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Diese 5 Sommer-Romane entführen einen in ein Land, das es längst nicht mehr gibt
Unsere Autorin Marlen Hobrack empfiehlt fünf ostdeutsche Bücher, die man diesen Sommer lesen sollte. Sie erzählen von Republikflucht, vom Leben in der Provinz – und einem tot geglaubten Kind, das plötzlich vor der Tür seines Vaters steht
„Endloser Zug“: So lange würde eine Militärparade mit den Toten des Ukrainekriegs dauern
Bei Militärparaden wie kürzlich auf der Champs-Élysées sieht man immer nur die Lebenden schreiten. Dabei sind bereits 500.000 Menschen seit Februar 2022 im Ukraine-Krieg gefallen. Was, wenn sie bei der Parade in Paris mitmarschiert wären?
Bayreuther Festspiele: Umstrittene Oper „Rienzi“ ist bedrückender als jede Hitler-Parodie
Intendantin Katharina Wagner holt mit „Rienzi“ zum 150. Jubiläum die politisch umstrittenste Oper ihres Urgroßvaters auf die Bühne. Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka machen daraus eine verstörend aktuelle Studie über Populismus
„Ich kann den Fleck nicht wegwischen“: So begann Anja Lenzes endloser Kampf gegen ME/CFS
650.000 Menschen in Deutschland leben mit derselben Krankheit wie Anja Lenze. 2021 kuriert sie Corona aus – und wird nie wieder gesund. Neun Monate dauert es bis zur Diagnose. Warum ist das Fatigue-Syndrom in Deutschland so wenig anerkannt?
Nach dem Anschlag auf den CSD: Was bleibt außer der Empörung?
Der Anschlag auf den Berliner CSD löst reflexhafte Schuldzuweisungen aus. Doch entscheidender ist die Frage, wie sich queere Menschen fühlen, die seit Jahren mit Bedrohungen leben. Der „Freitag“-Blick auf den Montag
„Dumm, dumm, dumm“: So gnadenlos rechnete Édouard Louis in Berlin mit zwei Präsidenten ab
Am Vor-Vorabend des Berliner CSD diskutierten die Topintellektuellen Édouard Louis, Didier Eribon und Eva von Redecker über Klasse, Queerness und den Kampf gegen den Faschismus. Louis verriet sogar, warum seine Mutter Marine Le Pen wählt
Einigkeit und Witz und Freiheit? Warum Gottschalk und Co. nie Witze über den Osten machten
Gerade läuft die Doku „Was haben wir gelacht“ im Kino. Aber haben die Deutschen der 90er gemeinsam gelacht? 1988 feierte Loriots „Ödipussi“ zeitgleich in Ost- und West-Berlin Premiere. Wieso verschwand der Osten danach aus dem Humor?
Brauchen wir einen „Ostsee-Boykott“, weil die AfD in Mecklenburg-Vorpommern so stark ist?
242.000 Menschen stimmten 2024 in Mecklenburg-Vorpommern für die AfD – mehr als 1,2 Millionen nicht. Trotzdem kursiert nach jeder Wahl der Aufruf: Urlaub auf Usedom, Rügen oder dem Darß bitte canceln! Unser Autor hält mit einem Satz dagegen
1.765 Straftaten, ein Toter beim CSD: Wie gefährdet sind queere Menschen wirklich?
Ein grausamer Anschlag überschattet den Berliner Christopher Street Day: Ein Mensch stirbt, 29 werden verletzt – während Karin Prien queeren Hilfsangeboten die Förderung streicht. Dabei geht es um nichts weniger als um Leben und Tod
„Wie Disneyland mit Schnee“: Diesen verrückten Luxus leisten sich Milliardäre neuerdings
Während Deutschland im Juni einen Hitzerekord von 41,8 Grad verzeichnete, investierten Mukesh Ambani und Mohammed bin Salman in ein ungewöhnliches Kühlkonzept für ihre Wolkenkratzer und Superjachten. Was genau steckt dahinter?
Könnte Merz auch Kant zitieren? Warum autoritäre Staaten die gebildeteren Politiker haben
Ein Putin-Minister diskutiert mit Slavoj Žižek über Kant, ein iranischer Politiker promovierte über westliche Ideengeschichte. Warum wirken autoritäre Staatslenker gebildeter als hiesige Politiker? Der Grund dafür ist mehr als 40 Jahre alt
Nach CSD-Angriff: „Wir als queere Community lassen uns auch in der Trauer nicht spalten“
Am Samstagabend rast ein Mann während des Berliner CSD in eine Menschenmenge. Bundesinnenminister Dobrindt spricht von 29 Verletzten. Eine Frau stirbt. Zehntausend Menschen versammeln sich in Berlin, um gemeinsam zu trauern
Antike Nymphomaninnen oder Sexflaute heute: Immer soll weibliche Lust kontrolliert werden
In der Antike galten Frauen als das sexuell aktivere Geschlecht – schärfer auf Sex, triebhafter und lustgetriebener als Männer. Warum hat sich diese Wahrnehmung gewandelt?
Kulturkampf ist keine Erfindung von heute. Man kann viel von der DDR lernen
Kurz vor Stalins Tod und dem 17. Juni 1953 wird den Bühnen im Osten das Theaterkonzept des sowjetischen Regisseurs Konstantin Stanislawski zur Nachahmung empfohlen, was sich vor allem gegen Bertolt Brecht und seine Theorie richtet
„Nolan hat auf Homers Grab gepinkelt“: Warum sich Musk mit der „Odyssee“-Attacke blamierte
Elon Musk wollte Christopher Nolans Blockbuster mit einer monatelangen Online-Kampagne versenken – wegen angeblich zu „woker“ Besetzung. Jetzt hat der Film über 260 Millionen Dollar eingespielt und gehört zu den größten Kinohits des Sommers
„BMW hat sich KZ-Häftlinge von der SS geliehen“: Historiker über deutsche NS-Profiteure
Familien wie Quandt, Porsche-Piëch und Flick zählen bis heute zu den reichsten Deutschlands. Historiker David de Jong zeigt: Ihr Reichtum entstand durch Enteignung jüdischer Unternehmer und Zwangsarbeit in KZ-Außenlagern. Ein Gespräch
Roman „Weltzeituhr“ von Helga Kurzchalia: Zwischen Drill und Seele in der DDR
Ein zartes und kritisches Buch über das Leben in der DDR? Helga Kurzchalias unpolemische Beobachtungen
„Ich mache mich nicht abhängig“: Sven Schulze zieht eine Brandmauer gegen die Linken hoch
Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt gewählt, die AfD liegt bei rund 42 Prozent. Dennoch schließt die CDU jede Zusammenarbeit mit der Linken kategorisch aus – selbst wenn das bedeutet, monatelang ohne handlungsfähige Regierung dazustehen
Schon 1,4 Grad Erwärmung lösten eine brutale Dürre in Europa aus – was folgt bei 2,8 Grad?
Eine wissenschaftliche Analyse zeigt: Wenn die Luft immer heißer wird, saugt sie die Böden trocken. 2026 begann die Dürre sogar zwei Monate früher als 2022. Stehen wir kurz vor einer verheerenden Waldbrandsaison? Hier antworten Experten
„Ich habe sie nie angepasst erlebt“: Ekke Maaß über das wahre Wesen von Bärbel Bohley
Der Film „Tagebuch einer Auflehnung“ erzählt vom Leben der DDR-Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley. Ekkehard Maaß öffnet in seinem Salon alte Kalender und erinnert sich an Wohnungslesungen, Verhaftungen und ihr Leben nach der Wende. Ein Gespräch
Ausstellung „Wo ich wohne“ im Haus am Waldsee: Gute und böse Geister
Das Haus am Waldsee in Berlin zeigt seit 80 Jahren zeitgenössische Kunst. Die Jubiläumsausstellung ist auch ein Gang durch die bewegte Geschichte der Villa
Warum greifen die Huthis Öltanker an? Und wer bezahlte sie dafür, es nicht zu tun?
Milizen im Jemen greifen gezielt Öltanker im Roten Meer an und blockieren damit eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt. Während die Spritpreise steigen, sitzt das Regime, das am meisten vom Chaos profitiert, hunderte Kilometer entfernt
Klimaangst: Wer in Lagos mit der Angst vor dem Wasser ins Bett gehen muss
Wieder einmal hat in Nigeria eine Saison sintflutartiger Niederschläge und verheerenderer Überschwemmungen begonnen. Die Menschen erfasst permanente „Klimaangst“. Was ist darunter zu verstehen?
Ich wuchs arm auf und machte beschissene Jobs. Die Erinnerungen daran ließen mich nie los
Unsere Autorin wurde von einer Mutter großgezogen, die auf staatliche Leistungen angewiesen war. Heute hat sie finanzielle Rücklagen. Doch warum kriegt sie an der Supermarktkasse noch immer Panik? Befreit man sich nie von Armut? Ein Essay
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