Theater

Will Quadflieg (l.) und Gustaf Gründgens in

Will Quadfliegs Tagebuch: Nazis waren immer die Anderen

Roswitha Quadflieg hat die Tagebücher ihres Vaters und berühmten Schauspielers Will gefunden und untersucht darin seine politische Gesinnung während der NS-Zeit. Eine Entdeckung geprägt von Empathie und auch immer größer werdendem Unbehagen

Augusto Boal sitzt auf einem Baumstamm, die Hand am Kopf, vor schwarzem Hintergrund.

Was Augusto Boal wusste, oder: Macht die Welt zur Bühne!

Augusto Boal führte in den 1970ern „unsichtbare“ Theaterstücke auf: Alltägliche Szenen in der Öffentlichkeit, ohne dass Passanten sich darüber bewusst waren. Schaut man genauer hin, entdeckt man viele solcher versteckten Inszenierungen

Eine Person mit blauen Haaren liegt auf dem Boden und spricht ins Telefon.

Theaterfestival Plug&Play in Mainz: Hellwache Künstler:innen

Beim Regiefestival Plug&Play in Mainz waren die Arbeiten hellwacher, junger Künstler:innen zu sehen. Da wird Gott im „Faust“ zum Klebeschild reduziert und Autismus in „sind wir nicht alle ein bisschen“ schonungslos auf die Bühne gebracht

Schauspielerin Nairi Hadodo posiert vor dem Alten Museum in Berlin mit Kim Kardashian-Look.

Im Hexenkessel mit Kim Kardashian

Wie kreiert man Sichtbarkeit für Themen, die alle übersehen? In ihrer Solo-Performance am Gorki-Theater lernt Schauspielerin Nairi Hadodo von der größten Selbstdarstellerin unserer Zeit: Kim Kardashian

Mann mit Blumenkranz und Würstchen-Herz-Rahmen, daneben Senf-Kleckse.

Eröffnung der Wiener Festwochen: Wurstiade der Liebe

Mit viel Demokratiepathos und politischem Theater haben die Wiener Festwochen eröffnet. Intendant Milo Rau hat als Höhepunkt Elfriede Jelineks „Burgtheater“ ins selbige gebracht – zum ersten Mal in 40 Jahren. Wie gefährlich ist es noch?

Leander F. Badura
Person in Rollstuhl auf Bühne vor Projektion mit Kind und roten/blauen Vorhängen.

Theatertreffen 2025: So links kommen wir nicht mehr zusammen

Und Claudia Roth winkt enthusiastisch zum Abschied: Das Theatertreffen in Berlin ist eröffnet und zeigt Inszenierungen, die von Krisen und belastetem Erbe erzählen. Auch im Rahmenprogramm entkommt man der düsteren Zeitdiagnose nicht

Leander F. Badura
Mann mit roten Handschuhen drückt einer Frau mit lila Make-up die Augen zu.

Rambazamba-Theater: „Wir fühlen uns frei hier“

Das Ostberliner Rambazamba ist eine der außergewöhnlichsten Bühnen Deutschlands. Es wurde in den wilden 90er-Jahren gegründet und zieht auch prominente Künstler:innen wie Milan Peschel oder Angela Winkler an

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Otto-von-Guericke-Straße 68-73 | 39104 Magdeburg

Noch bis zum 17. Mai 2026!

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