In Kooperation mit Klavier-Festival Ruhr

Residenz im Salzlager auf Zollverein

Im Salzlager des UNESCO-Welterbe Zollverein entsteht ein neuer Mittelpunkt des Klavier-Festival Ruhr: Klassik, Jazz und Elektronik, Cembalounge, Künstlergespräche und Kulinarik verbinden sich zu einem dichten Erlebnisraum für Musik und Begegnung

Batsashvili Mariam

Foto: Maximilian König

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Klavier-Festival Ruhr 2026

Klavier-Festival Ruhr 2026

Katrin Zagrosek (Intendantin)

7. Mai bis 21. Juli 2026

In 17 Städten zwischen Dinslaken und Wuppertal, Düsseldorf und Hagen!

In Kooperation mit Klavier-Festival Ruhr

Klavier-Festival Ruhr 2026

Das Herz des Klavier-Festival Ruhr schlägt in diesem Jahr unter anderem im Salzlager der Kokerei Zollverein. Im Zentrum des UNESCO-Weltkulturerbes entsteht ab 13. Juni ein Raum der Inspiration und Begegnung. Klassische Rezitale, Jazz, neue elektronische Sounds und die noble Klangwelt des Cembalos vereinen sich dort mit intimen Werkstattgesprächen und kulinarischen Genüssen von „Chefs & Butchers“, ausgesuchten Weinen und Bier der Essener Privatbrauerei Stauder. „Die Residenz im Salzlager ist mehr als ein Spielort, sie ist eine besondere Einladung zur Begegnung. Sie bietet uns die Möglichkeit, einen Spielraum ganz nach unseren Vorstellungen zu gestalten und einen eigenen Ort für Begegnungen, Kulinarik, Inspiration und natürlich Musik auf höchstem Niveau zu schaffen, den wir mit unseren Gästen teilen“, erläutert Intendantin Zagrosek dieses neue Konzept.

Zum Start der Residenz ist im Salzlager am 13. und 14. Juni eine „Cembalounge“ zu erleben. In drei Konzerten beweisen Jean Rondeau und Justin Taylor, zwei gefeierte junge Stars des Cembalos, wie faszinierend die Werke französischer und italienischer Clavecinisten mit der Ästhetik moderner Industriearchitektur harmonieren. Der ukrainische Gewinner des Van-Cliburn-Wettbewerbs 2013, Wadym Kholodenko, die Aufsteigerin Mariam Batsashvili und der seit über 35 Jahren mit dem Festival verbundene Sir András Schiff brillieren mit klassischen Programmen. Giorgi Gigashvili mit Nikala Zubiashvili, Vicky Chow mit Tristan Perich und Francesco Tristano mit Marialy Pacheco erschließen neue Klangwelten in der Kombination von Klavier und Live-Elektronik. Am 20. Juni wird das Salzlager beim „Brazilian Jazz Summer“ zum pulsierenden Hotspot lateinamerikanischer Rhythmen und Lebensfreude – begleitet von frischen Caipirinhas und exotischen Köstlichkeiten. Tags darauf, am 21. Juni, ist im Salzlager Helge Schneider in einem spontanen Live-Abend zu erleben.

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