Sowjetunion
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Moskau sieht die Ukraine als westliches Protektorat, mit dem zu verhandeln wenig bringt
Zwar geht die Mission der Trump-Beauftragten Jared Kushner und Steve Witkoff weiter, doch die Chancen auf eine Verständigung zwischen Kiew und Moskau und eine Waffenruhe sind derzeit sehr gering
„Eine Reise in Kubas Seele“ von Leonardo Padura: Unser Mann in Havanna
Bestsellerautor Leonardo Padura zeigt, wie Revolution, Armut und Erinnerung eine Stadt prägen
Ende der 1940er Jahre wird Pablo Picasso zum Kulturkampf-Maskottchen des Westens
Die aus der Sowjetunion kommende Formalismus-Debatte schwappt erst in die Sowjetische Besatzunggszone, dann weiter nach Westeuropa. Ausgerechnet an Picassos Gemälde „Guernica" arbeitet sie sich ab
„Wer Kiew hat, kann Russland zwingen“: Die frühe Geschichte der deutschen Ukraine-Politik
Schon im Ersten Weltkrieg setzte Deutschland auf eine „freie Ukraine“: Lobbyvereine sollten die deutsche Bevölkerung einschwören, Experten träumten von wertebasierter Außenpolitik. Doch Regierung und Wirtschaftsführer hatten anderes im Sinn
Wer Merz’ Kriegsrhetorik verstehen will, muss diese verdrängte Geschichte kennen
Am Tag nach der Sachsen-Anhalt-Wahl verkündete Friedrich Merz, er werde „keinen Millimeter“ von seinem Russland-Kurs abweichen. Wer nach Gründen für diese Sprache sucht, landet bei antisowjetischen Ressentiments, die sich nach 1945 entluden
Henry Hübchen: „Es wäre nicht schlecht, wenn man Putin oder die Russen verstehen würde“
Henry Hübchen, bekannt für seine ostdeutsche Prägung, setzt sich für eine differenzierte Sichtweise im Ukrainekonflikt ein. Er fordert, die Russen besser zu verstehen, um den Krieg zu deeskalieren. Welche Lehren zieht er aus der Geschichte?
Der Moskauer Popstar Oleg Gasmanow singt in Witebsk von den Panzern der Bundeswehr
Das Konzert des ewig jungen Sängers wird zu einem der Höhepunkte des „Slawischen Basars“, eines großen Musikfestivals, an dem der Ukraine-Krieg nicht spurlos vorübergehen kann
Mauerbau in Berlin: Als Willy Brandt die Massen beruhigte
Stell dir vor, deine Stadt wird über Nacht geteilt. Unser Autor erlebte als Neuntklässler eines Berliner Gymnasiums im August 1961 die Zeit des Mauerbaus
Kulturkampf ist keine Erfindung von heute. Man kann viel von der DDR lernen
Kurz vor Stalins Tod und dem 17. Juni 1953 wird den Bühnen im Osten das Theaterkonzept des sowjetischen Regisseurs Konstantin Stanislawski zur Nachahmung empfohlen, was sich vor allem gegen Bertolt Brecht und seine Theorie richtet
Roman „Weltzeituhr“ von Helga Kurzchalia: Zwischen Drill und Seele in der DDR
Ein zartes und kritisches Buch über das Leben in der DDR? Helga Kurzchalias unpolemische Beobachtungen
Der Eurokommunismus steigt 1976 in Ostberlin zum Lichte empor
In der DDR-Hauptstadt versammeln sich die Führer von 29 kommunistischen Parteien Europas zum Klassentreffen. Es soll die letzte Konferenz dieser Art sein. Von der Bewegung bleibt nach dem Kollaps des Ostblocks 89/90 nur ein Torso
250 Jahre USA: Dieser Hollywood-Film erklärt, warum das Land sich für unentbehrlich hält
Am 4. Juli feiern die USA 250 Jahre Unabhängigkeit. Vor 30 Jahren erschien ein Film, der bis heute Amerikas Selbstbild prägt – mit Aliens, Explosionen und einer Rede, die Donald Trump gefiel. Was steckt hinter dem Mythos „Independence Day“?
Verehrung von NS-Kollaborateuren: Was hinter dem Streit zwischen Ukraine und Polen steckt
Worüber entzweien sich die Regierungen in Kiew und Warschau? Unter anderem über ein ultranationalistisches Geschichtsbild, das vorrangig in der Westukraine besteht und seit 2014 eine immer größere Rolle spielt
Die Risiken eines direkten Zusammenstoßes zwischen Russland und der NATO wachsen
Erinnern Russlands schwere Luftangriffe auf die Ukraine an das „Weihnachtsbombardement“ im Vietnamkrieg? Damals folgte bald ein Friedensabkommen. Der Drohneneinschlag in Rumänien aber zeigt: Eine Eskalation mit der NATO scheint heute näher
Neues vom Meister der Dystopie: George Orwells Verhältnis zur Linken ist kompliziert
Orwell warnte früh vor Selbstgerechtigkeit und dem inflationären Gebrauch des Wortes „Faschismus“. Seine Kolumnen wurden nun endlich ins Deutsche übersetzt, der Blick auf Krieg und Moral ist weder bequem noch sentimental.
Yanis Varoufakis: „Die NATO muss sterben, damit Europa leben kann“
Die NATO zieht uns in Kriege, die wir nicht wollen und die uns nichts bringen. Sie muss durch eine Europäische Verteidigungsunion ersetzt werden. Doch so lange das Bündnis besteht, geht das nicht – es gibt hieraus nur eine Folgerung
Putin pünktlich in Peking: Ohne Russland bliebe China unter seinen Möglichkeiten
Wladimir Putin trifft Xi Jinping. Erst vor Tagen war Donald Trump in Peking und hatte sich verspätet – aus Gründen. Russlands und Chinas Präsidenten sprechen über ihre strategische Parternschaft, eine Pipeline, den Iran – und die Ukraine
Russland: Putin spricht über Treffen mit Selenskyj und bringt Gerhard Schröder ins Spiel
Bei den Feiern zum 81. Jahrestag des Kriegsendes verzichtet Wladimir Putin auf Drohungen an NATO‑Staaten, während ukrainische Drohnen den Flugverkehr in Moskau kurz lahmlegen. Russlands Präsident schlägt Gerhard Schröder als Vermittler vor
Mehr Rouge zum Tag des Sieges: Moskau inszeniert den Stalinkult der Sowjetära neu
Russland feiert den 81. Jahrestag des Sieges über Hitler. Zugleich wachsen die Sorgen über den Drohnen-Krieg mit der Ukraine, von dem man nicht weiß, wie er enden soll. Militärschläge gegen westliche Rüstungsfirmen werden diskutiert
Karen Hagemann: „Kriege konnten noch nie ohne Frauen geführt werden“
Militär ohne weibliche Beteiligung ist unmöglich und hat es historisch praktisch nie gegeben. Trotzdem bleibt das Feld militärhistorisch unerforscht. Karen Hagemann will das ändern und hat nun ein Grundlagenwerk zu dem Thema veröffentlicht
Super-Gau in Tschernobyl: Wie DDR-Bürger nach Wahrheit suchten
Nach Tschernobyl vertrauten weder Ost- noch Westdeutsche den Informationen ihres jeweiligen Staates. Wie die Umweltbewegung in der DDR vom GAU erfuhr – und heimlich mit Naturschützern in der BRD kooperierte
Tschernobyls geheime Vorgeschichte: Wie eine Sparmaßnahme zur globalen Katastrophe führte
Billige Grafitspitzen und ein vertuschter Unfall im Jahr 1975: Die Katastrophe von Tschernobyl war kein technisches Versagen, sondern das Resultat jahrelangen Schweigens. Warum das System die Warnungen der Ingenieure ignorierte.
Zwischen Journalismus und Widerstand: Das Doppelleben der Ilse Stöbe
Das bewegte Leben der Ilse Stöbe zeigt den schmalen Grat zwischen beruflicher Anpassung und geheimem Kampf gegen die Diktatur. Eine Spurensuche im Berliner Machtzentrum des Dritten Reichs
Winterschlussverkauf nach der Wende: Wie der DDR-Fußball zum Wühltisch wurde
1989/1990 beginnt auch eine Wende im Ost-Fußball: DDR-Spitzenspieler werden systematisch von Westklubs abgeworben. Kanzler Helmut Kohl warnt Manager Reiner Calmund, er solle es mit dem Abwerben von Spielern nicht auf die Spitze treiben
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