So arbeiten die Finanzmarktspezialsten also: Eine griechische Zeitung (ekathimerini) berichtet wohl von versteckten Schulden in Höhe von 40 Mrd. Euro. Weil die Finanzakrobaten von zwei renommierten blogs (ft alphaville, zerohedge) kein Griechisch kön...>> mehr
Noch gestern sagte die FAZ Schäubles möglichem Datenkauf den Kampf an. Es könne nicht sein, dass der Staat, der ja Recht und Ordnung garantieren müsse, geklaute Daten aufkaufe - und sei es zur Verfolgung von Steuersündern. Wo käme...>> mehr
Schon am Wochenende ging es hoch her: Soll Schäuble 2,5 Mio Euro dafür zahlen, dass der Staat an Daten und so an wohl mehr als 100 Mio. Euro mutmaßlicher Steuersünder herankommt?
Eigentlich ist das kein Novum: Zwischen 2001 und 200...>> mehr
Mit SchwarzGelb und den deutlich gestärkten Liberalen war klar: der Neoliberalismus ist noch lange nicht tot. Und schon gar nicht die ihm zugrundeliegende Neoklassik. Dem »ökonomischen Imperialismus« (Boulding) gelang es in Form der Neue ...>> mehr
In Zeiten, in welchen bürgerliche Freiheiten nicht nur laut und trampelig, sondern auch recht leise abgebaut werden, ein autoritärer Diskurs sich in allen Ritzen des Alltags festsetzt, in solchen Zeiten ist es durchaus angebracht, immer wieder auf de...>> mehr
Wieso bitte soll Öffentlichkeit Ingo Arend schaden? Es ist vielmehr so, dass Augstein die Öffentlichkeit nicht haben will, sonst wäre wohl kaum das blog gelöscht worden und (noch peinlicher): Es wird ...
Ich war nur der Bote. Die Vergleich mit Schlecker kam nicht von mir. Wer die Briefe/Texte gelesen hat weiß woher das Wort "Schlecker" kam. Zudem hatte ich ein Fragezeichen gesetzt. Ich will jedoch nicht über Überschriften streiten. Aber wenn es der Sache hilft: Die Überschrift war blöd gewählt. Wahrscheinlich wurde deshalb auch das blog gelöscht...
Wieso bitte soll Öffentlichkeit Ingo Arend schaden? Es ist vielmehr so, dass Augstein die Öffentlichkeit nicht haben will, sonst wäre wohl kaum das blog gelöscht worden und (noch peinlicher): Es wird ...
Wieso bitte soll Öffentlichkeit Ingo Arend schaden? Es ist vielmehr so, dass Augstein die Öffentlichkeit nicht haben will, sonst wäre wohl kaum das blog gelöscht worden und (noch peinlicher): Es wird nicht einmal zugegeben, dass es einen offenen Konflikt gibt. Ein Konflikt, bei welchem die Machtverhältnisse wohl eindeutig sind und allein "Öffentlichkeit" ein Gegengewicht zu Augsteins Macht als Verleger darstellt. Der zweite Punkt ist die Zukunft des Freitag. Die Kündigung von Ingo Arend ist ein Ausdruck für eine bestimmte Entwicklung. Eine Entwicklung die sich Augstein wünscht und die auf Kosten von Redakteuren geht. Eine Debatte darüber findet jedoch nicht statt und die ach so tolle Einbindung der LeserInnen und der community findet dort ihr Ende, wo diese den Interessen von Augstein im Wege stehen. Der Brief an Augstein hatte ja nicht nur die Kündigung von Ingo Arend zum Gegenstand. Es war auch eine öffentliche Wortmeldung hinsichtlich der Zukunft des Freitag. Darüber wird nicht diskutiert und die Zukunft und die inhaltliche Ausgestaltung fällt der Willkür dessen anheim, der das Geld hat. Das ist im Kapitalismus (fast) immer so, aber eines ist es nicht: links. Ich für meinen Teil werde mir bis kommende Woche überlegen, ob ich hier weitermachen will. Ein Feigenblatt für ein Projekt, dass ich so nicht mehr unterstützen kann, möchte ich jedenfalls nicht sein.
Liebe Nutzer, wir haben der Diskussion auf Freitag.de Raum gegeben, da wir für Transparenz stehen und den Dialog mit den Lesern schätzen. Nach einer Abwägung zwischen arbeitsrechtlichen Interessen un...
Wer dieses "wir" ist würde mich ja schon interessieren. Wurde denn Ingo Arend auch gefragt? Ist die Entscheidung ein Kompromiss zwischen ihm und dem Verleger? Ein "wir" zu konstruieren, wo es einen offenen Interessenkonflikt gibt finde ich peinlich.
Inzwischen hat auch die taz (www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/entlassung-auf-raten) und Martin Boettger von ruhrbarone berichtet (www.ruhrbarone.de/probleme-beim-der-freitag)