Mit einer Billion Dollar soll die Weltwirtschaft aus der Krise gerettet werden. Es ist das letzte Aufgebot. Der globale Spargroschen. Wenn das verpufft, dann ist es mit der Welt, wie wir sie kennen, vorbei. Die Summe ist ebenso groß wie die Krise: Sie hat zwölf Nullen und wenn man sie sich als Geldberg vorstellt, fallen einem eigentlich nur Walt Disneys lustige Taschenbücher und der große Geldspeicher ein: Hineinspringen und darin herumwühlen. Wie wir auf Spiegel Online lesen, haben sich die Staats- und Regierungschefs auf sechs Kernvereinbarungen verständigt. Die Hedgefonds werden reguliert, das Bankgeheimnis geht flöten, und die Schwellenländer sollen mehr Mitspracherecht in der globalen Wirtschaftspolitik erhalten. Wenn das stimmt, könnte es den Beginn einer neuen Weltwirtschaftsordnung bedeuten. Wir werden sehen.
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Und wo wir schon dabei sind bringen wir Giraffen das Fliegen bei.
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Man könnte es auch so ausdrücken: Die Reichen und Fast-schon-Reichen - auch G20 genannt - beschließen möglichst reich zu bleiben, Almosen für die Armen und dem globalen Klima endgültig den Garaus zu machen. Kein Ton von der Klimakrise, von außenwirtschaftlichen Ungleichgewichten, von einer Änderung der IWF-Politik etc. Die 100 Milliarden Dollar für die Ärmsten sind im Übrigen weniger, als die Bundesregierung hierzulande der Hypo Real Estate hinterher geschmissen hat. Mit Shakespeare würde ich sagen: "The time is out of joint".
Doch immerhin: "Anleger feiern G-20-Versprechen mit Kursfeuerwerk" |
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Die USA will mit über 9 Billionen US$ die Wirtschaft im eigenem Land ankurbeln. Und mit "nur" 1 Billion US$ soll die Weltwirtschaft gerettet werden . Das ist der berühmte Tropfen auf den heissen Stein.
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Lieber Jakob Augstein,
aufgrund Ihrer Begeisterung habe ich mich zu einer kleinen Replik hinreißen lassen: "Das Billionen-Wunder von London" (www.freitag.de/community/blogs/maria-v--boisse/das-billionen-wunder-von-london) Zum letzten Absatz Ihres Beitrags möchte ich noch folgendes bemerken: "Die in den USA für Rechnungslegungsvorschriften zuständige Behörde FASB hatte am Donnerstag dem Druck von Banken und Politikern nachgegeben und die bisherigen Regeln zur Bewertung von Wertpapieren gelockert. US-Geldhäuser können künftig mehr Wertpapiere nach eigenen Modellen bepreisen und müssen nicht die teils massiv gesunkenen Marktpreise in ihren Bilanzen als Basis verwenden. Das senkt den Abschreibungsbedarf zum Teil drastisch und sorgt für geringere Verluste - voraussichtlich bereits im ersten Quartal." - Quelle: volkszustandsbericht.wordpress.com/2009/04/03/neue-regulierung/ Ach ja, der Wert einer Billion Dollar in den USA beträgt eine Milliarde in Europa. - Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Billion |
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new world order ? novum ordem seclorum ?
diese billion sind schulden oder ? wir bekämpfen kredite mit neuen krediten ? unsinnig würde ich es nennen. weiteres fiat-geld auf den markt zu werfen, damit weiterhin auf die reale arbeit von dutzenden tausend menschen spekuliert werden kann ? eine solche krise muss für einen bewusstseins-fortschritt genutzt werden, das haus weiter zu flicken, daß in seinen grundmauern bröckelt, das ist nicht der geist und die fähigkeiten, die die menschen vom affen unterschieden haben. |
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09.02.2012
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