Ausgezeichneter Filmemacher

Biografie Daniele Luchetti ist Regisseur und Drehbuchautor. Er studierte Literatur und Kunstgeschichte und besuchte die Filmschule Gaumont, während der er seinen ersten Kurzfilm «Nei dintorni di mezzanotte» als Teil der kollektiven «Juke Box» (1985) drehte
Alba Rohrwacher brilliert in ihrer Rolle als Vanda
Alba Rohrwacher brilliert in ihrer Rolle als Vanda

© 2024 Film Kino Text

Daniele Luchetti

Regisseur und Drehbuchautor

Daniele Luchettis Kinofilmdebüt «Domani accadrà» konkurrierte 1988 beim Filmfestival von Cannes für die Auszeichnung der Caméra d’Or, damit gewann er den Preis als Beste Nachwuchsregie beim David di Donatello. Seine darauf folgenden Werke sind «La settimana della sfinge» (1990), für welchen Margherita Buy den Preis als Beste Schauspielerin am Festival von San Sebastián gewann, und «Il portaborse» (Der Taschenträger, 1991), der in Cannes im Wettbewerb konkurrierte und zweimal mit dem David di Donatello ausgezeichnet wurde. Danach kommen «Arriva la bufera» (1993, David di Donatello für die Beste Nebendarstellerin), «La scuola» (1995, David di Donatello für den Besten Film) und «I piccoli maestri» (Little Teachers, 1998, nach dem Roman von Luigi Meneghello).

2001 arbeitet Daniele Luchetti am Kollektivfilm «Un altro mondo è possibile» mit, gefolgt von der Komödie «Dillo con parole mie» (Ginger and Cinnamon, 2003). 2007 führt er Regie beim international gefeierten «Mio fratello è figlio unico» (Mein Bruder ist ein Einzelkind), der in der Sektion Un Certain Regard in Cannes ausgewählt wurde und ebenso mit mehreren David di Donatello und Nastri d’Argento prämiert wurde. Mit «La nostra vita» (Unser Leben, 2010) kehrt er zurück nach Cannes, wo der Film die Palme für den Besten Schauspieler an Elio Germano gewann. Nach diesen Erfolgen drehte er 2013 «Anni felici» und widmete sich an die Herstellung des Fernsehfilms «Chiamatemi Francesco» über Papst Franziskus, gefolgt von «Io sono Tempesta» (2018) und «Momenti di trascurabile felicità» (2019). «Lacci – Was und hält», sein neuer Kinofilm, eröffnete die 77. Internationale Filmfestspiele von Venedig und wurde für die Galasektionen vom Zurich Film Festival und Geneva Film Festival gewählt.

10.06.2024, 23:21

Film: Weitere Artikel


Geschichte einer Ehe

Geschichte einer Ehe

Zum Film Man sagt ‚Scheidungskinder‘ haben es schwer und in «Was uns hält» wird genau das deutlich: Die Kinder der Beziehung, in der die Eltern sich gegenseitig in Haft nehmen und ein Gefängnis aus bürgerlichem Wohlstand errichten – sie haben es nicht leicht
Liebesfäden oder Stacheldrähte?

Liebesfäden oder Stacheldrähte?

Kommentar Der Regisseur Daniele Luchetti über seinen Film «Was uns hält». Ein Drama, das die mehrere Jahrzehnte lange Geschichte einer Familie erzählt und sich dabei einer großen Frage stellt: Was verbindet uns miteinander, wenn die Liebe nicht mehr da ist?
«Was und hält»: Großartiges Drama

«Was und hält»: Großartiges Drama

Netzschau Stimmen aus dem Netz: „Eine lebendige Ehegeschichte im Ferrante-Stil, das emotional harte, aber raffiniert konstruierte Porträt einer Beziehung, die in Zeitlupe zerbricht.“

Was uns hält | Trailer

Video Basierend auf dem Roman «Auf immer verbunden» von Domenico Starnone zeigt Regisseur Daniele Luchetti («Mein Bruder ist ein Einzelkind»), wie stark die Bindung der Familie im Guten wie im Schlechten ist – auch wenn die Liebe in neue Richtungen zieht


Lacci – Was uns hält | Trailer (OmU)

Video Aldo (Luigi Lo Cascio) hat gerade seine Kinder Anna und Sandro ins Bett gebracht und ihnen eine Gutenachtgeschichte erzählt. Nun steht er in der Küche neben seiner Frau Vanda (Alba Rohrwacher) und gesteht ihr, dass er sie betrogen hat...