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Ackermann & Schäuble im „Kampf der Finanz Giganten”?
Haben wir eine Staatsschulden- oder eine Staaten Refinanzierungskrise?
Letzte Fragen als Schlussakkord im
“Kampf der Finanz Giganten“
an den Bundesfinanzmister Dr. Wolfgang Schäuble und den Chef der Deutschen Bank Josef Ackermann.
Wenn Dr. Wolfgang Schäuble in seiner süffisant milden Art verlautbart, es sei durchaus zu überlegen, ob den Banken, Versicherungen nicht zwangsweise durch den Gesetzgeber zum Glück der Aufstockung ihres Eigenkapitals im Sinne eines ausgewogenen Risiko- Managements verholfen werden sollte, erschallt, binnen einer Stunde darauf, die sonore Stimme Josef Ackermanns aus dem 37 Stock der Deutschen Bank Führungsetage in Frankfurt/Main, das ergriffenen Wort
“Ich kann da nur so viel sagen, ich bin mit meinen Banker Kollegen in Deutschland, Europa einig, wir lehnen eine zwangsweise Aufstockung des Eigenkapitals unserer Versicherungs- und Bankinstitute ab. Die Idee von Bundefinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble halte ich für eine e Mogelpackung, um nicht zu sagen ein vergiftetes Geschenk.
Was verschweigt Dr. Wolfgang Schäuble mit seinem Ansinnen, angeblich vergiftete Geschenke in die Führungsetagen der Bank- und Versicherungsinstitute zu versenden?
Bevor ich der Frage auf den Grund gehe, stelle ich vorab einige ganz andere viel grundlegenderen Fragen:
„Warum wird Banken, Versicherungen weltweit erlaubt, Staatsanleihen, egal von welchen Staaten, auf den Weltfinanzmärkten zu kaufen, ohne für dieses Geschäft, Haftungskapital absichernd, Rücklagen bilden zu müssen.
Warum sieht das da bei dem Geschäft der Kreditvergabe an Privat- und Unternehmenskunden ganz anders aus, da verlangt die Bankenaufsicht nach den Regeln von Basis II die Bildung von Rücklagen für Haftungskapital durch eine entsprechende Aufstockung des Kern Eigenkapitals?.
Ist das der Grund, warum Banken mit dem billigen Geld der Bundesbank, EZB Versicherungen lieber Staatsanleihen kaufen, weil die Bankenaufsicht bei diesen Geschäften mit Staatsanleihen, gleich welcher Herkunft, kein Haftungskapital fordert?
Ist den Banken, Versicherungen wiederum daran gelegen, ihr Eigenkapital so niedrig als möglich zu halten, um einmal, unglaubliche Renditen von über 25 % an den Märkten vorzutäuschen, zum anderen, auf dieser hochgestapelten Renditebasis, Boni als steuermindernde Betriebskosten an ihre Manager/innen auszuschütten?
Das sind essentielle Fragen im „Kampf der Finanzgiganten“ an Josef Ackermann.
Jetzt kommen Fragen an den Bundesfinanzminister Dr. Eduard Zimmermann, pardon, Dr. Wolfgang Schäuble:
„Ist der der ganze Kapitalstock für den Euro- Rettungsfond in bisheriger Höhe von 440 Milliarden € eigentlich, in Anlehnung die Hermes Kreditversicherung für die Exportwirtschaft, nichts anderes als der Kapitalstock für eine Kreditausfallversicherung der Staatsanleihen im Euro Raum?
Soll hier mit dem Euro- Rettungsfond aus Steuermitteln der EU- Bürger/innen der Versuch gestartet werden, den Banken, Versicherungen weiter zu erlauben, Staatsanleihen in aller Welt, sonders im Euro Raum, frei von institutseigenem Haftungskapital zu kaufen?, damit die Kosten der Refinanzierung der Staaten, frei von Abwicklungsgebühren für die Bildung von Haftungskapital, so niedrig wie möglich gestaltet bleiben?
Da waren die Fragen vorab.
Jetzt zum Auftakt der Schluss Gong Frage, eine eher unterhaltsame Zwischenfrage:
„Rolf Breuer hat als Chef der Deutschen Bank im Jahre 2002 verlautbart:
"Der Markt ist die 5 Gewalt, der bzw. die mit leichter Hand viel besser die Angelegenheiten der Demokratien regeln kann, als es die vierjährigen Wahlen zu Parlamenten je könnten?“
Ist hier der helle Wahn in nadelgestreiften Anzug der Finanzaristokratie weltweit unterwegs?“
Schluss Gong Frage:
Spielen Dr. Wolfgang Schäuble und Josef Ackermann, der Chef der deutschen Bank, im
„Kampf der Finanz- Giganten“
Eigentlich doch nur das alte Spiel der
„Katz & Maus“?
Ihr frechen Buben, Gecken, ihr Netten, jetzt und hier, haben wir euer alte „Katz und Maus“ Spiel durchschaut:
„Es geht gar nicht um eine Staatschuldenkrise, es geht um eine gegenwärtige und zukünftige Refinanzierungskrise aller Staaten der Welt, sonders am Beispiel Griechenlands im Euro Raum!
Haltet eure partikular parteilichen Interessen hier in der Politik und da in der Finanzindustrie zum Wohl des Vermögens der Staaten und Völker im gehörigen Zaum!“
JP
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"Occupy Hamburg" Video, Veranstaltung 15.10.2011
www.youtube.com/watch?v=FFLqAYgwdL4&feature=related MInutenstand 24.03 "Jochens Hamburger Rede" in Auszügen zu hören |
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Campact info@campact.de
Sie haben Post Occupy Together: Banken in die Schranken! Lieber Joachim Petrick, am Samstag erreichte die Occupy Together-Bewegung Deutschland: Insgesamt 40.000 Menschen demonstrierten überall im Land gegen die ausufernde Macht von Banken und Finanzmärkten. Ihr Protest kommt genau zum richtigen Zeitpunkt: Erneut will Kanzlerin Merkel die Banken mit Steuergeldern retten. Es drohen noch höhere Staatsschulden und weitere Sparprogramme zu Lasten der sozial Benachteiligten. Nächsten Sonntag entscheidet der EU-Gipfel über das Banken-Rettungspaket. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass grundlegende Konsequenzen gezogen werden, bevor wieder Steuermilliarden fließen: Keine Bank darf mehr so groß sein, dass ihre Pleite das gesamte Finanzsystem gefährdet und Regierungen gezwungen sind, sie zu retten. Großbanken müssen in kleinere Einheiten aufgeteilt und das riskante Investmentbanking komplett vom realwirtschaftlich sinnvollen Bankgeschäft getrennt werden. Fordern Sie von Merkel Schranken für die Banken! Sollte Griechenland wirklich Pleite gehen, wird eine Kapitalspritze an die Banken kaum zu vermeiden sein. Doch jetzt dürfen nicht wieder die gleichen Fehler wie vor drei Jahren nach der Lehmann-Pleite gemacht werden. Zuallererst müssen bisherige Eigentümer und Gläubiger der strauchelnden Banken haften. Sind darüber hinaus Steuergelder nötig, müssen sie durch eine zeitweilige Verstaatlichung und die Abschöpfung von zukünftigen Gewinnen wieder an den Staat zurückfließen. Der Schwung der Occupy Together-Bewegung hat in den letzten 48 Stunden viel in Bewegung gesetzt. Politiker/innen aller Parteien fordern Härte gegenüber den Banken und solidarisieren sich mit den Protesten. Schon vor drei Jahren wurden wohlfeile Reden geschwungen, während Konsequenzen ausblieben. Beim EU-Gipfel am Sonntag in Brüssel können die Regierungschefs den Worten Taten folgen lassen - und ein Banken-Rettungspaket beschließen, das den Interessen der Bürger/innen Europas und nicht der Finanzlobby dient. Wenn am kommenden Freitag das Bundeskabinett zusammenkommt, um direkt vor dem EU-Gipfel über das Banken-Rettungspaket zu beraten, wollen wir den eintreffenden Politiker/innen die Forderungen unseres Appells auf vielen Plakaten entgegenhalten. Wir hoffen, dass sich bis dahin mindestens 50.000 Menschen hinter unseren Appell gestellt haben, den wir zusammen mit Attac gestartet haben. Unterzeichnen Sie den Appell! Lesen Sie mehr im 5-Minuten-Info... Was noch alles bei Campact passiert, erfahren Sie wie immer im Nachrichtenteil. Herzliche Grüße Ferdinand Dürr |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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