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Künstliche Intelligenz: Der größte Kunstraub der Geschichte
KI plündert die Kunstwelt – und kommt damit ungeschoren davon. Für die Künstlerin Molly Crabapple geht es nicht nur um Urheberschaft. Sie sieht in den Fantasien der Tech-Giganten eine Zukunft, die keine Gemeinschaft mehr kennt
Justin Bieber beim Coachella: Eines der komplexesten Kunstwerke der Festivalgeschichte
Das Konzert von Justin Bieber beim diesjährigen Coachella Festival war eines der faszinierendsten Spektakel der jüngeren Popgeschichte, findet unsere Autorin. Über die größte Menschwerdung, die es auf einer großen Popbühne gab
Warum die Schamanin von Dürrenberg unser Bild über die Steinzeit infrage stellt
Die Schamanin von Bad Dürrenberg ersteht nach 9.000 in einer Ausstellung wieder auf. Nachdem ihr Skelett lange für das eines Mannes gehalten wurde, liefern neue Methoden Erkenntnisse, die den Fund zu einer wahren Sensation machen
Die Sprache der Cloud: Metaphern machen die digitale Transformation greifbar
Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft radikal, das hat Dirk Baecker grandios beschrieben. Dabei nutzt sie Metaphern, um das Unsichtbare greifbar zu machen. Doch was passiert, wenn Begriffe ihre ursprüngliche Bedeutung verlieren?
Eine Trainerin in der Bundesliga macht noch keine Gleichberechtigung
Mit Marie-Louise Eta trainiert erstmals eine Frau ein Männerteam der ersten Bundesliga. Doch egal, wie positiv sich männliche Fans dazu äußern: Immer noch sind sie es, die fast alleine in diesem Sport entscheiden
„Ihr Schrumpfgermanen!“: Das Quiz über die großen Theaterskandale
Von der „Publikumsbeschimpfung“ zur Hundekot-Attacke, von Aristophanes bis Florentina Holzinger: Seit 423 v. Chr. geht es im Theater hoch her. Testen Sie hier Ihr Wissen!
Kölner Tatort „Showtime“: Mord im Kinderfernsehen? Als Medienkritik reicht das nicht
Schenk und Ballauf ermittelten im Tatort „Showtime“ am Sonntagabend bei der Kindersendung „Lachen und Sachen“. Eine echte Fernsehen-im-Fernsehen-Geschichte also. Doch die gute Idee blieb in den Kulissen stecken
Queere Kunst in der DDR? Von Resilienzen gegen homophobe Systeme
Die Ausstellung über queere Kunst in der DDR macht nicht nur sichtbar, wie vielfältig ostdeutsche Kunst ist. In Zeiten wachsender Homofeindlichkeit ist sie ein wichtiges Zeichen
Der Herr am Ring: Intendant Stefan Bachmann feiert 250 Jahre Burgtheater
Das Burgtheater blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Mit Stefan Bachmann als neuem Intendanten steht es an einem Wendepunkt. Welche Rolle spielt die Burg heute in einer Welt voller Krisen und Konflikte? Eine Analyse
„Black Ark“ von Lee „Scratch“ Perry: Der Geist aus der Maschine
Lee „Scratch“ Perry, der exzentrische Reggae-Pionier, hat nicht nur Musikgeschichte geschrieben, sondern auch als bildender Künstler große Arbeiten geschaffen. Ein neuer Prachtband erkundet, warum er als Salvador Dalí der Musik gilt
Rettet die Literaturkritik! Nicht nur vor Männern wie Denis Scheck
Kritiker Denis Scheck haut im Fernsehen Bestsellerautorinnen wie Sophie Passmann und Ildikó von Kürthy verbal in die Tonne. Beim Blättern im „Handbuch Literaturkritik“ drängt sich derweil die Frage auf: Wie geht es dieser in Zukunft?
Warum macht uns Alkohol so glücklich und unglücklich zugleich?
Alkohol hilft beim Einschlafen und weckt uns nachts auf. Er regt an und deprimiert uns, schenkt uns im einen Moment Selbstvertrauen und im nächsten Angst. Wie kann diese unberechenbare Droge so viel Macht über uns haben?
Psychospiele in der Ägäis: John Fowles’ Roman „Magus“ und die dunkle Seite der Hippie-Ära
John Fowles’ Roman „Magus“ war lange vergriffen, nun liegt sein Klassiker der Gegenkultur in neuer Übersetzung vor. Wie gut ist dieser Bestseller von 1965 um Intrigen auf einer griechischen Insel gealtert?
Diskriminierung im Ballett: Über das Stigma Plattfuß im Spitzentanz
In einer Branche, die von „perfekten“ Füßen besessen ist, gelten Plattfüße als Makel. Unsere Autorin gab Ballett deshalb auf. Nun stellt sie fest: Es ist ein diskriminierender Mythos, der vor allem Schwarze Tänzer*innen betrifft
Romanautorin Esther Schüttpelz: „Potenziell ist jede Frau zu Hause gefährdet“
Esther Schüttpelz war einst Rechtsanwältin und zeigt in „Grüne Welle“, wie Alltägliches in Gewalt umschlagen kann. Sie offenbart den Mangel an Verständnis und Schutz für Betroffene und plädiert für einen besseren rechtlichen Rahmen
Mainstream der Minderheiten: Zum Ende der Ära Shermin Langhoff am Gorki Theater
Das Maxim Gorki Theater steht vor einem Wendepunkt: Shermin Langhoff verlässt als prägende Intendantin das Haus. Wie wird der Wechsel zur neuen Leitung die Zukunft des postmigrantischen Theaters beeinflussen?
Podcast-Skandal um „Brave Mädchen“: Wenn der ÖRR auf Reichweite statt Qualität setzt
Der Podcast „Brave Mädchen“ startete mit viel Selbstbewusstsein, doch nach nur zehn Folgen ist er Geschichte. Die Message ist eindeutig: Von einem Funk-Format hatten die Hörerinnen mehr erwartet
Endlich Freitag: Mario Adorf, Magier im Kreml, Kacken an der Havel
Mario Adorf ist gestorben, die Weltlage ist ungewiss wie nie, aber im Kino kann man sich in der Verfilmung des Schlüsselromans „Der Magier im Kreml" an Phrasen und Klischees festhalten: Der „Freitag“-Blick auf den Tag
„Sie fühlen sich echt an“: KI-Experten erklären, wie politische Deepfakes funktionieren
KI-generierte Avatare sollen schnelles Geld bringen, sie lassen sich aber auch für politische Propaganda einsetzen. „Jessica Foster“ zum Beispiel trägt Militäruniform zu High Heels und tritt mit Donald Trump auf
Literarische Rebellion: Das sind die fünf ikonischen Romane der Hippie-Ära
Von Jack Kerouac bis Kurt Vonnegut: Diese zeitlosen Bücher sind Zeugen einer Generation, die gegen Krieg und Konformität aufbegehrte – manchmal mit viel Gras und viel Sex
Nach Nazi-Verherrlichungen: Großbritannien verweigert Kanye West die Einreise
Das britische Innenministerium verweigerte Superstar-Rapper Ye (ehemals Kanye West) die Einreise, auch wegen seiner antisemitischen Äußerungen. Das Wireless Festival wurde daraufhin abgesagt. Die Kontroverse spitzt sich weiterhin zu
Eine Hommage an Alexander Kluge: Ben Lerners Roman „Transkription“
In Ben Lerners neuem Buch „Transkription“ wird aus einem missglückten Interview eine Huldigung an den verstorbenen Alexander Kluge und an die unsichere Kunst des Erinnerns
Mord zum Wohlfühlen: Das Problem ist nicht der „Tatort“, sondern sein Erfolg
Viele lieben den Sonntagskrimi, andere können ihn nicht mehr sehen. Dabei ist nicht das Genre das Problem, sondern seine Dominanz im TV-Programm. Wenn die Täter immer die anderen sind, bleibt für uns nur die bequeme Rolle der Unschuld
„Der Magier im Kreml“ ist der perfekte Film für Freunde von Russland-Klischees
Olivier Assayas’ Verfilmung des angeblichen Schlüsselromans „Der Magier im Kreml“ macht dessen Schwächen nur noch deutlicher: Alte Russland-Klischees werden einfach durch neue ergänzt
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