- zur Verteidigungsstrategie der katholischen Kirche
Die katholische Kirche befindet sich in einer ungemütlichen Lage. Ihre Repräsentanten müssen zu Fehlverhalten und Verbrechen innerhalb einer Organisation Stellung nehmen, die ...>> mehr
Nevt sie die Reklame auf der Freitag-Webseite so wie mich? Empfinden Sie ebenfalls den merkwürdigen Widerspruch zwischen einem Artikel über die Auswirkungen der Wirtschaftskrise und dem Geflimmere der Werbung für einen Medikamenten-Hökerer nebenan?Oder mittend...>> mehr
Eine Auseinandersetzung mit G.Graßhoffs Artikel vom 19.2.2009 Gerd Graßhoff setzt sich mit dem Jahr der Astronomie auseinander. Er stellt den Bezug auf das Jahr 1609 in Frage und beschreibt die gesundheitlichen und finanziellen Widrigkeiten, denen Galilei un...>> mehr
Ich wundere mich über die Fragen, denen die Experten jetzt nachgehen: - War Tim K. irgendwann mal in psychotherapeutischer Behandlung oder nicht? - Stammt ein Eintrag in einem Internetforum von Tim K....
Wieso war der "zu sensibel"? Vielleicht war er einfach stumpf und dumpf gegen sich und andere? Vielleicht war er einfach größenwahnsinnig - und dieser Wahnsinn ist zusammengebrochen?
Es ist inzwischen völlig üblich, Menschen zu beschäftigen, ohne ihnen einen Lohn zu bezahlen, mit dem diese Menschen sich - geschweige denn eine Familie - überhaupt ernähren können. Ich rede vom physischen Existenzminimum! Man kann von 5-6 Euro pro Arbeitsstunde in diesem Land nicht leben, wenn man 40 Stunden in der Woche arbeitet. Ich rede von der Reproduktion der Ware "Arbeitskraft". Nun gibt es Drogerien und Supermärkte, Frisöre und diverse "Shops", die ihrem "Team" gerne weniger - viel weniger - zahlen möchten. Sie interessiert es nicht, dass die beschäftigten Menschen mit diesen Löhnen ihre Arbeitskraft nicht reproduzieren können. Erst recht können sie keine Kinder großziehen oder für Notfälle vorsorgen. Der einzelne "Unternehmer" zwingt also seine Leute in die Not, der Staat sorgt für die entsprechenden entwürdigenden Begleitumstände. Dieses Problem (für den "ideellen Gesamtkapitalisten") ist nun erkannt. Der Niedriglohnsektor lässt sich nicht beliebig ausdehnen. Und da kommt nun das "bedingungslose Grundeinkommen" ins Spiel. Eine pfiffige Idee, hat die eigentlich schon jemand patentieren lassen? Die Allgemeinheit zahlt - unter welchen Detailbedingungen auch immer - jedem (Bürger oder Menschen?) seine Grundbedürfnisse, so dass diese nun wirklich freien Individuen sich zu jedem noch so niedrigen Lohn verdingen, um ihr "Grundeinkommen" aufzubessern. Nun können also die Drogerien und Supermärkte, Frisöre und diversen "Shops" hemmungslos ihre "Kräfte" für einen Euro pro Stunde beschäftigen und deren Arbeits- und Lebenszeit grenzenlos nutzen - Die Kosten für die Reproduktion der Ware "Arbeitskraft" wird auf die Allgemeinheit abgewälzt, wie schon die Kosten für die Erhaltung der Umwelt, für die Infrastruktur, für ... Den Erfindern des "Bedingungslosen Grundeinkommens" gebührt der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften, vielleicht gemeinsam mit den Erfindern der "Bad Bank" und den Erfindern des ersten Investment-Zertifikats.
Ich verstehe die Angst vor einen steuerfinanzierten System nicht. Für die Kirchen treibt der Staat doch auch die Steuern ein, und die machen was Sie wollen. Aber das muss gar nicht sein denn mit 3-5E...
Die GEZ gehört abgeschafft. Das, was die machen, ist unwürdiges Gespitzele. Mir ist folgendes passiert: Ich melde mein Radio bei der GEZ ab (ganz legal, weil ich … aber dass muss ich hier nicht auseinandersetzen) und bekomme von der GEZ ein offizielles Schreiben zurück, in der mir mit Bezug auf den Staatsvertrag mitgeteilt wird, dass eine Abmeldung nur im Todesfall (und in wenigen anderen Fällen) möglich wäre. Daraufhin habe ich mir den Staatsvertrag und die hessischen Regelungen besorgt — es steht selbstverständlich nichts dergleichen drin. Seit dem belästigt die GEZ mich regelmäßig mit Drohbriefen, die irgend ein Rentner bei mir einwirft. Die GEZ gehört abgeschafft. Für eine Steuerfinanzierung spricht, dass die Grundversorgung mit Nachrichten und politischen Reportagen eine Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie ist. Rein kommerziell geht das nicht, das ist in vielen Teilen der Welt zu beobachten. Gegen parteipolitische Übernahme würde ein entsprechendes, vielleicht in der Verfassung garantiertes Statut schützen. Nicht garantiert werden muss allerdings die "Grundversorgung" mit Volksmusiksendungen oder das Abdudeln der Charts oder gehirntote Quizsendungen. Von einen unabhängigen öffentlich-rechtlichen Medium profitieren auch diejenigen, die niemals eine Nachrichtensendung oder ein politisches Magazin "konsumieren". Steuerfinanzierung!
Ich habe heute Morgen noch darüber gegrübelt, wie man das Thema "Werbung" im Freitag und auf der Seite etwas pointiert zum Thema machen könnte - das Ausblenden auf der Seite ist natürlich genau die ri...
Die Seiten in der Print-Ausgabe sind oft ebenfalls nervend. Die Wahrnehmung der Zeitung ändert sich dadurch zum Negativen hin. Allerdings sind diese Anzeigen leicht zu überblättern --- und sie "zappeln" nicht. Die meisten Methoden des Werbe-Volks sind einfach abstoßend und bei einigermaßen kritischen Leuten wirkungslos. Mich stoßen die meist einfach ab. Allerdings spielen die mit den animierten Werbungen im Web bekanntlich mit tief stammesgeschichtlich verwurzelten Aufmerksamkeitsmustern. Man (jedenfalls: ich) kann einen nicht ganz trivialen Text nicht wirklich aufmerksam lesen, wenn's nebenan flackert und zappelt. Man muss ganz klar sagen: da beißt sich die Werbung mit dem bisherigen Stil den Freitag. Ich kann keinen ernsthaften Text verdauen, wenn mich direkt daneben gleichzeitig jemand visuell anbrüllt. Also: Weg mit der Werbung. Wenn der Verlag das Geld braucht, suche ich eben eine individuelle Lösung. Klaus Füller