„Angesichts dessen, was ihm bereits jetzt widerfahren ist, und der Brutalität, mit der das Aufbegehren des eigenen Volkes immer noch niedergeschlagen wird, ist dieser Film ein beispielloses Fanal von ungeheurem Mut und Behauptungswillen eines Regisseurs, an dem sich viele anderen ein Beispiel nehmen sollten.“ – kino-zeit.de
Kammerspiel auf Rädern
„Panahi zeigt eine Gesellschaft, die gelähmt ist durch gegenseitiges Misstrauen. Vergeblich wird darum gerungen, was mit dem inzwischen betäubten Eghbal zu tun sei. Dabei rückt die Frage ins Zentrum, wie Gerechtigkeit und Heilung möglich sind. Jafar Panahi stellt diese Frage in einem Moment, in dem das Regime noch immer fest im Sattel sitzt. Und er geht dafür ein hohes persönliches Risiko ein.“ – ndr.de
Abbild der iranischen Gesellschaft
„Schärfer denn je formuliert Jafar Panahi Kritik am iranischen Regime und lässt seinen Film zwischen Rachethriller und absurdem Theater changieren.“ – epd-film.de
Jafar Panahi: Sozialer, nicht politischer Regisseur
„Der Vorteil eines Kinos ohne Unterhaltungszwang liegt in seiner Unberechenbarkeit. Die Konstellation des Films ist tragisch, aber die Regie schlägt aus ihr komische Funken.“ – faz.net