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Manchmal erkennt man ja etwas erst durch seine Bekämpfung. So zielt die antifeministische Männerrechtsbewegung nicht nur gegen den Feminismus, sondern gegen den mit dem Feminismus einhergehenden Gleichstellungsgedanken.

Als ein Fazit meines heute erschienenen Bändchens "(R)echte Kerle. Zur Kumpanei der MännerRECHTSbewegung" möchte ich auf einen Herrn Berl hinweisen, der vor achtzig Jahren bereits festhielt:
Die antifeministische Männer[rechts, A.K.]bewegung ist die Bewegung gegen die Bewegungen.
Sie richtet sich eben nicht nur gegen den Feminismus, also gegen die Politk der Frauenbewegung, sondern gegen alle Bewegungen schlechthin, die in ähnlicher Weise wie der Feminismus eine egalitär-emanzipatorische Politik einfordern, einschließlich der Politikform der ersten Person (plural). Wenn - wie das Männerforum der Piratenpartei - im Namen des Antifeminismus generell gegen Affirmative Action und Positive Maßnahmen geschossen wird, so deutet dies darauf hin, dass der Feminismus auch mehr ist als die Positionierung für Frauen. Er ist eine neue Form der Politik.
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Herzlichen Dank für den Hinweis. Ich werde mir das Buch gleich bestellen. Das kommt - in diesem Umfeld - im Moment genau zur Rechten Zeit.
Ich habe mal einen Bericht Gesterkamps Arbeit und die entsprechende Debatte in der FES gemacht. www.freitag.de/community/blogs/magda/gender-mainstreaming---ein-gespenst |
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Ja, ich denke auch, dass das Thema gründlicher behandelt werden muss. Thomas Gersterkamps Expertise ist ja sehr knapp. Mein Büchlein mit seinen 72 Seiten ist da schon ein bißchen ausführlicher, kann aber auch nur einen Eindruck vermitteln und ist halt keine wissenschaftliche Abhandlung. Die Genderforschung und insbesondere die Männerforschung müsste das Thema endlich in den Fokus bekommen.
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Stimmt, aber mich hat schon erschreckt, was das für Internet-Gemurmel das gegeben hat.
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Oh Gott, im ZDF jetzt Mathias Mattusek und Mathieu Carriére und Oliver Pocher zu Gast bei Markus Lenz...
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Hallo Herr Kemper, ich komme aus der „feministischenen Hochburg“ Goslar und gehöre zu der Gruppe, die mit dafür gesorgt hat, dass Monika Ebeling abberufen wurde. Also könnte man mich als "verbitterte Alt-Feministin", wie es ja gern von M. Ebeling getan wird, bezeichnen. Nur bin ich dieses nun wirklich nicht, denn so lange bin ich noch gar nicht in der Frauenarbeit, wie ich es nenne, tätig. Sicher bin ich mit der Zeit (ca. 18 Jahre) eine Kämpferin für Frauen geworden, aber verbittert bin ich eigentlich erst, seit ME versucht diesen Geschlechterkampf zu installieren. Hier in Goslar wird dem Frauenhaus gerade das Leben derart schwer gemacht (Harzkreiskurier googlen), dass es einem ganz übel wird. Wir als Initiative "Gute Gleichstellungsarbeit in Goslar" werden uns noch zu Wort melden, da wir aber alles ehrenamtlich, neben der Berufstätigkeit, machen, dauert es leider etwas. Mit Ihren Beiträgen zur Sache Gleichstellungsbeauftragte und Feminismus haben Sie mir Mut gemacht, mich doch noch weiter mit dieser Angelegenheit zu beschäftigen, obwohl ich doch sehr von den Medien enttäuscht wurde. Nächsten Dienstag hat sich wieder eine Journalistin von "brandeins" angekündigt. Ich werde mich wieder gut vorbereiten, aber was dann hinterher wieder tatsächlich geschrieben wird? Da ich zur Zeit krank geschrieben bin, habe ich Zeit zum lesen und bin gerade dabei die Argumentationshilfe zur Gleichstellungspolitik der FES zu lesen. Ihr Buch (r)echte Kerle habe ich bereits durchgelesen und dieses hat mich dann, nach vorherigen Zweifeln, ob wir richtig gehandelt haben, bestätigt. Es war doch richtig die Abberufung von ME in Gang gebracht zu haben. Ich könnte mir vorstellen, dass Sie hier in Goslar eine Lesung, Referat o.ä. zu Ihrem Buch oder Gesamtthema MännerRechtsbewegung, halten. Herrn Gesterkamp hatten wir im letzten Jahr auch schon hier und er hat über seine Expertise (Geschlechterkampf von rechts) referiert. Wie könnten wir in Kontakt kommen? Mit freundlichen Grüßen (meinen Namen nenne ich nicht, da doch von vielen MännerRechtlern ziemlich miese Angriffe folgen könnten) Da ich mich mit diesen ganzen Bloggeschichten und Twittern usw. nicht auskenne und leider schon viel zu viel Zeit damit verbracht habe, hatte ich gestern schon in Ihr Gästebuch geschrieben.
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Okay, ich versuche gerade die Initiative "Gute Gleichstellungsarbeit in Goslar" zu kontaktieren.
Solidarische Grüße, Andreas |
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schrieb am
24.06.2011 um 14:49
Bitte über den Kinderschutzbund versuchen. Die Leiterin kennt mich und weiß, dass ich Kontakt zu Ihnen aufgenommen habe.
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schrieb am
24.06.2011 um 14:56
Mir fällt noch Herr Gesterkamp ein, wenn Sie Kontakt zu ihm haben sollten, der kennt mich auch, da ich seine Veranstaltung hier organisiert habe und er auch bei uns übernachtet hat. Vielleicht hat er ja noch meine Tel-Nr. oder Mailanschrift. Danke für Ihre Mühe.
Kinderschutzbund, meine ich natürlich Goslar und es ist die Vorsitzende des KSB. |
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schrieb am
24.06.2011 um 14:57
Mir fällt noch Herr Gesterkamp ein, wenn Sie Kontakt zu ihm haben sollten, der kennt mich auch, da ich seine Veranstaltung hier organisiert habe und er auch bei uns übernachtet hat. Vielleicht hat er ja noch meine Tel-Nr. oder Mailanschrift. Danke für Ihre Mühe.
Kinderschutzbund, meine ich natürlich Goslar und es ist die Vorsitzende des KSB. |
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Okay, Sie müssten jetzt eine Ansage auf dem Anrufbeantworter haben. Liebe Grüße, Andreas
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Ja, diese rechtslastigkeit ist mir auch schon aufgefallen.
Ich glaugte dies schon in deren Vita zu sehen? Aber ganz sicher kann es an deren Verhalten im Strassenverkehr sehen? |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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