Was sagen wir über uns selbst, wenn wir anderen dabei zusehen, wie sie sich ihrer Wäsche entledigen? Die Chippendales sind diesen Monat zum Start ihrer Europa-Tournee in Großbritannien und die Stripperinnen in den Nachtclubs können sogar täglich bewundert werden. Vergangene Woche habe ich mir in Edinburgh und London beides einmal angesehen, um herauszufinden, was sich abgesehen von nackter Haut dabei noch so alles offenbart.
Das Chippendale-Publikum strömt in die Halle. Es erweist sich als Mischung aus Barry Manilow-Fanclub, Kaffeekränzchen und Sex and the City: Alte Frauen, junge Frauen, schöne Frauen und wütende Frauen. Alle sind mit einer Gruppe gekommen, niemand ist alleine hier. Und alle wollen in der ersten Reihe sitzen – so nah am nackten Fleisch wie möglich. Ich rechne damit, dass manche Frauen wie Fledermäuse die Wände hochklettern werden, um vom Kronleuchter aus eine bessere Sicht zu haben. Alle sind aufgeregt – und zeigen das auch. Ihr Verhalten entspricht so ziemlich genau dem Gegenteil dessen, was man von Frauen erwartet, denen ein Mann gefällt.
Weswegen seid ihr hier?, frage ich eine Gruppe von Teenagern. „Nackte Männer!“, schreien sie. Und Sie?, frage ich eine Dame, die an die Achtzig sein muss. „Antike Möbel machen sich auf der Bühne ganz ausgezeichnet“, scherzt sie.
Girls' Night
Das Licht wird gedämpft und eine Stimme ruft: Willkommen zur ultimativen Girls’ Night in Edinburgh! Vergesst beim Rausgehen nicht am Stand mit den Fanartikeln vorbeizuschauen! Seid Ihr bereit?“ Ja!!!!, schreien wir und die Chippendales treten als Bauarbeiter verkleidet auf die Bühne. Sie schwenken ihre Oberschenkel hin und her und wirken dabei völlig ekstatisch, wie die Helden aus einem Cartoon.
Es macht Spaß. Ich klatsche. Ich weiß nicht, warum und wann das angefangen hat. Ich glaube aber nicht, dass wir den Chippendales applaudieren, wie sie sich durch jedes noch so abgedroschene Klischee weiblicher Sexual-Phantasien durchnudeln – der Polizist, der Feuerwehrmann, der Soldat, der Gangster. Wir applaudieren uns selbst, weil wir lüstern und bestialisch sein und das überdies auch noch herausschreien können.
Die Chippendales gehen ins Publikum. Ich hatte erwartet, die Frauen seien dreister, würden wie Profisportler nach den T-Shirts der Chippendales hechten, Zungenküsse simulieren und so tun, als wollten sie die Jungs begrabschen. Aber nichts dergleichen geschieht. Wenn sie uns zunahe kommen, werden wir auf einmal schüchtern. Statt auf sie zu zu rennen, entfernen wir uns von ihnen, gehen ihnen aus dem Weg. Es gibt tatsächlich im ganzen Raum keine einzige Frau, die mit einem Chippendale Sex haben möchte. Wir haben nur eine große Klappe, in unseren Schlüpfern tut sich nichts. Sex hat das Gebäude verlassen. Wir wollen Umarmungen, keine Zungenküsse.
Die Chippendales merken das und geben sich daraufhin onkelmäßig und sehr liebenswürdig. Sie umarmen uns und verteilen Handküsse. Von Sex-Göttern haben sie sich in nette Verwandte verwandelt. Vor der Halle treffe ich auf eine Frau, die sich ein T-Shirt erkämpft hat. „Mir ist es jetzt eigentlich gar nicht mehr so wichtig. Wollen Sie es?“, fragt sie mich.
Das weinende Nashorn
Szenenwechsel. Der Spearmint-Rhino-Club in London befindet sich unter der Erde und hat keine Fenster. Ein paar wenige Männer sitzen herum und sehen einer nackten Frau beim Tanzen zu. Es ist ein gedankenvoller, fast schon melancholischer Tanz. Im ganzen Raum verteilt, bemühen sich an die zwanzig junge Frauen in winzigen Kleidchen und Porno-Star-Schuhen um die Aufmerksamkeit der Männer. Das ganze macht einen freudlosen Eindruck, wenn das im Namen des Schuppens firmierende Nashorn ein Gesicht hätte, würde es weinen.
Finanziell sieht das schon etwas anders aus. Die Frauen zahlen pro Nacht 85 Pfund an den Club und verdienen 20 Pfund für einen persönlichen Striptease und 400 für einen „sit down“, bei dem sie die Männer bis zu einer Stunde in ein Separee begleiten und für sie tanzen. Um Geld zu verdienen, müssen sie betteln. Sie müssen auf die Männer zugehen und sie überreden zu bezahlen. Jede hat eine andere Technik. Eine lächelt aus der Entfernung. Eine andere wirft sich den Männern auf den Schoß. Wieder eine andere leckt sich die Lippen.
Ich beobachte einen älteren Mann, der ein Gesicht hat wie Graf Dracula und mit einer atemberaubend schönen jungen schwarzen Frau Händchen hält. Er hat ihr bislang noch keinen Tanz abgekauft. Sie hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben und hält deshalb tapfer seine Hand. Er kneift sie in den Oberschenkel. Sie lacht. Ein anderer Mann schaut einer blonden Frau zu, die neben der Bar an einer Stange tanzt. Er starrt sie an und gähnt dabei unverhohlen. Sie legt den Finger auf die Lippen und sagt „Sch!“
Graf Dracula und die Macht
Der Manager bringt zwei Mädchen zu mir, die mit mir reden sollen. Die eine ist ungefähr 30 und hat ein schönes, katzenhaftes Gesicht. Die andere ist jünger und hat das vollkommene, offene Gesicht eines Kindes. Ihre Brüste sind vollständig einzusehen. Ich frage sie, ob es vorkommt, dass sie beim Tanzen selbst Erregung empfindet? „Nie“, sagt die Kindliche. „Das ist ein Job wie jeder andere“, sagt die andere. „Es gibt gute Tage und es gibt schlechte Tage.“
„Es gibt vier verschiedene Typen von Männern, die hierher kommen. Da gibt es die, die glauben, sie würden hier ihre nächste Frau finden. Dann gibt es die neugierigen Männer, die Geschäftsleute, die mit ihren Klienten hierher kommen, um einen Deal zu besiegeln und dann gibt es die, die nie Geld ausgeben.“ Sie deutet in Richtung von Graf Dracula. „Er ist an vier Abenden die Woche hier und hat noch nie für einen Tanz bezahlt.“ Er fummelt immer noch am Schenkel des schwarzen Mädchens herum.
Warum also machen sie es? „Des Geldes wegen“, sagt das jüngere Mädchen. Manchmal macht sie 2.000 Pfund pro Nacht. Was gefällt ihnen daran? „Nichts“, sagt sie. „Stell dir vor, du musst dir vier Jahre lang jede Nacht dasselbe Gespräch reinziehen. Möchtest du 20 Mal pro Nacht gefragt werden, was dein Tattoo bedeutet? „Jeder junge Kerl wünscht sich doch, mal eine Stripperin abzuschleppen“, sagt die Ältere. „Die älteren Männer wissen, dass wir auf sie zugehen. Sie haben die Wahl. Es ist ein Macht-Trip.“
Ich wollte eigentlich nicht zu einem derart prosaischen Ergebnis kommen wie: die Chippendales sind gut, Striplokale sind schlecht. Auch als die Chippendales schmutzige Cowboys gespielt haben, habe ich mich gefragt, was sie antreibt, das zu tun. Aber wenigstens werden sie dafür bewundert und vergöttert. Die Machtverhältnisse im Spearmint Rhino sind völlig andere. Hier können die Männer erleben, dass wundervolle Frauen um ihre Gunst wetteifern, die dies im wahren Leben niemals tun würden. Spaß oder auch nur Wertschätzung sind hier Fremdwörter – eine dunkle Seite menschlicher Sexualität.
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Frauen haben natürlich nur gute Absichten, Männer natürlich nur böse Absichten wenn Sie zum Strip gehen.
Super, war ja mal wieder ein unglaublich spassiger Artikel. |
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Schwacher Artikel, der wieder einmal die allerhinterletzten Clichés aufwärmt, die über Männer (abgrundtief böse) und Frauen (eine Art Gottheit und moralische Instanz) zur Zeit im Umlauf sind.
Schwachsinn: Wann hört das endlich auf mit diesem wiederwärtigen, miesen und hinterhältigen Sexismus??? Nicht mal die Branchen kann die Autorin richtig auseinanderhalten. Apfel und Birnen, Autos mit Wolken oder Elefanten mit Zirkusclowns vergleichen- für gewisse Frauen führen auch die absurdesten Rechnungen immer auf das Ergebnis Männer sind böse hinaus: Das ist doch immerhin eine bemerkenswerte Leistung! |
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Der Artikel spricht mir aus der Seele. Endlich wagt es eine, die unbequeme Wahrheit nieder zu schreiben. Eine mutige Autorin. Eine starke Frau.
Ich würde mich sehr über einen weiteren Artikel freuen: Thema: Globale Liebe - Frauen die helfen, Männer die ausbeuten Schwerpunkt: Die Unterschiede zwischen kulturinteressierten, völkerverbindenden, armutsbekämpfenden Frauen, die in ihrer Freizeit Schwellenländer bereisen, und dort von heißblütigen Wilden in erotische Abenteuer gedrängt werden oder sich einfach verlieben und primitiven männlichen Sextouristen, die solche Länder nur aufsuchen um billigen Sex und ein Gefühl von Macht zu kaufen. |
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ich will auch nur spaß mit meinen huren. wieso glaubt mir das keiner?
mfg mh |
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Ihre Betroffenheit in Ehren- aber auf Bali sehen Sie weibliche Sextouristinnen in Hülle un Fülle (Kuta und Legian Beach), dito in Brasilien und in vielen Ländern Schwarzafrikas.
Aber das ist natürlich etwas ganz, ganz, ganz, ganz anderes- wohl vor allem deshalb, weil's ein Frau tut, im wortwärtlichen Sinne. Und all die Sugarmammies in Drittweltländern, ältere, gutbetuchte Frauen, die sich Liebhaber- oder, um bei Ihrer Diktion zu bleiben, Sexxklaven aus den Armenquartieren halten- die sind natürlich auch von moralisch hochstehenden Motiven und Trieben, ja, vor allem Letzteren, beseelt. Oder war Ihr Beitrag etwa ironisch gemeint..? |
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THX1138 schrieb am 18.08.2009 um 22:04
Oder war Ihr Beitrag etwa ironisch gemeint..? :-)))) Gruß hh |
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@ THX1138
Bali müssen sie gar nicht gehen. Einfach mal ins Österreichische Skigebiet mit den ganzen Abfahrts-Tonis, dann ham wir schon den Sextourismus ;- ) |
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@ MH also, ich glaub dir das sofort!
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und das als frau? gibt bestimmt ärger in der regionalen frauenaufstandsbewegung, die auf druck der überregionalen ...
danke :) mfg mh revanchiert sich bei gelegenheit |
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@MH120480
Also ich hab mich über Ihren Kommentar da oben herrlich amüsiert. Allerdings, Sie wissen ja, wer das sagt. |
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ernsthafterweise: der freitag übertreibt mit dieser penetranten geschlechterpolemisierung, die allwöchentlich auf uns niederprasselt, langsam aber sicher.
also ich muss mich nicht jede woche aufs neue ggü. frauen empören. warum es umgekehrt nun usus wird .. nicht nachvollziehbar. ab nem gewissen punkt entsteht der eindruck, dass mann nur zu atmen braucht und schon wurde eine frau unterdrückt .. sie musste ja auch IHRE luft mit diesem widerwärtigen geschöpf teilen. also bloß weil das immer die meistkommentierten beiträge sind, muss man sie nicht ständig bringen. hätte da noch n paar alternativthemen vorzuschlagen, wenns denn gar so grausig aussieht bei der auswahl. aber eigentlich will ich dieser r. nur den mund verbieten. hoffentlich merkts keiner. :o) |
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@ MH120480
Kann nicht sprechen, muss Luft anhalten...argh |
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Oh je, da hab ich dann schlechte Nachrichten für euch, denn ich bin gerade mit einem Beitrag zum Thema Frauen über 40 beschäftigt. Naturgemäß kommen da auch Männer- wie Frauenprobleme drin vor. Also dann einfach weiterklicken.
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Interessante Beobachtung, allerdings fehlen Analyse und Synthese.
Benannte Veranstaltungen sind ja eine Form von Theater, welches wiederum eine asymmetrische Form der Kommunkation darstellt. Die Autorin differenziert die beiden "Vorstellungen" entsprechend ihres Publikums. Was aber ist die Rolle des Publikums beim Theater? Was erwartet der Besucher? Zu Zeiten klarer Diskriminierung von Frauen gab es im "Schönheitstanz" noch echte Stars. Die befriedigten bei den Männern das Bedürfnis, sich am Unerreichbaren zu weiden - während reale Frauen ja nun einmal willenlose und ganz und gar unerotische Untermenschen darstellten. Die Darstellung sexueller Unterwürfigkeit war dagegen eher im unmittelbaren Prostituiertenmillieu der Unterschicht - zum Aufbau minderwertiger Männchen - anzutreffen. Will sagen: Vielleicht ist es kein Unterschied zwischen Mann und Frau, den die Autorin hier beobachtet hat, sondern ein Unterschied an Lebenswirklichkeiten und Wünschen. Sex zu haben ist für eine Frau ja nicht erstrebenswert, weil sehr leicht. Bewundernd aufzuschauen zu einem Mann, der in jeder Hinsicht ein Mann ist, ist dagegen in der Realität unmöglich, denn reale Männer sind nun einmal Jammerlappen heutzutage. Frauen zu respektieren und sie zu bewundern ist heutzutage für Männer allgemeiner Alltag, dafür müssen sie nicht ins Theater oder zum Striptease gehen. Vermutlich geht es tatsächlich um Macht, das Gefühl, wenigstens die Illusion von Begehrtheit zu genießen, die ihnen die Realität vorenthält. |
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Interessante Beobachtung, allerdings fehlen Analyse und Synthese.
Benannte Veranstaltungen sind ja eine Form von Theater, welches wiederum eine asymmetrische Form der Kommunkation darstellt. Die Autorin differenziert die beiden "Vorstellungen" entsprechend ihres Publikums. Was aber ist die Rolle des Publikums beim Theater? Was erwartet der Besucher? Zu Zeiten klarer Diskriminierung von Frauen gab es im "Schönheitstanz" noch echte Stars. Die befriedigten bei den Männern das Bedürfnis, sich am Unerreichbaren zu weiden - während reale Frauen ja nun einmal willenlose und ganz und gar unerotische Untermenschen darstellten. Die Darstellung sexueller Unterwürfigkeit war dagegen eher im unmittelbaren Prostituiertenmillieu der Unterschicht - zum Aufbau minderwertiger Männchen - anzutreffen. Will sagen: Vielleicht ist es kein Unterschied zwischen Mann und Frau, den die Autorin hier beobachtet hat, sondern ein Unterschied an Lebenswirklichkeiten und Wünschen. Sex zu haben ist für eine Frau ja nicht erstrebenswert, weil sehr leicht. Bewundernd aufzuschauen zu einem Mann, der in jeder Hinsicht ein Mann ist, ist dagegen in der Realität unmöglich, denn reale Männer sind nun einmal Jammerlappen heutzutage. Frauen zu respektieren und sie zu bewundern ist heutzutage für Männer allgemeiner Alltag, dafür müssen sie nicht ins Theater oder zum Striptease gehen. Vermutlich geht es tatsächlich um Macht, das Gefühl, wenigstens die Illusion von Begehrtheit zu genießen, die ihnen die Realität vorenthält. |
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Was bin ich doch nur für ein Schwein, dass ich als Mann geboren. Am besten, ich mache dem ganzen Trauerspiel ein Ende...
Spass beiseite, was für ein armseliger Artikel. Schon die Idee, in zwei!!! Stripclubs zu gehen, und danach einen Artikel über die "bösen" Männer und die "netten" Frauen zu schreiben, ist Käse. Untersuchungen, Statistiken, u.ä.? Ne, der ganz persönliche Eindruck reicht. Na dann, mein persönlicher EIndruck von einigen meiner Freundinnen, wirklich nette, intelligente, selbstbewußte Frauen, ist, dass sie genauso "Tiere" sind, wie Männer, wenn es um Sex geht. Mal ehrlich, brauchen wir sowas im Freitag? Ich hatte mich ja an einige LEute hier gewöhnt, die ein oder andere Autorin bringt ja auch des öfteren Fakten in ihre Artikel mit ein, wenn es um Genderthemen geht. Aber das ist wirklich der Abschuß. Einfach mal "Männer" durch "Frauen" ersetzen, und man hat den Sexismus. |
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schrieb am
19.08.2009 um 03:41
Fakten? Untersuchungen? Statistiken? Wofür?
Richtige Feministinnen erspüren aufgrund ihrer Softskills die Wahrheit. Oder fragen ihre Vulva. Aber nur bei Vollmond, wenn die weisen Zauberinnen von ihren Besen steigen und zum Blocksberg ziehen, das Schamhaar flink wie Kresse sprießt, dann sind für die Erkenntnis besonders empfänglich. Huuuiiiiih. Huiiiiiiiiiiiih. www.youtube.com/watch?v=IASyi24Jk9E |
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Argh, war der Link wirklich nötig?
Und gleich vier mal? |
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"Na dann, mein persönlicher Eindruck von einigen meiner Freundinnen, wirklich nette, intelligente, selbstbewußte Frauen, ist, dass sie genauso "Tiere" sind, wie Männer, wenn es um Sex geht."
Das stimmt, manchmal kann man sich über Männer beim Sex tierisch amüsieren. |
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Ich hab den Link angeklickt.
Also was es alles gibt. Ich müßte ahnungslos sterben, wenn ich hier nicht über die Existenz derartiger Begebenheiten informiert würde. In Trance getanzt. *kicher,kicher* |
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M1xP1yne schrieb am 19.08.2009 um 02:11
"Na dann, mein persönlicher Eindruck von einigen meiner Freundinnen, wirklich nette, intelligente, selbstbewußte Frauen, ist, dass sie genauso "Tiere" sind, wie Männer, wenn es um Sex geht." Magda ergänzte am 19.08.2009 um 10:27 Das stimmt, manchmal kann man sich über Männer beim Sex tierisch amüsieren. Und schon Marx meinte: "Es kömmt daher zu dem Resultat, daß der Mensch (der Arbeiter) nur mehr in seinen tierischen Funktionen, Essen, Trinken und Zeugen, höchstens noch Wohnung, Schmuck etc., sich als freitätig fühlt und inseinen menschlichen Funktionen nur mehr als Tier. Das Tierische wird das Menschliche und das Mensch- liche das Tierische. Marx: Ökonomisch-philosophische Manuskripte aus dem Jahre 1844, MEW Bd. 40, S. 514-515 |
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M1xP1yne schrieb am 19.08.2009 um 02:11
"Na dann, mein persönlicher Eindruck von einigen meiner Freundinnen, wirklich nette, intelligente, selbstbewußte Frauen, ist, dass sie genauso "Tiere" sind, wie Männer, wenn es um Sex geht." Magda ergänzte am 19.08.2009 um 10:27 Das stimmt, manchmal kann man sich über Männer beim Sex tierisch amüsieren. Und schon Marx meinte: "Es kömmt daher zu dem Resultat, daß der Mensch (der Arbeiter) nur mehr in seinen tierischen Funktionen, Essen, Trinken und Zeugen, höchstens noch Wohnung, Schmuck etc., sich als freitätig fühlt und inseinen menschlichen Funktionen nur mehr als Tier. Das Tierische wird das Menschliche und das Menschliche das Tierische. Marx: Ökonomisch-philosophische Manuskripte aus dem Jahre 1844, MEW Bd. 40, S. 514-515 |
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Aha, wir Frauen sind lüstern und bestialisch, wenn wir den Chippendales zujubeln.
Selten so gelacht. Also so einen Murks habe ich lange schon nicht mehr gelesen. Und in der Hinsicht gibt's ja einiges im Freitag. Die Chippendales, diese Klone, erinnern Frauen an ihre ursprünglichen Instinkte. Himmel, mir fallen echt keine Worte mehr zu diesem Schwachsinn ein. Also ehrlich, es müssen einfach Paralleluniversen bestehen. Es gibt doch kaum etwas Uniformeres und Unerotischeres als diese englischen Möbelstücke, diese Männersurrogate. |
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Mir egal, solange ich nackt auf meinem Sessel sitze und mir die Ergüsse von aufgeplusterten Frauen durchlese. Reagiert euch doch an euren männlichen Nachkommen ab, solange ihr euch nicht an die richtigen Schweine herantraut.
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Bring die Leute nicht auf dumme Ideen...
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Und bitte niemals die Frage stellen, wer für die Erziehung selbiger Schweine... psst.
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Frage mich, ob die Autorin wusste, was sie hier verballhornte...
de.wikipedia.org/wiki/Nackt_unter_W%C3%B6lfen Die Frage müsste dann wohl eigentlich lauten: "Was ist schlimmer, Ignoranz oder Zynismus?" |
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@M1xP1yne,
das hat mich als Erstes irritiert. Allerdings glaube ich, Tanya Gold (The Guardian) wird es nicht wissen. Ansonsten ist es ein Vorteil der Demokratie, dass sehr unterschiedliche Meinungen vertreten werden können. Beunruhigen würde es mich, wenn solche Artikel nicht mehr geschrieben werden dürften, aus welchen Gründen auch immer. |
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löst euch doch mal bitte von diesem schematischen betroffenheitsdenken.
ich lass mir sprache wegen sowas auch net verbieten. mfg mh |
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@ MH120480
Kein Betroffenheitsdenken, ich finde es einfach widerlich. Die Anspielung ist völlig daneben, da sie zwei Dinge verbindet, die nichts, aber auch gar nichts miteinander zu tun haben. Abgesehen impliziert das einen Vergleich der Männer in dem Artikel (also eingentlich aller Männer) mit der SS (den Wölfen in dem Buch)... Aber vielleicht reagiere ich deshalb so dünnhäutig, weil ich gerade "Die Untergegangenen und die Geretteten" gelesen habe. @ Streifzug Zustimmung. Beunruhigen würde es aber auch, wenn man seine Kritik an solchen Artikeln nicht mehr äußern dürfte, aus welchen Gründen auch immer. |
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@Streifzug
"Ansonsten ist es ein Vorteil der Demokratie, dass sehr unterschiedliche Meinungen vertreten werden können. Beunruhigen würde es mich, wenn solche Artikel nicht mehr geschrieben werden dürften, aus welchen Gründen auch immer." Wenn jetzt ein Mann einen solchen Artikel schreiben wollte, genauso subjektiv und frauenverachtend. Der Vorteil der Demokratie wäre weiterhin gegeben, aber ... Ich habe da eher die Vermutung, daß es noch lange nicht das gleiche sein wird, wenn zwei das gleiche tun. |
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Wusste sie nicht, da sie das nicht geschrieben hat. Das ist auf meinem Mist gewachsen und durchaus nicht leichtfertig gewählt. Finden Sie wirklich, die Schlagzeile beleidigt das Andenken der Opfer des Nazismus? Das war bestimmt nicht beabsichtigt. Hoffentlich hat die Schlagzeile nicht noch zusätzlich dazu beigetragen, dass der Text bei so vielen im falschen Hals gelandet ist. Oder wird andersrum ein Schuh draus?
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@ Titta
Danke, habe dem nichts anzufügen. @ Holger Hutt Der Artikel wäre auch so ein Ärgernis gewesen. Ich glaube, die Überschrift stört nur wenige. Ich persönlich fand es nicht lustig, einer der Gründe wurde oben genannt. |
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@M1xP1yne,
genau, beides gehört zusammen. |
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@max: mit der denkweise kannste bald gar nix mehr sagen, weil so gut wie alles irgendwie und irgendwo mal fälschlich gebraucht wurde.
den schwachfug hier kannte ich nun ungebildeterweise noch nicht mal. hätte mir als durchaus unabsichtlich passieren können und das dann auch noch schamlos. diese geeiere in deutschland nervt allerdings ist und ist sinnlos. |
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Zu ihrem Unterkommentar von 12:27:
Gerade weil das so ganz offensichtlich und über jeden Zweifel erhaben zwei ganz verschiedene paar Stiefel sind und jeder Gedanke daran, mit dem Titel solle auf das gleichnamige Buch angespielt werden, völlig absurd ist, kann man das meiner Ansicht nach machen. Schließlich ist der wörtliche Bezug in erster Instanz mit den Händen zu greifen und bezieht sich im übrigen nicht nur auf Männer, schließlich wird auch von den Frauen beim der Chippendale-Show gesagt, sie hätten sich bestialisch, sprich wie Tiere, sprich Wölfe benommen, während die Männer nun mal nackt waren, jedenfalls fast. |
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hab ich grad im bundesanzeiger entdeckt
MENGELE Agrartechnik AG das schreit doch nach protesten. ;o)))) |
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@MH120480
Logisch: Josef Mengele war der älteste von drei Söhnen von Karl und Walburga Mengele (geb. Hupfauer), denen der Industriebetrieb Mengele Agrartechnik in Günzburg gehörte. Quelle: Josef Mengele Die Firma MENGELE Agrartechnik |
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M1xP1yne schrieb am 19.08.2009 um 12:40
"Der Artikel wäre auch so ein Ärgernis gewesen." Ohne Zweifel. "Ich glaube, die Überschrift stört nur wenige." Die das Buch kannten, wird`s hoffentlich gestört haben. Gruß hh |
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Ok, hier der Originalartikel
www.guardian.co.uk/commentisfree/2009/aug/17/tanya-gold-stripping Titel lautet auf dem Guardian: Women watch men strip for fun. Men watch women for darker reasons Same shit, different asshole. (Bezieht sich natürlich auf den Titel, und NICHT auf Autorin und Übersetzer) Und im Gegensatz zu den Engländern, welche da kommentieren, sind wir hier geradezu Lämmer. |
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Holger Hutt schrieb am 19.08.2009 um 13:29
Zu ihrem Unterkommentar von 12:27: "Gerade weil das so ganz offensichtlich und über jeden Zweifel erhaben zwei ganz verschiedene paar Stiefel sind und jeder Gedanke daran, mit dem Titel solle auf das gleichnamige Buch angespielt werden, völlig absurd ist, kann man das meiner Ansicht nach machen" In der Tat setzt das der Blödheit des Ganzen nur die Krone auf. Würden Sie das Buch kennen, wäre Ihnen das vielleicht aufgefallen. Gruß hh |
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Ich schreibe selbst gern Texte im "Männer und Frauen" Bereich, aber dieser Artikel hat mich doch etwas erschüttert. Wenn man hier zu einem halbwegs tragbaren Ergebnis kommen will, dann muss man das Thema sachlich und objektiv angehen. Allein in den ersten Sätzen wenn es an die Striplokale geht, erkennt man, dass dies hier nicht der Fall ist.
Abgesehen davon finde ich, wie einige andere Kommentatoren, dass der Vergleich von Chippendales und einfachen Striplokalen schwer hinkt. Erstere sind ja schon eine Art Prominente, während "einfache" Stripperinnen eben nur lokal bekannt sind. Das gibt es z.B. aber auch umgekehrt. Es gibt auch Damen, die sich in dem Gewerbe einen Namen gemacht haben. Wenn diese dann strippen, dann ist z.B. Anpassen verboten und da sind auch genügend Männer da, wie hier die Frauen bei den Chippendales beschrieben wurden. Männer, die gerne zuschauen, ggf. auch Fotos fürs eigene Album machen, aber nicht mit dem Gedanken kommen, diese Frau berühren zu wollen, geschweige denn Sex mit ihr zu haben (da gabs vor nicht all zu langer Zeit mal eine Fernseh-Doku zu). Als weiteren Punkt könnte man anführen, dass Frauen oft unbewusster mit ihrem sexuellen Empfinden umgehen, als Männer. Hier gab es auch schon Tests, wenn nicht sogar Studien dazu, die oft zeigten, dass der Körper einer Frau schneller erregt ist, als diese es selbst empfindet. Auch sowas hat Auswirkungen auf das unterschiedliche Verhalten bei derartigen "Veranstaltungen". |
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Das mit dem unterschiedlichen Sexualverhalten von Männern und Frauen ist ein interessanter Ansatz, der einiger Forschung bedarf. Leider macht sich ja wie schon gesagt die AUtorin keinerlei Mühe, sondern ordnet alles schön Schwarz/Weiß, ja kein Klischee auslassend. DAs wird, wie Sie richtig schreiben, diesem Thema nicht gerecht. Schon die offensichtliche und kaum verhüllte "Moral", dieser erhobene Zeigefinger diskreditiert die Autorin, das an sich nicht unwichtige Thema umfassend aufzuklären. Doch gibt es genug LEute, Männer wie Frauen, denen dieser Schrott vollkommen ausreicht. Und das gilt nicht nur für dieses Thema...
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Meine Jüte, Comjunity!
Da fühlen sich aber manche mächtig auf den, äh, Schlips getreten! Warum denn diese Schärfe? Der Text erhebt doch keinen Anspruch auf wissenschaftliche Verallgemeinerbarkeit (oder wie das heißt), sondern berichtet, wie ich finde glaubwürdig, von den Eindrücken der Autorin. Sie sagt selbst, dass ihr das Ergebnis reichlich stereotyp vorkommt, aber ist das wirklich allein ihre Schuld? Sagt der Umstand, dass man als der öffentlichen Entkleidung von Männern zugetane Frau warten muss, bis die Chippendale-Möbel kommen, während Männer an jeder vierten Ecke ein Stripp-Lokal vorfinden, wenn sie denn eines suchen, nicht schon genug über den Stand der Dinge aus? Oder hab ich das was nicht richtig verstanden? |
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an jeder vierte ecke? das ist aber ne harte wohngegend.
mfg mh |
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"Oder hab ich das was nicht richtig verstanden?"
Äh, nein! Aber Sie können sich noch da rauswinden, wenn Sie einfach behaupten, JA habe Sie mit der Kanone am Kopf gezwungen, das zu übersetzen ;- ) |
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Immer muss noch jemand daher kommen und meinen wir sollten uns nicht aufregen, locker bleiben, ist doch nur Spaß und so...
Der Text mag alles andere als wissenschaftlich sein, trotzdem wie der Text aufgenommen und interpretiert wird ist die andere Sache. Da finde ich es schon mutwillig hin zu gehen und stereotyp niederzuschreiben und den Frauen pauschal gute Absichten zu unterstellen, den Männern natürlich abgrundtief böses zu unterstellen und irgendwo dazwischen die unterdrückte Stripperin die auf die Tränendrüse drückt. Ich finde das auch irgendwo einen Mißbrauch, denn wenn ich hier schreiben würde was ich ganz Offen und Ehrlich von dem Text halte, hätte ich es ruckzuck mit der Moderation zu tun und am Ende bleibt nur das Zujubeln hier in den Kommentaren stehen. |
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@MH120480: eine der härtesten überhaupt – man traut sich unbewaffnet eigentlich gar nicht auf die Straße. Deshalb ist auch das Bordell- und Stritease-Schuppen-Netz so dicht gestrickt – sonst würde da gar niemand lebendig ankommen.
@MlXPlyne (habbt irh alle komplizierte Namen!) Ja klar, hat er natürlich! Muss aber unter uns bleiben, sonst krieg ich wider ne Abreibung mit diesem fiesen Elektroschockgerät und kann tagelang nicht mehr ins Schwimmbad – also pssst! |
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ich heiß mh, der andere da max. das tuts alles auch. ;)
mfg mh |
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@ Holger Hutt
Dafür prägt sich der Name aber ein. Und das mit dem Schocker ist kein Problem, solange er nicht an ihren Genetalien befestigt wird, den diese Narben bleiben länger bestehen...;- ) @MH120480 Da versucht man einmal als normaler Mensch und nicht als verrückter Charles Bronson Verschnitt im Matrix-Look gesehen zu werden, und dann das. Kaum versuche ich mal nett zu den LEuten zu sein (d.h. sie nicht zu erschießen), schon kommt so ne Type und wirft mir Sachen von vor 8 JAhren vor. Soviel zur Resozialisierung hier. Aber eins ist sicher: Wenn ich in Rio aufgeräumt habe, dann spielt Teil 4 bei IHM zuhause... ;- ) |
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Ich finde den Beitrag ein bisschen zu sehr polarisierend zwischen den Geschlechtern, aber man kann sich ganz sicher darauf einigen, dass Frauen anders gucken als Männer, wenn es um den nackten Körper geht. Erotischer vielleicht.
Und das ist jenseits von Gut oder Böse. Dass es beim Frauenstrip vor allem um die Inszenierung von Verfügungsbereitschaft geht und damit auch darum, Männern die Illusion von Dominanz zu verkaufen, das ist ja auch glaube ich nicht bestritten. Frauen fühlen sich Männern in anderer Weise überlegen, das stimmt und sie agieren Macht anderswo aus, als beim Männerstrip. Frauen sind subversiver. Beim Männerstrip genießen sie eigentlich tatsächlich nur die Körper und eine - kurzfristig inszenierte Gleichheit zwischen den Geschlechtern. |
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Puh, schön das endlich jemand mit harten Fakten und belastbaren, weil überprüften Thesen rüberkommt.
Danke, ich dachte schon, diese Diskussion wird wieder in eine billige Genderdiskussion ausarten, in der mit unhaltbaren und diskrimnierenden Thesen um sich geworfen wird, und in der einige "Emanzen" einfach nicht sehen könnne, das sie undifferenziert argumentieren. Aber spätestens, seit Sie sich in die Diskussion mit dieser doch wahrlich formidablen Argumentation eingeklinkt haben, steht ein solches Ende ja nicht mehr zur Debatte. Ansonsten gilt aber immer noch: Einfach mal Männer durch Frauen ersetzen, und schauen, ob einem das Ergebnis immer noch gefällt. |
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Hallo Magda,
was meinst du mit: "aber man kann sich ganz sicher darauf einigen, dass Frauen anders gucken als Männer, wenn es um den nackten Körper geht. Erotischer vielleicht"? |
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Wieso hat die Frau die gleichen Augen wie ich?
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@ M1x ..."Puh, schön das endlich jemand mit harten Fakten und belastbaren, weil überprüften Thesen rüberkommt"
Meinst Du mich? Meins ist eigentlich auch mehr eine Impression. @ Titta -ja, Frauen gucken nicht so besitzergreifend, sondern: zärtlicher, liebevoller, guter, herzlicher, fürsorglicher...(Wo hast Du mein Fotoalbum geklaut) Ich nicht, ich frage meinen Mann immer: "Hach, wo kann man sowas mieten." Aber ich bin ja auch eine Emanze. |
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@ Magda
"ja, Frauen gucken nicht so besitzergreifend, sondern: zärtlicher, liebevoller, guter, herzlicher, fürsorglicher..." Stimmt! Habe neulich einen Bericht über eine Untersuchung darüber gesehen. Die können ja heute mit so Apparaten genau messen, wie die Leute kucken, oder jedenfalls: wohin. Männer und Frauen haben da zärtliche, herzliche und liebevolle, also erotische Fotos von Personen des anderen Geschlechts vorgelegt bekommen. Das Vergleichsergebnis: Männer kucken zuerst aufs Gesicht, Frauen kucken zuerst aufs Geschlecht. Da ich einen Großteil meiner spärlichen Bildung aus dem Fernseher beziehe, kam ich auch nicht daran vorbei, mal eine Sendung über einen Auftritt der Schippendähls zu sehen. Da wurden zwei ausgelassene junge Mädels gefragt, wie sie das denn fänden, und sie meinten einhellig: "Die sollen mal ihre Schwänze zeigen!" Dieses wie jenes hat doch ein wenig mein bis dahin gepflegtes Vorurteil erschüttert, Frauen seien im Allgemeinen nicht so schwanzgesteuert wie Männer. |
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Auch wenn der Titel etwas überzogen zu sein scheint, ich finde den Artikel interessant.
Das Beobachtete hat mich schon überrascht. Ich nahm an, dass Frauen durch diese männl. Strip-Darbietungen nun auch in den Genuss einer voyeuristische/dominante Position kämen, sprich der sog. Gleichbereichtigung einen Schritt näher kämen, für mich eine falsch verstandene. Erstaunlich die Beobachtung der Autorin, dass bei männl. Strip-Darbietungen die Begegnung mit dem Publikum eher auf gleicher Augenhöhe stattfindet im Gegensatz zu weibl. Strip-Darbietungen, wo Männer in diesen Läden die gewohnte dominante Position einnehmen, was ich mir sehr gut vorstellen kann. Hin& wieder habe ich in Schöneberg zu tun und fahre auf dem Rückweg Richtung Tiergarten die Bülow-Str. entlang. Strassenstrich, die überwiegende Mehrzahl der Prostituierten aus ehem. Ost_Block_Staaten, Balkan_Region und ein Grossteil sehr wahrscheinlich unter 18. Man hat sich mittlerweile daran gewöhnt. It's a man's world. Vor ein paar Tagen gab es auf SPON ein Interview mit Horst E. Richter, Psychanalytiker, der meinte, dass laut Vergleichsstudien Frauen stärker durch Hilfsbereitschaft und Teilen mit anderen geprägt sind als Männer. Darüber hinaus vertritt er die Ansicht, dass wenn Frauen stärker in Finanzvorständen vertreten wären es nicht zu dieser Krise gekommen wäre. Natürlich ist es quatsch über das weibl. Geschlecht generell den Heiligenschein zu halten. Man denke nur Katharina die Grosse, die wenn sie Lust auf Mann hatte, eine Garde Männer vortreten liess und sich dann eine aussuchte. Für denjenigen war dies gleichzeitig auch das Todesurteil. Oder an Maggy Thatcher, die eine noch nie dagewesene Härte gegen Gewerkschaften auffuhr. Meine Erfahrungen mit Frauen gehörten auch nicht immer zu den wohltuendsten. Trotzdem stimme ich der Autorin zu. Ich denke, die Fähigkeit zu gebären ist etwas, was einen gnädiger macht. Krisen, Kriege, die ganze Scheisse, die auf diesem Planeten seid Jahrhunderten am walten ist, ist nun mal Männerwerk. Vorrangig das von blonden, blauäugigen, wie Lula da Silva meinte. |
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Vorsicht mit den rassistischen Äußerungen.
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Das ist ja der ultimative Artikel zur Geschlechterdifferenz. Konntest du den nicht woanders lancieren? Is doch wohl 'n büschn zu schade für das Freitagsblog, oder?
Wieso ist denn Maggy mit solcher noch nie dagewesener Härte gegen Gewerkschafter aufgefahren? Konnten die nicht mit der gleichen Härte bei ihr auffahren wie die Gardisten bei der Katharina? |
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Ah, der weiße Mann mit blauen Augen! Zum "umgekehrtren" Sexismus nun also auch "umgekehrter" Rassismus.
Lula hats übrigens grad nötig: www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,554187,00.html www.regenwald.org/regenwaldreport.php?artid=242 www.faz.net/print/Politik/Der-politische-Regenwald Gruß hh |
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schrieb am
19.08.2009 um 19:16
@titta
Es ist ein Zitat. Und bitte nicht den Zeigefinger ausfahren, es ist metaphorisch gemeint. Und zwar für den westl. Teil der nördl. Halbkugel. Da Silva machte sich mit dieser Provokation über die 'blonden, blauäugigen' Finanzmanager lustig, die Schwellenländern und Entwicklungsländern Wirtschafts-und Finanzpolitik vorschrieben und nun die Welt in diese massive Krise gestürzt haben, unter der die 3. Welt noch mehr leidet als die Verursacher. Es ist 'n bisschen weit her geholt. Thema ist dunkle Seite der männl Sexualität. Wie erwähnt, Frauen begegnen Männern eher auf der gleichen Ebene, respektvoller bei diesen Darbietungen als umgekehrt. Das ist doch erstaunlich. Und da sehe ich eine Parallele zum ausbeuterischen Verhalten der 1. Welt oder von herrschenden Klassen, die überwiegend von Männern bestimmt wird, gegenüber ihrer Umwelt. @H. Hirschel: Danke für die Links. Ich sehe in Da Silva kein Unschuldslamm. Er wollte dem Westen für sein arrogantes Auftreten mit dieser provokanten Aussage eins auswischen. Näheres unter @titta. Bezügl. umgekehrter Sexismus kann ich nur nochmals das erwähnen, was ich bereits unter @titta schrieb:Frauen begegnen Männern eher auf der gleichen Ebene, respektvoller bei diesen Darbietungen als umgekehrt. @oranier:verstehe nicht was Du meinst. |
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pkaras schrieb am 19.08.2009 um 19:16
"Thema ist dunkle Seite der männl Sexualität..." Dunkle Seiten sind ja auch meist der helle Warensinn :-) Gruß hh |
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pkaras schrieb am 19.08.2009 um 19:16
"Da Silva machte sich mit dieser Provokation über die 'blonden, blauäugigen' Finanzmanager lustig, die Schwellenländern und Entwicklungsländern Wirtschafts-und Finanzpolitik vorschrieben und nun die Welt in diese massive Krise gestürzt haben, unter der die 3. Welt noch mehr leidet als die Verursacher." Denke, dass der Begriff "3.Welt" (oft auch noch als "Drittwelt" verballhornt) eher zur Verklärung der sehr vielschichtigen globalen Macht und Ausbeutungsstrukturen verhilft als zu deren Aufklärung. Ohne die Bedeutung des Kolonialismus für die Entwicklung globaler Ausbeutungsbeziehungen klein zu reden, seien hier mal allein die auf Schweizer Banken lagernden Milliarden "anti-imperialistischer" Potentaten erwähnt. Grad weil sich kapitalistische Ausbeutungsbeziehungen typischerweise "hinter den Rücken der Akteure" (Marx) herstellen, (in Sachen Regenwald z.B. durch den Kauf von Margarine, Fleisch oder Kosmetika), möchte man sie sich gern mit Kategorien vor Augen zu führen, die eine einfache Einteilung in "Gut" und "Böse" erlauben. Wenn das dann auch noch mit bestimmten menschlichen Phänotypen in Verbindung gebracht wird, wirds biologistisch schräg, egal ob nun Krummnasigkeit oder blaue Augen zum Sinnbild des bösen Kapitals gewählt werden. Gruß hh |
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schrieb am
19.08.2009 um 22:56
@hh:
dass die welt nicht so leicht in Gut & Böse einzuteilen ist, kein Thema. Ich hatte in meinem Kommentar diese Vergleichstudie von H.E.Richter erwähnt, von der ich vorgestern auf SPON las. www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,643304,00.html Ich denke, dass diese Studie die Aussage der Autorin unterstützt. Dass so manche Finanzjongleure jeglichen Aussehens nicht vor Gier gefeit sind und an dieser Finanzblase mitgewirkt haben, das ist keine Neuigkeit. Und das mit den Schweizer Konten überrascht mich auch nicht. Aber es waren nun mal nach Zusammenbruch des Ostblocks Politiker aus dem Westen, die anstatt dem Aufruf Gorbatschows zu folgen, Verantwortung für den Planeten zu übernehmen, die Welt in 7(G7) Interessensgebiete aufteilten (Kissinger). Auch wenn Da Silva jetzt nicht anders verfährt, als die von ihm Kritisierten, ich finde seine Aussage nicht abwegig. |
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Hat eigentlich schon einmal jemand eine Frau in einem Stripladen gesehen? Ich meine auf Kundenseite? Icke schon (Ort und Örtlichkeit geheim!): Eine blonde Touristin war's.
Die ging ab wie ne Rakete hinten im Halbdunkel und hat sich mit der Stripperin in einer Art und Weise vergnügt, die alle anderen Darbietungen in diesem Schuppen buchstäblich in den Schatten gestellt hat! Und nun zur Gretchenfrage: Gut, die kann ich mir eigentlich schparen (Gut und Böse)- ich war sozusagen als postkolonialer Ausbeuter da und die Frau da, die Blonde- nun, die hat wahrscheinlich einfach ihren zugegebenermassen recht eng gefassten Kulturbegriff... abgeleckt, ausjezogen, geküsst, begrabscht, gefingert... ach, was man halt alles so für Sachen macht, wenn's dunkel wird in fremden Kulturen, nich? |
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Fassen wir diesen unterhaltsammen und intelligenten Artikel also mal ein bisschen Praegnanter zusammen:
Frauen sind toll und Maenner einfach nur die geborenen Faschisten - ich find den Satz "Ich wollte eigentlich nicht zu einem derart prosaischen Ergebnis kommen" eigentlich am besten. Er zeigt die Heuchelei dieses Artikels zusammen. Was also kann der Faschist (jede Person mit einem Y-Chromosom) also nun machen: 1. Er bereut das er mit der Erbsuende ausgestattet ist und laesst sich vom Chirurgen seines Vertrauens umoperieren, als billige Alternative dazu ist naturlich der Selbstmord moeglich (fuer HARTZ IV Empfaenger) 2. Er akazeptiert das er ein frauenverachtendes Monster ist und erfreut sich dessen, unterdrueckt Frauen und schickt sie in die Kueche, scheisst auf irgendwelche Gendersprachen (-Innen) und sagt sich - wenn man schon als Schwein bezeichnet wird dann kann man sich auch so benehmen, ganz nach dem Motto "Ist erst mal der Ruf ruiniert lebt sichs voellig ungeniert". Komischweise beissen bei Maennern die sich so verhalten bei weitem mehr Frauen ("Verraeterinnen", Zitat Alice Schwarzer) an als bei solchen die sich selbst geisseln und sich fuer 100000000 Jahre Unterdrueckung der Frau entschuldigen. Liebe Autorin - viel Erfolg mit ihrem Kampf, er erinnert mich an die verzwifelten Versuche der Zeugen Jehovas einem Satanisten zum Christentum zu bekehren. Immer wieder lustig. Und wenn sie es schaffen die mennliche Konkurrenz fuer Schweine wie mich zu beseitigen (indem sie sie von ihren Idealen ueberzeugen) dann bin ich ihnen doppelt dankbar. |
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schrieb am
20.08.2009 um 03:45
Da empfehle ich glatt mal das Buch "Manifest zur Vernichtung des Mannes" von Valerie Solanas. Viele Ideen (Selbstmordzentren für Männer, oder ein Halbfrauen-Dasein) hatte Frau Solanas schon vor dir. Daran sieht man mal wieder, wie un-up-to-date Männer sind.
Frau Solanas genießt auch nach ihrem Tod hohes Ansehen bei vielen Feministinnen, ihr Buch genießt in Schweden derzeit Kultstatus. In Deutschland ist dieses Buch in jeder gut sotierten Frauenbibo zu finden. Da ich noch nie Rezessionen geschrieben habe, aber auch hier im Frauen-Uni-Club mittun möchte, fass ich Solanas Werk kurz zusammen. "Solanas durchleuchtet auf witzige Weise das männliche Wesen und schafft es, trotz erschüttender Faktenlage sich dem Thema Genozid mit einem Augenzwinkern zu nähern." |
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hoffentlich gibts bald nen atomkrieg und dieser unsinn hat endlich ein ende.
mfg mh |
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Ich versteh immer noch nicht, warum hier viele aus einem Bericht über eine (hoffentlich) recht kleine Gruppe von Männern – nämlich die, die in Stripplokale gehen und die darüberhinaus von der Autorin nochmals in vier Gruppen eingeteilt werden (Neugierige, Heiratswillige, Geschäftsleute und Schwaben, die nur gucken wollen, aber nichts bezahlen) darauf schließen, Frau Gold breche den Stab über "den" Männern und spreche gleichzeitig "alle" Frauen heilig.
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Ich denke es liegt an der Art des Schreibens, dass man das Gefühl hat, die Autorin schließt aus ihrem Erlebnis auf "den" Mann und "die" Frau. Immerhin ist nichts Gegenteiliges im Artikel zu lesen, à la: Das war mein Erlebnis, aber es gibt auch andere Männer etc... Allein schon der Untertitel spricht dafür, dass es nur schwarz und weiß gibt: Während Frauen (nicht einige/viele/wenige Frauen) etc. Und wer einen Auftritt der Chippendales mit einem einfachen Striplokal auf gleicher Stufe vergleicht, dem scheint auch eine derartige Verallgemeinerung nicht fern zu liegen.
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@thyara:
Die Männer, die zu den Strippendales gehen, tun dies aus den und den Gründen. Diejenigen, die dies nicht tun, haben andere Gründe, das versteht sich doch von selbst, dacht ich jedenfalls. |
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@ Holger Hutt
Ich kann Thyara wirklich nur zustimmen. Die Art der Schreibe deutet nicht wirklich auf Differenzierung hin. Und von einer kleinen Gruppe von Männern ist nicht wirklich die Rede. Aber nochmal: Vertauschen Sie Männer durch Frauen, und dann fragen Sie sich bitte, ob Sie das noch so veröffentlicht hätten. Ich denke eher nicht, oder? Und was heißt das hier von wegen Schwaben? Kommen SIe mir mal in den Südwesten ;- ) |
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@MlxMlyne:
„Es gibt vier verschiedene Typen von Frauen, die hierher kommen. Da gibt es die, die glauben, sie würden hier ihren nächsten Mann finden. Dann gibt es die neugierigen Frauen, die Geschäftsleute, die mit ihren Klienten hierher kommen, um einen Deal zu besiegeln und dann gibt es die, die nie Geld ausgeben.“ So vielleicht? Klar, würd ich das schreiben/drucken/veröffentlichen, warum nicht? Aber mit wenigen Ausnahmen gehen nun einmal Männer zum Table-Dance. Ich kann auch in einem Text über die Situation von minderjährigen Prostituierten auf dem Baby-Strich oder in einem Text über das neue Ehegesetz in Afghanistan Frauen durch Männer und Männer durch Frauen ersetzen. Ich verstehe nur nicht, welchen Erkenntnisgewinn dies bietet. Das Patriarchat ist doch keine Erfindung von Simone de Beauviour, sondern seit den Anfängen unserer überlieferten Geschichte auf 99,9% unseres Globus eine soziale Realität. Wie man sich vor diesem Hintergrund nur so über die vermeintliche, in jedem Fall aber immaterielle Diskriminierung von Männern in einem Zeitungsartikel aufregen kann, ist mir ein Rätsel. Sie als Württemberger sind natürlich entschuldigt, schließlich ist der wadenbeißerische Furor der Schwaben ja weltbekannt und gefürchtet. Mit dem sollen sie ja schon die Römer das Fürchten gelehrt haben. Aber leck mich am Arsch, warum fällt mir das jetzt erst ein: „Nackt unter Schwaben“ wäre natürlich die viel bessere Schlagzeile gewesen! Aber für den Freitag vielleicht dann doch zu hart .... |
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@ Holger Hutt
"Ich versteh immer noch nicht" - Eben, damit bringen Sie Ihr Problem prägnant auf den Begriff. Die fragwürdigen und einseitigen Urteile, die sich in der Diskussion vielleicht offenbaren, deuten doch darauf hin, dass der Artikel in seiner schillernden Mehrdeutigkeit, oder besser Zweideutigkeit, nichts taugt. Statt das einzusehen und einzugestehen, ergehen Sie sich hier in winkelzügigen Rechtfertigungen, wie: "Der Text erhebt doch keinen Anspruch auf wissenschaftliche Verallgemeinerbarkeit". Das wäre doch, wie hier von anderen angemerkt, wenigstens etwas, woran man sich sinnvol reiben könnte. Das Problem sind jedoch die mehr oder weniger offenen IDEOLOGISCHEN Verallgemeinerungen, die den Text durchziehen. Oder assoziiert man etwas bei: "Während Frauen (!) zum Männerstrip gehen, um gemeinsam Spaß zu haben, geht es Männern (!) bei der Fleischbeschau um Macht und Unterwerfung" tatsächlich "eine (hoffentlich) recht kleine Gruppe von Männern"? - Dass der Untertitel vermutlich ebenso wie der offenbar eigens legitimationsbedürftige Titel von Ihnen stammt, macht die sache im Gesamtkontext nicht besser. Mit Kopfschütteln kann man ja nur reagieren auf den Legitimationsversuch: "... sondern berichtet, wie ich finde glaubwürdig, von den Eindrücken der Autorin". Ja zum Teufel noch eins, eine Reportage hat doch wohl zuvörderst dem Publikum Informationen und Aufklärung über ETWAS zu vermitteln. Diese Aufklärung geht natürlich immer durch ein Subjekt hindurch, was durch die Form: Bericht, Essay usw., mehr oder weniger zum Ausdruck kommt, aber was interessieren mich als Leser die Eindrücke einer unbekannten Reporterin als solche? Mit dem Glaubwürdigkeitsgedusel kann ich sowieso wenig anfangen. Entweder die Leser gelangen durch einen Text zu Einsichten oder werden zum Nachdenken, ggf. auch zum Widerspruch angeregt oder nicht. Wenn das über geschilderte "Eindrücke" vermittelt wird, ist es doch völlig unerheblich, ob diese fiktiv situiert oder "authentisch" erlebt sind. Dem Bedürfnis oder der Notwendigkeit, mich in Seelen einzufühlen, kann ich in meinem persönlichen Umfeld oder beim Lesen von Romanen frönen. Muss ich so Elementares für den Umgang mit Texten als Laie wirklich jungen Profis entgegenhalten? Zu der Frage: böse Frauen, gute Männer, muss ich mich jedenfalls wirklich nicht äußern. Das Interesse an der Diskussion zeigt aber doch zumal, dass das Thema Sexualität uns alle angeht und bewegt. Und das Interesse an Strip-Veranstaltungen, ob bei Frauen, Kaufleuten oder Schwaben, zeigt, dass in unserer Gesellschaft erhebliche Defizite in Bezug auf auch nur ein befriedigendes, geschweige denn ein glückbringendes Sexualleben vorherrscht. Dem Problem ist weder mit kommerziell erzeugten nicht erfüllten Reizversprechen beizukommen noch erst recht mit moralischen Verdikten "... eine (hoffentlich)(!) recht kleine Gruppe von Männern"). Eine Diskussion und Verständigung darüber anzuregen, statt einer wechselseitigen Schuldzuweisung von gleichermaßen unerfüllten, aber sehnsuchtsvollen Männern und Frauen, ist ein solches Wortgebräu allerdings, wie ersichtlich, völlig ungeeignet. - Verschwendete Lebenszeit! |
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@holger: entweder regt man sich über jede ungerechtigkeit auf, oder über gar keine. als empörungsgesellschaft ist es doch gerade unsere pflicht, hier aufzuschreien.
sozialer formuliert: wir schreien nun auch bei den frauen auf, damit die gar nicht erst soweit gelangen, wie es männer einst waren. ;o) mfg mh |
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@ Holger Hutt
Das Meiste wurde ja schon von oranier gesagt. Ich finde eine Argumentation mit dem "Babystrich" oder ähnlichem nicht sachdienlich. Denn es geht uns in unserer Kritik darum, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird, von der Autorin wie scheinbar auch von IHnen. Darauf zielte der Hinweis, mal die "Bösen" zu vertauschen, auch ab. Es geht weniger um das "Was" (Obwohl die Behauptungen sowieso schon kappes sind), sondern um das "Wie" der Argumentation. Undifferenziert, ungerecht und unwissenschaftlich sind nur einige der Attribute, die mir spontan zu diesem Text wie auch zur Argumentation einiger Community-NutzerInnen einfällt. Verzeihen Sie mir also, wenn mein Schwäbischer (Schweizerischer) Furor durchbricht, aber mir geht das auf den Keks. Ich will Ihnen ja keine böse Absicht unterstellen, aber Sie müssen doch merken, dass das so nicht stimmen kann... |
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Holger Hutt schrieb am 20.08.2009 um 16:05
"Das Patriarchat ist doch keine Erfindung von Simone de Beauviour, sondern seit den Anfängen unserer überlieferten Geschichte auf 99,9% unseres Globus eine soziale Realität." Und als tapferer Feminist und Kämpfer gegen diese ewige Realität in der es keinerlei Fortschritte geben kann, darf man dann jeden Unsinn präsentieren, Hauptsache es ist irgendwie gegen diese ewig böse "Realität" gerichtet. Das Patriarchat? Mögen Sie erklären, was Sie darunter verstehen? Ich denke bei dem Wort an ein Interview mit Lothar Bisky. Er erzählte darin, wie sein Vater, der Knecht war, vom Bauern fristlos gekündigt worden war und auch noch eine Anzeige wegen Diebstahls am Hals hatte, weil er des Nachts ein wenig Milch für seine kranke Tochter gemolken hatte. Gruß hh |
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Um ehrlich zu sein, hab ich`s immer noch nicht ganz verstanden, aber ich gelobe, den Text so oft durchzulesen, bis der Groschen auch bei mir fällt und vor allem, in Zukunft auch oder gerade bei diesem Thema nicht so leichtfertig und unbedarft vorzugehen. (@oranier: Insofern haben Sie ihre Lebenszeit nicht umsonst auf diese Diskussion verschwendet – mir hat sie zu denken gegeben und wird dies auch noch weiterhin.)
Wenn jemand im Guardian was Interessantes zu diesem, oder natürlich ach irgend einem anderen Thema findet, bitte melden – ich werd mich dafür einsetzen, dass wir das übersetzen dürfen. @MlxPlyne: Entschuldigen Sie den Sauschwaben – für einen Schweizer ist das ja nun wirklich eine Beleidigung und das war nun wirklich nicht meine Absicht. @MH: Ich finde nicht, dass man sich nur über alles oder nichts aufregen kann. Was Striptease bzw. Nackheit angeht, habe ich mich z.B: vor kurzem enorm darüber aufgeregt, dass drei bis fünfjährige Kinder andere dreijährige Kinder sehr harsch angingen, weil diese nackt am Fenster ihrer Wohnung gestanden hatten: Mädchen dürften keine nackten Jungs sehen, so etwas sei ekelig, ... Und als mir ein paar Wochen später dann ein Security-Mensch im Freibad sagte, ich sollte meinen Kindern doch bitte eine Badehose anziehen – ich wisse ja wohl, was erst in Sachsen passiert sei, glaubte ich meinen Ohren nicht zu trauen .... |
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Na gut,
nachdem ich mich über diesen Artikel erregt habe, bin ich nun ein wenig analytischer aufgelegt. Letztendlich muss ich feststellen das es sich bei diesem Artikel um billigste Propaganda handelt die viele Manipulative Elemente umfasst. Aussage: Männer sind in Stripbars und erregen sich am anderen Geschlecht in einem grösseren Maße als das Frauen tun. Darum sind sie "böse". Problem: Die Autorin suggeriert das Männer und Frauen gleich sind - was nicht stimmt denn ausser dem Stück Fleisch zwischen den Beinen ist der wahre Unterschied im Kopf zu suchen. Männer lassen sich von Nackter Haut und ein paar schönen Rundungen in Stimmung versetzen - Frauen offenbar eher nicht, zumindest nicht ausschliesslich. Daraus folgernt wir das Frauen offenbar andere Präferenzen haben. Da wir das wissen, und ich bin sicher dasweiss auch die Autorin, ist es Unsinnig Stripclub gegen Stripclub zu setzen. Da kann man als Mann nur verlieren. Warum setzen wir nicht einfach mal ein Boygroup-Konzert an Stelle des Stripclubs ein oder wem das zu kindisch ist dann jemanden wie Robby Williams oder Frank Sinatra - bei diesen Konzerten fallen die Mädels und Frauen reihenweise in Ohnmacht und werfen Slips und BHs auf die Bühne. Kann mir irgendwie nicht vorstellen das die Mehrheit von Kerlen so was macht. Der Grund dafür ist einfach, Frauen sind Emotionssüchtig, genau wie der Junky sein H braucht braucht Frau oftmals einen Schuss Emotion, deswegen gucken die Mädels auch so gerne Liebesschnulzen während der Mann nur so etwas mitguckt um anschliessend Sex zu bekommen denn danach sind Frauen meist willig. Was schliessen wir also daraus: Männer sind billig - genau wie Frauen, man muss halt nur die Rahmenbedingungen anpassen. Dies nicht zu tun ist genauso lächerlich wie der Versuch einen Wolf und eine Kuh mit Fleisch zu füttern, da sind die Resultate halt auch unterschiedlich. So far Mario - der Fanatiker wie die Schwarzer zun kotzen findet aber der an sich Feministinen mag - allerdings nur solche die Sex-positiven. |
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zusammenfassend können wir also sagen:
zum glück wurde die kolonialisierung den männern überlassen. ein graus die vorstellung, wieviele arme negerlein sie zu ihrem persönlichen (hoch anspruchsvollen) stripvergnügen versklavt hätten. amerika hingegen wäre es besser ergangen. der ganze goldschmuck der indianer .. ein shoppingparadies ohne ende. damals schon und heute noch. da wäre nix mit aufschwung der europäischen mächte auf kosten der indianer gewesen. im armenhaus wären wir gelandet. mfg mh ich bin da voll und ganz zufrieden, wie es gelaufen ist .. äh und natürlich empört, über dieses grausame blabla btw: da dudelt zwar hava nagila im hintergrund, ich werde mich nun aber nicht zu jeden äußern. |
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:D
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"Wuff wuff", sprach der pawlowsche Hund.
Tanya Gold wird ja diese Diskussion hier nicht lesen - würde sich sonst bestimmt amüsieren, dass man diesem Artikel auch hier auf den Leim geht. Einer der User beim Guardian sieht es so: "One of these is a big, ticketed night out at the Edinburgh festival. The other is just another night in a city strip club." Die Chippendales gab es also im Rahmen eines der größten Festivals, wahrscheinlich ausverkauft. Das andere gab es in irgendeiner Spelunke. Und nu? Achso, halt. Mögliche 2000 Pfund Verdienst? Tja, da tun sie mir wirklich leid, die Damen, wegen ihrem miesen Job. Werden ja ganz schön benutzt. |
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