Nationalsozialismus
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Hitler & der Nahostkonflikt: „Nie wieder“ muss mehr sein als „Seid nett zueinander“
Es war nie leicht, das Nazireich sinnvoll in der Schule zu behandeln. Der Nahostkrieg und der Aufstieg der Rechten machen es noch komplexer. Ein Geschichtslehrer erklärt, warum Betroffenheitspädagogik nichts bringt
Sachsen-Anhalt als Labor für den Umbruch: Wie die AfD den Systemwechsel probt
Zwischen „Remigration“ und völkischer Familienpolitik: In Sachsen-Anhalt gilt die AfD als gesichert rechtsextrem. Beim Parteitag in Magdeburg wurde deutlich: Die AfD will nicht nur regieren, sondern den Staat umbauen
Berlin 1931: Der Anwalt Hans Litten treibt Hitler zum „Legalitätseid“
Als Zeuge im Edenpalast-Prozess erklärt der NS-Führer Adolf Hitler, sich nur legaler Mittel bedienen zu wollen, um die Macht zu erringen. Hans Litten entlarvt das als „Urlüge“ eines künftigen Diktators
Psychospiele in der Ägäis: John Fowles’ Roman „Magus“ und die dunkle Seite der Hippie-Ära
John Fowles’ Roman „Magus“ war lange vergriffen, nun liegt sein Klassiker der Gegenkultur in neuer Übersetzung vor. Wie gut ist dieser Bestseller von 1965 um Intrigen auf einer griechischen Insel gealtert?
Menschenfeindlich? So lebt es sich wirklich in einer Bauhaus-Siedlung
Die AfD hetzt in Sachsen-Anhalt gegen das Bauhaus und bezeichnet es als „menschenfeindlich“. Was aber sagen diejenigen, die darin wohnen? Unser Autor besuchte die Bauhaus-Siedlung Dessau-Törten und stieß auf offene Türen
War Karajan während der Nazi-Zeit nur ein Mitläufer oder doch des Teufels Dirigent?
Michael Wolffsohn spricht in seinem Buch „Genie und Wissen“ Herbert von Karajan von einigen NS-Vorwürfen frei. Dieses Urteil sorgt für viel Kritik und ist zugleich ein beängstigender Kommentar über die Entwicklungen unserer Gegenwart
Zwischen Widerstand und Social Media: „Die Buchhandlung der Exilanten“ in Paris
Die legendäre Buchhandlung Shakespeare and Company ist heute ein Hit auf Instagram und bei Touristen. Uwe Neumahr erzählt in seinem Buch „Die Buchhandlung der Exilanten“ von diesem Ort – aber auch von Emigration, Vichy-Regime und der Boheme
Kreuzzug gegen die Sowjetunion: Die Kirchen im Dienst des NS-Staats
Beim Feldzug im Osten stehen nach dem 22. Juni 1941 die Kirchen mit ihren Militärseelsorgern nicht abseits. Anti-Bolschewismus und Burgfrieden mit dem NS-Regime haben den Segen des Papstes und sind zuverlässige Wegweiser
Ich war ihr Nazi: Ein Rückblick auf die „Antideutschen“ aus Sicht ihres Hauptfeinds
Um die Wende las Gerhard Hanloser Adorno und rief „Nie wieder Deutschland“. Dann kritisierte er die „Antideutschen“ und wurde zu deren Hassfigur. Wie sich diese Strömung zusammensetzte – und welche Rolle die Stadt Freiburg dabei spielte
Technofaschismus: Was Hannah Arendt und Gilles Deleuze mit Elon Musk verbindet
Technologie soll herrschen, nicht der Mensch: In der US-amerikanischen Rechten um Elon Musk regiert die Philosophie des Technofaschismus. Auch linke Denker spielen darin eine Rolle. Kurze Einführung anhand eines Staubsauger-Roboters
Hoch hinaus für Hitler? Die Fliegerinnen von Rangsdorf und ihre Geschichte
Vom Kunstflug zur Kriegsmaschine: In Rangsdorf südlich von Berlin starteten Karrieren berühmter Pilotinnen. Was als sportliche Emanzipation begann, mündete bald in NS-Verstrickung. Ein Kunstprojekt nähert sich nun dem Thema – mit Lücken
Endlich Freitag: Eis in Berlin, Engel in Italien, Hip-Hop im Iran
In Berlin rutschen wir über vereiste Gehwege und fragen uns, wer dafür verantwortlich ist und in Italien wird ein Engelsbildnis entdeckt, das ausgerechnet Giorgia-Meloni zum verwechseln ähnlich sieht. Der „Freitag“-Blick auf den Tag
Sie musste ihre Prosa vor den Nazis verstecken: Die Wiederentdeckung von Maria Lazar
Gelebte Literaturarchäologie: Ein Wiener Verlag macht die vergessene, jüdische Schriftstellerin Maria Lazar zur Schlüsselfigur seines Programms. Ihre wiederentdeckten Kurzgeschichten zeigen das ganze Können dieser großen Erzählerin
Gedenken an Menschen mit Behinderung als Opfer des NS: Es hat so elend lang gedauert
Menschen haben den Nationalsozialismus erforscht und sich engagiert, damit Gedenktage wie der 27. Januar keine leeren Rituale sind. Bei Euthanasie und sozialer Ausgrenzung war das ein besonders langer Kampf – der heute zur Disposition steht
Erinnert der Mantel des ICE-Kommandanten Gregory Bovino an die SS?
Der hochrangige ICE-Kommandant Gregory Bovino zeigt sich im Winter in einem Mantel, der viele Kommentatoren an eine Nazi-Ästhetik erinnert. Die Diskussion beschränkt sich keineswegs nur auf Deutschland
Wer hat sich bei Israels Gründung vorstellen können, dass eines Tages Faschisten regieren?
80 Jahre haben wir das „Nie wieder Auschwitz!“ in der Schule gelernt. Doch machte das Bestehen auf die Singularität des Holocausts Faschisten auch ein leichtes Spiel. Was daraus zu lernen ist
Auch keine Lust auf Optimierungswahn? Diese fünf Bücher sind besser als Detox
Von wegen vegan January, hier geht es in den Lese-Januar: Diese fünf Bücher führen Sie nach China, nach Ostwestfalen, ins Mittelgebirge, in die Tiefen der Meere – und in die Abgründe der NS-Literaturgeschichte
Peter Thiel, Björn Höcke und Carl Schmitt: Wie denken Faschisten Demokratie?
Viele neurechte Denker, auch der Tech-Unternehmer Peter Thiel, greifen in ihrem Denken auf den Staatstheoretiker Carl Schmitt zurück. Es lohnt ein Blick auf Schmitts Idee von Demokratie, um zu begreifen, wo die faschistische Gefahr liegt
Auf der Flucht vor den Nazis: Konrad Merz’ Roman „Ein Mensch fällt aus Deutschland“
Konrad Merz’ Briefroman „Ein Mensch fällt aus Deutschland“ erzählt von einem jüdischen Autor, der im Exil in den Niederlanden um Identität ringt. Die Wiederentdeckung dieses Buchs aus dem Jahr 1936 ist eine literarische Sensation
Drohende AfD-Regierung: Ist es wieder an der Zeit, für die Republik zu kämpfen?
Angesichts der Möglichkeit, dass die AfD 2026 in Sachsen-Anhalt an die Macht kommt, lohnt ein Blick in die Geschichte. Es gab schon mal eine Vereinigung, die für die Demokratie und die Republik kämpfte: Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold
„Zeit ohne Gefühle“ an Münchner Kammerspielen: Angefangen hat alles mit einem Bild
Mordechai Teichner erlebte das DP-Lager in Feldafing am Starnberger See. Die Münchner Kammerspiele erzählen davon
Jakob Augstein: „Wir leuchten mit der Taschenlampe in die Nacht“
In unserer Gegenwart scheitert der Versuch, die Demokratie mit dem Kapitalismus zu versöhnen. Für alle, die sich mit einem „demokratischen Faschismus“ nicht abfinden wollen, machen wir seit nunmehr 35 Jahren den „Freitag“
Philipp Ruch: „Das Szenario: AfD wird stärkste Partei – und Jens Spahn macht ein Angebot“
Philipp Ruch war ein Kopf hinter der „Sommerinterview“-Störaktion gegen Alice Weidel. Jetzt warnt er: Wir müssen verstehen, wieso Rechtsextremismus so eine Anziehung ausübt. Doch wie beenden wir sie? Ein Gespräch mit Jakob Augstein
Kein Mitleid mit Nazis: Der Film „Das Verschwinden des Josef Mengele“
Kirill Serebrennikov, russischer Film- und Theaterregisseur, lebt und arbeitet derzeit im Exil. Jetzt hat er den Roman über Josef Mengeles Jahre im Versteck in Südamerika adaptiert. Es ist ein Film ohne jedes Mitleid für den alternden Nazi
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