Berlin
Main articles
Merz will die „Verstaatlichung privater Wohnungsbaugesellschaften unterbinden“ – geht das?
Bundesregierung will per Gesetz verhindern, dass Berlin nach einem erfolgreichen Volksentscheid Immobilienkonzerne vergesellschaftet. Doch der Vorstoß ist verfassungsrechtlich umstritten – und könnte vor allem den Konzernen Zeit verschaffen
Mauerbau in Berlin: Als Willy Brandt die Massen beruhigte
Stell dir vor, deine Stadt wird über Nacht geteilt. Unser Autor erlebte als Neuntklässler eines Berliner Gymnasiums im August 1961 die Zeit des Mauerbaus
Fluchthilfe nach dem Mauerbau 1961 in Berlin: Gang durch die Kanalisation
Fluchthelfer sind ambivalente Zeitgenossen. Manche erhalten ein Bundesverdienstkreuz. Andere sollen gefälligst im Mittelmeer ertrinken. Zum Mauerbau vor 65 Jahren
Wie kann die Linke den Volksentscheid „Deutsche Wohnen Enteignen“ in Berlin durchsetzen?
Vor fast fünf Jahren stimmte eine Mehrheit der Berliner für die Vergesellschaftung großer Wohnkonzerne. Nun droht die SPD, das Ergebnis zu blockieren. Die Linke könnte trotzdem mit ihr regieren – ohne sich den Schneid abkaufen zu lassen
Erfüllt sich eine Prophezeiung aus dem Jahr 1992? Warum die Volksbühne jetzt zum Pool wird
Vor der Berliner Volksbühne planscht seit Kurzem, wer Lust hat: Intendant Matthias Lilienthal eröffnete das „Volksbad“ mit roter Badehose und viel Medienecho. Was hinter den Kulissen für Aufsehen sorgte, zeigt ein Blick in die Vergangenheit
Queer und palästinensisch: Zwischen Identitäten und Vorurteilen nach dem CSD-Anschlag
Als queerer Palästinenser in Berlin beschreibt der Autor, wie nach dem Anschlag auf die CSD-Parade die Opfer schnell in den Hintergrund gerieten. Statt Mitgefühl dominierte politische Instrumentalisierung die Berichterstattung. Warum?
„Everytime“ mit Birgit Minichmayr: Ein ungewöhnlicher Film über das Trauern
In „Everytime“ verschwimmen die Grenzen zwischen Erinnerung und Realität. Sandra Wollners Cannes-prämierter Film fängt die stille Trauer nach einem Verlust ein und zeigt, wie wir Erinnerungen verändern
„Wir orientieren uns an Trump“: Die AfD bekämpft das Bauhaus – mit zwielichtigen Methoden
In Dessau wurde die Bauhaus-Architektur richtungsweisend für das 20. Jahrhundert. Für die stärkste politische Kraft der Stadt ist sie hingegen ein „Irrweg der Moderne“. Kann sich das Weltkulturerbe gegen den Rechtsruck behaupten? Ein Besuch
Nach CSD-Anschlag: „Wir verharmlosen Islamismus nicht“ – Elif Eralp im Gespräch
Bei einem Anschlag auf den CSD in Berlin starb ein Mensch – der Attentäter war den Behörden als Hochrisikogefährder bekannt. Linke-Politikerin Elif Eralp erklärt, warum sie trotzdem vor schnellen Gesetzesverschärfungen warnt
4 neue Bücher, die mehr über unsere Gegenwart verraten als die tägliche Nachrichtenlage
Von „Arm aber sexy“ bis „This is America“: Vier Neuerscheinungen widmen sich dem Selbstbild der USA, der inflationären Nutzung des Faschismusbegriffs, dem Wandel Berlins und dem Humor im Ruhrgebiet. Welches Buch sollte man unbedingt lesen?
Nach dem CSD-Attentat: Braucht es wirklich mehr Polizei, um queere Menschen zu schützen?
Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day fordern Politiker reflexhaft mehr Befugnisse für Sicherheitsbehörden. Dabei war der mutmaßliche Attentäter den Behörden längst bekannt. Die eigentlich entscheidende Frage stellt kaum jemand
Andre Lehmann vom LSVD⁺ fordert nach CSD-Attentat: „Wir müssen auch an die Verfassung ran“
Eine Frau ist tot, die queere Community trauert – doch kaum einer spricht über die Opfer der CSD-Tragödie. LSVD⁺-Vorstand Andre Lehmann erklärt, warum ihn das wütend macht und was er von Friedrich Merz und Karin Prien fordert. Ein Gespräch
„Dumm, dumm, dumm“: So gnadenlos rechnete Édouard Louis in Berlin mit zwei Präsidenten ab
Am Vor-Vorabend des Berliner CSD diskutierten die Topintellektuellen Édouard Louis, Didier Eribon und Eva von Redecker über Klasse, Queerness und den Kampf gegen den Faschismus. Louis verriet sogar, warum seine Mutter Marine Le Pen wählt
Brauchen wir einen „Ostsee-Boykott“, weil die AfD in Mecklenburg-Vorpommern so stark ist?
242.000 Menschen stimmten 2024 in Mecklenburg-Vorpommern für die AfD – mehr als 1,2 Millionen nicht. Trotzdem kursiert nach jeder Wahl der Aufruf: Urlaub auf Usedom, Rügen oder dem Darß bitte canceln! Unser Autor hält mit einem Satz dagegen
Kulturkampf ist keine Erfindung von heute. Man kann viel von der DDR lernen
Kurz vor Stalins Tod und dem 17. Juni 1953 wird den Bühnen im Osten das Theaterkonzept des sowjetischen Regisseurs Konstantin Stanislawski zur Nachahmung empfohlen, was sich vor allem gegen Bertolt Brecht und seine Theorie richtet
Ausstellung „Wo ich wohne“ im Haus am Waldsee: Gute und böse Geister
Das Haus am Waldsee in Berlin zeigt seit 80 Jahren zeitgenössische Kunst. Die Jubiläumsausstellung ist auch ein Gang durch die bewegte Geschichte der Villa
„Wir wollen die erreichen, die sonst nicht kommen“: Warum die Volksbühne zum Freibad wird
Ab dem 7. August verwandelt sich die Berliner Volksbühne in ein öffentliches Freibad. Die „Poolbeauftragten“ Anna Yeboah und Friederike Kötter erklären, wie das gelingen soll – und warum es keine Ausweiskontrolle geben wird. Ein Gespräch
Wegners Rücktritt gilt als Skandal. Dabei hat Berlin schon schlimmere Bürgermeister gehabt
Kai Wegner tritt zurück, weil er während eines Stromausfalls Tennis spielte und es vertuschte. Das gilt als Tiefpunkt. Doch ein Blick in die Geschichte zeigt: Es ging schon übler zu in der Hauptstadt. Wie viel Verfehlung verträgt das Amt?
Bringt Selenskyjs „Drei-Säulen-Plan“ uns näher an den nächsten Weltkrieg?
Der ukrainische Verteidigungsminister will „jeden Tag zu einer existenziellen Bedrohung für Russland“ machen. Merz beschließt derweil eine „strategische Partnerschaft“ mit Kiew. Stehen wir an einem der gefährlichsten Punkte des Konfliktes?
3.000 Menschen waren gegen Rheinmetall auf der Straße. Warum blieb die Belegschaft stumm?
In Berlin-Wedding soll eine ehemalige Autoteile-Fabrik zur Munitionsschmiede werden. Antimilitaristen verteilten wochenlang Flugblätter am Werkstor – ohne Erfolg. Könnten bald Lkw-Blockaden der nächste Schritt im Protest sein?
Kai Wegner ist längst nicht der Schlimmste: Das sind die 5 größten Lügenbarone der Politik
Dass Lügen kurze Beine haben, musste Kai Wegner gerade erfahren. Er trat als Kandidat der Berlinwahl zurück. Dabei haben Politiker schon über Schlimmeres gelogen als er: Sex, Milliarden, Massenvernichtungswaffen. Wer war am dreistesten?
„Ich war nur zu früh“: Hat dieser Zukunftsforscher den Berliner Hitzesommer prophezeit?
Anfang Juni erlebte Berlin eine Hitzewelle mit fast 40 Grad. Was Stephan Rammler einst als fiktives Zukunftsszenario für die Hauptstadt beschrieb, wurde bittere Realität. Im Interview erklärt er, warum Bäume allein uns nicht retten werden
SPD-Berlin-Kandidat Steffen Krach: „Das System Wegner steht für Lügen und Selbstbedienung“
Steffen Krach, SPD-Spitzenkandidat in Berlin, kritisiert das „System Wegner“ der CDU und die Kürzungsdebatten der Bundesregierung. Er setzt auf Mietkontrollen und Wohnungsbau statt Vergesellschaftung. Was plant er konkret?
In Lilli Tollkiens Roman hat die linke Szene ein Mackerproblem
Lilli Tollkiens Debütroman „Mit beiden Händen den Himmel stützen“ entlarvt die emotionale Verwahrlosung in einem Berliner Hausprojekt der 1980er Jahre. Aber im Schicksal der Protagonistin Lale spiegelt sich mehr als nur ein Milieu
- 1/38
- Weiter »