Nicht die Sparguthaben wird durch die Bundesregierung garantiert, sondern der Fluss des Geldumlaufs im Kredit- und Zahlungsverkehr wird mit dem beiläufigen Ergebnis garantiert, dass die Spargthaben der Deutschen auch in Fianzkrisen gesichert bleiben.
Dazu eine kleine Geschichte zum Wesen des Kredits:
Ein Reicher geht als Kapitalverfüger zu einem Autohändler, sucht sich ein Auto seines Begehrens aus, gedenkt eine Probefahrt mit diesem ausgesuchten Auto zu machen.
Die Autoschlüssel erhält er aber nur durch die Hinterlegung eines Pfands in Höhe von 100.- €.
Der Reiche legt 100.- € als Pfand auf die Theke, erhält die Autoschlüssel für die Probefahrt und fährt los.
Der Autohaus Inhaber geht zu seinem Angestellten, gibt dem die 100.- € als Vorschuss auf eine zu erwartende Provison für den Verkauf des Autos.
Der Angestellt rast los, zahlt mit seinen 100.- € seinen Monatsbeitrag für die Mitgliedschaft im örtlichen Fitnessclub.
Der Fitnessclub Inhaber nimmt die 100.- €, bezahlt den Sanitär Installateur, der ihm sein Klosett repariert hat.
Der Sanitär Installateuer kauft sich ein gebrauchtes Fahhrad für 100.- € beim Fahrradhändler um die Ecke.
Der Farradhändler eilt um die nächste Ecke zu unserem Autohändler, begleicht die ausstehende Leasing Rate in Höhe von 100.- € für das vom Autohändler geleaste Auto.
Der Autohändler legt die 100.- € zurück auf die Theke.
Kurzdarauf kommt der Reiche legt die Autoschlüssel zurück auf die Theke, nimmt die als Schlüsell Pfand hinterlegten 100.- € von der Theke an sich, steckt die in seine Brieftasche und verläßt den Authändlerladen mit den Worten
"Das Auto gefällt mir gut. Ich überschlaf den Kauf des Autos noch einmal. BismOrgen. Grüß Gott"
und entschwindet.
Offensichtlich entseht Mehrwert nicht im eigentlichen Sinne durch Produktion, sondern bei zitternd unsichtbarer Hand
"Wer im Kreditwesen an sich selbst denkt, hat an alle gedacht"
durch Nutzung von Zeitgewinn zu schnellem und eigenem Nutzen, ohne andere in der Kreditwesen- Kette zu übervorteilen?
Erst durch die Übervorteilung an beliebigen wie bestimmten Stellen im Kreditwesen, entsteht die Gefahr des Zahlungsausfalles im Einzelfall. Was wiederum, durch fragile bis fehlende Brückenfinanzierung, das Gespenst des Zusammenbruchs des Kapitalstocks mit vernetztem Geldumlauf- und Zahlkungsverkehr heraufbeschwört.
.
Frage:
Ist Einkommen an sich, bedingt oder bedingungslos, nichts anderes. als das zeitlich befristete Hinterlegen von dinglich dringlich bedingtem Pfand für die Erprobung von vielfätigen Formen des Reichtums der Möglichkeiten menschlicher Kommunikation, zu zeitlich begrenzt, unbestimmten wie bestimmten privaten wie staatlichen Zwecken?
Wobei die Effizienz eines Kreditwesens daran gemessen wird, wieviele Menschen, Staaten, im wachsenden Maße in einer bestimmten Zeiteinheit, ein hinterlegtes Pfand zu eigenem Frommen zu nutzen vermögen, bis dieses Pfand , wie von unsichtbarer and, an seinen Ausgangspunkt zurückgekehrt, als wäre nichts geschehen und alles gut.
Wenn also Bundeskanzlkerin Angela Merkel und Bundesfinanzminister Peer Steinbrück am 05. Oktober 2008, mitten im Auge des Orkans der Weltfinanzkrise, vor die deutsche Öffentlichkeit traten und mit eiserner Stimme und ernster Miene & Mimik stereo erklärten:
"Die Sparguthaben der deutschen Bürger/innen sind bis zu unbegrenzten Höhen durch den Staat Deutschland garantiert"
War das eine Staatstragende Pflichtlügen Nummer der Großen Koalition unter Führung von Angela Merkel, Peer Steinrück, die an Absurdität nur durch die Dadaisten von 1916 in Zürich, mitten im Ersten Weltkrieg (1914- 1918), nach dem umwerfenden Motto übertroffen wird, wie der Chefedakteur des Handelsblattes, Gabor Steingart in der ZdF Sendung
"Das Philosphische Quartett"
zuerst am 19.06. 2011, dann inder Wiederholung im Sender Phoenix am 14. 08. 2011, pointiert, unkte?:
"DIe Bundesregierung garantiert das Sparvermögen der Deutschen mit dem Sparvermögen der Deutschen"
Nein!, da irrt der Chefedakteur des Handelsblattes, Gabor Steingart, wider besseres Wissen?.
Die Bundesregierung hat am 05. Oktober 2008 nicht die Sparguthaben aller Deutschen garantiert, wie es die Medien apodiktisch suggestiv kolporteirt, sondern die Bundesregierung hat das deutsche Kreditwesen garantiert, das auf die Hinlerlegung von Pfand im Geldumlauf, Zahlungsverkehr angewiesen, durch eine bestimmte Geldmengenpolitik, im oben beschriebenen Fluss gehalten, garantiert wird.
Nur ganz nebenbei bleiben durch die regierungsamtlich Garantierung des Geldumlaufs durch die unsichtbar gebende und nehmende Hand aller Bürger/innen im deutschen Kreitwesen als sichtbares Ergebnis die Sparguthaben der Deutschen garantiert.
Nicht das Geld betrügerisch, unter Vorteilsnahme, korrupt entwendet, nur scheinbar verschwunden ist, zeitigt die eigentlich verheerende Wirkung von Kapitalverbrechen, sondern, dass der Geldumlauf Fluss im Kredit- und Zahlungsverkehr bis hin zur kredifinanzierten Welthungerhilfe in Ostafrika und andernorrts auf Erden durch Kapitalverbechen in Turbulenzen geratend, zusammen zu brechen droht, weitet sich, aufdeckend, aus zu Organisationsverschulden, Organisationsversagen ganzer Regierungen, der Rating Agenturen in Banken- und Versichrungshand, der Internationaler Aufsichtsbehörden am nationalen und globalen Kapitalmarkt.
In einer geordneten Welt dess Kredites geht es folglich nicht darum, Reichen durch Steuersenkungen, Setuererhöhingen Geld für die weitere Bildung ihres Vermögens zu nehmen oder zu geben, sondern geht es darum, weiweit die Reichen als Kapitalverfüger veranwortlich dazu taugen, den Geldfluss im Kredit- und Zahlungsverkehr weltweit, ungestört, frei von Turbulenzen, in Gang zu halten.
In der Welt des Kredites gewinnt die Existenz von Armen eine neue finanzpolitische Farbe, die Farbe der Gefahrenlage, den Fluss des Geldes im Kredit- und Zahlungsverkehr, national und global, als Gefährder/innen zu stören.
Die Bekämpfung von Armut nimmt in einer Welt des Kredites ganz neue Züge an, nämlich nicht die Armut selber zu bekämpfen, sondern die Abwesenheit von Geld in den Händen der Armen, von Frist zu Frist, unter der Bedingung der sofortigen Ausgabe des Geldes für Dinge des alltäglichen Bedarfs, alltägliche Angelegenheiten, wie Unterkunft, Verpflegung, Bildung, Ausbildung, Pflege, Betreuung, auf Antrag, von der Wiege bis zur Bahre, unbürokratisch aufzuheben.
In der Welt des Kredites gewinnt die Existenz von Armen eine neue finanzpolitische Farbe, die Farbe der Gefahrenlage, den Fluss des Geldes im Kredit- und Zahlungsverkehr, national und global, als Gefährder/innen zu stören.
Die Bekämpfung von Armut nimmt in einer Welt des Kredites ganz neue Züge an, nämlich nicht die Armut selber zu bekämpfen, sondern die Abwesenheit von Geld in den Händen der Armen, von Frist zu Frist, unter der Bedingung der sofortigen Ausgabe des Geldes für Dinge des alltäglichen Bedarfs, alltägliche Angelegenheiten, wie Unterkunft, Verpflegung, Bildung, Ausbildung, Pflege, Betreuung, auf Antrag, von der Wiege bis zur Bahre, unbürokratisch aufzuheben.
In einer digitalen Welt des Kredites, geht es nicht um das lokale, nationale Recht auf Arbeit, Bildung, Ausbildung Rentenansprüche, Bafög, Stipendien, sondern um das globale Menschenrecht auf unveräußerliche Kreditwürdigkeit zur Gewährleistung eines auskömmlichen Lebensunterhalts einer menschenwürdigen Unterkunft und gesellschaftlich kulturellen Teilhabe über Ausbildung, Bildung, Studium.
Reichen, Vermögenden wird in einer solchen digitalen Welt des Kredites nicht mehr Reichtum, Vermögen als gesellschaftlich asymmetrischer Misstand vorgehalten, sondern Reiche, Vermögende werden dauerhaft nachhaltig unter gesellschaftlichen Druck gehalten, genügend Pfänder für den gesellschaftlich fortlaufenden Geldfluss im Kredit- und Zahlungerkehr befristet auf Zeit vorweisend bereit und vorzuhalten.
Ganz nebenbei werden so die furchtbarsten Armuts- , Elendsmisstände in der Welt durch den Geldfluss im Kredit- und Zahlungsverkehr für alle Menschen, von der Wiege bis zur Bahre, in Züge des allegmein bildungsnahen Wohlgefallens aufgelöst.
So kommt am Ende gar heraus, die Welt des Kredits für alle Menschen, ist die schönste aller Welten, in der unbürokratisch lebensnah Menschenrechte geldwert gelten.
JP
siehe:
www.zdf.de/ZDFde/inhalt/15/0,1872,8243151,00.html
Das Philosophische Quartett vom 19.06.2011
Joseph Vogl (li.) und Gabor Steingart zu Gast bei Sloterdijk und Safranski (stehend).
Irrationale Finanzwelt:
Das Gespenst des Kapitals
Triebkraft oder Parasit?
Das Desaster der Finanzkrise brach vor gut drei Jahren aus und ruinierte Bürger, Banken und ganze Staaten. Wie konnte es dazu kommen, dass sich die Finanzwelt auf finanzökonomische Spiele einließ, deren Risiken derart unüberschaubar waren?
Das "Philosophische Quartett" des ZDF forscht nach den Ursachen: War dieses Finanzsystem auf Sand gebaut? Wurde die Natur des Geldes pervertiert, und wofür stand das Kapital? War es erwirtschaftet - oder diente es nur als Spielmasse für Spekulationen und Luftgeschäfte? Hat der Kapitalismus seine Grundlagen verraten?
Nichts begriffen?
Diese Fragen rund um die Finanzwelt diskutieren Peter Sloterdijk und Rüdiger Safranski mit zwei kritischen Analytikern des Finanzdesasters. Joseph Vogl, Kulturwissenschaftler an der Humboldt-Universität Berlin, weist in seinem aufsehenerregenden Essay "Das Gespenst des Kapitals" nach, wie sich die Finanzökonomie in den letzten Jahrzehnten immer weiter von der Logik eines funktionierenden Marktes gelöst hat. Gabor Steingart, Chefredakteur des "Handelsblatts" und Bestsellerautor, fragt nach den handelnden Menschen im Finanz-Business, ihrer Gier nach gewissenloser Gewinnmaximierung und dem Fehlen von Verantwortungsgefühl.
Infobox
Buchempfehlungen
Tipp Safranski:
Peer Steinbrück
Unterm Strich
Gebundene Ausgabe, 479 Seiten
Hoffmann und Campe, 2010
ISBN: 3455501664
23,00 Euro
Tipp Sloterdijk:
Thomas Strobl
Ohne Schulden läuft nichts: Warum uns Sparsamkeit nicht reicher, sondern ärmer macht
Broschierte Ausgabe, 272 Seiten
Deutscher Taschenbuch Verlag, 2010
ISBN: 3423248319
14,90 Euro
Bücher der Gäste:
Gabor Steingart
Das Ende der Normalität. Nachruf auf unser Leben, wie es bisher war.
Gebundene Ausgabe, 192 Seiten
Piper Verlag, 2011
ISBN: 3492054595
16,95
Joseph Vogl
Das Gespenst des Kapitals
Broschierte Ausgabe, 224 Seiten
Diaphanes Verlag, 2010
ISBN: 9783037341162
14,90 Euro