Das Kulturhistorische Museum Magdeburg ist aus dem ehemaligen Kaiser Friedrich Museum hervorgegangen und befindet sich bis heute in dem historischen Gebäude, das im Jahr 1906 seine Tore öffnete.
Auch wenn heute modernere Begriffe verwendet werden, so ist doch die Aufgabe des Museums dieselbe geblieben: Es stellt die Geschichte Magdeburgs in einen europäischen Kontext und ermöglicht den Magdeburger*innen und auswärtigen Besucher*innen Magdeburgs die Auseinandersetzung mit der Kunst und Kulturgeschichte der Stadt und Europas.
Das berühmteste Denkmal des Hauses ist der Magdeburger Reiter – er und seine beiden Begleitfiguren stehen heute in einem der schönsten Räume der Stadt, dem mittelalterlich anmutenden Kaiser-Otto-Saal des Kulturhistorischen Museums Magdeburg. Hier erwartet die Besucher*innen neben dem → MAGDEBURGER REITER, dem ältesten freistehenden Reiterstandbild nördlich der Alpen (ca. 1240), auch das Monumentalgemälde von Arthur Kampf „Drei Wandbilder aus dem Leben Ottos des Großen“ von 1906.
In der Dauerausstellung → MAGDEBURG – DIE GESCHICHTE DER STADT verfolgt man den turbulenten Werdegang der mittelalterlichen Metropole, ihre zweifache vollständige Zerstörung (1631 und 1945), den jeweiligen Wiederaufbau, das Leben in der preußischen Festungsstadt, die Stadt des „Neuen Bauens“ in den Zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts, die Zeit der DDR bis zur „friedlichen Revolution“ von 1989 und der Ernennung Magdeburgs zur Landeshauptstadt des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Regelmäßig bietet das Kulturhistorische Museum Magdeburg → SONDERAUSSTELLUNGEN zu besonderen Themen der Kunst- und Kulturgeschichte an.