Berlin
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Die Frau, die den Nazis trotzte: Eine neue Biografie über die Autorin Irmgard Keun
Der Journalist Tobias Lehmkuhl zeichnet in seiner Biografie „Keine von uns“ nach, wie Irmgard Keun in der Weimarer Republik zum Literaturstar wurde. Von den Nazis wurden ihre Romane als „Asphaltliteratur“ diffamiert und verboten
Tadzio Müller an die Neuköllner Linkspartei: „Dann würde ich Euch nie wieder wählen“
Die Berliner Linke streitet über eine Linksregierung, die Entscheidung ist vertagt. Im Zentrum: Vanessa Emde und ihr Kampf gegen die Staatsräson. Aktivist Tadzio Müller gibt ihr inhaltlich recht. Warum hält er ihren Kurs dennoch für fatal?
Ali Tamim: „Ich war acht, als mich die Polizei das erste Mal an die Wand stellte“
Sein preisgekrönter Film „Noah“ über rassistische Polizeigewalt kommt 2027 ins Kino. Der Regisseur Ali Tamim spricht im Interview über seine eigenen Erfahrungen mit Polizeigewalt in Berlin
Rot-Grün-Rot hat einen Plan, der weit über Berlin hinausreicht – so sieht er aus
Linke, Grüne und SPD haben in der Hauptstadt ihr Sondierungspapier vorgelegt. Die Junge Union fordert prompt die „gesellschaftliche Ächtung“ des Bündnisses. Denn eines der Vorhaben hat es in der Bundesrepublik so noch nie gegeben
Markus Söder ist richtig sauer auf die Linke: (Fast) alles richtig gemacht!
Linke, Grüne und SPD wollen in Berlin über eine Koalition verhandeln, prompt hetzt der CSU-Chef los. Hinter seiner Wut steckt etwas, das Konservative zutiefst fürchten
„Die haben keine Ahnung, wie es sich anfühlt, wenn man die Nutella zurückstellen muss“
2026 war jedes siebte Kind armutsgefährdet, zugleich wird bei der sozialen Arbeit gekürzt. Streetworker Burak Caniperk erlebt in Berlin-Schöneberg täglich, was das bedeutet – und er hat eine Botschaft an die Verantwortlichen. Ein Gespräch
Rot-Grün-Rot: Wie ernst Berlin die Vergesellschaftung meint, weiß ein Ex-Immobilienmakler
Linke, Grüne und SPD wollen in Berlin koalieren. Der Kompromiss zur Vergesellschaftung steht schon: Wie „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ reagiert und warum die Immobilienbranche jetzt ein „finanzpolitisches Präzisionsinstrument“ fürchtet
Vergesellschaftung in Berlin: Was heute Vonovia gehört, war bis 1933 gelebte Wohnutopie
Wohnungen im Bestand des Vonovia-Konzerns in Berlin standen einst für eine Utopie: Die gemeinnützige GEHAG und der Architekt Bruno Taut entzogen Immobilien der Spekulation. Die Vergesellschaftung wäre eine Rückkehr zu demokratischen Wurzeln
Liebe SPD und Grüne: Welche Farbe hat denn der Antifaschismus?
In Berlin lagen die Sondierungen von Rot-Grün-Rot kurz auf Eis. Dabei wäre eine Regierung möglich, die ein Gegenmodell zum Rechtsruck lebbar macht. Wer antisemitische Bedrohungen nutzt, um linke Mehrheiten zu diskreditieren, agiert schamlos
Kein Wort zu palästinensischen Opfern hier, bedingungsloses Feiern des Widerstands dort
Der Historiker Gil Shohat ist enttäuscht von der Berliner Antisemitismus-Vereinbarung: Linke, Grüne und SPD würden jüdisches Leben damit mehr einschränken, als es zu stärken – und Palästinenser kämen nur am Rande vor. Ein Gastbeitrag
Was Kevin Kühnert Konservativen bei der Erbschaftsteuer noch beibringen will
Die SPD ist beim Thema Erbschaftsteuer klar sortiert, sagt Kevin Kühnert von der Bürgerbewegung Finanzwende – und auch viele Unternehmer wollten eine Reform. Was er von den Verhandlungen beim Bundesverfassungsgericht erwartet. Ein Gespräch
Türkischer Exil-Autor Barbaros Altuğ: „Ich stand dort plötzlich wie der Hauptangeklagte“
Mit Razzien und Festnahmen ging die türkische Polizei im September gegen die queere Community vor. Es traf auch Schriftsteller Barbaros Altuğ – einen Tag, bevor sein Roman „Die dunkelste Nacht eines langen Winters“ erschien. Ein Gespräch
„Warum haben sich viele für diese Partei entschieden? Ich finde, es ist klar ersichtlich“
Als Betterov füllt Manuel Bittorf Konzerthallen, nun ist sein Debütroman „Goldener Retriever“ erschienen – ein Buch über Geld, Klasse und Berlin. Auch für den Ausgang der Berliner Wahl hat der Musiker eine eindeutige Erklärung. Ein Gespräch
Drahtseilakt in Berlin: Der erste Stresstest für Rot-Rot-Grün
In Berlin beginnen Sondierungsgespräche von Linken, SPD und Grünen. Wenn es dem Bündnis gelingt, Vergesellschaftung voranzutreiben, könnte es zu einem Vorzeigeprojekt werden. Die Frage ist: Kann die Linke dem Druck standhalten?
Das Comeback des Herrn Lehmann: Den ganzen Scheiß schöngetrunken
Vergessen Sie die heutige Hipster-Metropole: Element-of-Crime-Frontmann Sven Regener schickt seinen Herrn Lehmann im Roman „Frankie und Freddie“ zurück ins alte Westberlin der frühen 80er-Jahre. Da waren die Kreuzberger Nächte noch lang
Wohnungsnot: Wie heißt die Maricarmen Abascal von Berlin?
Im Berliner Wahlkampf war die Krise des Wohnens ein großes Thema. Aber nicht die Nöte der Rentner. Dabei müsste man das zusammendenken. Spanien macht es gerade vor. Dort wird generationsübergreifend demonstriert
Linke, Grüne und SPD sondieren in Berlin. Ihr Plan wirft Fragen auf und birgt ein Risiko
SPD, Grüne und Linke wollen in Berlin über die Bildung einer Regierung verhandeln. Ihr Plan gegen Antisemitismus ist großteils sinnvoll, doch eine geplante Kommission birgt Risiken. Und das Thema darf vor allem eine Frage nicht verdrängen
Schwarz-Blau gegen Rot-Rot-Grün: Nach dem Brandmauer-Aus lässt ein einziges Rezept hoffen
Faschismus! Antisemitismus! Über Sachsen-Anhalt und Berlin diskutiert die Republik eher überdreht. Doch gegen den Öffnungsprozess der CDU zur AfD hilft reine Empörung über den Tabubruch nicht. In der Situation jetzt liegt auch eine Chance
Ein Bericht von 1967 könnte den Ukraine-Krieg beenden – warum ignoriert ihn Berlin?
Moskau droht mit Atomwaffen, sollte die NATO Kaliningrad blockieren. Kanzler Friedrich Merz hielt bei seinem Kiew-Besuch dennoch am bisherigen Kurs fest. Doch die Strategie des Westens hat einen Haken – und Russland nutzt diesen gezielt aus
Aino Laberenz über Christoph Schlingensief: „Seine Arbeit war irre politisch unkorrekt“
Er galt als Provokateur, lehnte das Label aber ab. Im Gropius Bau eröffnet eine Ausstellung zu Christoph Schlingensief. Ein Gespräch mit seiner Witwe Aino Laberenz über Kontrollverlust und seine Reaktion auf die deutsche Geschichte
Bischof Christian Stäblein: „Dieses Jahr am 7. Oktober ist es das erste Mal“
Heute gedenken Christen, Juden und Muslime in Berlins Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche gemeinsam der Opfer des Hamas-Überfalls auf Israel. Eingeladen hat der evangelische Bischof Christian Stäblein. Was ist diesmal anders? Ein Gespräch
Linke Berlinerinnen und Berliner sind deutschlandweit am wenigsten antisemitisch
Auch nach der medialen Hetzkampagne gegen Elif Eralp gibt es kein Zurück vor die Wahl am 20. September. Die Langzeitstudie „Berlin Monitor“ belegt nun Erstaunliches in Bezug auf den Antisemitismus-Vorwurf gegen die Berliner Linkspartei
Debatte um Maxim Billers These: Sind alle Linken Antisemiten?
Im Podcast von Paul Ronzheimer erklärt Autor Maxim Biller Linkssein und Antisemitismus zu siamesischen Zwillingen. Doch ein Blick in die Geschichte von Luther bis Kant zeigt: Wer so kurzschlüssig argumentiert, übersieht das Wesentliche
Soll Berlin Wohnungskonzerne vergesellschaften? Friedrich Engels liefert gute Argumente
Berlin streitet über die Vergesellschaftung von 200.000 Wohnungen. Friedrich Engels formulierte das Grundproblem bereits 1872 in seiner Schrift „Zur Wohnungsfrage“ erstaunlich nüchtern. Was lässt sich aus der 150 Jahre alten Schrift lernen?
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