Empfehlung der Woche

Frieden – Wie geht das?

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Klaus von Dohnanyi, Erich Vad

Hardcover, gebunden

160 Seiten

22 €

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Meine Frau weint

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Angela Schanelec

Drama

Deutschland, Frankreich 2026

93 Minuten
ab dem 11. Juni im Kino!

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Kultur : Schöne sinnreiche Zufälle

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Manchmal gibt es schöne, sinnreiche – nein, nicht Zufälle – sondern Zusammenfälle von Phänomenen und Ereignissen.

Also – ich habe mir so einen E-Book-Reader gekauft und probiere alles – wie immer bei solchen Einkäufen – glücklich verspielt aus. Allein der Gedanke, dass ich Hunderte von Klassikerwerken so auf mein Gerät laden kann, macht mich ganz wuschig. Eine völlig unangebrachte „Gier“ hat mich befallen – jedenfalls kurzfristig. Gelandet sind auf dem Reader allerdings bisher Sachen, die ich eigentlich schon kenne. Ich will jetzt wissen, ob ein neues Medium meine Sicht auf Literatur verändert.

Große Euphorie

des Neuen

Große Euphorie des Neuen. Und doch, und doch – es hat auch was Brüchiges, das ganze virtuelle Literaturwesen, nämlich was Treuebrüchiges. Bücher sind doch so etwa Anfechtbares, jeder Rezensent kann sie „erledigen“ und jetzt sind sie auch noch virtuell. Bedenklich, das alles.

Vielleicht hängen meine leise genährten Skrupel damit zusammen, dass ich ohnehin ein „Verhältnis“ zur alten Druckereitechnik habe. Hier habe ich – vor Jahr und Tag – mal darüber einen kleinen Beitrag geschrieben. Bleisatz und Umbruch

Und Zeichen der

Erinnerung

Nun also diese E-Book-Leidenschaft. Wie ein „Zeichen“ schien es mir, dass ich beim ersten Kapitel des ersten Buches, das ich erfreut auf mein Kindle geladen hatte, an die Treulosigkeit und das Vergessen erinnert wurde. Denn ich las die folgenden Sätze:

"In der Zeit, in der diese Geschichte spielt, waren die Stanhopepresse und die Walzen zur Verteilung der Druckerschwärze in den kleinen Provinzdruckereien noch nicht zur Anwendung gelangt. Trotz der Spezialität, die Angouleme zum Pariser Druckereigewerbe in Beziehungen bringt, bediente man sich dort noch immer der Holzpressen. Die rückständige Druckerei verwendete dort noch die Lederbälle, die mit der Druckerschwärze bestrichen waren und mit denen einer der Drucker leicht über die Lettern fuhr. Die bewegliche Platte, auf der die Form mit den Lettern sich befindet, worauf der Papierbogen gelegt wird, war noch aus Stein und rechtfertigte somit ihre Bezeichnung."

So also beginnt ein sehr bekannter französischer Roman. Und er erinnert an eine Zeit der Drucktechnik, die zwar nicht mehr ganz alt, aber doch noch sehr altväterlich und konkret war.

Es ist, als wollte dieser Zufall mir sagen: Vergiss die Anfänge nicht!!!

Werde ich nicht, aber – ich gebe zu – ohne diesen E-Book-Kauf hätte ich das klassische Werk – ein Zeit- und Gesellschaftspanorama – vielleicht nie wieder gelesen.

Frage: Weiß wer, wie das Buch heißt. Ich kann aber keinen E-Book-Reader verlosen.

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