„Männer in Frauenrollen, Frauen in Männerrollen – die Maskierung des eigenen biologischen Geschlechts und der lustvolle und verspielte Wechsel in ein anderes sind eines der Kennzeichen des Theaters Shakespeare’scher Ausformung. Dieses cross dressing und gender bending spielt auch in Markus Schleinzers neuem Film Rose eine zentrale Rolle.“ – kino-zeit.de
Queeres Historiendrama
„Die Zerrissenheit ist spürbar. Hauptdarstellerin Sandra Hüller, die aktuell international erfolgreichste deutsche Schauspielerin, verleiht ihrer Figur eine Härte, die in jedem breitbeinigen Schritt spürbar ist. Ihren Körper formt der enge Lederwams, ihre Blicke die ständige Sorge, nicht Mann genug zu sein.“ – queer.de
Sandra Hüller billiert als Rose
„Mit Rose erfindet [Sandra Hüller] sich noch einmal neu. Nervös, wortkarg, entschlossen – und doch innerlich brüchig. Eine ambivalente Figur, doch zum unvermeidlichen tragischen Ende hin verleiht Hüller ihr die Würde einer Jeanne d'Arc.“ – mdr.de
Leise, aber eindringlich
„Markus Schleinzer führt in Rose überzeugend vor, dass ein Film nicht emotional überwältigen muss, um dennoch einen tiefen Eindruck zu hinterlassen.“ – ndr.de