Empfehlung der Woche

Gerechtigkeit

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Bernhard Schlink

Hardcover, gebunden

208 Seiten

21,99 €

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de:lux 2026

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„Sie können die Blumen abschneiden, aber nicht den Frühling verhindern“

Frühlingsfest der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Straße der Pariser Kommune 8A | 10243 Berlin

Am 7. März 2026!

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Un Poeta

Un Poeta

Simón Mesa Soto

Spielfilm, Tragikomödie

Kolumbien, Deutschland, Schweden 2025

123 Minuten

Ab 12. März 2026 im Kino!

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150 Jahre Paula Modersohn-Becker

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Große Sonderschau zu Ehren der Künstlerin

Paula Modersohn-Becker Museum Bremen: BECOMING PAULA, 08.02. bis 13.09.2026
Worpsweder Museen: IMPULS PAULA, 07.02. bis 01.11.2026

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Politik : Eine Revolution verändert Afrika

Frankreichs First Lady richtet eine Botschaft an die G8-Teilnehmer in L’Aquila: Trotz Wirtschaftskrise müssen die Hilfen für den Kampf gegen Aids ausgeweitet werden

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Seit Jahren werden die verheerenden Folgen der Aids-Epidemie, die Millionen Menschenleben gefordert hat und von der Millionen Menschen betroffen sind, in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerufen. Weniger bekannt ist in der Welt, dass in den zurückliegenden Jahren auch Millionen Menschen gerettet wurden.

2002 haben die mächtigsten Länder der Welt den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria eingerichtet und damit bislang beispiellose Anstrengungen gegen die drei Krankheiten unternommen, die vor allem die Armen der Welt und vor allem Afrika treffen. Der Fonds hat Programme unterstützt, die vier Millionen Menschenleben gerettet haben. Mir geht es besonders um Frauen und Kinder, denn in weiten Teilen der Welt stehen sie oftmals an letzter Stelle. Obwohl es noch ein langer Weg sein wird, bis wir Mütter und Kinder vor HIV schützen können, hat effektive Aids-Behandlung dazu geführt, dass über eine halbe Million Mütter eine Weitergabe des Virus an ihre Kinder vermeiden konnten. Millionen Kinder, die durch Aids zu Waisen geworden sind, erhalten mit Hilfe des Fonds Nahrung, Ausbildung und soziale Unterstützung.

Hoffnung geschenkt



Bedürftigkeit bleibt


Wenn die G8 sich in Aquila treffen, sollten die Staatschefs stolz auf die Revolution für die Weltgesundheit sein, die sie vor Jahren ausgelöst haben. Ich hoffe, sie werden ihre Erfolge feiern, indem sie ihre Investitionen in die Rettung von Leben und die Reduzierung der Ungleichheit ausweiten. Dies ist nicht nur möglich – es findet bereits statt und zeigt Wirkung. Aber es gibt noch viel zu tun.

Übersetzung: Zilla Hofman

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