(2) Franziska Eichstädt-Bohlig, Bündnis 90 / Die Grünen Berlin:
"Wer nicht rückwärtsgewandte sondern zukunftsfähige Wege aus der Krise sucht, tut dies heute mit Grün. Obama ist da wohl der wichtigste Kronzeuge. Es geht um „grüne“ Wirtschafts- und Industriepolitik, um den „Green New Deal“, um „green cities“, „green mobility“ und sogar um „grüne“ Mode. Ja, das Wort GRÜN hat sich in den letzten Monaten von der Farbe und auch vom engeren Parteidenken erweitert zum Inbegriff für ökologisch und nachhaltig."
(1) Franziska Eichstädt-Bohlig, Bündnis 90 / Die Grünen Berlin:
"Diese Freitagsfrage zeigt, dass die Freitagsredaktion noch nicht viel aus der Krise gelernt hat, sondern selbst Politik nach wie vor nur in der Kategorie „Profit“ buchstabiert – also im Denkmuster der FDP. Auch hat die Redaktion offenbar noch nicht gemerkt, wie „GRÜN“ inzwischen alle wichtigen Zukunftsdiskurse sind."
Mag sein, dass sie wörtlich das Wort hält, aber Sozialabgaben sind am langen Ende eben doch nichts anderes als (vermeintlich) an einen Zweck gebundene Steuern.
Falls sie also irgendwelche Schrauben aufdreht, hält sie nicht Wort. Diesen Schmäh würde ihr auch niemand abkaufen. Hoffentlich.
Ausgabe 11/10
18.03.2010
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