Der Film ist die erste deutsche Spielfilmproduktion, die in den Hauptrollen Menschen zeigt, die im wirklichen Leben gehörlos (Cindy Klink) bzw. blind (David Knors) sind. Er zeigt, wie Nähe dort entstehen kann, wo andere nur Grenzen sehen. Und er macht spürbar, dass Liebe nicht in Worten oder Blicken wohnt, sondern in dem Versuch, sich dem anderen immer wieder neu zuzuwenden.
Der Debüt-Spielfilm des Hamburger Regisseurs Milan Skrobanek erzählt einfühlsam von der Schönheit und Verletzlichkeit einer Beziehung, die größer ist als die Umstände. Am Set unterstützten Deaf-Supervisor und Gebärdendolmetscher*innen die Kommunikation. Als wäre es leicht wurde 2023 für den Deutschen Drehbuchpreis nominiert und feierte seine Weltpremiere auf dem Filmfest Hamburg 2025.
Port au Prince Pictures bringt Als wäre es leicht am 2. April 2026 ins Kino. Da der Film Inklusion und Barrierefreiheit nicht nur thematisieren, sondern auf allen Ebenen der Produktion und Auswertung konsequent umsetzen möchte, wird der Film mit Untertiteln für gehörlose und schwerhörige Menschen in den Kinos gezeigt. Blinde Menschen können den Film per Audiodeskription über die Greta App barrierfrei erleben. Auf diese Weise soll allen Besucher*innen ein bestmögliches Kinoerlebnis ermöglicht und ein Zeichen für Diversität und kulturelle Teilhabe gesetzt werden.