Katharina Schmitz

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Das Betreuungsgeld macht keinen Sinn

21.04.2012 | 01:02 JDe
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21.04.2012 | 18:13 Matto
Ich frage mich wirklich, wie aus einem gesunden Menschenverstand solch ein unsinniger Vorschlag kommt. Ich frage mich auch, wo der Sinn dieses Geldes liegen sollte. Wenn sich eine Familie ein Kind w...
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22.04.2012 | 20:37 Katharina Schmitz
herzlichen Dank auch meinerseits für den Kommentar. Das "pay gap" besteht übrigens auch zwischen den Berufsbranchen. So wird Erziehungs- oder Pflegearbeit ja berühmt schlecht bezahlt. Nicht nur der Kitaausbau hängt hinterher, Erziehermangel gibt es auch. Und nochmal. Es geht um den Zeitraum zwischen 1 und 3 Jahren. Wenn es ernsthaft um die berühmte Bildungsferne geht, müsste man dann nicht über eine Kitapflicht ab drei oder vier nachdenken? und wenn es tatsächlich in Zukunft in demoskopisch bedingt den Fachkräftemangel gibt, warum sollte man sich Sorgen machen, werden dann nicht auch Eltern umworben, die familienbedingt ausgefallen sind? PS. à propos post-neoliberale Gesellschaftskonzepte; mich würde mal interessieren, sind Sie für das bedingungslose Grundeinkommen? wem sollte es zustehen? viele Grüße
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Das Betreuungsgeld macht keinen Sinn

21.04.2012 | 01:02 JDe
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21.04.2012 | 18:13 Matto
Ich frage mich wirklich, wie aus einem gesunden Menschenverstand solch ein unsinniger Vorschlag kommt. Ich frage mich auch, wo der Sinn dieses Geldes liegen sollte. Wenn sich eine Familie ein Kind w...
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22.04.2012 | 14:17 Katharina Schmitz
PPS. in der Hitze zu schnell gelesen ;0) ich muss mich korrigieren. Sie schreiben ja nicht ausschließlich von der Herdprämie, sondern auch vom Betreuungsgeld. Und Ihre Ausführungen sind natürlich nicht direkt unsachlich, eher interessant. Ich finde es nur allgemein falsch, gute, finanzbare Kitas gegen die Inanspruchnahme des Betreuungsgeldes auszuspielen ... Mit besten Grüßen Katharina Schmitz
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Das Betreuungsgeld macht keinen Sinn

21.04.2012 | 01:02 JDe
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21.04.2012 | 18:13 Matto
Ich frage mich wirklich, wie aus einem gesunden Menschenverstand solch ein unsinniger Vorschlag kommt. Ich frage mich auch, wo der Sinn dieses Geldes liegen sollte. Wenn sich eine Familie ein Kind w...
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22.04.2012 | 14:03 Katharina Schmitz
@JDe Ich finde manches ungenau, was Sie schreiben und unsachlich, wenn Sie von ausschließlich von "Herdprämie" schreiben. Lesen Sie gerne mal den heutigen Artikel im Wirtschaftsteil der FAS. Dort hat sich der Autor mal die Mühe gemacht, Familien in ihren unterschiedlichsten (zugegeben bayrischen und gutbürgerlichen) Lebenssituationen zu befragen. Denn es ist ja nicht so, dass das Betreuungsgeld nur dazu dient, zu Hause zu bleiben. Sie können es den Großeltern geben, dem Babysitter, das Au-Pair damit co-finanzieren. Alle Befragten sagen, dass die 150 Euro viel zu läppisch wären, dafür den Beruf aufzugeben, im Gegenteil, dieser Zuschuss bringt nur mehr Flexibilität und Lust zu Arbeiten haben die befragten "Heimchen am Herd" sowieso. Und sie meinen also, Familien mit niedrigem Einkommen bleiben mit dem Geld erst recht zu Hause? Unsinn! Gerade hier müssen beide arbeiten, damit es überhaupt reicht. Ich finde auch dieses ideologische Ausspielen Kita gegen Zuhause rückwärts gewandt. Wir reden hier von Kleinstkindern (!) bis drei Jahre. Danach können Sie gerne das Argument Sozialisation ins Feld führen. Und PS: als Lieschen_Müller-Normalbürgerin habe ich keine Lust darauf, dass Politik ausschließlich nach angeblich problematischen Minderheiten ausgerichtet wird und auch was dagegen, dass jede moderne Mutter, die Lust darauf hat, Ihr Kind länger als ein Jahr zu betreuen, ein weltfremdes Mäuschen ist. PS. es gibt hier auch eine Tabelle. In Bayern sind 68,7 Prozent der Frauen berufstätig und nur 20,6 Prozent der Kinder in der Kita, in Sachsen Anhalt sind es über 50 Prozent und genauso viele berufstätige Frauen.
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Betreuungsgeld: 1000 € statt 100

18.04.2012 | 13:20 Katharina Schmitz
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19.04.2012 | 19:06 Zeitwechslerin
Schöner Beitrag aus der Mitte des Lebens ^^. Die letzte Zahl die ich gehört hab, was ein Kitaplatz den Staat kostet, waren zwar 780 €, aber da waren die Gebühren der Eltern schon abgezogen, bei Ihrer ...
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19.04.2012 | 21:03 Katharina Schmitz
Sehr geehrte Zeitwechslerin, "Demokratie ist Minderheitenschutz, nicht Minderheitendiktat", das ist auf den Punkt gebracht. Auch ist sehr spannend, was Sie aus dem Unibetrieb berichten. "... mit 1000 € wäre ich mit Ihnen auf einer Linie. Plus kostenlose flächendeckende Kitaplätze mit einer hervorragenden pädagogischen Ausstattung. Also die 1000 € nicht fürs Zuhausebleiben, sondern die 1000 € monatlich fürs Kind. Einfach so." Oder zum Beispiel für die Großeltern, die sich kümmern. Es geht doch um die Möglichkeiten. Übrigens, meine Beobachtung ist auch, dass die Gleichen, die gegen das Betreuungsgeld stimmen, auf der anderen Seite Befürworter des bedingungslosen Grundeinkommens sind.
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Betreuungsgeld: 1000 € statt 100

18.04.2012 | 13:20 Katharina Schmitz
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19.04.2012 | 16:14 anne mohnen
@ Schmitz Danke, dass Sie, nach Katrin Rönickes Artikel so schön „ Butter bei die Fische bringen!“ @ Nietzsche Heute Morgen, beim schnelle Online-Lesen, wurde ich dann dank Ihrer Info schlagartig w...
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19.04.2012 | 20:50 Katharina Schmitz
Liebe Anne Mohnen, vielen Dank für die investigative Recherche! So ähnlich läuft es, genau. Eine Bekannte von mir bekam den Platz in der frisch renovierten, wunderschönen Kita mit riesigem Garten nur, weil sie eine Erzieherin persönlich kennt. Die Erzieherin sagte auch, Beziehungen seien heute noch wichtiger als früher.
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Betreuungsgeld: 1000 € statt 100

18.04.2012 | 13:20 Katharina Schmitz
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19.04.2012 | 16:14 anne mohnen
@ Schmitz Danke, dass Sie, nach Katrin Rönickes Artikel so schön „ Butter bei die Fische bringen!“ @ Nietzsche Heute Morgen, beim schnelle Online-Lesen, wurde ich dann dank Ihrer Info schlagartig w...
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19.04.2012 | 20:50 Katharina Schmitz
Liebe Anne Mohnen, vielen Dank für die investigative Recherche! So ähnlich läuft es, ganz genau. Eine Bekannte von mir, die den Platz in der frisch renovierten, wunderschönen Kita mit riesigem Garten nur bekommen hat, weil sie eine Erzieherin persönlich kennt. Die Erzieherin sagt auch, Beziehungen seien heute noch wichtiger als früher.
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Betreuungsgeld: 1000 € statt 100

18.04.2012 | 13:20 Katharina Schmitz
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18.04.2012 | 22:54 ed2murrow
Danke für den ganz hervorragenden Blog! Die Aussektorierung nach ökonomischen Prinzipien kam mir heute in den Sinn, als ich eine Debatte zum Führerschein ab 16 verfolgte. Auf dem flachen Land ein Pro...
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19.04.2012 | 06:34 Katharina Schmitz
Sehr geehrter ed2murrow, vielen Dank und interessantes Beispiel vom flachen Land.
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Betreuungsgeld: 1000 € statt 100

18.04.2012 | 13:20 Katharina Schmitz
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18.04.2012 | 15:52 christorpheus
Hallo Katharina Schmitz, angeregt durch Ihre G+Redaktion stelle ich Ihnen mal die folgende Frage (die ich eben drüben schon stellte). Vielleicht haben Sie ja eine Antwort... "Wenn allein der Staat fü...
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19.04.2012 | 06:32 Katharina Schmitz
Hallo Christorpheus ich habe Sie "drüben" nicht gefunden ... diese 1000 Euro sind nicht ganz korrekt. Der staatliche Zuschuss hängt vom Beitrag der Eltern ab, der ja einkommensabhängig ist und von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich hoch. In Berlin ist die Kita ab dem dritten Jahr beitragsfrei, auch das muss die Tageseinrichtung kalkulieren. Personal, Miete etc., da kommt schon was zusammen. Viele Grüße Katharina Schmitz
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Betreuungsgeld: 1000 € statt 100

18.04.2012 | 13:20 Katharina Schmitz
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18.04.2012 | 21:32 Nietzsche 2011
Typische Prenzlberg-Sicht. Es gibt aber in Berliner noch andere Stadtviertel, die nicht von Spätgebärenden dominiert werden, sondern in denen 25-jährige Mütter mit 4 Kindern wohnen. Vielleicht mal übe...
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18.04.2012 | 23:58 Katharina Schmitz
lieber Nietzsche, wie jetzt genau? Eigentlich wollte ich gerade über diesen "Tellerrand" rausschauen, was stört Sie?
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Weil er zu Hause geblieben ist

Kultur | 06.02.2012 | 17:30 Katharina Schmitz
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07.02.2012 | 11:14 Ehemaliger Nutzer
Liebe Katerina Schmitz, danke für die schöne Einladung, den Autor zu entdecken! Von Maier habe ich noch nichts gelesen. Ich persönlich mag Heimatromane! Unvergessen z. B.: Franz Innerhofer, der viel ...
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07.02.2012 | 12:27 Katharina Schmitz
Liebe Helena Neumann, vielen Dank und vielen Dank für den Tipp Franz Innerhofer! Ein Familienroman? Sicher auch. In der Provinz ist die Heimat ohne Familie nicht ins Bild zu kriegen. Aber werfen Sie in diesem großen Berliner Kulturkaufhaus doch gerne einen Blick in den aktuellen Cicero. Maier schreibt dort über den Heimatbegriff. Sehr interessant!
Katharina Schmitz
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