Berlin
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Nach dem CSD-Attentat: Braucht es wirklich mehr Polizei, um queere Menschen zu schützen?
Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day fordern Politiker reflexhaft mehr Befugnisse für Sicherheitsbehörden. Dabei war der mutmaßliche Attentäter den Behörden längst bekannt. Die eigentlich entscheidende Frage stellt kaum jemand
Andre Lehmann vom LSVD⁺ fordert nach CSD-Attentat: „Wir müssen auch an die Verfassung ran“
Eine Frau ist tot, die queere Community trauert – doch kaum einer spricht über die Opfer der CSD-Tragödie. LSVD⁺-Vorstand Andre Lehmann erklärt, warum ihn das wütend macht und was er von Friedrich Merz und Karin Prien fordert. Ein Gespräch
„Dumm, dumm, dumm“: So gnadenlos rechnete Édouard Louis in Berlin mit zwei Präsidenten ab
Am Vor-Vorabend des Berliner CSD diskutierten die Topintellektuellen Édouard Louis, Didier Eribon und Eva von Redecker über Klasse, Queerness und den Kampf gegen den Faschismus. Louis verriet sogar, warum seine Mutter Marine Le Pen wählt
Brauchen wir einen „Ostsee-Boykott“, weil die AfD in Mecklenburg-Vorpommern so stark ist?
242.000 Menschen stimmten 2024 in Mecklenburg-Vorpommern für die AfD – mehr als 1,2 Millionen nicht. Trotzdem kursiert nach jeder Wahl der Aufruf: Urlaub auf Usedom, Rügen oder dem Darß bitte canceln! Unser Autor hält mit einem Satz dagegen
Kulturkampf ist keine Erfindung von heute. Man kann viel von der DDR lernen
Kurz vor Stalins Tod und dem 17. Juni 1953 wird den Bühnen im Osten das Theaterkonzept des sowjetischen Regisseurs Konstantin Stanislawski zur Nachahmung empfohlen, was sich vor allem gegen Bertolt Brecht und seine Theorie richtet
Ausstellung „Wo ich wohne“ im Haus am Waldsee: Gute und böse Geister
Das Haus am Waldsee in Berlin zeigt seit 80 Jahren zeitgenössische Kunst. Die Jubiläumsausstellung ist auch ein Gang durch die bewegte Geschichte der Villa
„Wir wollen die erreichen, die sonst nicht kommen“: Warum die Volksbühne zum Freibad wird
Ab dem 7. August verwandelt sich die Berliner Volksbühne in ein öffentliches Freibad. Die „Poolbeauftragten“ Anna Yeboah und Friederike Kötter erklären, wie das gelingen soll – und warum es keine Ausweiskontrolle geben wird. Ein Gespräch
Wegners Rücktritt gilt als Skandal. Dabei hat Berlin schon schlimmere Bürgermeister gehabt
Kai Wegner tritt zurück, weil er während eines Stromausfalls Tennis spielte und es vertuschte. Das gilt als Tiefpunkt. Doch ein Blick in die Geschichte zeigt: Es ging schon übler zu in der Hauptstadt. Wie viel Verfehlung verträgt das Amt?
Bringt Selenskyjs „Drei-Säulen-Plan“ uns näher an den nächsten Weltkrieg?
Der ukrainische Verteidigungsminister will „jeden Tag zu einer existenziellen Bedrohung für Russland“ machen. Merz beschließt derweil eine „strategische Partnerschaft“ mit Kiew. Stehen wir an einem der gefährlichsten Punkte des Konfliktes?
3.000 Menschen waren gegen Rheinmetall auf der Straße. Warum blieb die Belegschaft stumm?
In Berlin-Wedding soll eine ehemalige Autoteile-Fabrik zur Munitionsschmiede werden. Antimilitaristen verteilten wochenlang Flugblätter am Werkstor – ohne Erfolg. Könnten bald Lkw-Blockaden der nächste Schritt im Protest sein?
Kai Wegner ist längst nicht der Schlimmste: Das sind die 5 größten Lügenbarone der Politik
Dass Lügen kurze Beine haben, musste Kai Wegner gerade erfahren. Er trat als Kandidat der Berlinwahl zurück. Dabei haben Politiker schon über Schlimmeres gelogen als er: Sex, Milliarden, Massenvernichtungswaffen. Wer war am dreistesten?
„Ich war nur zu früh“: Hat dieser Zukunftsforscher den Berliner Hitzesommer prophezeit?
Anfang Juni erlebte Berlin eine Hitzewelle mit fast 40 Grad. Was Stephan Rammler einst als fiktives Zukunftsszenario für die Hauptstadt beschrieb, wurde bittere Realität. Im Interview erklärt er, warum Bäume allein uns nicht retten werden
SPD-Berlin-Kandidat Steffen Krach: „Das System Wegner steht für Lügen und Selbstbedienung“
Steffen Krach, SPD-Spitzenkandidat in Berlin, kritisiert das „System Wegner“ der CDU und die Kürzungsdebatten der Bundesregierung. Er setzt auf Mietkontrollen und Wohnungsbau statt Vergesellschaftung. Was plant er konkret?
In Lilli Tollkiens Roman hat die linke Szene ein Mackerproblem
Lilli Tollkiens Debütroman „Mit beiden Händen den Himmel stützen“ entlarvt die emotionale Verwahrlosung in einem Berliner Hausprojekt der 1980er Jahre. Aber im Schicksal der Protagonistin Lale spiegelt sich mehr als nur ein Milieu
Der neue Naturalismus im Theater: Nichts als die Wirklichkeit
Zwischen Elend und Wahrheit: Nicht nur das Theater setzt verstärkt auf Naturalismus und das Erbe der Neuen Sachlichkeit
Hans Scharouns Pläne für Berlin 1946: „Es sollte nie wieder arme und edle Viertel geben“
1946 wurden im Berliner Stadtschloss radikale architektonische Ideen für den Wiederaufbau vorgestellt. Wie könnte Berlin heute aussehen, wenn der „Kollektivplan“ umgesetzt worden wären, den ein Team um Hans Scharoun damals entwickelt hatte?
Er überlebte einen Mordanschlag. Jetzt kandidiert dieser Busfahrer für die Linke in Berlin
Am 20. September wird in Berlin gewählt. Ekkehard Spiegel, genannt Ekke, kandidiert als Quereinsteiger für Die Linke. Doch was macht einen Busfahrer zum Politiker? Die Antwort liegt in zwei Nächten, die sein Leben veränderten. Ein Porträt
Vergesellschaftungs-Kampagne DWE: „Das Vorgehen der Merz-Regierung ist verfassungswidrig“
Ein neues Gesetz der Bundesregierung könnte die Vergesellschaftung von Wohnungsunternehmen verhindern. Doch DWE und Karla Hildebrandt halten dagegen und verweisen auf das Grundgesetz. Welche Konsequenzen könnte das haben?
4. Generation Ost: „Du kommst aus Marzahn? Du tust mir leid!“
Unser Autor ist 1995 geboren und gehört zu den „Postwendekindern“. Er kennt die DDR nur aus Gesprächen. Seine Verwurzelung in Berlin-Marzahn prägt ihn aber bis heute. Auch, weil er sich vor Westdeutschen ständig dafür rechtfertigen muss
Nach Angriff in Stade: Mitarbeiterin eines Frauenhauses spricht über tägliche Bedrohungen
Nach tödlichen Schüssen in einer Jugendhilfeeinrichtung wird über den Schutz sozialer Einrichtungen diskutiert. Die Mitarbeiterin eines Berliner Frauenhauses berichtet von realen Gefahren im Alltag – und mangelnder Sensibilität der Behörden
Der Bund will Enteignungen von Wohnraum verbieten: Dürfen die das?
Die schwarz-rote Koalition hat ein neues Wirtschaftsprogramm vorgestellt. Darin steckt ein Angriff auf die direkte Demokratie: Union und SPD wollen den Volksentscheid „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ torpedieren. Das sind die Hintergründe
50 Grad im Inneren: Besuch in der „High-Deck-Siedlung“, wo Mieter im Stich gelassen werden
Hitzewellen treffen ärmere Stadtteile härter. Das spürt man in einer Neuköllner Siedlung, deren Wege einst als „Sonnendecks“ gefeiert wurden. Eine Bewohnerin kämpft erfolglos für Hitzeschutz. Wie schlimm sind die Zustände in den Wohnungen?
Vergesellschaftung: Warum Berliner Banken plötzlich vor einer US-Intervention warnen
Gleich mehrere Banken warnen vor Finanzkrise, Investorenflucht und sogar Trump-Sanktionen, falls Berlin wirklich 200.000 Wohnungen vergesellschaftet. Doch wie belastbar sind die Argumente wirklich?
Nach dem 7. Oktober: Warum der muslimisch-jüdische Dialog längst nicht gescheitert ist
Dekel Peretz ist praktizierender Jude, Alyaa Ebbiary Muslimin. Beide forschen zu muslimisch-jüdischen Begegnungen in Großstädten. Seit dem 7. Oktober sei vieles anders. Doch sie sind überzeugt: Krisenzeiten machen den Austausch erst möglich
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