail?lng=en&id=130047&contextid734=130047&contextid735=130044&tabid=130044 Das wäre direkt mal was für einen Blog, vielleich mach ich am Wochenende was dazu. Essen (in der Theorie) interessiert mich auch nur am Rande (wenn sicher keineswegs unwichtig), aber vielleicht schwing ich mich ja spontan tatsächlich noch aufs Rad. |
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schade!
denn, wie heißt es so schön in kohelet (prediger): so ist es denn besser zu zweien als allein und eine dreifache schnur reißt nicht so leicht entzwei. |
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Ich bin allgemein nicht die große Vortragsbesucherin. Und dann ist es für mich nicht einfach so ein "Abendvergnügen", sondern ich will was für mich mitnehmen. Ich habe es im letzten Monat das erste mal geschafft, meinen Allerwertesten hochzukriegen und zu einem Freitags-Salon zu gehen, weil mich das Thema sehr interessiert hat, und war hochgradig irritiert, dass ich (zumindest soweit ich sehen konnte) die einzige war, die sich ein paar Notizen gemacht hat. Ich finde es sowieso schade, dass die das nicht regelmäßig auch als Audiofile hochladen - denn das war in dem Fall zumindest hochinteressant und mich ärgert, dass ich das nicht selbst mitgeschnitten habe.
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nun - wzb ist in aller regel lohnender als freitags-salon
das ist meist nettes geplänkel, aber beim wzb, da steppt zuweilen richtig der bär, der wissenschaftliche, je nach thema (und hinterher gibt's mindestens immer laugengebäx und runterspüler) Magda macht sich eigentlich immer notizen ... außer, sie sitzt zwischen goedzak und rahab vielleicht. |
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Ja, hab mich gleich mal beim Newsletter des WZB eingetragen, das ich peinlicherweise bisher noch gar nicht kannte. Die Themen der Vorträge scheinen mir jetzt erstmal zu spezifisch. Und bei Geschlechterthemen kriege ich immer leicht Bluthochdruck, das ist auch nicht gut ;)...
Wenn du und Magda und vielleicht auch goedzak da sind, lohnt sich ja schon das Vorbeischauen im Freitags-Salon (vielleicht interessiert mich das nächste Thema auch wieder mehr) - so klappt das auch mit der Leser/innenbindung. |
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jau.
solange wir dabei nicht zu semmelnbröseln zerbröselt werden... |
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außerdem ... was heißt denn da: OT?!?
wird nicht behauptet, liebe ginge durch den magen? und gibt es nicht welche, die anderen säure ins gesicht schütten und dazu erklären, sie hätten dies nur deshalb getan, weil sie die mit säure bedachte person zum fressen gern hätten? deshalb: vielleicht wär's ja nicht ganz verkehrt, beim thema 'richtig essen' auch das thema 'richtig lieben -wie geht das denn?' zu streifen. |
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Hiermit erkläre ich diesen Kommentarstrang wegen Überlänge für geschlossen. - Allen Beteiligten vielen Dank für ihr Engagement und für die inhaltsreichen und anregenden Äußerungen!
Bis demnächst in einem anderen ffffssssrädd!!! |
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Das muss ja ein tolles Treffen werden.
Wenn ich die Eintragungen von einigen Herrschaften zu diesem Thema mir hier betrachte, muss einfach nur feststellen "paranoid". |
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"Matto schrieb am 23.06.2011 um 13:55
Das muss ja ein tolles Treffen werden. Wenn ich die Eintragungen von einigen Herrschaften zu diesem Thema mir hier betrachte, muss einfach nur feststellen "paranoid"." Sie glauben doch nicht, das 0,1 % der Blogger am "Abendmahl" teilnehmen darf ??? Die wollen sich amüsieren (Die Blogger!!!) |
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"muss einfach nur feststellen "paranoid""
Nee, paniert. :-)) |
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@matto
Ganz einfach: (falls das eingebettete Video nicht geht hier: www.dailymotion.com/video/xs4wb_cindy-lauper-girls-just-wanna-have_music) Cyndi Lauper - Girls Just Want To Have Fun (1984) Vidéo bibitoto sélectionnée dans Musique |
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Herr Augstein, vorneweg: ein Montag für den Freitag-Salon finde ich in dem Fall doof für mich gelaufen, weil dienstags früh der Wecker klingelt, sonst wäre ich tatsächlich angereist.
Zu Ihrer Aussage: "Andererseits hat noch niemand erklärt, wie man so viele Menschen regelmäßig mit so gutem Essen versorgen kann, wie die industrielle Landwirtschaft es täglich tut ohne sich ihrer Mittel zu bedienen." - Es gibt da noch die Alternative, dass wir alle uns ein wenig mäßigen bzw. Überproduktion nicht gefördert, sondern bestraft wird. Das fängt in der kleinsten Zelle, der Familie an, bei uns war es eine Sünde Essen wegzuwerfen, also hat man "vernünftig" eingekauft und auch selbst im Garten gezogen; dazu kamen die vielen Appelle an das schlechte Gewissen durch Bilder von afrikanischen Kindern mit Wasserbäuchen, oder gar schlimmer, von verhungerten Menschen. Naja, und im Osten waren die Regale auch weniger voll als im Westen, was aber nicht nur Nachteile brachte. Ihr Thema ist so umfassend und weitschweifig, da weiß ich gar nicht ob 1-2 Stunden ausreichen. Das geht von Kapitalismus, über Massentierhaltung, EHEC, ausgelaugten Böden, Ungleichverteilung, Welthunger, Bio, Demeter, Fleisch-ja-nein-wieviel, Überfischung ... bis zur (last but not least) Verbrauchereinstellung, die ich oben bereits anmerkte. Aber soviel: kaufen wir wirklich was wir auch essen, oder zuviel? Wie sieht es mit der Verantwortung und Marktbestimmung durch den Käufer aus? Und hat das Supermarkt-Konsum-Verhalten nicht auch eine Note der Bequemlichkeit, die dann zur Folge hat, dass wir jegliche Kontrolle über das, womit wir uns ernähren (sollten), verloren haben? |
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Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt: Esst mehr Insekten.
Die sind nicht nur sehr nahrhaft, sondern haben auch in der „Herstellung“ eine hervorragende Ökobilanz. Und: Jeder kann in seinem Haushalt selbst zum Insektenzüchter werden und durch die Futterauswahl selbst bestimmen, was er letztlich isst. Man kann sie auch pulverisieren und in gefällige Formen pressen.... Ist „der Verbraucher“ erstmal an den den Verzehr von Insekten gewöhnt, ergeben sich auch für die Landwirtschaft ganz neue Perspektiven. Man könnte auf Insektizide verzichten und Obst und Gemüse als komplette Mahlzeiten anbieten: Salat inklusive leckerer proteinhaltiger Blattlauspopulationen, durchwurmte Äpfel, verkäferte Kartoffeln.... Aber das ist wohl noch Zukunftsmusik. Insekten gelten als Ernährungsquelle der Zukunft (dabei auch einige Rezepte) Video: Schaben statt Schnitzel: Mit Insekten gegen den Welthunger Kleine Anregung für die aufgeklärten und aufgeschlossenen Esser: Wenn jeder seinen privaten Insektenvorrat zum Salontreffen mitbrächte, könnten die Kochbegabten vielleicht etwas draus zaubern – als Alternative für die Austern-und Katzenallergiker. Leider kann ich nicht kommen, ansonsten hätte ich ca 100g Stubenfliegen und ein Wespennest zum Menü beisteuern können - natürlich alles Bio. |
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Katzenfilet auf Bambuswurm? Richtig zubereitet wahrscheinlich weniger ekelig als der Supermarktfrass...
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Wer so etwas isst:
![]() Makkaroni mit Fleischstückchen. ...der sollte auch mit Würmern aller Art klar kommen. Katzenfilet ist nicht so mein Ding – und ich wüsste auch nicht, wie ich es meiner Katze erklären sollte... Pulverisierte Insekten zu kleinen gefälligen Klöpsen geformt würde ich essen - aber die Würze muss stimmen. |
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Und wer sowas isst, sollte eigentlich auch kein problem mit Insekten in voller Schönheit haben:
Mit jedem (höher entwickelten) Tier, das ich persönlich kannte oder das mich vom Teller mit vorwurfsvollen Knopfaugen anschaut, habe / hätte ich ein Problem, es zu verzehren. Aber ist doch eigentlich total scheinheilig. |
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der sch/w/einheiligkeit wegen sind mir ja auch die am liebsten, welche den frischgeschlagenen forellen vorm braten den kopf abschneiden und hinterher jammern, weil's keine bäckchen gibt.
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Für die, die den Blickkontakt mit einem zum Verzehr erlegten Tier, sei es roh oder gebacken, scheuen, ist der Wurm die Alternative - falls sie nicht Vegetarier werden wollen.
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Als mich die Polizei fragte, was ich arbeite, sagte ich, ich hätten den Makrelen, bevor sie in die Dose kommen, die Augen zugedrückt.
Man glaubte mir nicht. |
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@fro, dann sollten wir aber mal an dem glauben "die augen sind das fenster zur seele" arbeiten. oder macht man das abhängig von der größe? wär ja eine art irrglauben dann. ;-)
www.oldskoolman.de/bilder/plog-content/images/natur/insekten/makrofoto-heuschrecke.jpg |
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Heuschrecken mag ich, ich bekomme ab und zu mal Besuch von ihnen - faszinierend ihr vielfältiges Werkzeug, was sie sich da haben wachsen lassen - die würde ich nicht essen. Ich sehe den Wurm oder Maden als Alternative zur säugetierischen Ernährung.
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...auch als Alternative zu Geflügel und Fisch.
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Konfuzius sagt: "Es gibt Menschen, die Fische fangen, und solche, die nur das Wasser trüben."
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Bezugnehmend auf Ihre Aussage: "Andererseits hat noch niemand erklärt, wie man so viele Menschen regelmäßig mit so gutem Essen versorgen kann, wie die industrielle Landwirtschaft es täglich tut ohne sich ihrer Mittel zu bedienen.", stellt sich mir die Frage, ob man trotz der von Ihnen aufgezählten Lebensmittelskandale, die sich durch diverse weitere ergänzen lassen, noch von "gutem" Essen sprechen kann.
Würde man die von Herrn Thurn thematisierte Überproduktion und damit Verschwendung von Lebensmitteln reglementieren statt sie zu subventionieren, wage ich zu bezweifeln, dass die Mittel, die Sie ansprechen, in dieser Form nötig wären. |
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Ich habe keine Ahnung, ob wir richtig essen. Es stellt sich jedoch die Frage, ob wir richtig zubereiten bzw. das richtige Hygiene-Bewußtsein haben. (Stichwort Essen in der U-Bahn etc.)
Nach wie vor finde ich folgenden Artikel sehr passend: www.freitag.de/community/blogs/kathrin-zinkant/der-schlampige-konsument-ich-kaufe-also-kriege-ich-kein-ehec Außerdem frage ich mich manchmal, was aus den Lebensmittelskandalen wird, wenn sie aus den "Breaking News" geflogen sind. Was ist mit den Dioxin-Eiern passiert? Gibt es noch welche? Kräht kein Hahn mehr nach (ha, ha). Oder hat sich das mit dem Dioxin zusammen mit dem mangelnden Interesse der Öffentlichkeit auf wundersame Weise erledigt? |
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@zusammen, achja, in salons wird oft auch fischreiches gereicht. guten appetit.
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toter fisch!!!!
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also ... wenn ich da an den gefillte fisch von onkel Jacques denke ... hosianna!
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Eben nich tot - das ist das Problem. Und für manche der Spass. Kannte ich schon und finde es pervers. Aber das ist alles eine Frage der Sozialisation.
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echt? - na das müssen ja arme würstchen sein! solche mit nix drin vermutlich.
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Sehr geehrter Herr Augstein,
ich möchte Ihr augenmerk einmal auf den Bereich Essen auf Rädern legen. Hierfür gibt es keine Rechtlich verbindlichen Regelungen oder überwachungen. Das Bundesamt für Ernährung Landwirtschaft und Verbraucherschutz sieht hier nach wie vor keinen Handlungsbedarf. Eine Broschüre mit Vorschlägen zu Qualitätsstandarts für Essen auf Rädern sei hier genug. Allerdings Erfüllen 100% der in diesem berreich tätigen unternehmen selbst diese Standarts nicht. eine Empfhelung lautet zur Warm Mahlzeit ausreichend Trinke zu liefern das wird bis heute nicht erfüllt von nur einem einzigen unternehmen. Bei Kaltennachspeise werden permanent die Gesetzlichen Regelungen der Vorgeschriebenen Kühlung nicht eingehalten. Bei 27% der Verteilbetriebe Caritas, Awo, Diakonie etc. werden bis zu 24h lebensmittel ungekühlt gelagert. Dies gild auch für Produkte die in dieser Zeit bereits Deutlich schädliche Keime ausbilden können. 32% der Anbieter Transportieren Ihre Nahrung in nicht dafür Vorgesehenen Trabsport behältern. Eine Staatliche überwachung und Kontrolle des Vertriebes unterbleibt Vollständig. Nicht einmal 10% der beschaftigten in dieser Insutrie können einen Sachkunde Nachweis erbringen oder haben eine Gesundheitsüberprüfung beim Gesundheitsamt durchlaufen. Besonderes Highlight bei meiner Recherche war ein Hepatitis C infizierter ein € Jober der nicht nur Essen ausfuhr sondern beim Verschweissen sowie beim Fütter von Patienten eingesetzt war. Hier also die Frage: Ist es nicht an der Zeit um für eine Sichere und Qualitativ hochwertige Versorgung mit Nahrung zu sorgen, die Kontroll und Überwachungsfunktionen des Staates zu Verstärken und an Neue entwicklungen wie das Essen auf Rädern anzupassen? Gerade der Berreich Essen auf Rädern bietet vielen Anbietern die Möglichkeit an der Gesundheit der Nahrung zu Sparen, hier sei nur einmal der Einkauf von MHD ware erwähnt der in vielen Betrieben Standart ist. Liebe Grüße Baphomed |
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Klar, macht das Essen krank. Aber die Alternative, nämlich nicht essen, ist tödlich.
In all der Zeit in der man uns mit Ernährungstipps, Ernährungsempfehlungen und Ernährungspyramiden versorgt hat, hat es zwar kaum Menschen gegeben, der sich deswegen besser oder gesunder ernährt haben. Aber eines hat man über all die Jahre mit Sicherheit erreicht: Wir alle haben jetzt beim essen ein schlechtes Gewissen. Ich brauch jetzt eine Tafel Schokolade. Eine ganze. Mit Nüssen drin. |
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Begriffe wie 'anständig' (wie bei Frau Duve) oder 'richtig' (wie im Titel der Veranstaltung) sollten doch vielmehr einen fragenden Charakter aufweisen.
Is(s)t ein Vegetarier, der beispielsweise Nestlé-Produkte konsumiert, anständiger als ein Nicht-Vegetarier, der sein Fleisch selbst erlegt (so wie angeblich Mark Zuckerberg)? Ist es anständig, Fair-Trade-Produkte bei Lidl zu kaufen? Kann man tausende Kilometer weit gereiste Bananen in Bio-Qualität mit besserem Gewissen kaufen? Ganz zu Schweigen von den Erdbeeren im Dezember. Und warum hält 'frische Milch' mittlerweile 3 Wochen?! Und warum eigentlich richtig essen? Früher gab es einfach nur essen oder, aber das waren schon ganz harte Fälle, unausgewogen essen. Heute wird man zum 'richtig essen' regelrecht aufgefordert, was wohl impliziert, dass die normale Ernährung nicht (mehr) richtig ist. Hat die Art und Weise sich zu ernähren grundlegende Änderung erfahren? Und wenn ja: warum? Wer isst falsch? Und warum artet es bei den anscheinend gescheit essenden Menschen immer gleich in Selbstbeweihräucherung aus? Kein Vegetarier von dem ich nicht weiß, dass er sich vegetarisch ernährt. Für Veganer gilt das Gleiche. Und wie richtig kann es sein, sich vegan (übrigens ein Wort, was Microsoft Word gänzlich unbekannt ist) zu ernähren und seine Mangelerscheinungen (nicht alle Veganer haben Mangelerscheinungen, aber manche ja eben doch) mit Präparaten abzuwenden? |
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envoi schrieb am 26.06.2011 um 17:39
Und warum hält 'frische Milch' mittlerweile 3 Wochen?! Diese Frage hatte mich vor einigen Wochen auch beschäftigt. Ohne Ergebnis. Ich würde mich freuen, wenn diesbezüglich etwas herauszufinden wäre! Seit den Dioxin-Eiern, kann ich weder Huhn noch Eier zu mir nehmen. Ist beides vollkommen aus meinem Speiseplan verschwunden. |
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Frischhaltevermögen:
www.naturkost.de/basics/i1000.htm Diese Milch bietet Enzymen kaum noch Angriffsflächen zur Verdauung. Es ist eigentlich nur noch ein Nahrungsmittel für hartgesottene Schleimpilze. |
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@luggi
Vielen Dank für den Hinweis. Meine Bio-Milch ist also nicht wirklich Bio, ich muß also Milch von Demeter kaufen. |
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ein luxusproblem für luxusleute bei ner luxusveranstaltung (na ja, die austern hab ich schon geknickt) an ner luxusadresse
weil: wie kriegen eigentlich die hier www.freitag.de/politik/1124-schlechte-scheine sprechenden menschen was "richtig (zu)essen"? in Bayern gibts übrigens immer noch freßpakete für asylsuchende. hat schon mal wer deren inhalt auf "richtig essen" hin untersucht? ich weiß nur, dass nen paar leute diese pakete auf "richtig dran verdienen" hin untersucht und sich ne "richtig goldene Nase" nicht dran verdient sondern einfach in die eigene Tasche gewirtschaftet haben, das aber richtig! www.stern.de/panorama/bayern-gammelfleisch-fuer-fluechtlinge-551233.html |
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Tja, is ja man gar nicht doof, verschiedene Schichten anzusprechen mit den Veranstaltungen - beim Thema Arbeit hat man vielleicht eher die (im Zweifel gut ausgebildeten) Prekären erreicht, mit Essen eher die, die sich finanziell sicher fühlen...Wie man dann allerdings die Asylanten erreicht ist eher eine dritte Sache. Aber die können sich Zeitungen ggf. auch nicht leisten...
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ne, die machen sich selber welche
www.br-online.de/bayern2/regionalzeit-franken/regionalzeit-nord-franken-heimfocus-ID1283512617722.xml und brauchen spenden! "Bei der Erstellung der Zeitschrift sind die Asylbewerber auf Sponsorengelder angewiesen. Der Druck der ersten Auflage - 1.000 Exemplare – wurde von einer bundesweit tätigen Druckfirma übernommen, die ihren Sitz in Würzburg hat. Extra für das Magazin hat der Verein "Vivolo e.V." ein Spendenkonto bei der Sparkasse Mainfranken eingerichtet (BLZ 790 500 00, Kontonummer 44 936 490). Unter dem Stichwort "Heimfocus" können Sie die Flüchtlinge unterstützen." ach ja ... asylant ist ... na ja umgangssprachlich vielleicht. mit asyl davor gibt es: suchende bewerber berechtigte |
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Selber machen ist immer gut. Schönes, unterstützenswertes Projekt.
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Ich erlaube mir, mit pflichtschuldigstem Respekt die erlauchte Versammlung darauf hinzuweisen, daß ich soeben einen erleuchteten Artikel zum Thema "Ernährung und Sprache" eingestellt habe, welchselbiger sich mit dem semantischen Ekel und seiner Vermeidung beschäftigt.
www.freitag.de/community/blogs/wolfram-heinrich/vom-semantischen-ekel---ernaehrung-und-sprache |
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»Richtig essen!« — So hingeschrieben, versehen mit dem Satzzeichen des Imperativs, darf man wohl annehmen, daß man sich im Salon nur mehr über die Reichweite des autoritären Strafbedürfnisses zu unterhalten gedenkt:
Wo der Befehl Richtig essen! oder, in der Version für die (natürlich ungebratenen) Moralwachteln, Anständig essen! lautet, da kann doch nur mehr die Frage sein, ob man die Falschesser und Unanständigen nun nur mit galliger Verachtung oder gleich mit Exilierung aus der grünzeugspiritistisch egalisierten Volxküche bestraft. So wird aus jedem Hanswurst in der Fabrik wenn schon kein freier Mensch, so doch immerhin ein Hansspinat im Glück. Es lebe die Peristaltik! PS: Ja, Milzwurst; ja, Schlachtschüssel; ja, Blockschokolade! |
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Na, ich hoffe doch sehr, auch eine gewisse Ironie in diesem Imperativ zu lesen...
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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