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Am 1. Juli 1943 jährte sich zum vierhundertsten Male der Todestag von Kopernikus, schreibt mein Großvater auf Seite 160 seiner Lebenserinnerungen: Ich erhielt in einer feierlichen Sitzung, an der auch meine Frau und G. teilnahm, in der Aula der Universität von der Preuß. Akademie der Wissenschaften die Goldene Leibniz-Medaille; damit wurden meine bescheidenen Verdienste fast zu stark gewürdigt, indem ich in Wort und Schrift dafür eingetreten war, dass Kopernikus, der große Astronom, ein Deutscher gewesen ist, während die Polen ihn für sich in Anspruch nehmen.
Hier endet der 189. Eintrag: Dieser Blog mischt Fiktion und Realität. Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen sind zufällig und in der historischen Überlieferung nicht verbürgt. Ich bin nur der Navigator, mein Name sei NEMO:
Ich schreibe um unser Leben. Bitte bleib dran.
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Lieber archie,
danke für das blog. Ist es ein repost? Weil unten was vom 189 ten Beitrag steht? Nicht dass , das das sachlich was zur Sache täte. Deine Texte sind durchaus vielfach lesenswert. Ehrlich ;) So ist das wirklich mit dem Grenzen. Kopernikus ist den Sternen hinterher gejagt und Deutsche und Polen streiten sich sich, um ihn als eine nationale Größe in anspruch nehmen zu können. Naja zu Kopernikus Zeiten , hatte die Nation bestimmt noch nicht einen so großen Stellenwert. Ich frage mich sowieso ob sie als Begriff nicht eine Erfindung deutscher Volksschullehrer des 19ten Jahrhunderts war, wenn man solche Kleinigkeiten wie die französische Revolution vernachlässigt? ;) Herzliche Grüße por |
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Hallo por,
ob Kopernikus sich als Nationalbürger, Staatsbürger, Kulturbürger, Kirchenbürger (er bekleidete immer kirchliche Ämter), als Weltbürger oder Bürger des Kosmos verstanden hat, weiss ich nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass er sich gar nicht hätte entscheiden wollen.... Wurde die Nation nicht von den Steuereintreibern erfunden ?-)) Herzliche Grüße archie PS.: Nein kein repost, das hier ist Nr.189, der Freitag-Server hat ein Paar Texte außer der Reihe mitgezählt, Fußnoten und reposts.... |
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N'Abend archinaut,
tja, ich mag ja Weltbürger, aber das Schöne am Mischen von Fiktion und Realität, man ist immer auf der sicheren Seite. Und der Mai ist auch ein schöner Monat, nicht nur Juli oder August. Und waren es Deutsche, Preußen, Polen, wo lag noch gleich die Grenze zurzeit, es liegt nah aneinander und dann doch weit entfernt? Und niemand schert sich ernsthaft um Kopernikus' Willen? Gefeiert wird er von Deutschen und Polen, und geehrt, gut so. Und die universalingeniöse Medaille bekam derzeit noch lang nicht jeder, soweit ich weiß, und, es ist auch mal schön, wenn sich alles um die Sonne dreht, liegt auch nah. Gruß sq |
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Wo sich Kulturen begegnen,
wird's fruchtbar, liebe Suzie, egal ob in Rom, Alexandria oder New York.. Geist braucht viele Sonnen! Herzliche Grüße archie |
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Lieber archie,
Rom, Alexandria, (Paris) oder New York. Hauptstädte der Erinnerung? Melancholisch? sq grüßt |
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Schmelztiegel sind Zukunft,
nicht Erinnerung, denkt archie..... und grüßt die Suzie ;-)) |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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