„Giséle Pelicots Hymne ist nicht triumphal, sondern reflektierend und beharrlich. Sie sei, so erzählt sie, schon immer eine glücksbegabte Frau gewesen. Darum will sie sich auch nach dem Verbrechen die Freude über Spaziergänge in der Natur, die neue Liebe zu einem Mann, das Zusammensein mit ihren Enkelkindern nicht nehmen lassen.“ – deutschlandfunkkultur.de
Gisèle Pelicots „Hymne an das Leben“
„Dieses Buch ist ein Akt des Widerstandes. Mit ihrer Lebensfreude trotzt Gisèle Pelicot ihrem Schicksal und ihren Peinigern. Sie wolle eine Botschaft der Hoffnung senden: Man könne trotz schwerer Prüfungen in sich selbst die Kraftquellen finden, um wieder aufzustehen und weiterzumachen, sagt sie.“ – tagesschau.de
Geschichte voller politischer Wucht
„Es bleibt ein immenser Respekt vor der Wiederauferstehung einer Frau aus der Hölle, aber auch die Angst, dass das Erscheinen des Buches von einem Hype begleitet wird, der medialen Mechanismen und dem Diktat des Clickbaiting folgt und so letztlich die Geschichte von Pelicot entpolitisiert. Eine Geschichte, die aufs Grausamste zeigt, was möglich ist, wenn in unseren Gesellschaften nicht grundsätzlich patriarchale Strukturen infrage gestellt und bekämpft werden.“ – freitag.de
Geschichte einer Emanzipation: Gisèle Pelicots Memoiren
„Eine Hymne an das Leben zeichnet den emanzipatorischen Weg einer Frau nach: Wenn auch unter unvorstellbaren Umständen, gelingt ihr die Befreiung von ihrem Ex-Mann und ihrem alten Leben, mit einem neuen Selbstverständnis als Feministin, in eine neue Welt.“ – taz.de
Sehr lesenswert!
„Ein Buch, das tatsächlich alle Fragen beantwortet, die man nur haben könnte, nichts auslässt, nichts beschönigt. Es ist überraschend offen, dabei nicht plump vertraulich, ein würdiges Buch, lesenswert.“ – sueddeutsche.de
Schonungslos, aber nicht bitter
„Man erfährt, wo diese starke Frau herkommt und wie sie die Kraft gefunden hat, diese Geschichte durchzustehen. Das ist ein nachdenkliches Buch, schonungslos, kämpferisch, aber nie aggressiv oder bitter, wie ich finde.“ – wdr.de