In Kooperation mit Salzgeber (Filmverleih)

Porträt einer Region im Wandel

„Chronos – Fluss der Zeit“ ist das Porträt einer Region im Wandel. Der Dreh dauerte fünf Jahre. Die russische Invasion der Ukraine und die Pandemie prägen das Erleben genauso wie die Narben, die der Holocaust in den Gemeinschaften hinterlassen hat

Die Memel

Foto: Salzgeber

Zum Kommentar-Bereich
Chronos – Fluss der Zeit

Chronos – Fluss der Zeit

Volker Koepp

Dokumentation

Deutschland 2026

198 Minuten

Ab 12. März 2026 im Kino!

In Kooperation mit Salzgeber (Filmverleih)

Chronos – Fluss der Zeit

Der Fluss Chronos, antiker Name der Memel, durchfließt die Region Sarmatien. Ihm folgt Volker Koepp auf der Suche nach den Schicksalen der Menschen, die an diesen Ufern leben – und kehrt dabei immer wieder zu jenen zurück, die seine früheren Filme geprägt haben. Doch „Chronos – Fluss der Zeit“ ist auch das Porträt einer Region im Wandel. Über fünf Jahre dauerten die Dreharbeiten. Die russische Invasion der Ukraine, die Covid-19-Pandemie prägen das Erleben genauso wie sowjetische Vergangenheit und die Narben, die der Holocaust in den Gemeinschaften hinterlassen hat.

Strom, alleine immer kann ich dich lieben nur.

– Johannes Bobrowski

Auf den Spuren der Gedichte von Johannes Bobrowski drehte Volker Koepp 1972 seinen ersten Film im historischen Landschaftsraum östlich der Weichsel zwischen Ostsee und Schwarzem Meer, in der Spätantike „Sarmatien“ genannt. Eine Welt, die nach dem Zweiten Weltkrieg zum sowjetischen Imperium gehörte. Später drehte Koepp in dieser Gegend mit „Kalte Heimat“ (1994), „Herr Zwilling und Frau Zuckermann“ (1998) oder „In Sarmatien“ (2013) einen ganzen Zyklus von Filmen. Es ging um Begegnungen mit Menschen, ihrem Alltag, ihren von politischen Umbrüchen geprägten Biografien, um nationalsozialistischen Terror, die Ermordung der Jüdinnen und Juden, stalinistische Verfolgung und Hoffnungen auf gesellschaftliche Veränderungen. „Chronos – Fluss der Zeit“ fügt diesen Geschichten ein neues, entscheidendes Kapitel hinzu – als filmische Montage, in der sich Vergangenheit und Gegenwart fragmentarisch verbinden.

Articles & Services

Volker Koepp: Ausgezeichneter Filmemacher

Volker Koepp: Ausgezeichneter Filmemacher

Volker Koepp prägte über Jahrzehnte das DEFA-Dokumentarfilmstudio in Babelsberg. Seine Arbeiten verbinden präzise Beobachtung mit historischer Perspektive – und zählen zu den wichtigsten filmischen Stimmen der deutschen Zeitgeschichte

Ein Film über Zeit, Erinnerung und Krieg

Ein Film über Zeit, Erinnerung und Krieg

Eine filmische Reise zwischen Ostsee und Schwarzem Meer als Chronik der Gegenwart. Volker Koepp kehrt zu Orten früherer Dreharbeiten zurück – doch Pandemie, Krieg und verschwindende Verbindungen verändern alles. Film über Erinnerung und Geschichte

Einprägsame Dokumentation

Einprägsame Dokumentation

Stimmen aus dem Netz: „[Volker] Koepp ist ein Reisender mit der Kamera. Unterwegs begegnet er meist älteren Menschen bäuerlicher Herkunft, in deren Gesichtern Wind und Wetter tiefe Spuren hinterlassen haben.“

Chronos – Fluss der Zeit | Trailer

Die Memel durchfließt die Region Sarmatien. Ihm folgt Volker Koepp auf der Suche nach den Schicksalen der Menschen, die an diesen Ufern leben – und kehrt dabei zu jenen zurück, die seine früheren Filme geprägt haben – ab 12. März 2026 im Kino!

Menschen und Heimat | Volker Koepp

Volker Koepp beschreibt den Strukturwandel in seiner Region und erklärt, warum er doch nicht in Honolulu gedreht hat.Stadt Land Mensch -- Deutsche Regionen im Wandel. Das Dossier beschreibt, wie Regionen mit dem Strukturwandel ringen

Gehen und Bleiben | Trailer

Motive des Gehens und Bleibens sowie die Auseinandersetzung mit deutscher Geschichte prägen das Werk von Uwe Johnson (1934–1984). Mit seinen Texten reist Volker Koepp in die biografischen und literarischen Landschaften des Autors

Ukraine: Überleben im Schutzraum | Doku

Der Alltag der Ukrainer im Krieg hat sich vielerorts in den Untergrund verlagert. In Schutzräumen leben Menschen weiter. Selbst an der Front entstehen unterirdische Erste-Hilfe-Stationen. Alltag im Krieg heißt: weiterleben – und Widerstand leisten