Buch der Woche : Europas strategischer Irrtum
Hardcover
336 Seiten
30 €
Europa braucht eine eigenständige Außenpolitik, die die Sicherheitsbedenken Russlands anerkennt, ohne die Souveränität Europas aufzugeben. Jeffrey Sachs zeigt, wie Russophobie und der Ausschluss Russlands die europäische Friedensordnung seit 1990 scheitern ließen. Er fordert einen Kurswechsel: Verständigung statt Konfrontation!
In Kooperation mit Westend Verlag
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Europas selbstzerstörerische Russophobie
Imperiale Schandtaten sind kein spezifisch russisches Phänomen. Lesen Sie hier in der Einleitung, wie Jeffrey Sachs eine fehlende Kompromissbereitschaft Europas erklärt. Und was er unter bestimmten Begriffen versteht: Europa, Russophobie, Frieden
Der Autor im Interview | World News Monitor
Der Ökonom Jeffrey Sachs sagt im Interview mit World News Monitor: Die Politik von Bundeskanzler Merz sei ein Fehlschlag, weil er auf Panikmache und Militarisierung statt auf Diplomatie setzt.
Russophobie
Russophobie oder Russenfeindlichkeit (auch Antirussismus) ist eine ablehnende Haltung gegenüber Russland, den Russen oder der russischen Kultur. Sie ist eine Ausprägung der Xenophobie und das Gegenteil von Russophilie. Fälschlicherweise wird aber auch Kritik an der – historischen oder aktuellen – Großmachtpolitik Russlands sowie an politisch-gesellschaftlichen Systemen in Russland wie dem Zarismus, Stalinismus oder Putinismus manchmal als „Russophobie“ bezeichnet. Gegenwärtig wird „russophob“ in der Ära Putin zunehmend sowohl von Regierungsstellen als auch in der vom Kreml kontrollierten Propaganda als Etikett verwendet für Menschen, die die Politik des russischen Präsidenten kritisieren, sei es in Russland oder im Ausland.
„Ihr ahnt nicht, was Merz verheimlicht!“
Jeffrey Sachs beriet Staatschefs weltweit hautnah – von Gorbatschow und Jelzin bis hin zu Regierungen auf allen Kontinenten. Er saß an den Verhandlungstischen der Weltgeschichte. Im Video erzählt er, was er von der Außenpolitik Deutschlands hält.
Trumps Iran-Strategie | The Financial Express
Der Wirtschaftswissenschaftler Jeffrey Sachs übt scharfe Kritik an Präsident Donald Trumps Krieg gegen den Iran und bezeichnet ihn als „willkürlichen Krieg“, der seiner Ansicht nach unnötig und schlecht geplant war.
Europa: Aufrüsten für den Frieden? | ARTE
Europa wähnte sich lange Zeit in Sicherheit. Seit dem Zerfall der Sowjetunion vernachlässigte der Kontinent seine Verteidigung. Die Rückkehr der Bedrohungen führte zu einem brutalen Erwachen.
Eine neue Weltordnung? | ARTE
Während das westliche Bündnis schwächelt, formiert sich unter autoritärer Führung eine Gegenallianz. Die ersten fünf BRICS-Staaten – mit über der Hälfte der Weltbevölkerung – bauen eigene Strukturen auf: Banken, Medien, Militärübungen.