Im Februar 2015 feierte er mit Taxi Teheran auf der Berlinale Premiere. Es war der erste Film, den er seit 2010 allein und öffentlich gedreht hatte. Taxi Teheran wurde weltweit von der Kritik gefeiert und überzeugte auch die Jury unter dem Vorsitz des amerikanischen Filmemachers Darren Aronofsky. Der Film erhielt den Goldenen Bären sowie den FIPRESCI-Preis. Er wurde in über 30 Ländern vertrieben. Zwei Monate später brachte Memento Films ihn in die französischen Kinos, wo er sich mit über 600.000 Zuschauern schnell zu einem kulturellen Phänomen entwickelte. Nach Asghar Farhadis Nader und Simin – Eine Trennung ist er nach wie vor der zweit umsatzstärkste iranische Film in Frankreich.
2017 begann Panahi mit den Dreharbeiten zu 3 Faces, die ihn von Teheran in den Nordwestendes Iran führten. Der Film wurde im Mai 2018 in Cannes gezeigt und gewann dort den Preis für das beste Drehbuch.
Jafar Panahi wurde am 11. Juli 2022 verhaftet und erst nach einem Hungerstreik am 3. Februar 2023 wieder freigelassen.
2022 ist auch das Jahr, in dem er für No Bears den Spezialpreis der Jury bei den Filmfestspielen von Venedig erhielt.
2025 kehrte er mit Ein einfacher Unfall in den Wettbewerb von Cannes zurück.