Ausstellung der Woche : Erbauung (an) der Vergangenheit
Kulturhistorisches Museum Magdeburg
Otto-von-Guericke-Straße 68-73 | 39104 Magdeburg
Noch bis zum 17. Mai 2026!
Als König Friedrich Wilhelm III. 1825 den Magdeburger Dom besuchte, wurde er auf den ruinösen Zustand des Bauwerks aufmerksam gemacht – und stieß die „Große Domreparatur“ an. 200 Jahre später blickt das Kulturhistorische Museum Magdeburg auf eine Restaurierung, die mehr war als Bauarbeit – ein Meilenstein für Denkmalpflege und Nationenbildung
In Kooperation mit Kulturhistorisches Museum Magdeburg
Artikel & Services
200 Jahre Domreparatur in Magdeburg
Vor 200 Jahren begann mit der Restaurierung des Magdeburger Doms ein Wendepunkt: Aus der Sicherung eines beschädigten Bauwerks wurde ein Symbol für das neu erwachende Interesse am Mittelalter – und ein Ausgangspunkt der Denkmalpflege in Preußen
Virtuell durch die Geschichte des Doms
Die Sonderausstellung beleuchtet die Suche nach nationaler Identität und die Anfänge der Denkmalpflege in Preußen. Im Mittelpunkt stehen Planung und Verlauf der „Großen Domreparatur“. Auch virtuell ist die Schau bei Museum-Digital erlebbar
Die Geschichte Magdeburgs unter einem Dach
Seit 1906 zeigt das Kulturhistorische Museum Magdeburg die Geschichte der Stadt. Zu den Höhepunkten zählen der berühmte Magdeburger Reiter sowie die Dauerausstellung zur bewegten Stadtgeschichte – von der mittelalterlichen Metropole bis zur Gegenwart
Magdeburger Dom
Der Dom St. Mauritius und St. Katharina zu Magdeburg, kurz Magdeburger Dom, ist Predigtkirche des Landesbischofs der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, evangelische Pfarrkirche und zugleich das Wahrzeichen der Stadt Magdeburg. Der Dom ist die erste von Anfang an gotisch konzipierte und die am frühesten fertiggestellte Kathedrale der Gotik auf deutschem Boden sowie der größte Sakralbau Mitteldeutschlands. Er wurde ab 1209 als Kathedrale des Erzbistums Magdeburg gebaut, im Jahr 1363 geweiht und 1520 fertiggestellt (Vollendung der Westtürme). Eine erste Kathedrale wurde 1207 bei einem Stadtbrand stark zerstört. Deren Ursprünge gehen auf eine Klostergründung im Jahr 937 zurück, die Klosterkirche wurde ab 955 erweitert und 968 zur Kathedrale erhoben. Der Dom ist Grabkirche Ottos des Großen und seiner ersten Gemahlin Editha. Nach schweren Beschädigungen durch alliierte Luftangriffe auf Magdeburg 1944/1945 und Restaurierung nach dem Krieg wurde der Dom 1955 wieder eröffnet. Er befindet sich im Eigentum der 1994 vom Land Sachsen-Anhalt gegründeten Kulturstiftung Sachsen-Anhalt.
Der Dom | Wahrzeichen Magdeburgs
Der Magdeburger Dom, einer der größten deutschen Kirchenbauten, weist schon von weitem den Weg zur Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts. Seit über 1000 Jahren wächst sein engagierter „Freundeskreis“, der den Erhalt des historischen Ortes unterstützt
Magdeburger Dom | Meilensteine der Stadt
Erleben Sie Magdeburgs Stadtgeschichte anhand einer Reihe von sehenswerten Stationen – hier der Dom zu Magdeburg – mithilfe Ihres Smartphones oder Tablets...
Die große Domreparatur | Sonderausstellung
Das Kulturhistorische Museum Magdeburg zeigt ab dem 12. September 2025 die neue Sonderausstellung „Erbauung (an) der Vergangenheit. Der Magdeburger Dom und die Wiederentdeckung des Mittelalters in Preußen“
Magdeburger Dom | Ältester Dom Deutschlands
Der Magdeburger Dom ist ein Meisterwerk der Gotik. Mit seinen beeindruckenden Türmen, der aufwendigen Steinmetzkunst und einer Geschichte, die bis ins 10. Jahrhundert zurückreicht, ist er ein bedeutendes Wahrzeichen Magdeburgs