In Kooperation mit MUBI

„Ein einfacher Unfall“: Ungeheuer mutig!

Stimmen aus dem Netz: „Jafar Panahis aufwühlende Tour de force ist nicht mehr ausschließlich als Parabel auf die Zustände in seiner Heimat zu verstehen, sondern auch als Suche nach einem moralischen Kompass für die Konfrontation mit den Autoritäten.“

Hamid (Mohamad Ali Elyasmehr) Ali (Majid Panahi) und Golrokh (Hadis Pakbaten) warten in einem offenen Van mitten in der iranischen Wüste.

Foto: Les Films Pelleas

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Ein einfacher Unfall

Ein einfacher Unfall

Jafar Panahi

politisches Drama

Iran, Frankreich, Luxemburg 2025

105 Minuten

Ab 8. Januar 2026 im Kino!

In Kooperation mit MUBI

Ein einfacher Unfall

„Angesichts dessen, was ihm bereits jetzt widerfahren ist, und der Brutalität, mit der das Aufbegehren des eigenen Volkes immer noch niedergeschlagen wird, ist dieser Film ein beispielloses Fanal von ungeheurem Mut und Behauptungswillen eines Regisseurs, an dem sich viele anderen ein Beispiel nehmen sollten.“ – kino-zeit.de

Kammerspiel auf Rädern

„Panahi zeigt eine Gesellschaft, die gelähmt ist durch gegenseitiges Misstrauen. Vergeblich wird darum gerungen, was mit dem inzwischen betäubten Eghbal zu tun sei. Dabei rückt die Frage ins Zentrum, wie Gerechtigkeit und Heilung möglich sind. Jafar Panahi stellt diese Frage in einem Moment, in dem das Regime noch immer fest im Sattel sitzt. Und er geht dafür ein hohes persönliches Risiko ein.“ – ndr.de

Abbild der iranischen Gesellschaft

„Schärfer denn je for­muliert Jafar Panahi Kritik am ­iranischen Regime und lässt seinen Film zwischen ­Rachethriller und absurdem ­Theater changieren.“ – epd-film.de

Jafar Panahi: Sozialer, nicht politischer Regisseur

„Der Vorteil eines Kinos ohne Unterhaltungszwang liegt in seiner Unberechenbarkeit. Die Konstellation des Films ist tragisch, aber die Regie schlägt aus ihr komische Funken.“ – faz.net

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