Dr. phil. Konstantin Schamber ist Sozialwissenschaftler, Unternehmer und Experte für strategische Vorausschau. Er studierte Soziologie und Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und promovierte dort zu Internationalisierungsprozessen chinesischer Unternehmen beim Prof. Dr. Ulrich Beck. Seit 2010 ist er Geschäftsführer der StrategicInterCom GmbH; 2012 gründete er den Business Innovation Congress. In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit gesellschaftlichem Wandel, technologischer Transformation, Führung und internationaler Zusammenarbeit. In seinem Sachbuch MONOFUTURIS untersucht er, wie technischer Fortschritt neue Möglichkeiten eröffnet und zugleich gesellschaftliche Alternativen verengen kann.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie langfristige Veränderungen verstanden und gestaltet werden können, wenn technologische Entwicklungen schneller verlaufen als gesellschaftliche Anpassungs- und Entscheidungsprozesse.
Schambers Perspektive verbindet sozialwissenschaftliche Analyse mit unternehmerischer und strategischer Praxis. Er ist mit der StrategicInterCom GmbH tätig, unter deren Dach auch der Anthroexx Verlag als Imprint publiziert. Seine Arbeit richtet den Blick insbesondere auf das Zusammenspiel von Technologie, Organisation, gesellschaftlichen Erwartungen und individuellen Handlungsspielräumen.
Mit MONOFUTURIS legt Schamber ein Sachbuch über eine häufig übersehene Seite des Fortschritts vor. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass Technologien nicht nur neue Möglichkeiten schaffen. Wenn sie zu Standards, Infrastrukturen oder unverzichtbaren Voraussetzungen werden, können sie zugleich andere Optionen verdrängen. Das Buch untersucht diese Dynamik anhand von Themen wie künstlicher Intelligenz, Digitalisierung, Plattformökonomie, Freiheit, Verantwortung und Zukunftsforschung.
Sein besonderes Interesse gilt damit nicht der Frage, ob technischer Fortschritt grundsätzlich gut oder schlecht ist, sondern unter welchen Bedingungen er gesellschaftliche Vielfalt und Selbstbestimmung erweitert - und wann aus einer neuen Option eine neue Alternativlosigkeit entsteht.