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Wasser – das bedrohte Element

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Klappenbroschur

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„… dieser Feind steht rechts!“ Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933

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Stauffenbergstr. 13-14 | 10785 Berlin

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Kultur : Im Flug die Welt retten

Zum Umwelttag am 5. Juni hat der neue Film von Luc Besson "Home" Premiere - im Kino und auf youtube. Endlich entdeckt auch die Filmbranche das Internet zur Mobilisierung

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Erst die Vulkane, dann Eisberge, Wiesenflächen, Reisanbaufelder, dann Hochhäuser und Straßenschluchten in den globalen Metropolen, und wieder endlose Wasserflächen. Über all diese - natürlichen und zivilisatorischen - Teile der Erde fliegt die Cineflex Kamera hinweg, fängt dabei mit den Luftbildern in HD-Technik eine mitunter fast schon pathetische Schönheit der Landschaft ein und appelliert damit an die Zuschauer des Films "Home": Klima und Erde müssen gerettet werden, nur noch zehn Jahre bleiben den Menschen dafür Zeit, was wiederum ganz einfach heißt: Es geht nur gemeinsam.

Soweit wäre Luc Bessons neuer Film, der heute zum weltweiten Umwelttag startet, ganz in der Tradition der engagierten Klimaschutzfilme wie auch Al Gore mit großer Aufmerksamkeit einen gedreht hat. In einem Punkt aber unterscheidet sich das Projekt, bei dem Yann Arthus-Bertrand Regie geführt hat: Der Film startet gleichzeitig in den Kinos und im Internetportal Youtube, wo er nicht nur in voller Länge zu sehen ist, sondern in Form eines eigenen Unterportals weitere Informationen zum Klimaschutz oder auch zum Making Off des Films bereitsstellt. User können sich anmelden und sollen ganz im Sinne des Projektes "gemeinsam" den Film diskutieren, wissenschaftliche Hintergründe zuliefern oder den Film an andere weiterempfehlen. "Ich hätte gerne, dass Home auch Ihr Film wird. Verteilen Sie ihn weiter. Und handeln Sie", so schreibt Yann Arthus-Bertrand.

Zum ersten Mal nutzt somit auch die Filmbranche das Netz, um für einen zivilgesellschaftlichen und ökologischen Zweck zu mobilisieren - anstatt Raubkopierer zu verfolgen und sich über Urheberrechtebrecher zu empören. Denn ganz im Gegensatz zu kommerziellen Produkten hatte Bessons Film eine klare Bedingung: Der Film sollte möglichst kostenlos entstehen und musste keinen Gewinn machen. Geldgeber ist PPR, eine französische Holdinggesellschaft, spezialisiert auf Handel und Luxusgüter - deren Interesse an einer Art Ablasshandel sogesehen auch verständlich sein mag.


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